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Entwicklung eines Zeitschriften-Recherchetools für das Open-Access-Publizieren im Rahmen von open-access.network
Der Fokus des BMBF-geförderten Verbundprojekts "open-access.network"
liegt auf der Bereitstellung von unterschiedlichen Informations-,
Fortbildungs- und Vernetzungsformaten. Dabei ist "open-access.network"
nicht nur der Name des Verbundprojekts, sonder auch die Domain der neuen
Informationsplattform. Das Bielefelder Arbeitspaket "Datenbanken"
umfasst dabei die Entwicklung eines Zeitschriften-Recherchetools für das
Open-Access-Publizieren, das ein Service der Informationsplattform
werden wird. Es soll Wissenschafter*innen dabei unterstützen das für
ihren Artikel optimale Publikationsorgan - unter Berücksichtigung von
Open-Access-Publikationskosten - zu finden. Im Kolloquium werden die
Datengrundlage, die technische Implementierung sowie der
Entwicklungsstand vorgestellt
Stand und Ausblick zum Forschungsinformationssystem HISinOne-RES an der Universität Bielefeld
Als eine von drei Pilothochschulen in der Landesinitiative CRIS.NRW geht die Uni Bielefeld mit dem Forschungsinformationssystem (FIS) 'HISinOne-RES' in diesem Jahr in die erste Betriebsphase. Der Vortrag gliedert sich in die Aspekte:
phasenweise Einführung des FIS und Integration von Forschungsinformation aus verschiedenen Quellsystemen
Ausblick auf die geplante Darstellung von Forschungsaktivitäten in einem Forschungsportal
Zusammenspiel zwischen Repositorium und FIS für das Publikationsmanagement.
 
Der ORCID-DE Monitor
Die UB Bielefeld hat im Rahmen des DFG-Projektes "ORCID DE 2 – Konsolidierung der ORCID-Informationsinfrastruktur in Deutschland“ im Rahmen eines Arbeitspaktes den ORCID DE Monitor entwickelt. Dieser stellt vorliegende Daten aus dem BASE- und Crossref-Umfeld, von GND, ORCID-Konsortium Deutschland und ORCID, Inc zur Verbreitung und Nutzung der ORCID iD zusammen und ermöglicht darauf basierende Auswertungen. Diese Anwendung wird zum Bibliothekartag in Bremen produktiv geschaltet. Der Kolloquiumsvortrag skizziert die technische Infrastruktur und stellt an konkreten Beispielen die entwickelte Endnutzeroberfläche vor
Die European Open Science Cloud (EOSC) - Eine Übersicht von der Entstehung bis heute
Die "European Open Science Cloud" (EOSC) [1] wurde offiziell am 23.
November 2018 während der österreichischen Ratspräsidentschaft in Wien
[2] gestartet, wobei die "The Vienna Declaration on the European Open
Science Cloud" [3] durch die anwesenden Minister verabschiedet wurde,
welches die Forschungslandschaft in Europa verändern soll. Die initiale
Phase begann bereits im Jahr 2015.
Dieser Vortrag vermittelt einen Überblick über die Entstehung und
Zielsetzung der European Open Science Cloud. Neben dem Fördervolumen,
die involvierten Organizationen und Infrastrukturen werden auch die
Public- / Private-Partnerships vorgestellt. Weiterhin wird ein Blick auf
die Arbeitsgruppen und die bereits verfügbaren Dienste geworfen.
Zum Abschluss zeigt der Vortrag die OpenAIRE Dienste auf, welche in der
EOSC für die Wissenschaftler:inn:en und Institutionen verfügbar sein
sollen und versucht mit einem Ausblick auf die kommenden Jahre zuschliessen.
[1] https://www.eoscsecretariat.eu/
[2] https://eosc-launch.eu
[3] https://eosc-launch.eu/declaration
400.000 zusätzliche E-Books durch Evidence-Based Selection - Erfahrungsbericht nach einem Jahr
Gerade rechtzeitig vor Corona hatte die Universitätsbibliothek mitUnterstützung des Rektorats ein großes Projekt auf den Weg gebracht:Drei Jahre lang werden lokal so viele EBS-Angebote wie auf demwissenschaftlichen Buchmarkt erhältlich lizenziert. Bereits im erstenJahr wurden dadurch über 400.000 neue E-Books verfügbar gemacht. Wie sahdie Nutzung aus? Wie viele dieser Titel konnten auf Dauer gekauft werden?Die Bielefelder Idee war so überzeugend, dass zu Beginn 2021 dasWissenschaftsministerium des Landes NRW 40 Millionen Euro zur Verfügunggestellt hat, um über das HBZ ein identisches Projekt für ganz NRWaufzusetzen. Was bedeutet das für das Bielefelder EBS-Projekt? Wie gehtes weiter
Open-Access-Profile deutscher Universitäten: Ansätze zur Erklärung von Unterschieden
Sieht man sich den Publikationsoutput deutscher Universitäten an, sind
erhebliche Unterschiede im Umfang des Open-Access-Publizierens
anzutreffen. Der Vortrag geht möglichen Ursachen für diese Unterschiede
nach und präsentiert dabei qualitative und quantitative Ergebnisse aus
dem Projekt OAUNI
Zum Stand der Einführung des cloudbasierten Bibliothekssystems Alma an der Universitätsbibliothek Bielefeld
Seit Oktober 2019 findet die konkrete Vorbereitung zur Einführung des cloudbasierten Bibliothekssystems Alma an der Universität Bielefeld im April 2021 statt. Die Ablösung des seit Anfang der 2000er Jahre eingesetzten lokalen Bibliothekssystems SisisSunrise betrifft alle Abteilungen und Geschäftsgänge in der Bibliothek. In diesem Kolloquium stehen folgende Punkte im Mittelpunkt: bisheriger Projektverlauf und kommende Meilensteine, Stand der Ablösung des Katalog- und Discovery-Systems, Entwicklungsstand des neuen IDM-Connectors, künftiger Datenaustausch zwischen SAP und Alma
Bibliotheksmanagementsystem in der Alma-Cloud: Was bleibt und was hat sich verändert?
Seit einem halben Jahr arbeiten wir in und mit der Alma-Cloud. Lokal
betriebene Bibliotheksmanagementsysteme waren allerdings auch schon
vorher keine isolierten Systeme, sondern Teil von verschiedenen
Informationsinfrastrukturzusammenhängen, zum Beispiel im Kontext von
nationalen und regionalen Bibliotheksservices oder innerhalb der
Universität. Von den Strukturen vor der Einführung von Alma ausgehend
stellt der Vortrag dar, was sich aus systemtechnischer Perspektive
verändert hat und welche Auswirkungen dies für die Arbeit mit dem
Bibliotheksmanagementsystem an der Universitätsbibliothek Bielefeld hat
Kostentransparenz im Open Access – Vorteil, Herausforderung oder Illusion?
Verbunden mit der Open-Access-Transformation ist nicht nur die Hoffnung
nach einer Senkung der Kosten für das wissenschaftliche Publizieren,
sondern auch die nach der Herstellung eines höheren Maßes an
Kostentransparenz. Waren die Kosten im klassischen Subskriptionsmodell
aufgrund spezifischer Charakteristika der Vertragsgestaltung von Dritten
kaum nachvollziehbar, gaben die Open-Access-Geschäftsmodelle Hoffnung
auf ein höheres Maß an Transparenz bezüglich der Kosten und Finanzflüsse
im Publikationssystem.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, inwieweit sich diese
Hoffnung hat realisieren können. Gibt es nach mehr als 15 Jahren
Erfahrung mit unterschiedlichen Modellen im Gold Open Access weiterhin
Anlass für die Annahme eines höheren Maßes an Transparenz? In der
Beantwortung dieser Frage werden Ergebnisse aus dem Projekt
‚Kostentransparenz als Beitrag zur Open-Access-Transformation‘ (KOA)
vorgestellt und ein Ausblick auf die Untersuchung der Kostenstruktur
Community-getriebener Open-Access-Journale (CODRIA) gegeben
Was ist die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und was sind Inhalte und Ziele am Beispiel des Konsortiums NFDI4Microbiota
Die 2019 gestartete Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll
ein Netzwerk von Diensten und Beratungsangeboten aufbauen, um
Forschungsdaten aller Disziplinen nachhaltig nutzbar zu machen. Die
Umsetzung erfolgt durch wissenschaftsgetriebene Fachkonsortien, die von
Bund und Ländern mit einem jährlichen Volumen von 90 Mio EUR gefördert
werden. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Ziele, den aktuellen
Stand und die nächsten Schritte der NFDI.
Im zweiten Teil des Vortrags wird das Konsortium NFDI4Microbiota
(National Research Data Infrastructure for Microbiota Research)
vorgestellt, an dem die Uni Bielefeld als Co-Applicant beteiligt ist.
NFDI4Microbiota verfolgt das Ziel, zentraler Knotenpunkt für die
Mikrobiologie-Community (einschließlich Bakteriologie, Virologie,
Protistologie, Mykologie und Parasitologie) mit Zugang zu Daten,
Analysediensten, Metadatenstandards und Schulungen zu werden