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    Offen, aber nicht schutzlos: IT-Infrastrukturen gegen Bots absichern

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    Automatisierte Zugriffe und sogenannte Bots stellen zunehmend eine Herausforderung für den sicheren und stabilen Betrieb moderner IT-Infrastrukturen dar. Einerseits gefährden sie die Verfügbarkeit und Integrität von Diensten durch Missbrauch, Datenabgriff oder Überlastung. Andererseits sollen diese Dienste – im Sinne von Open Access – möglichst frei und offen für alle zugänglich bleiben. Der Vortrag beleuchtet Strategien und technische Maßnahmen am Beispiel der UB Bielefeld zum Bot-Schutz, die helfen, die eigene Infrastruktur effektiv zu sichern, ohne dabei die Prinzipien offener Zugänglichkeit zu gefährden. Im Fokus steht die Frage, wie sich Schutzmechanismen und Offenheit in Einklang bringen lassen

    Book of Abstracts

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    The Book of Abstracts of the IV International Congress of Interamericanist Students, titled “Error 404: Democracy Not Found? Political Reconfigurations in the Americas” (Bielefeld University, June 30–July 2, 2025), compiles the academic contributions presented during the three-day event. It includes theoretical and empirical studies addressing the crises of democracy, political polarization, de-democratization, and migration processes across the Americas. The volume features interdisciplinary works from young scholars and researchers from Latin America and Europe, covering topics such as social movements in Bolivia, the rhetoric of Bolsonaro and Milei, artificial intelligence and democratic participation, gender and populism, and artistic narratives of migration and memory. The collection reflects a transnational dialogue on the challenges and transformations of democracy in the region, highlighting new perspectives from sociology, literature, political science, and cultural studies

    Comunicación política, convergencia digital y plataformas: ¿sueños de libertad o disolución de las utopías democráticas?

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    Experimentamos la sensación de que las democracias occidentales atraviesan una crisis que amenaza con la transformación de los regímenes sociopolíticos tal y como fueron configurados por la modernidad europea y su expansión y conquista civilizatoria. La democracia republicana articuló en su emergencia histórica, desde su origen convulsionado, al poder soberano con la prensa y la información para intervenir en los eventos colectivos y dar forma a la cosa pública donde se dirime el bien común. En la actualidad, los procesos de mediatización guiados por el principio de la convergencia digital y las lógicas extractivistas de datos a través de las plataformas participan en la redefinición de las dinámicas de construcción de lo real, provocando un fuerte impacto en los procesos sociales de comunicación y la configuración de las experiencias colectivas. El presente ensayo se propone, a partir de la teoría de la semiosis social de Eliseo Verón y su noción de mediatización, proponer alguna hipótesis sobre la producción discursiva política en la plataformización de la cultura y su participación en la formación de un nuevo régimen de configuración de la esfera pública tradicional que, bajo las lógicas de la personalización algorítmica, genera procesos de atomización grupal, fragmentación social y tendencias hacia la polarización. De este modo, las lastimadas relaciones políticas clásicas de las democracias republicanas modernas, entre representantes y representados, se ven profundamente alteradas: las campañas electorales se convierten en escenificaciones desarraigadas de una agenda de problemas comunes guiados para el bien de todos (tal agenda parece imposible), y la fragilidad de los contratos sociales muestra las dificultades de las fuerzas sociales activas para tejer la filigrana de la paz

    HAN - Hidden Automatic Navigator: Bereitstellung und Management von eRessourcen

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    Seit 2024 betreibt die UB einen sogenannten HAN-Server (Hidden Automatic Navigator). Dieser soll in naher Zukunft sämtliche Zugriffe bündeln, die aus dem Katalog heraus auf elektronische Ressourcen erfolgen (E-Books, Zeitschriften etc.): Anstatt beispielsweise direkt einer URL zum Verlag zu folgen, werden die Nutzenden transparent über den HAN-Server umgeleitet. Dies ermöglicht eine granulare Zugriffsteuerung, verbessert die Anonymität gegenüber externen Anbietern und versetzt uns in die Lage, in Zukunft eigene Zugriffsstatistiken zu erstellen. Auf der anderen Seite ergeben sich spezifische Änderungen bei der Authentifizierung von Nutzenden und der Speicherung von Links. Der Vortrag erläutert die technischen Aspekte des Systems und dessen organisatorische Auswirkungen, den derzeitigen Stand und die Pläne zur vollständigen Inbetriebnahme

    Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA): Beginn eines DFG-geförderten Verbundprojekts

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    Das DFG-geförderte Verbundprojekt „SeDOA“ (Laufzeit 05.2025 – 04.2028) hat zum Ziel, die Effizienz des Diamond Open Access (DOA) Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Optimierung von dezentralen Dienstleistungen, Bereitstellung zentraler Informationen sowie Innovationen zu steigern. Getragen wird das Vorhaben durch ein Konsortium aus fünfzehn Einrichtungen. Das Projekt wird sich sowohl mit Open-Access-Zeitschriften als auch mit Open-Access-Büchern befassen. Die Ziele, die im Laufe des Projekts erreicht werden sollen, betreffen den Aufbau einer Governance, die Einbindung der Servicestelle sowie der deutschen Communities of Practice in internationale Netzwerke, die Bereitstellung von Publikationsmöglichkeiten an bestehenden DOA-Standorten oder über projektspezifische Dienstleistungen, die Erarbeitung von Leitlinien und Ausrichtung von Workshops sowie die Entwicklung von innovativen Publikationsmodellen. Um die Sichtbarkeit und die Qualität der Metadaten zu erhöhen, wird die Universitätsbibliothek Bielefeld die Diamond-Open-Access-Publikationen in Deutschland kartieren und ein datenbankgestütztes Register einrichten, das auf bestehenden Datenbanken aufbaut. Der Vortrag stellt das Projekt als Ganzes mit Fokus auf das Arbeitspaket der UB Bielefeld vor

    Persistente Identifikatoren und Open Access im Blick – Der PID-Monitor

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    Persistente Identifikatoren (PIDs) sind zentrale Bausteine einer vernetzten, transparenten und nachnutzbaren Wissenschaftsinfrastruktur und spielen eine essenzielle Rolle im gesamten Forschungszyklus. Zur systematischen und kontinuierlichen Erfassung sowie Analyse der Nutzung und Verbreitung verschiedener PID-Typen für wissenschaftliche und kulturelle Entitäten in Deutschland wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts PID Network Deutschland der PID Monitor konzipiert und entwickelt. Auf der Grundlage von aktuell über 580 Millionen Metadaten-Rekords ermöglicht das Tool eine umfassende, zeitbezogene Analyse der PID-Landschaft in Deutschland, teilweise rückwirkend bis zum Jahr 2011, differenziert nach gängigen Entitätstypen, PID-Typen und PID-Providern. Darüber hinaus bietet der PID Monitor Auswertungen zu Entwicklungen in den Bereichen Open Access, Open Data und Open Source. Dies erlaubt eine strukturierte Analyse der Verbreitung und Nutzung von PIDs sowie der Dynamiken offener wissenschaftlicher Kommunikation in verschiedenen Kontexten. Der Vortrag stellt das PID Monitor Dashboard aus dem DFG-geförderten Projekt “PID Network Deutschland” vor, ein webbasiertes Werkzeug zur Visualisierung und Analyse von Persistenten Identifikatoren, das über alle gängigen Browser zugänglich ist. Im Zentrum des Vortrags stehen die verschiedenen Anwendungsparten des Dashboards sowie ein Überblick über bestehende PID-Typen und ihre Zuordnung zu Entitäten, die auch als Ressourcentypen oder Dokumententypen bezeichnet werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Beitrag zur Erhöhung der Transparenz in der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur, da das Dashboard eine nachvollziehbare Darstellung der Verbreitung, Nutzung und möglichen Verknüpfung von PIDs über unterschiedliche Systeme hinweg, ermöglicht. Damit wird ein Beitrag zur Förderung anschlussfähiger Infrastrukturen und vertrauenswürdiger Prozesse im Forschungszyklus geleistet

    Narratives of migrating childhoods: the orphans of whatever we call democracy

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    This paper presents preliminary findings from ethnographic research conducted in a migrant refugee house in Mexico City. The study focuses on how migrant children construct and narrate their own identities in contexts of forced mobility. Through the use of participatory workshops and in-depth interviews, my study reveals how their experiences demonstrate the persistence and sophistication of what Benítez Rojo (1989) calls the rudimentary Columbus machine, now manifested in the intersection between exclusionary legal frameworks and conservative discourses that legitimize the systematic violation of rights. The analysis focuses on the narratives of children’s, mainly from Ecuador and Honduras, documenting their trajectories through what has been identified as a triple mechanism of oppression: foreignization, externalized securitization and the state of emergency. The children's accounts, which include experiences of kidnapping by cartels and strategies such as "pretending to be Mexican, hooding, not speaking", reveal how the initial colonial machinery works. This research, framed by inter-American studies and Ricoeurian hermeneutics, shows that childrens develop strategies of survival and resistance in the face of this contemporary machinery, which places them in a legal limbo between international protection and national migration control policies. Their stories transcend traditional notions of 'victim' or 'irregular migrant' and reveal a complex understanding of the power structures that position them, as one refugee manager puts it, as 'orphans of the state’. The testimonies collected show that the current migration crisis is not a failure of the system, but its calculated functioning

    Mit drei Klicks im oa.finder/book zum passenden Wissenschaftsverlag

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    Seit Februar 2025 ist der oa.finder/book für die individuelle Recherche nach Wissenschaftsverlagen online verfügbar. Nun kann nach verschiedenen Publikationstypen gesucht werden: Journal-Artikel, Monografie, Sammel- oder Konferenzband. Der oa.finder/book basiert auf einer eigens erstellte Datenkollektion. In einer breit angelegten Umfrage gaben Wissenschaftsverlage im DACH-Raum Auskunft über den Publikationsprozess rund um Open-Access-Bücher: Programmprofil, Qualitätssicherung, Lizenz- und Vertragsrecht, Kosten, Produktionsprozess, Sichtbarkeit und Vertrieb sowie Zusammenarbeit zwischen Verlag und Autor*innen.  Mit der erweiterten Suchoption für buchaffine Wissenschaftler*innen wird der oa.finder zur zentralen Informations- und Rechercheplattform für akademisches Publizieren in allen Fachbereichen. Gleichzeitig entsteht erstmals ein transparentes Bild über die vielfältige Landschaft der Wissenschaftsverlage im DACH-Raum. Der oa.finder wurde an der Universitätsbibliothek Bielefeld im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network realisiert

    Vom klassischen zum elektronischen Laborbuch: Ein kurzer Überblick

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    Laborbücher sind seit jeher wichtig für die Forschungsdokumentation in den natur- und lebenswissenschaftlichen Forschungsdisziplinen. Lange Zeit wurden Laborbücher aus Papier verwendet und werden es auch immer noch. Mittlerweile existieren eine ganze Reihe an elektronischen Laborbüchern, welche einige Vorteile gegenüber klassischen Laborbüchern mit sich bringen. Nach einem kurzen Vergleich von klassischen und elektronischen Laborbüchern werden der ELN Finder von ZB MED und ULB Darmstadt sowie weitere interessante Ressourcen vorgestellt, welche für die Auswahl eines elektronischen Laborbuchs nützlich sein können

    Forschen mit COLIBRI: Herausforderungen und Potenziale der wissenschaftlichen Erschließung und Analyse einer digitalen Sammlung

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    Vor vier Jahren startete zum Weltkindertag das DFG-geförderte Digitalisierungsprojekt COLIBRI, bei dem die Universitätsbibliothek Bielefeld federführende Akteurin gewesen ist. Die Aufgabe: Die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts erstens in ihrer thematischen und literarischen Vielfalt in Gänze abzubilden und sie zweitens Forschenden und am Gegenstand Interessierten zugänglich zu machen. Mit annähernd 15.000 Titeln ist COLIBRI nun eine der weltweit größten digitalen Kinderbuchkollektionen und bildet im aktuellen Pilotprojekt „Buchkindheiten digital“ die Datengrundlage für die Betrachtung und Beurteilung des Spiel- und Leseverhaltens von Mädchen und Jungen zwischen 1801 und 1914. Der Fokus liegt dabei auf den Illustrationen der historischen Kinder- und Jugendbücher, die bildanalytisch mit Methoden der Digital Humanities untersucht werden. Die Präsentation skizziert einerseits die Herausforderungen im Workflow der Forschungsgruppe von der automatischen Bildextraktion über die Szenendetektion mittels verschiedener Vision Language Modelle (VLMs) bis hin zur Übertragung der Ergebnisse in ein Scalable Viewing Verfahren. Sie umreißt andererseits aber auch die Potenziale, die eine Sammlung wie COLIBRI für die digitale (Kinder- und Jugendliteratur-)Forschung bereithält

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