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FAIR-Prinzipien und Tools für die Evaluation und das Assessment
FAIR steht im wissenschaftlichen Kontext für das Akronym Findable, Accessible, Interoperable und Reusable.
Der Vortrag gibt im ersten Teil einen kurzen theoretischen Überblick über die FAIR-Prinzipien und stellt die Aktivitäten der Research Data Alliance (RDA) vor. FAIR-Projekte wie FAIRsFAIR, GOFAIR, aber auch die Aktivitäten der European Open Science Cloud (EOSC) werden behandelt.
Im zweiten Teil werden zwei existierende Tools zur Unterstützung der Evaluierung exemplarisch vorgestellt. F-UJI aus dem FAIRsFAIR Projekt und der OpenAIRE FAIR-Assistant Validator.Der Vortrag scließt mit einem Ausblick auf aktuelle Entwicklungen in der FAIR-Community und den Evaluator-Tools
Verbundprojekt "AuROA - Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access"
Anfang kommenden Jahres läuft das Verbundprojekt AuROA ("Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access") aus, in dem ermittelt wurde, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für geistes- und sozialwissenschaftliche Publizierende notwendig sind, um stärker noch Open Access zu veröffentlichen. Als Problem wurde erkannt, dass die traditionellen Verlagsstrukturen und ihre Einflüsse auf die Wissenschaftslandschaft den Publikationsmarkt und die freie Vergügbarkeit von Werken zwar bestimmen, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in OA-Publikationsprozesse passen. Ergebnis dieser zwei Jahre dauernden Untersuchungszeit ist ein Vertragsgenerator, mithilfe dessen sich Autor:innen verlagsunabhängig Musterverträge erstellen können. Über diese individuelle Nutzung hinaus werden Musterverträge für Open-Access-Publikationen entwickelt, die "für mehr Kooperation und Standardisierung bei Open-Access-Buchpublikationen" sorgen, so dass eine faire Zusammenarbeit mit Verlagen möglich wird.
In dem Kurzvortrag skizziere ich die zentralen Ideen und Maßnahmen des Projektes nach
B!SON - algorithmenbasiertes Empfehlungssystem für Open-Access-Zeitschriften
Um Forschende bei der Identifizierung geeigneter Open-Access-Zeitschriften für ihre Forschungsergebnisse zu unterstützen, haben TIB und SLUB Dresden im Rahmen der BMBF-geförderten Richtlinie "Beschleunigung der Transformation zu Open Access" und in Zusammenarbeit mit vielen Partnereinrichtungen B!SON als offenen und unabhängigen Dienst entwickelt. Ausgehend von einem zu veröffentlichenden Manuskript kommen semantische und bibliometrische Verfahren zum Einsatz, um inhaltlich passende und qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften vorzuschlagen. Im Gegensatz zu ähnlichen Angeboten setzt B!SON dabei auf eine offene und nachhaltige Infrastruktur: Der Dienst bezieht die für die Ähnlichkeitsbestimmung benötigten Metadaten von den Partnern DOAJ und OpenCitations; der Quellcode ist unter einer freien Lizenz veröffentlicht.
In unserem Kolloquiumsvortrag stellen wir den B!SON Journal Recommender als zentrales Projektergebnis vor und geben Einblicke in die zum Einsatz kommenden technischen Verfahren sowie einen Ausblick auf weitere Planungen im Umfeld des Projekts