Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB): Qucosa
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Bachfest Leipzig 8.-17. Juni 2018 : Mendelssohn im Bachfest: Zyklen
Redaktionsschluss: 22. September 201
Ein gutes MITEINANDER pflegen: Impulse für den Pflegealltag im Kontext der Zuwanderung internationaler Fachkräfte
Die vorliegende Broschüre ist im Rahmen des Projekts „Demokratie pflegen - Demokratische
Kompetenzen in Pflegeeinrichtungen fördern“ entstanden. Es ist eines von insgesamt sieben Projekten,
die ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. seit 2015 im Bereich der aufsuchenden politischen und demokratischen
Bildung in Betrieben umsetzt. Wie Mitarbeiter*innen die Zusammenarbeit
und Partizipation im Betrieb erleben, hat einen direkten Einfluss auf ihre politischen Werte und Einstellungen,
wenn man der Forschung glauben mag, wie z.B. der Studie des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts „Arbeitswelt
und Demokratie in Ostdeutschland“ von 2023. Es ist entscheidend, ob sich Mitarbeiter*innen tolerant und
auf Augenhöhe begegnen oder ob Vorurteile und Rassismen das Miteinander prägen. Werden die Perspektiven
der Mitarbeiter*innen in Entscheidungen einbezogen, oder haben sie das Gefühl, dass es an Mitbestimmungsmöglichkeiten
mangelt? Unternehmen haben einen entscheidenden Einfluss auf die demokratischen Kompetenzen ihrer Belegschaft
Rettungskette Waldarbeit: Hinweise für private Waldbesitzer
Die Waldarbeit zählt zu den gefährlichsten Arbeiten. Neben den mit persönlichen Schutzeinrichtungen versehenen Werkzeugen und Geräten ist das richtige Verhalten für eine unfallfreie Waldarbeit Voraussetzung.
Redaktionsschluss: 14.12.202
Quellenvielfalt und posthume Rezeption: Facetten des Eigenlebens Gluck’scher Opern und ihrer Zeugen
Die im Rahmen der Gluck-Gesamtausgabe unternommenen Quellenrecherchen zeigen, dass die Rezeption einzelner Opern Christoph Willibald Glucks im 19. Jahrhundert durch überlieferte Musik-Quellen sowie auch Briefe und Theatermaterialien gut belegt und nachvollziehbar ist. Für das in der Fachliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts abgebildete Gluck-Bild war der Zugang zu seiner Musik anhand des Studiums älterer Musikhandschriften und -drucke ebenso wie auch neuerer Klavierauszüge ganzer Opern oder einzelner Stücke wesentlich. Zugleich bildete die akustische Erfahrung der Musik eine wichtige Grundlage für die Beurteilung Glucks; diese Rezeption erfolgte bei Opernaufführungen auf der großen Bühne, der Aufführung ausgewählter Stücke im Konzert sowie bei der semiprofessionellen oder privaten Musikpflege. Forschungen zur Relation zwischen der ursprünglichen Komposition einer Oper und einer Aufführungsversion und -interpretation bedürfen des Vergleichs der jeweiligen Quellen-Repräsentationen (Stimmenmateriale, Partituren, Klavierauszüge, Textbücher etc.). In dem Aufsatz wird als Beispiel hierfür Richard Wagners 1847 erstmals aufgeführte Version der Iphigénie en Aulide (1774) von Gluck näher betrachtet. Zudem werden typische Einzelüberlieferungen genannt. Am Ende des Aufsatzes werden Überlegungen zu fortzusetzenden Aufgaben von RISM sowie zur Erweiterung und Organisation einer zentralen Quellen-Forschung angestellt.The source research as part of the Gluck-Gesamtausgabe shows that the reception of a few operas by Christoph Willibald Gluck in the 19th century is well documented and comprehensible through surviving musical sources as well as letters and theatre materials. For the image of Gluck in the music literature of the 19th and early 20th centuries, it was essential to look at his music through the study of old music manuscripts and prints as well as newer piano reductions of entire operas or pieces from them. At the same time, the acoustic experience of music was an important basis for the assessment of Gluck; this reception took place in opera performances on stage, the performance of selected pieces in concerts, and in semi-professional or private music playing. Research into the relationship between the original composition of an opera and a performance version and interpretation requires a comparison of the respective source representations (part materials, scores, piano reductions, librettos, etc.). As an example, this essay examines Richard Wagner's version of Gluck's Iphigénie en Aulide (1774), first performed in 1847. Typical surviving of pieces from operas in music sources are also mentioned. At the end of the article, considerations are made regarding the continuing tasks of RISM as well as the expansion and organization of a centre of source research