Beiträge zur Entomologie = Contributions to Entomology (E-Journal)
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Bibliographie der Elateridenlarven-Literatur der Welt.
In der vorliegenden Arbeit wird eine Bibliographie der Weltliteratur über Elateridenlarven bis 1967 vorgelegt. Es werden 1519 Titel genannt und, soweit möglich, referiert. Ein thematisches und ein Artenregister erleichtern die Benutzung der Arbeit.A bibliography of international publications on the larvae of elaterids up to 1967 is presented. A total of 1519 titles are listed and, if possible, annotated. Indexes of subjects and species faciliate the use of this bibliography
Ergebnisse der Albanien-Expedition 1961 des Deutschen Entomologischen Institutes. 72. Beitrag. Coleoptera: Histeridae.
Es wird eine Bearbeitung der Histeridae Albaniens vorgelegt. Das untersuchte Material (insgesamt 115 Exemplare in 26 Arten) stammt von der Albanien-Expedition des Deutschen Entomologischen Institutes (75 Exemplare in 15 Arten) sowie aus den Aufsammlungen von Bischoff (26 Exemplare in 10 Arten, Zoologisches Museum Berlin) und Grebenscikov (14 Exemplare in 6 Arten, Deutsches Entomologisches Institut). Da, soweit ermittelbar, erst 5 der abgehandelten Arten aus Albanien gemeldet waren, müssen 21 als Erstnachweise für die Fauna des Landes angesehen werden. Insgesamt sind aus dem Gebiet der VR-Albanien jetzt 29 Arten dieser Familie gemeldet.An evaluation of the Histeridae of Albania is presented. The material on which the study is based (a total of 115 individuals of 26 species) was gathered by the expedition to Albania by Deutsches Entomologisches Institut (75 individuals of 15 species), by Bischoff (26 individuals of 10 species, at the Zoological Museum in Berlin) and by Grebenscikov (14 individuals of 6 species, at Deutsches Entomologisches Institut). Since to our knowledge only 5 of the species discussed here had been previously recorded from Albania, 21 species must be regarded as first finds in the fauna of that country. Now there are 29 species of this family known from the territory of the People\u27s Republic of Albania
Beitrag zur Chrysomelidenfauna Bulgariens (Coleoptera: Chrysomelidae).
In der vorliegenden Arbeit werden die bulgarischen Chrysomeliden-Arten aufgeführt, die mir von verschiedenen Sammlern während der letzten fünf Jahre zur Bestimmung vorgelegt wurden. Es handelt sich um 91 Arten, von denen 12 erstmalig für die Fauna Bulgariens nachgewiesen werden konnten. Zwei Arten, Cryptocephalus prusians Suffrian und Luperus lydius Weise stellen Erstfunde für den europäischen Kontinent dar. Eine neue Rasse (Chrysomela vernalis muchei ssp. geogr. nov.) wird beschrieben.Nomenklatorische Handlungenmuchei Mohr, 1969 (Chrysomela vernalis), sspec. n.The present paper deals with the Chrysomelidae species of Bulgaria, collected by different entomologists. The determination established 91 species, 12 of which were hiterto unknown in Bulgaria. Two of the species, Cryptocephalus prusians Suffrian and Luperus lydius Weise, were found for the first time in Europe. On new subspecies (Chrysomela vernalis muchei ssp. geogr. nov.) is described.Nomenclatural Actsmuchei Mohr, 1969 (Chrysomela vernalis), sspec. n
Zur Biologie und Massenzucht der Getreidemotte Sitotroga cerealella Olivier, 1879 (Lepidoptera: Gelechiidae). 2. Beitrag: Beobachtungen am Larven- und Imaginalstadium.
Es wird über Verhalten und Leistungen der Eilarven und der Falter von Sitotroca cerealella Olivier, 1789 berichtet. Untersuchungen zum Einfluss der Larvennahrung auf die Mortalität sowie die Fruchtbarkeit der Falter ergaben unter gleichen Versuchsbedingungen, dass die insgesamt gewinnbare Eimenge im Vergleich zu Gerste (100%) bei Roggen 55%, Weizen 35% und bei Mais nur 29% beträgt. Die Eilarven bohren sich meist nicht unmittelbar am benachbarten Getreidekorn ein und sind zu Vertikal- und Horizontalwanderungen befähigt. Die dringen von oben her bis 30 cm tief in die lagernde Getreideschicht aktiv ein und besiedeln vornehmlich die Zone in 2 bis 6 cm Tiefe. Horizontal wandern die Larven bis 25 cm weit, wobei sich Unterschiede in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen ergeben. Fragen der infraspezifischen Konkurrenz bei der Besiedlungsdichte sowie durch Stoffwechselvorgänge auftretende Temperaturerhöhungen sind weitere Untersuchungsobjekte. Die Falter zeigen kurz nach dem Schlupf negative Geo- und negative Thingmotaxis; nach der Kopulation erfolgt eine allgemeine Umkehrung des Verhaltens.Behaviour and performance of egg larvae and moths of Sitotroca cerealella Olivier, 1789, are reported. Studies on the influence of the food of the larvae on mortality and fertility of the moths showed under equal test conditions that the total obteinable egg yield compared with barley (100 per cent) was 55 per cent for rye, 35 per cent for wheat and only 29 per cent for maize. The egg larvae do not bore immediately into the nearest kernel but are capable of vertical and horizontal migrations. They can actively penetrate into the stored grain from above to a depth of 30 cm and populate chiefly the zone between the depths of 2 cm and 6 cm. They migrate horizontally for distance, up to 25 cm, with differences depending on the light conditions. Other subjects of these studies are problems of infraspecific competition in the density of population and of temperatures increased by metabolic processes. Shortly after emerging, the moths show negative geotaxis and negative thigmotaxis; after copulation there is a general reversal of this behaviour
Observations on the morphology and secretory activity of the thoracic glands in Chrysocoris stollii Wolff (Heteroptera: Pentatomidae).
Es gibt ein paar Brustdrüsen, eine auf jeder Seite, die oberflächlich auf dem thorax-Fettkörper liegen und an einem Ende mit dem Prothorax-Tracheenstrang und am anderen Ende mit der Speicheldrüse verbunden sind. Jede Drüse besteht aus acht bis zehn Perlschnüren von Cytoplasma, die einzelne Reihen großer Kerne enthalten und von einer deutlich sichtbaren Cytoplasma-Hülle umgeben sind. Die Drüsen zeigen eine zyklische Sektretionstätigkeit in jedem Nymphenstadium. Bei frisch gehäuteten Nymphen sind sie stark reduziert und enthalten kleinere Kerne und klares Cytoplasma. Mit dem Nymphenwachstum vergrößern sich die Kerne, das Cytoplasma wir körnig, und wenn die Kerne schließlich ihre maximale Größe erreicht haben, zeigt das Cytoplasma mit Sekretion gefüllte Blasen. Ungefähr 48 Stunden vor der nächsten Häutung wird das Sekret abgesondert, die Blasen werden durch Hohlräume ersetzt, und die Drüsen schrumpfen zusammen. Beim reifen Stadium ist die Drüse ungefähr 12 Stunden nach der letzten Häutung stark verkleinert, die Degeneration setzt ein, und nach 24 Stunden ist sie nicht mehr wahrnehmbar.There is a pair of thoracic glands, one on each side, lying superficially on the thoracic fat body and connected with the prothoracic tracheal trunk at one end and the salivary gland at the other. Each gland consists of eight to ten beaded strings of cytoplasm, containing single rows of large nuclei and covered with a prominent cytoplasmic sheath. The glands show cyclic secretory activity in each nymphal instar. They are much reduced and contain smaller nuclei and clear cytoplasm in freshly moulted nymphs. As the nymphs grow, the nuclei enlarge, the cytoplasm becomes granular, and finally, when the nuclei have reached their maximum size, the cytoplasm shows vesicles filled with secretion. About 48 hours before the next moult, secretory material is discharged, vesicles are replaced by vacuoles and the glands shrink. In adults, about 12 hours after the last moult, the gland is much attenuated, degeneration begins, after 24 hours it has disa appeared
Ergebnisse der Albanien-Expedition 1961 des Deutschen Entomologischen Institutes. 75. Beitrag. Coleoptera: Coccinellidae (Nachtrag zum 25. Beitrag).
Es wird das Ergebnis weiterer Materialuntersuchungen aus dem Zoologischen Museum Berlin (coll. Bischoff: 47 Exemplare in 16 Arten) und dem Museum G. Frey Tutzing (coll. Mader) vorgelegt. Die Liste enthält Funddaten von 12 Arten, die bisher entweder nur von einem Fundort (5) oder noch gar nicht aus Albanien verzeichnet waren (7). Durch die 6 Erstnachweise erhöht sich die Gesamtzahl der aus Albanien bekannt gewordenen Coccinellidae auf 41 Arten.The results of further studies of material from the Zoological Museum in Berlin (coll. Bischoff: 47 individuals of 16 species) and from the Museum G. Frey Tutzing (coll. Mader) are reported. The list contains data about finds of 12 species which had been known from one site only (5) or not at all (7) in Albania. These 6 first finds raise the total of the Coccinellidae known from Albania to 41 species
The formation of subspecies in Acridoidea (Orthoptera) in the mountains of Middle Asia.
1. Die Acrididen-Fauna der mittelasiatischen Gebirge ist dadurch gekennzeichnet, daß sich der im Neogen in Verbindung mit der Orogenese begonnene Formenbildungsprozeß heute noch in großem Maßstab fortsetzt. Das läßt sich an der Isolierung von Intra-Spezies-Formen bei einer großen Zahl von gebirgsbewohnenden Arten nachweisen. - 2. Die Acrididen-Arten, bei denen der Prozeß der Bildung geographischer Rassen im Gebirge andauert, lassen sich in zwei große Gruppen einteilen. Zur ersten gehören die Arten mit weiten Bereichen, die meist innerhalb der Flachländer Eurasiens liegen. Das sind hauptsächlich die Arten, die mit den Landschaftsformen der Wüste, Halbwüste und Steppe verbunden sind. Die zweite Gruppe enthält die Arten, die in den mittelasiatischen Gebirgen einheimisch sind. - 3. Wenn die in den Flachländern verbreiteten Arten besondere geographische Rassen im Gebirge bilden, folgt diese Bildung dem Prinzip des Standortwechsels (Bey Bienko). - 4. In einigen Fällen ist die Bildung von Unterarten bei einheimischen Arten mit einer Aufteilung des Bereichs in gewisse geographische Einheiten verbunden, und die Bereiche der Unterarten liegen auf verschiedenen Gebirgszügen des gleichen Gebirgssystems. In anderen Fällen können Unterarten auf dem gleichen Gebirgszug auftreten, doch sind sie immer ökologisch getrennt, da sie in verschiedenen Vegetationsformen auftreten. - 5. Der morphogenetische Prozeß bei den Acrididen kann parallel verlaufen zu einem ähnlichen Prozeß bei Pflanzen, die unter gleichen ökologischen Bedingungen leben.1. The Acridid fauna in Middle Asian mountains is characterized by the fact that the formative process started in the Neogene in relation to orogenesis is being continued nowadays on a large scale. This can be exemplified by the isolation of intraspecies forms in a large number of mountain-dwelling species. - 2. Acridid species in which the process of the formation of geographical races is going on in the mountains can be divided into two large groups. The first includes the species with wide ranges, most of which lie within the lowlands of Eurasia. These are, first of all, the species related to desert, semidesert and steppe landscapes. The second group contains species endemie in Middle Asian mountains. - 3. When the species distributed in the lowlands form special geographical races in the mountains, the formation of these latter follows the principle of the change of habitats (Bey Bienko). - 4. In some cases the formation of subspecies in endemie species is related to the division of the range into certain geographical units, and the ranges of subspecies lie on different ridges of the same mountain system. In other instances subspecies may occur on the same ridge, being always ecologically separated since they occur in different vegetative formations. - 5. The morphogenetic process in the Acridids may run parallel to a similar process in plants dwelling in the same ecological conditions
A study on the relationship of the Anuraphidina and their aphidiid parasites in Europe (Homoptera: Aphidoidea: Hymenoptera: Aphidiidae).
Die Aphiden der Gruppe Anuraphidina stellen eine natürliche Gruppe dar, die in mesophilen und xerophilen Lebensräumen auftritt. Eine ganze Anzahl von anuraphidinen Arten ändert den Lebensraum durch Wanderung von primären zu sekundären Wirtspflanzen. Die aphidiiden Parasiten der Anuraphidina sind in bezug auf den Lebensraum deutlich differenziert, so daß diöke Arten von Aphiden, die ihren Lebensraum (Wald oder Steppe) durch Wanderung ändern, von Parasitenkomplexen befallen werden, die für den jeweiligen Lebensraum typisch sind. Die jeweilige Wirtsart wird daher von verschiedenen Parasitenarten befallen, je nach dem Lebensraum, in dem sie auftritt.Aphids of the group Anuraphidina represent a natural group occurring in mesophilic and xerophilie kinds of habitat. Quite a number of anuraphidine species change the type of habitat by migration from primary to secondary host plants. The aphidiid parasites of the Anuraphidina are distinctly differentiated with regard to habitat, so that dioecious aphid species, which change the type of habitat (forest and steppe) by migration, are attacked by complexes of parasites that are typical of a given type of habitat. The given host species, therefore, is attacked by different parasite species depending on the habitat in which it occurs
Diptera Collectionis P. Gabriel Strobl - II (Ergänzungen zu Pars I: Exemplare-Nr. 1 bis 1890).
Zu Teil I des Artenverzeichnisses der Dipterenkollektion Strobl werden Ergänzungen gegeben.Additional information is given to Part I of the list of species of Strobl\u27s collection of Diptera