Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB): Qucosa
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„Ich bitte innigst um Nachricht von meinem Kinde …“ Korrespondenzen von Jüdinnen und Juden mit dem Roten Kreuz zwischen circa 1938 und 1942
Rede aus Anlass der Eröffnung der Ausstellung „Orthopädische Gymnastik und Schulhilfsturnen im Schulzimmer von gestern“, Freital-Burgk, 03.09.2017
Die Kabinettausstellung „Licht, Luft, Wasser, Bewegung - Anfänge der sächsischen Krankengymnastik und Physiotherapie“ im Heimatmuseum Schloss Burgk in Freital im Jahr 2017 fasst in der Eröffnung die Geschichte von Naturheilkunde und Heilgymnastik der Dresdner Region zusammen. Früher vorwiegend von Ärzten und Naturheilern durchgeführt gab es zuerst von Schweden um die Jahrhundertwende ausgehend die Berufsausbildung am Königlichen Zentralinstitut Stockholm. Auch Ärzte aus Deutschland ließen sich ausbilden, so z.B. Dr. med. Willem Ernst Smitt aus Dresden, welcher dann nach dem schwedischen Beispiel ab 1907 selbst Gymnastikschwestern ausbildete. Von der Staatsregierung wird er 1919 als erster Direktor der Staatsanstalt für Krankengymnastik und Massage eingesetzt und bringt bis zu seinem Tod 1922 den Beruf der Krankengymnastin auf den Weg. In den öffentlichen Schulen Dresdens führten auf Beschluss der Stadtverwaltung und Schulamt die Krankengymnastikschülerinnen die Orthopädische Gymnastik durch. Eindrucksvolle Zeichnungen der Schülerin Elfriede Bauer um 1931 geben einen Eindruck vom Innenleben der Lehranstalt. Die Auflösung der Staatsanstalt Dresden erfolgte 1942. Ab 1952 wird der Neustart der Ausbildung der Physiotherapeuten an der Carl Gustav Carus-Akademie Dresden nachweisbar. Mit einem Lehrstuhl Physiotherapie in den siebziger Jahren ist das Wirken von Prof. Dr. med. Herbert Edel und der Physiotherapeutin Katharina Knauth beschrieben und Wissenschaftlichkeit durch Zusammenwirken gewürdigt. Mit der Vereinsgründung Physiotherapeuteninitiative e.V. im Jahr 2005 wendet sich der Beitrag dem Schulprojekt „Gesundes Pausenbrot“ in Kooperation mit dem Dresdner Gesundheitsamt zu. Es ist die Möglichkeit, die frühere Tätigkeit in öffentlichen Schulen nach neuen inhaltlichen Erkenntnissen wiederzubeleben
Sammelstücke zur sächsischen Physiotherapiegeschichte: „Gehen – Stehen – Wandeln“
Mit Physiotherapeutischen „Sammelstücken“ über die Zeiten zwischen zwei Jahrhundertschwellen hinweg sind in einzelnen Mappen Beiträge zusammengetragen. Sie betreffen die Physiotherapiegeschichte vor und um 1920, um die fünfziger Jahre beim Neustart der Physiotherapeutenausbildung in Dresden. Weit gefächert sind die Sammelstücke aus Privatbeständen von Beiträgen nach 1990, welche Rückblicke aus ost-und westdeutschen Tätigkeitsfeldern der Physiotherapeuten wiedergeben. Im besonderen Focus steht die in der DDR am Zentralinstitut für Weiterbildung mittlerer medizinischer Fachkräfte in Potsdam seit 1964 staatlich anerkannte Fachphysiotherapeutenweiterbildung in Verbindung zu unterschiedlichen ärztlichen Fachgesellschaften: FG für Ärztliche Orthopädie, Physiotherapie und Psychotherapie. Physiotherapeutische Arbeitsgemeinschaften sind als außerordentliche Mitgliedschaften integriert. Die Erfahrung mit dem Fachphysiotherapeuten zur Prophylaxe und Physiotherapie bei funktionellen Störungen und psychischen Erkrankungen ist dabei in besonderer Weise hervorgehoben, da es im westlichen Ausbildungsprogramm eine solche Fachspezifik nicht gab. Der Fachphysiotherapeut in der DDR wurde seit den sechziger Jahren ausgebildet und ist im Einigungsvertrag mit Bestandsschutz bestätigt. Es fehlt aber die die Kongruenz zum Bundesgesetz
Accessible tourism in Saxony
When it comes to commitment to accessible tourism, Saxony
is one of the leading German states, having won several
awards in this field. For many years, our project “Sachsen
Barrierefrei” has been dedicated to the development and
marketing of accessible tourism in Saxony – from research
to on-site inspections of the facilities and the assessment
of the accessibility for wheelchairs to the publishing of
detailed and reliable information about the facilities. We
do not only limit this information to travelers with mobility
impairments, we also have gathered special offers for visitors
with sensory impairments – featuring induction loops,
texts in Braille and special guided tours – and people with
learning disabilities or mental handicaps.
Please check out the section on accessible tourism on our
website www.visitsaxony.com
Wandern in Sachsens Dörfern: 37 (Ver)Führungen für Entdecker
Haben Sie schon einmal beim Yoga den Himmel berührt? Könnten Sie sich vorstellen, von Fleischfressern und Giftschlangen
zu schwärmen? Wissen Sie, worin sich die Füße von Kiefern, Buchen und Eichen unterscheiden? Warum es
im wunderschönen Schloss Blankenhain einen Galgenbaum gibt? Ist „Jelängerjelieber“ ein Liebesspiel? Wo spuckte
einst in Sachsen ein Supervulkan? Warum ist das „Grüne Band“ in der Nähe von Kürbitz reich? Wo hüten Baumgroßmütter
ihren Nachwuchs? Wie sieht ein Wellnesstempel für Kreuzottern aus?
Zugegeben, wir hätten es auch nicht gewusst. Doch bei unseren Wanderungen durch Sachsens Dörfer für diesen
besonderen Reiseführer haben uns Experten verführt, gewohnte Wanderwege zu verlassen, um ungewöhnliche Seiten
ihrer Heimat zu entdecken. Wir haben erlebt, wie eine Wiese sich mit dem Wissen eines Naturschützers in ein Schatzkästchen
der Artenvielfalt verwandelt. Wir waren dabei, als eine Dornenhecke sich in ein lebendiges Vogelparadies
verwandelte. Wir begriffen, wie oft der Mensch die Landschaft geprägt hat, die wir für das Produkt der Natur hielten.
Ob Ornithologe, Naturschützer, Förster, Müllerbursche oder Schmuggler - die Leidenschaft, die Begeisterung dieser
Insider war ansteckend. Natürlich können Sie die 19 Orte allein erkunden. An der Seite eines der 38 Experten unseres
Wander(ver)führers aber kommen Sie aus dem Staunen nicht heraus. Also packen Sie Ihren Rucksack, schnüren Sie
Ihre Wanderschuhe und erkunden Sie Sachsens Dörfer