Universität Passau: Open Journal Systems
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    Biographiearbeit in der Lehrerbildung - Erwerb berufsbiographischer Kompetenz als Ziel von Professionalisierung? ein Werkstattbericht

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    Seit einigen Jahren werden an der Universität Passau in den Lehramtsstudiengängen im Bereich der erziehungswissenschaftlichen Studien spezielle Seminarangebote zum Thema "Biographiearbeit" angeboten. Entwicklung und Durchführung dieser Seminare stehen im größeren Zusammenhang der theoretischen Grundlegung und Ausarbeitung sowie der ausbildungsorientierten Umsetzung eines Professionalisierungskonzepts für die Lehrerbildung, welches gemeinsam von Vertretern der sog. "4 Säulen" der Lehrerbildung (Unterrichtsfachwissenschaft,Fachdidaktik, Bildungswissenschaften, schulpraktische Studien) getragen wird. Das angesprochene Professionalisierungskonzept fokussiert die durch die LPO I gesetzten Vorgaben auf ein gemeinsames Leitbild von pädagogischer Professionalität

    Religiöses Lernen kann man sehen?! ein empirisches Unterrichtsforschungsprojekt im Katholischen Religionsunterricht

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    Religiöse Lernprozesse sollen in dieser Studie auf mikrostruktureller Ebene beleuchtet werden. Dabei bilden die Schwierigkeiten der Lehr-Lernforschung im Kontext des katholischen Religionsunterrichts und die Notwendigkeit einer adäquaten Begriffsbestimmung den Ausgangspunkt. Mit Hilfe von videografierten Unterrichtsaufzeichnungen, Interviews mit den Lernenden und den Lehrkräften wird der Frage nachgegangen, wie sich die Lernprozesse von Schülerinnen und Schüler gestalten. Wesentliche Erkenntnis infolge inhaltsanalytischer Auswertungsmethodik ist, dass Lehrende eher eindimensionale Verknüpfungsleistungen einfordern, komplexere Vernetzungsleistungen mit anderen Themen oder biblischen Erzählungen kaum anregen. Wenn Schülerinnen und Schüler trotzdem zu umfassenderen Verknüpfungen kommen, werden diese für weitere Lernprozesse in der Klasse kaum nutzbar gemacht. Die Kommunikation verbleibt meist auf der Ebene eines Lehrer-Schüler-Gespräches, eine Verständigung zwischen den Schülern ist selten

    Einführung in das Themenheft

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    Einführung in das Themenheft "PAradigma: Beiträge aus Forschung und Lehre aus dem Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik - Empirische Forschung zu Schule und Unterrricht". Von der Sprecherin des ZLF Jutta Mägdefrau

    Einfluss von Fachinteresse auf situationales Interesse bei der Bearbeitung von Aufgaben im Fach Geschichte: eine Treatment-Studie mit Variation der Aufgabeninteressantheit am Beispiel "Deutscher Widerstand im Nationalsozialismus"

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    Die Studie geht der Frage nach, welchen Einfluss individuelles Fachinteresse auf das aufgabenbezogene situationale Interesse im Unterrichtsfach Geschichte hat. Dabei wurde zwischen zwei Klassen unterschieden. Während die eine Klasse mit ästhetisch manipuliertem Aufgabenmaterial arbeitete, bekam die andere Aufgaben ohne ästhetische Aufwertung. Die Aufgabenstellung war in beiden Klassen dieselbe. An der Studie nahmen 55 bayerische Realschüler/ innen der 10. Jahrgangsstufe teil. Der Vergleich der Mittelwerte des aufgabenbezogenen situationalen Interesses erbringt jedoch nur bei hoch an Geschichte interessierten Schüler/inne/n Unterschiede; bei ihnen fördert eine ästhetische Aufwertung des Arbeitsmaterials das situationale Interesse. Signifikant positive Korrelationen zwischen Fachinteresse und situationalem Interesse lassen sich sowohl auf Gesamtebene als auch auf Aufgabenebene feststellen

    "Abholen" - ein deutsches Lieblingswort

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    Bei diesem Text handelt es sich um das Manuskript einer Hörfunk-Marginalie, die, vom Verfasser selbst gesprochen, am 10. Juni 1997 im Programm Bayern 2 des Bayerischen Rundfunks ("Nachtstudio") ausgestrahlt wurde. Der Verfasser hatte von 1995-2012 den Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte der Ludwig-Maximilians Universität München inne

    Vorstellungen zum Verbrennungsprozess: Entwicklung wissenschaftlicher Konzepte bei Schülerinnen und Schülern

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    Mit Hilfe eines quasiexperimentellen Designs wurde die Entwicklung von wissenschaftlichen Vorstellungen im Anfangsunterricht des Faches Chemie an Realschulen untersucht. Die kontextorientierte Unterrichtsform "Chemie im Kontext" (ChiK) wurde traditionellem Unterricht gegenübergestellt. Über 900 Lernende wurden im Zeitraum von etwa sechs Monaten dreimal befragt. Neben den Vorstellungen zum Verbrennungsvorgang wurden weitere Variablen wie z. B. das Interesse für das Fach Chemie erhoben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unterricht nach ChiK dazu geeignet sein kann, Konzeptwandelprozesse zu unterstützen. Insbesondere Mädchen konnten von dem Treatment profitieren. Im Hinblick auf die Entwicklung des Fachinteresses konnten hingegen keine Vorteile festgestellt werden. Gerade die Mädchen, die nach ChiK unterrichtet wurden, verloren während der Laufzeit des Treatments an Interesse

    Was ist adaptives Lehren und wie lässt sich dessen Qualität empirisch erfassen?

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    Im Rahmen einer Studie zur Diagnose und Prognose von Handlungskompetenz im Bereich adaptiven Lehrens von Studierenden wurde ein Messverfahren entwickelt, das die Lücke zwischen Handlungspräskriptionen in Form empirisch erhobener Dispositionen und dem tatsächlichen Handlungsvollzug schließen kann. Der vorliegende Artikel beschreibt die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung des Beobachtungsinstrumentes zur Erhebung "adaptiven Lehrens". Mit diesem Instrument gelang es, adaptives Lehrerhandeln entlang deduktiv ermittelter Qualitätskriterien empirisch zu erfassen

    Gesamtausgabe

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    Empirische Forschung zu Schule und Unterrrich

    Hochleistung versus Hochbegabung im Mathematikunterricht der Sekundarstufe II

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    Hinsichtlich integrierender oder inkludierender Unterrichtsverfahren stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, die Anforderungen von Minderheiten im Klassenverband zu berücksichtigen. Am gegenüberliegenden Ende des durch etwaige Behinderungen eingeschränkten Leistungsspektrums steht die Gruppe der hochleistenden Schülerinnen und Schüler Hochleistung resultiert dabei aus dem synergetischen Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren zur Realisierung eines zugrunde liegenden Begabungspotentials, das als viables Konstrukt angesehen wird. Im Rahmen der hier dargestellten Studie wurden hochleistende Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in Bezug auf ihr Persönlichkeitsprofil, ihre Interessen, beliefs und Leistungen im Fach Mathematik hin untersucht. Zum Abgleich wurden zusätzlich Lehrer/innen-Interviews durchgeführt sowie historische empirische Daten verwendet. In der Gegenüberstellung zeigt sich ein spezifisches Auseinanderklaffen der Persönlichkeits- und Leistungsprofile mathematisch Hochleistender und potenziell mathematisch Begabter; u.a. erzielen die nach klassischen Merkmalen ("Interesse", "Ästhetik", "Spielen" und "Selbständig") ausgewählten potenziell mathematisch begabten Schülerinnen und Schüler innerhalb der Hochleistungs-Stichprobe tatsächlich die höchsten Leistungswerte

    Historische Perspektivenübernahme von Schülerinnen und Schülern beim historischen Urteilen und Argumentieren

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    Die Studie untersucht den Zusammenhang der Fähigkeit zur historischen Perspektivenübernahme mit der Fähigkeit zum historischen Urteilen und Argumentieren bei Schülerinnen und Schülern. Mittels quantitativer Inhaltsanalyse wurden 58 Schülertexte hinsichtlich der gezeigten historischen Perspektivenübernahme und hinsichtlich ihrer Argumentationsqualität mit Hilfe der SOLO-Taxonomie von Biggs und Collis (1982) analysiert. Dabei zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang der Argumentationsqualität mit dem Niveau der geleisteten historischen Perspektivenübernahme

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