Open Access Zeitschriften des Universitätsverlages der Technischen Universität Chemnitz
Not a member yet
466 research outputs found
Sort by
Partizipative Gestaltung eines gebrauchstauglichen mobilen Assistenzsystems für Instandhalter
Mit dem Einsatz mobiler Produktionsassistenzsysteme entstehen neue Anforderungen an die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS). Solche MMS umfassen eine grafische Benutzerschnittstelle über die Softwareoberfläche (GUI) sowie eine tangible Mensch-Maschine-Schnittstelle (tMMS) über hardwaretechnische Funktions- und Bedienelemente. Eine gebrauchstaugliche Gestaltung dieser MMS liefert ein großes Potenzial zur sicheren Bedienung und steigert deren Akzeptanz durch die Anwender. Aufbauend auf den Methoden des Usability Engineering wird die nutzerzentrierte Entwicklung einer gebrauchstauglichen MMS für das Ressourcencockpit Phasen dargestellt. Grundlage hierfür bietet ein Anforderungskatalog, der die Bedarfe von Instandhaltern, Service-Technikern sowie Planungs- und Instandhaltungsleitern zusammenfasst. Auch bei der iterativen Entwicklung, Prototypengestaltung und Evaluation wird eine partizipative Vorgehensweise gemeinsam mit den Anwendern gewählt. Im Ergebnis liegen für Teilaspekte der Gestaltung und den zusammengesetzten Geometrieprototypen bereits hohe Bewertungen der Gebrauchstauglichkeit vor
CheckAge - Screening-Verfahren für die Bewertung alter(n)sgerechter Arbeitsplätze
Der CheckAge „Alter(n)sgerechte Arbeitsplätze“ ist ein Screening-Verfahren, das es ermöglicht, altersSPEZIFISCHE Potentiale und Handlungsbedarf zur alter(n)s-gerechten Arbeitsgestaltung im Unternehmen aufzudecken. Er dient als Orientierungshilfe und kann von Personen mit ergonomischen Grundkenntnissen durchgeführt werden. CheckAge eignet sich für Arbeitsplätze, vorwiegend im produktionsnahen Bereich, bei denen Belastungen durch Körperhaltung, Aktionskräfte, Lastenhandhabung und repetitive Tätigkeiten auftreten. Der Mehrwert des CheckAge „Alter(n)sgerechte Arbeitsplätze“ besteht in der Möglichkeit, neben einer altersNEUTRALEN Bewertung auch altersSPEZIFISCHE Faktoren zu berücksichtigen. Der CheckAge besteht aus dem Bewertungsbogen (zwei A4 Seiten) und dem Maßnahmenblatt zum Maßnahmencontrolling. Vorliegender aw&I Report unterstützt die Anwendung mit Erläuterungen zu altersbedingten Fähigkeitsänderungen, Bewertungshilfen und Vorschlägen für Verbesserungsmaßnahmen
Erstellung einer Referenzarchitektur anhand von individuellen Unternehmensanforderungen
Durch die Bereitstellung von Referenzarchitekturen (RA) im Kontext von Industrie 4.0 kann der Prozess zur Entwicklung entsprechender Applikationen stark verbessert werden. Die Entwicklungszeit verkürzt sich, die Qualität steigert sich und eine Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Applikationen, die auf einer gemeinsamen RA aufbauen, kann gesichert werden. Die Entwicklung von RAen ist jedoch eine herausfordernde Aufgabe, besonders wenn keine bestehenden offenen Architekturen für diese Art von Applikationen existieren, aus denen eine RA extrahiert werden kann. Um die Entwicklung solcher RAen zu vereinfachen, wird daher in diesem Beitrag der Erstellungsprozess einer RA für Ressourcen-Cockpits zur Unterstützung der Instandhaltung dargelegt, der anhand von Anforderungen an spezifische Systeme eine adäquate RA ableitet. Neben dem Prozess werden die Grundlagen in Form von generischen, und spezifische Anforderungen an ein Ressourcen-Cockpit dargelegt
Rollen, Views und Schnittstellen - Implikationen zur stakeholderzentrierten Entwicklung Sozio-Cyber-Physischer Systeme
Der Einsatz cyber-physischer Systeme im Industrie 4.0-Kontext verändert die industrielle Wertschöpfung nachhaltig. Die Fertigung „smarter“ Produkte nach kundenindividuellen Wünschen in „Batch Size One“, die zunehmende Hybridität von Produkten und Dienstleistungen sowie die Verfügbarkeit immenser Datenmengen aus der Produktion und dem Produktlebenszyklus, erhöhen die Prozesskomplexität fortlaufend. Dies gilt auch für nachgelagerte, wertschöpfungsunterstützende Services, wie die Instandhaltung. Der vorliegende Beitrag beschreibt die im Rahmen des Förderprojekts „Ressourcen-Cockpit für Sozio-Cyber-Physische Systeme“ (S-CPS), das ein Instandhaltungssystem basierend auf einem cyber-physischen System entwickelt, durchgeführten Tätigkeiten zur Ausarbeitung von Rollen, Views und Schnittstellen für dieses System. Dazu werden zunächst cyber-physische Systeme sowie Theorien und Methoden zur stakeholderzentrierten Systementwicklung vorgestellt. Darauf folgend werden das methodische Vorgehen und dessen Ergebnisse in Form eines Rollenmodells und System-Mock-ups präsentiert. Abschließend werden die generalisierten Erkenntnisse aus dem Projekt beschrieben sowie ein Ausblick für anschließende Forschung gegeben
Entwicklung eines mobilen Shopfloor-Assistenzsystems zur Unterstützung der Instandhaltung im Karosseriebau
In einer komplexen, hochautomatisierten Produktion, wie sie ein Karosseriebau darstellt, ist für die Erreichung der Produktionsziele eine hohe Verfügbarkeit der Komponenten unumgänglich. Aus den steigenden Produktanforderungen resultiert eine vielfältige Prozess- und Fügetechnik, was zu einem erhöhten Anforderungsprofil der Mitarbeiter (MA) führt. Ein Weg, diesen Anforderungen zu begegnen, ist die Schaffung einer Assistenz für den Instandhalter. Vor diesem Hintergrund ist Ziel des Forschungsprojekts Ressourcencockpit-Sozio-Cyberphysische Systeme (S-CPS), die Grundlagen für eine derartige Assistenz zu schaffen und eine Pilotanwendung umzusetzen. Der Fokus lag bei der Entwicklung in der Einbeziehung der Anwender in den Entwicklungsprozess und der Schaffung einer Plattform, die alle Prozesse und Anlagen eines Karosseriebaus bedient