Beiträge zur Entomologie = Contributions to Entomology (E-Journal)
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    Gallmilben an Kiefer (Acarina: Eriophyidae).

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    In Auswertung der vorliegenden Literatur wird eine Übersicht der bekannten Biotypen der Kieferngallmilbe (Eriophyes pini Nal.) gegeben. In diese läßt sich die einheimische, am Grunde von Kiefernnadeln freilebende, von uns als Phyllocoptes sp. angesprochene Gallmilbenform einbeziehen. Sie dürfte mit der im südwestlichen Nordamerika als Schädling vorkommenden "pine needle mite" identisch sein und auch mit der in Niederösterreich als Erreger von "Knospensucht" schädlich gewordenen Form weitgehend übereinstimmen, obwohl die einheimische Nadelgallmilbe trotz stärkerer Befallsdichte keine Wuchsdeformationen auslöst. Auf Grund neuerer Untersuchungen über die Gallmilbenentwicklung (Schewtschenko, l.c.) kann die taxionomische Trennung der Unterfamilien Eriophyinae und Phyllocoptinae nicht aufrecht erhalten werden, da es sich bei den Angehörigen beider Kategorien jeweils um morphologisch verschiedene Formen derselben Arten handelt. Danach wäre die "phyllocoptide Kiefernnadelgallmilbe" als Biotypus von Er. pini Nal. anzusehen. Es wird ein mehrjähriger Infektionsversuch beschrieben, bei dem im Spätherbst 1960 Kiefernnadelgallmilben aus dem Freilande auf einjähr. Kiefernsämlinge ins Insektarium unter Glas überführt worden sind. Die Milben haben sich im Verlaufe von 2 Jahren von den künstlich mit ihnen besetzten Sämlingen aus durch Überkriechen auf eine Kastenbeetfläche von insgesamt 0,7 m2 mit nunmehr 3jährigen Kiefernpflanzen kontinuierlich ausgebreitet. Wahrscheinlich kann die Übersiedlung der Gallmilben von Pflanze zu Pflanze auf mechanischem Wege und durch Phoresie (unter Benutzung von Insekten als Transportmittel) gefördert werden. Äußerliche Schadsymptome (Entstehung von Zweiggallen, Knospendeformationen, Wuchsmißbildungen) sind an den vermilbten Pflanzen nicht zu bemerken. Differentialdiagnostisch wichtige Veränderungen infolge Saugtätigkeit der Gallmilben an der Basis der Nadelpaare (nekrotische, bräunlich verfärbte Partien) haben in Verbindung mit den im Insektarium herrschenden extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnissen das Vertrocknen zahlreicher Kiefernpflanzen beschleunigt. Auch die spezifischen Befallsmerkmale sprechen dafür, daß in der Kiefernnadelgallmilbe eine biotypische Form von Er. pini Nal. vorliegt, deren Verhalten im Wirt-Parasit-Komplex vermutlich klimatisch determiniert ist.Based upon literature and the author\u27s experiences there are given notes on distribution and appearance of the hitherto known biotypes of Eriophyes pini Nal. The results of a two years\u27 infection experiment in an insectary make it probable that the free living "pine needle mite" of the American authors, which was found also in Central Europe, may be a biotype of Er. pini Nal

    Ergebnisse der Albanien-Expedition 1961 des Deutschen Entomologischen Institutes. 11. Beitrag. Plecoptera.

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    In der vorliegenden Arbeit wurde die Steinfliegenausbeute der Albanien-Expedition 1961 des Deutschen Entomologischen Institutes bearbeitet. Dieser Beitrag bietet uns den ersten, obwohl noch unvollständigen Überblick über die Plecoptera Albaniens. Das Material umfaßte 35 Exemplare in 6 Arten, darunter 5 Erstnachweise für die Fauna des Landes. Unter den 6 festgestellten Arten gehörten 5 weitverbreiteten Plecopteren Europas an, eine Art Protonemura albanica n. sp. gehört zur mediterranischen Protonemura-Artengruppe mit nahverwandten Arten in Nordafrika. Außerdem wurde eine Revision der Isoperla graeca Aub. durchgeführt und sie nur als eine geographische Rasse von Isoperla tripartita Illies bestimmt [Isoperla graeca Aub. = Isoperla, tripartita, graeca Aub.]. Im historischen Überblick wurde ein Verzeichnis der in den Nachbarländern vorkommenden Plecoptera, die höchstwahrscheinlich auch in Albanien zu finden sind, gegeben.Nomenklatorische Handlungenalbanica Raušer, 1963 (Protonemura), spec. n.The above publication deals with the Plecoptera collected by the Albania Expedition of the German Entomologisches Institut. It is the first review on the Plecoptera of this country and therefore of course incomplete. 6 species were found 5 of which are widely distributed in Europe. One, however, Protonemura albanica sp. belongs to the mediterranean group of Protonemura-species which contains related species in North Africa. There is also reinvestigated Isoperla graeca Aub. which was found only a geographical subspecies of Isoperla tripartita Illies [= Isoperla graeca Aub. = Isoperla tripartita graeca Aub.]. A list of Plecoptera known from the neighbouring countries and probably present in Albania too, is included.Nomenclatural Actsalbanica Raušer, 1963 (Protonemura), spec. n

    Ergebnisse der Albanien-Expedition 1961 des Deutschen Entomologischen Institutes. 4. Beitrag. Lepidoptera: Yponomeutidae.

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    Die Arbeit enthält eine Zusammenstellung der bisher aus Albanien bekannten 7 Arten der Familie Yponomeutidae (s. str.). Das Material der Albanien-Expedition des Deutschen Entomologischen Institutes enthielt 11 Exemplare in 4 Arten, darunter 2 Erstnachweise für die Fauna Albaniens.There are summarized the hitherto known 7 species of the family Yponomeutidae from Albania. The material collected by the Albania expedition of the Deutsches Entomologisches Institut contained 11 specimens representing 4 species, two of which were new to the fauna of Albania

    Zur Kenntnis der Biologie von Kiefernblattwespen in Bjelorußland.

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    Die normale Eientwicklung der Kiefernblattwespen vollzieht sich nur bei einem verhältnismäßig trockenen Zustand der Kiefernnadeln. Die Schädlingsgradation wird vorwiegend durch trockene Jahre hervorgerufen. Der Kiefernunterwuchs und die Jungpflanzen leiden stärker unter einem Feuchtigkeitsdefizit und besiedeln sich zeitiger mit Blattwespen als mittelalte und hiebsreife Bestände. Gradationen der aus Nordamerika nach Eurasien gelangten Blattwespe Neodiprion sertifer sind besonders häufig. Zur Massenvermehrung kommen auch einige andere paläarktische Kiefernblattwespen, besonders die gegenüber äußeren Einflüssen besser geschützte und verhältnismäßig gut angepaßte Blattwespe Diprion pini L. Eine biologische Bekämpfung von Kiefernblattwespen ist durchführbar.The normal egg development of pine sawflies takes place only under the conditions of a relatively dry state of the pine-needles. The outbreak of the pest is mainly caused by dry years. The brush wood and the young plants suffer more severely of the lack of moisture, and they are earlier infested by sawlies than medium aged and fellable stocks. Outbreaks of Neodiprion sertifer (Geoffroy), which has spread from North America to Europe and Asia, are particularly frequent. Among palearctic sawflies of which outbreaks are known especially Diprion pini (L.) has proved better preserved from abiotic factors and well adapted. Biological control of pine sawflies is practicable

    Untersuchungen über die Beziehungen zwischen Flügelreduktion und Ausbildung des Metathorax bei Carabiden unter besonderer Berücksichtigung der Flugmuskulatur (Coleoptera: Carabidae).

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    Die Arbeit beschäftigt sich mit der Ausbildung des Metathorax bei Carabiden. Es wurden alle am aktiven Flug beteiligten Elemente untersucht und ihre Veränderungen bei den verschiedenen Brachypteriestadien erfaßt. Die Rudimentation des Flugapparates beginnt offensichtlich mit der Rückbildung der Flugmuskeln, so daß Flugunfähigkeit eintritt. Die individuelle Degeneration der angelegten Flugmuskeln ist unerheblich und nicht in allen Fällen nachzuweisen. Ihr histologischer Abbau wird beschrieben. Brachyptere Individuen besitzen keine Flugmuskeln mehr, dagegen sind Flügelgelenkmuskeln in abnehmender Zahl bis zu stärksten Rudimentationsstadien nachzuweisen. Der skelettale Abbau beginnt mit der Reduktion der Alae und ihrer Basalgelenke, greift dann auf Tergum und Pleura über und setzt sich sogar im sternalen Bereich fort, so daß ein schmaler, nur noch die Hinterextremitäten tragender Ring sich herausbildet.The above publication deals with the structures of metathorax in Garabid beetles. There were studied all parts joined in active flight as like as their changes occuring in the various brachypterous stages. The rudimentation of the flight apparatus apparently begins with the reduction of the flight muscles, laeding to the loss of flight capacity. The individual degeneration of flight muscles is insignificant and not continually evident. Histological features of muscle breakdown are described. Brachypterous individuals have no flight muscles left, but there are traceable flight joint muscles of decreasing number down to stages of most significant rudimentation. The skeleton breakdown begins with the reduction of alae and their basal joints, encroaching on tergum, pleura, and even the sternal range, thus forming a narrow ring, which bears nothing else but the hind legs

    Zur Synonymie der Borkenkäfer, XIII (Coleoptera: Scolytidae). 222. Beitrag zur Morphologie und Systematik der Scolytoidea).

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    Die vorliegende Arbeit enthält Ergänzungen und Berichtigungen zu drei neueren Veröffentlichungen von F. G. Browne über Scolytiden im Zusammenhang mit den Vorarbeiten des Verfassers zur Herausgabe einer Neuauflage des entsprechenden Bandes der "Genera Insectorum".Nomenklatorische Handlungenquadridens Brown, 1960 (Diacavus), syn. n. of Diacavus philippinensis Schedl, 1942babai (Murayama, 1961) (Poecilips), comb. n. hitherto Thamnurgus babai Murayama, 1961Premnophilus Brown, 1962 (Scolytidae), syn. n. of Xyleborus Eichhoff, 1864Pseudoacacicis Schedl, 1963 (Scolytidae), gen. n.parvus Brown, 1960 (Trachyostus), syn. n. of Platypus saltator Schedl, 1935taunayi Eggers, 1928 (Xylechinus), syn. n. of Xylechinosomus contractus (Chapuis, 1869)There are given some additional notes and corrections concerning three recently publihed papers of F. G. Browne on the Scolytidae in connection with the author\u27s work in preparing a new edition of the respective volume of the "Genera Insectorum". Nomenclatural Actsquadridens Brown, 1960 (Diacavus), syn. n. of Diacavus philippinensis Schedl, 1942babai (Murayama, 1961) (Poecilips), comb. n. hitherto Thamnurgus babai Murayama, 1961Premnophilus Brown, 1962 (Scolytidae), syn. n. of Xyleborus Eichhoff, 1864Pseudoacacicis Schedl, 1963 (Scolytidae), gen. n.parvus Brown, 1960 (Trachyostus), syn. n. of Platypus saltator Schedl, 1935taunayi Eggers, 1928 (Xylechinus), syn. n. of Xylechinosomus contractus (Chapuis, 1869

    Schädlinge an Arzneidrogen und Gewürzen in Hamburg.

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    72 von Insekten und Milben befallene Arzneidrogen und Gewürze werden aufgezählt. Die häufigsten Insekten, Plodia interpunctella (Hbn.), Oryzaephilus mercator (Fauv.), Lasioderma serricorne (F.) und Tribolium castaneum (Herbst), werden aus tropischen oder warmen Ländern importiert. In Ländern mit gemäßigtem Klima sind Ephestia elutella (Hbn.) und Stegobium paniceum (L.) am wichtigsten. Sie sind daher auch in deutschen Apotheken häufig. Daß andere Schädlinge dort selten sind, ist teils auf ein ungünstiges Klima und teils auf erfolgreiche Bekämpfungsmaßnahmen zurückzuführen. Ausführlicher wird über Schädlinge an Muskatnüssen, Orangenblüten und Cassia-Schoten berichtet.72 simples, drugs, and spices infested by insects and mites are enumerated. The most frequent insects, Plodia interpunctella (Hbn.), Oryzaephilus mercator (Fauv.), Lasioderma serricorne (F.), and Tribolium castaneum (Herbst), are imported from tropical or warm countries. In countries with a temperate climate Ephestia elutella (Hbn.) and Stegobium paniceum (L.) are most important. They are therefore also frequent pests in German chemist\u27s shops. It is the effect partly of unfavorable climate and partly of successful control, that other pests in shops are rare. More informations about pests of Semen Myristicae, Flores Aurantii, and Fructus Cassiae fistulae are given

    Über Einsatzversuche von Eiparasiten der Gattung Trichogramma gegen den Kiefernknospentriebwickler Rhyacionia buoliana Schiff. in den Jahren 1960-1962 (Hymenoptera: Trichogrammatidae; Lepidoptera: Olethreutidae).

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    In der vorliegenden Arbeit werden 16 Arten aufgeführt, die das Ei-, Raupen- bzw. Puppenstadium von Rhyacionia buoliana Schiff. parasitieren. Als häufigste Raupenparasiten kamen Orgilus obsucator Nees (über 50%) und Actia nudibasis Stein (15,4%) vor. In Versuchen mit Trichogramma embryophagum Htg. konnte nach Aufzucht der Eiparasiten in Eiern der Getreidemotte (Sitotroga cerealella Oliv.) eine Parasitierung von 94%, nach Vermehrung in Eiern der Forleule von 81%, bei einem Verhältnis von Parasit zu Wirt von 1:3 bzw. 1:32,5 erzielt werden. Tr. evanescens Westw. erbrachte nur eine Parasitierung von 28% (Verhältnis Wirt zu Parasit 1:3).The above paper deals with 16 species parasitizing eggs, larvae, and pupae of Rhyacionia buoliana Schiff. The most frequent parasites of the larvae are Orgilus obscurator Nees (more than 50%) and the Tachinid fly Actia nudibasis Stein (15,4%). In experiments with Trichogramma embryophagum Htg. reared from eggs of Sitotroga cerealella Oliv. A parasitization of 94% (parasite-host proportion 1:3), from eggs of Panolis flammea Schiff. a parasitization of 81% (parasite-host proportion 1:32,5) was obtained. Tr. evanescens Westw. showed a parasitization of only 28% (para-site-host proportion 1:3)

    Ergebnisse der Albanien-Expedition 1961 des Deutschen Entomologischen Institutes. 12. Beitrag. Homoptera: Aphididae.

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    Die vorliegende Arbeit stellt eine Bearbeitung der Blattläuse der Albanien-Expedition des Deutschen Entomologischen Institutes dar. Das Material enthielt 25 Exemplare in 9 Arten, alles Erstnachweise für die Fauna Albaniens. Damit ist die Anzahl der aus Albanien bekannten Blattlausarten auf 10 gestiegen.The present paper represents a study of the Aphididae collected by the Albania expedition of the Deutsches Entomologisches Institut. The material contained 25 specimens belonging to 9 species, which are new to Albania. Thus the total number of the Aphididae species known from Albania raised to 10 species

    Einige Erwägungen über die Beziehungen zwischen den Begriffen \u27Synanthrop\u27 und \u27Kulturfolger\u27.

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    Der Autor versucht zu zeigen, daß zwischen den sog. Synanthropen und den sog. Kulturfolgern gewisse bedeutsame Unterschiede bestehen. Während die Synathropie eine zoozönologische Kategorie darstellt (d.h. spontane Mitgliedschaft in der Anthropobiozönose), sind die Kulturfolger im wesentlichen paröke Formen in Beziehung zum Menschen. Diese Eigenschaft liegt aber im Bereich der Ethologie der Tiere und nicht auf dem Gebiete der Chorologie oder Biozönologie.There is made an attempt to show that there are some significant differences between synanthropes and the so-called „Kulturfolger". While synanthropy means a zoocoenologic category (i.e. a spontaneous membership of the anthropobiocoenosis), the „Kultur-folger" are mainly „paröke Formen" in relation to mankind. This character, however, belongs into the field of animal ethology and not into that of chorology or biocoenology

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