Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB): Qucosa
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    „Blätter mit krausen allegorischen Darstellungen“: Das Frontispiz von Matthäus Greuter für Christoph Scheiners Abhandlung über den Pantographen, Rom 1631, und der Maler Georg Ernst Stromair in Dillingen. Mit einem Exkurs zu Jacob Cay in Würzburg

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    Die digitale Bildproduktion hat eine lange Vorgeschichte. Spätestens seit der Entwicklung der Zentralperspektive zu Anfang des 15. Jahrhunderts galt es vielerorts und gilt bis heute als bedeutende Aufgabe von Forschung und Entwicklung, mit mechanischen, optischen, chemischen, physikalischen oder mathematischen Ansätzen Mittel und Wege zu finden für die instrumentengestützte Erzeugung von Bildern. Sie werden wegen ihrer technischen Genese oft als wahrhaftige Wiedergaben der Welt betrachtet – ein Glaube, der davon absieht, dass nicht die Dinge sich abbilden, sondern die Apparate ihre Eigenschaften auf jene projizieren. Eine dieser Erfindungen – und nach über 400 Jahren noch immer in Gebrauch – ist der Pantograph. Das auch Storchenschnabel genannte Gerät zum mechanischen Vergrößern oder Verkleinern von Vorlagen ist um 1600 erstmals konstruiert worden. 1631 veröffentlichte es der schwäbische Jesuit und bedeutende Astronom Christoph Scheiner in Rom zusammen mit dem von ihm hieraus weiterentwickelten Perspektivinstrument für die Projektion dreidimensionaler Gegenstände auf die Fläche. Das leitende Interesse des vorliegenden Versuchs gilt der Deutung dieser Zeichenmaschine durch das Frontispiz des Buchs. Hierfür werden – teils bis in die Antike zurückweisende – theologische, ästhetische und historische Aspekte rekonstruiert, die in dem Kupferstich zu einer im doppelten Wortsinn merkwürdigen Form gefunden haben. Sie macht das Faszinosum des Blattes aus und kennzeichnet es als Exempel der medienbewussten gegenreformatorischen Bildpropaganda der Societas Jesu wie zugleich der Visualisierung zusammenwirkender Widersprüche in Zeiten der frühneuzeitlichen Modernisierung – einer „Ikonologie der Innovationen.“ Der zweite Teil des Textes widmet sich dem in Dillingen an der Donau tätigen Maler Georg Ernst Stromair. Scheiner hatte in einem Gespräch mit ihm die Anregung erfahren, die schließlich zur Erfindung des Pantographen führte. Stromaiers Gemälde der Beweinung Christi für die Franziskanerinnen kann beispielhaft für den Umgang der zeitgenössischen Künstler mit Reproduktionsstichen nach Werken aus den stilbestimmenden Zentren in den Niederlanden und Italien stehen. Sie wurden vielfach ganz oder teilweise kopiert und zu neuen Kompositionen zusammengefügt, sicherlich oft unter Verwendung solcher Zeichenhilfen.:3 Frontispiz 6 Widmung 7 „Blätter mit krausen allegorischen Darstellungen“ 9 Mechaniken des Zeichnens 14 Scheiner und Greuter 17 Apelles in Ingolstadt 20 Bild – Sprache 26 Bühne der Familie 30 Bühne der Geschichte 37 Parallelogrammo stereographico 46 Physik oder Metaphysik? 52 Inversion der Inversion 57 Vision und Technik 59 Einheit und Einheitlichkeit der Lehre 67 Galilei im Bärengraben 71 Ikonologie der Innovationen 73 Bilder nach Bildern 74 Augsburg 76 OEuvre 78 Das Vesperbild 82 Die Heiligen 87 Zentrum von Bild und Glaube 90 Vor-Bilder 99 Nachbilder 104 Inventio und Kopie 106 Exkurs Jacob Cay (Kay, Kai, Caio), Würzburg 110 Ende und Anfang 111 Dank 113 Gedruckte Bild- und Textquellen 117 Sekundärliteratur 128 Namensregiste

    Kirche und Landesherrschaft: Das Hochstift Meißen und die Wettiner im 13. Jahrhundert

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    umgearbeitete und erweiterte Version der Magisterarbeit, Universität Leipzig, 200

    Familienpass des Freistaates Sachsen

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    Um den familiären Zusammenhalt durch gemeinsame Erlebnisse zu stärken und um Familien mit mehreren Kindern den Zugang zu den kulturellen Einrichtungen des Freistaates Sachsen zu erleichtern, gibt es bereits seit über 20 Jahren den Sächsischen Familienpass. Mit diesem Pass können anspruchsberechtigte Eltern mit ihren Kindern kostenlos viele staatliche Einrichtungen besuchen. Welche das im Einzelnen sind, finden Sie im Übersichtsteil dieses Faltblattes. Redaktionsschluss: 31.01.202

    Leitfaden Nachhaltigkeit in der Milchproduktion und -verarbeitung: Nutzen einer Nachhaltigkeitsberichterstattung für Betriebe der Milchproduktion und -verarbeitung

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    In dem Leitfaden wird anhand eines Praxisbeispiels die Möglichkeit einer Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgezeigt. Die Nachhaltigkeit wird als Querschnittsaufgabe sowohl innerbetrieblich als auch in der Verbraucherkommunikation betrachtet. Die Förderung von Nachhaltigkeit und Tierwohl in der Landwirtschaft kann genutzt werden, um Transparenz und Vertrauensbildung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zu erreichen. Eine Berechnung und Berichterstattung über die erreichte Nachhaltigkeit auf dem Betrieb kann außerdem als Entscheidungshilfe und Nachweis für Banken und Verpächter genutzt werden. Der Leitfaden richtet sich an Landwirte und landwirtschaftliche Direktvermarkter. Redaktionsschluss: 15.01.202

    Kriterien für die Auslaufhaltung von Hausschweinen in der Sperrzone II nach Feststellung der Afrikanischen Schweinepest

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    Es wurden Kriterien für eine strukturierte Hygieneanalyse erarbeitet. Besondere Berücksichtigung bekamen Biosicherheitsmaßnahmen für eine Risikominimierung zum Eintrag der ASP. Vorschläge für Umbaumaßnahmen zur Absicherung der Ausläufe gegen den Eintrag von infektiösem Material wurden gemacht und auch ökonomisch bewertet. Die so entstandene wissenschaftlich begründete Entscheidungshilfe in Form einer Hygieneanalyse, wird für die Anwendung im Einzelfall zur Unterstützung von Landwirten und zuständigen Behörden bereitgestellt. Redaktionsschluss: 30.10.202

    Erprobung eines Feldschwarms im Bereich der leichten Bodenbearbeitung

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    Inhaltlich geht es um die Erprobung eines neuen Maschinenkonzeptes in der leichte Bodenbearbeitung, des Arbeitens im Schwarms und der Umfelderkennung im landwirtschaftlichen Kontext. Grundlegend zeigte sich die Eignung des Systems für landwirtschaftliche Feldarbeiten und die Aufgabenverteilung im Schwarm konnte erfolgreich getestet werden. Die Komplexität der Umfeldwahrnehmung in der Landwirtschaft konnte gezeigt werden und das eine für die Feldschwarmeinheit I benötigte ISOBUS TIM-Schnittstelle im Schlepper, nicht immer eine ISOBUS TIM-Schnittstelle ist. Gerichtet ist die Veröffentlichung in erster Linie an Personen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung (landwirtschaftlicher) Robotik aber auch an interessierte Personen aus dem Bereich Landwirtschaft und Landtechnik. Redaktionsschluss: 02.10.202

    Zwischen Improvisation und Algorithmus: David Wessel, Karlheinz Essl und Georg Hajdu

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    Thema des Buches ist die sogenannte Computermusik, exemplarisch dargestellt an Kompositionen von David Wessel, Karlheinz Essl und Georg Hajdu. Die Autorin verbindet in ihren Analysen nicht nur die Bereiche Musik und Informatik, sondern stellt auch die hinter den Kompositionen stehenden künstlerischen, geistes-, ingenieurs- und naturwissenschaftlichen Denkansätze vor. Da der Text gut lesbar und dabei sowohl für ein Fachpublikum aus der Computermusik als auch für Leser mit wenig Kenntnissen in diesem Bereich verständlich sein soll, ist dem Haupttext ein Anhang mit Beschreibungen der analysierten Klänge und Programmcodes nachgestellt. Die Beschreibungen dokumentieren den Arbeitsprozess und ermöglichen es, die in den Analysen enthaltenen Schlussfolgerungen, die auf Klang- und Programmcodeanalysen basieren, nachzuvollziehen. Darüber hinaus enthält der Anhang ein Glossar und ein Personenverzeichnis. Hier können genauere Erklärungen zu Institutionen, Technologien und Fachbegriffen sowie Kurzbiographien zu im Fachkontext wichtigen Personen nachgeschlagen werden. Dem Buch liegt zudem eine CD mit zum Teil unveröffentlichtem Ton- und Videomaterial bei, das freundlicherweise von den Komponisten zur Verfügung gestellt wurde

    Musikkulturen und Lebenswelt

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    Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse der interdisziplinären Tagung 'Musikkulturen und Lebenswelt' zusammen, die 2016 gemeinsam von der Gesellschaft für Musikpädagogik und dem Institut für europäische Musikethnologie der Universität zu Köln veranstaltet worden ist. Die Beiträge beleuchten dabei - aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven - folgende inhaltliche Schwerpunkte: 'Musikbezogene ethnologische bzw. kulturreflexive Studien' - 'Die dynamische Differenz zwischen Eigenem und Fremden' - 'Vermittlung von Musik im Spannungsfeld von Vertrautsein und Fremdheit' - 'Auseinandersetzung mit Musikkulturen im Spannungsfeld von Medialität und Lebenswelt'

    Bodenfunktionen in der wassersensiblen Stadtentwicklung, Teil Quantifizierung

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    Die Broschüre informiert über die Wasserrückhaltung in der Stadt. Der Boden wird in Städten abgegraben und durch Baumaßnahmen versiegelt. Das Regenwasser wird konsequent in den Abfluss geleitet. In trockenen Zeiten steht für die städtische Umwelt kein Wasser zur Verfügung. Es fehlt die abkühlende Verdunstung. Es entsteht eine trockenere Luft mit mehr Staub. Ziel ist eine Blau-Grüne Stadtentwicklung. Sie hält das Regenwasser in der Stadt. Auch in versiegelten Umgebungen sind Wasserrückhaltungen möglich. Das direkte Wohnumfeld wird mit verbesserter Luftqualität versorgt. Redaktionsschluss: 02.04.202

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