Open Access-Zeitschriften an der WWU Münster (Westfälische Wilhelms-Universität)
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    Verslag activiteiten Niederlandistenverband rond Leipziger Buchmesse 2024

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    Buchbesprechungen

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    Anja van de Pol-Tegge: Belgische Literaturen in deutscher Übersetzung. Kulturelle und historische Verflechtungen von 1945 bis zur Gegenwart (Heinz Eickmans) S. 181 Bertram Mourits: De achterkant van de bevrijding. Schrijvers tussen angst en onafhankelijkheid in de Tweede Wereldoorlog (Ralf Grüttemeier) S. 184 Jacco Pekelder, Max Dahlmer, Janka Wagner, André Krause (Hrsg.): Die Zukunft der Demokratie in Deutschland und den Niederlanden. Parteien, Populismus und Medien (Hans Beelen) S. 18

    Bibliographie: Niederländische Literatur in deutscher Übersetzung 2023

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    The Last of Us: Die Rede vom Wir als Apokalypse

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    Der Beitrag verbindet kulturelle, gesellschaftliche und theologische Perspektiven auf Transformationsgeschehen und die Gestaltung von Zukünften. Mithilfe von Catherine Kellers theologischem Konzept der Apokalypse als „Dream Reading“ wird gezeigt, wie narrative und prophetische Ansätze dabei helfen, komplexe Probleme z.B. in der Ökologie, der Geschlechtergerechtigkeit und der Demokratie zu bearbeiten. Darüber hinaus wird die Bedeutung von „Zukünfte-Bildung“ hervorgehoben, also die Fähigkeit, Zukünfte aktiv zu gestalten und dafür bewusst die Unsicherheiten komplexer Zustände zu nutzen. Zugrunde liegt dabei die Idee eines funktionalen „Wir“, das als Ressource für resiliente und kooperative Transformationsprozesse dient. Im kirchlichen Kontext lassen sich die sogenannten „Fresh Expressions of Church“ als ein Versuch deuten, solche Prozesse zu gestalten.   The article combines cultural, social and theological perspectives on transformation processes and the shaping of futures. With the help of Catherine Keller\u27s theological concept of the apocalypse as ‘dream reading’, it is shown how narrative and prophetic approaches help to deal with complex problems, e.g. in questions of ecology, gender justice and democracy. In addition, the importance of ‘future literacy’ is emphasized – which is the ability to actively shape futures and consciously use the uncertainties of complex conditions to do so. This is based on the idea of a functional ‘we’, which serves as a resource for resilient and cooperative transformation processes. In the context of the Church, the so-called ‘Fresh Expressions of Church’ can be interpreted as an attempt to stimulate such processes

    Sharp, Carolyn: Jeremiah 26–52

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    Religious Life in the Late Soviet Union. From Survival to Revival (1960s–1980s), hg. v. Barbara Martin / Nadezhda Beliakova

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    ByzRev 07.2025.014: Theodoros Alexopoulos, Photios von Konstantinopel „Mystagogie des Heiligen Geistes“.: Übersetzung und theologischer Kommentar (Arbeiten zur Kirchengeschichte 153). Berlin – Boston: De Gruyter 2023.

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    Theodoros Alexopoulos, Photios von Konstantinopel „Mystagogie des Heiligen Geistes“. Übersetzung und theologischer Kommentar (Arbeiten zur Kirchengeschichte 153). Berlin – Boston: De Gruyter 2023. 433 pp. – ISBN 978-3-11-079011-

    Die Religion als Paradebeispiel der Selbstreferentialität – Gedanken zu Volkhard Krechs »Die Evolution der Religion«

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    Die Religion als Gegenstand soziologischer Theorie besitzt eine lange Tradition. Ob Emile Durkheim (1981 [1912]), ob Max Weber (1920/21) oder Georg Simmel (2004 [1906/1912]), immer erwies sich die Religion als guter Bezugspunkt grundsätzlichere Theoriegebilde von Gesellschaft zu konstruieren (Gärtner/Pickel 2019). Dieser Überzeugung war später auch Niklas Luhmann (1982, 2002), und selbst Ulrich Beck mit seinen individualisierungstheoretischen Gedanken ist nicht um die Religion als einer gewichtigen Einheit der Gesellschaft herumgekommen (Beck 2008). Danach wurde es allerdings ruhiger um die soziologische und gesellschaftstheoretische Beschäftigung mit Religion. Doch in jüngerer Zeit erfährt diese eine gewisse Wiederbelebung – und dies nicht nur mit Blick auf die internationale Auseinandersetzung, wie in Charles Taylors Säkular Age (2007). Ob in der fundamentalen Religionsgeschichte Wolfgang Essbachs (2014, 2019; auch Delitz et al. 2019), der Verbindung historischer und soziologischer Gegenwartsbeschreibung Detlef Pollacks (2020; Pollack/Rosta 2015)1 oder in dem breit angelegten Versuch Volkhard Krechs, die Entstehungsgeschichte wie Bedeutung von Religion im Sinne einer Evolution der Religion auszuarbeiten (Krech 2021). Letzterer ist Referenzpunkt des vorliegenden Aufsatzes

    Hannah Vermaßen (2023): Die Resonanzfähigkeit des Wirtschaftssystems für die deutsche Energiewende

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    Mit ihrem Buch "Die Resonanzfähigkeit des Wirtschaftssystems für die deutsche Energiewende" hat Hannah Vermaßen, Postdoktorandin an der Professur für Politische Theorie der Universität Erfurt, das gleichzeitig ihre 2021 eingereichte und mit höchstem Lob abgeschlossene sowie 2023 mit dem Promotionspreis der Universität Erfurt ausgezeichnete Dissertationsschrift darstellt, eine in vielen Belangen außergewöhnliche Schrift vorgelegt. Um es gleich vorwegzusagen: Obgleich ich die anderen, für den Promotionspreis der Universität Erfurt nominierten Arbeiten nicht kenne und folglich deren Qualität nicht einschätzen kann, wage ich dennoch zu behaupten, dass dort eine gute Wahl getroffen und eine verdiente Siegerin gefunden wurde. Denn die von Vermaßen vorgelegte Studie zeigt nicht zuletzt in glänzender Weise auf, wie eine der schwierigsten handwerklichen soziologischen Aufgaben überzeugend und erkenntnisfördernd umgesetzt werden kann: die Verbindung von Theorie und Empirie (Kalthoff/Hirschauer/Lindemann 2008)

    Reform in Action: The Application of Mitis Iudex Dominus Iesus at the Archdiocese of Malta

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    Im Jahr 2015 führte Papst Franziskus durch Mitis Iudex Dominus Iesus (MIDI) bedeutende Reformen im Ehenichtigkeitsverfahren der katholischen Kirche ein, mit dem Ziel, die Verfahren zu vereinfachen, Kosten zu senken und den Zugang zu verbessern, während gleichzeitig das kirchliche Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe gewahrt blieb. Zu den wichtigsten Neuerungen gehörten die Abschaffung der Notwendigkeit von zwei übereinstimmenden Urteilen und die Einführung eines verkürzten Verfahrens für eindeutige Fälle. Im Erzbistum Malta führten diese Reformen zu einer signifikanten Verkürzung der Verfahrensdauer, wobei etwa 6 % der Fälle zwischen 2016 und 2023 im verkürzten Verfahren bearbeitet wurden. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Ziele und wesentlichen Reformen von MIDI und konzentriert sich auf deren praktische Umsetzung im Erzbistum Malta in diesem Zeitraum.In 2015, Pope Francis introduced significant reforms to the Catholic Church’s marriage nullity process through Mitis Iudex Dominus Iesus (MIDI), aiming to simplify procedures, reduce costs, and improve accessibility while maintaining the Church’s commitment to the indissolubility of marriage. Key innovations included the elimination of the requirement for two conforming judgments and the introduction of a briefer process for clear-cut cases. In the Archdiocese of Malta, these reforms significantly reduced case resolution times, with approximately 6% of cases processed through the briefer process between 2016 and 2023. This article provides an overview of MIDI’s objectives and key reforms, focusing on their practical implementation within the Archdiocese of Malta during this period

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