Open Access Repository of the Scientific Information Service for Mobility and Transport Research (FID move)
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mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an DEUS
Ein Gespräch mit Marc Nodorft, Füllner & Partner GmbH, Mitarbeiter im mFUND-Projekt DEUS (Digitale und hochauflösende Erhebung von Umweltdaten)
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an Data4SmartMove
Ein Gespräch mit Steffi Schubert, wissenschaftliche Leiterin der 25ways mobility GmbH, die das mFUND-Projekt Data4SmartMove durchgeführt hat
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an TransData
Ein Gespräch mit Dr. Max Gath, Leiter des mFUND-Projekts Dynamische Transportoptimierung durch Antizipation und Echtzeit-Datenanalysen (TransData)
Transparenz, Tracking und digitale Identität: mFUND-Projekte zeigen das Potenzial der Blockchain-Technologie: Bericht zum mFUND-Fachaustausch Blockchain, 14. Oktober 2020
Am 14. Oktober 2020 veranstaltete die mFUNDBegleitforschung des WIK den mFUND-Fachaustausch
Blockchain. Über 30 Fachleute nahmen an der Online-Veranstaltung teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus vier mFUNDProjekten, die durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert werden
Bundesverkehrswegeplan 2030
Vorwort:
Das Fundament von Wachstum, Wohlstand und Arbeit
bilden Infrastruktur und Mobilität. Ohne Mobilität keine
Prosperität – das ist ein ökonomisches Grundprinzip.
Die Bundesregierung hat deshalb zum Beginn der
18. Wahlperiode einen Investitionshochlauf gestartet –
mit mehr Haushaltsmitteln, mehr Nutzerfinanzierung
und mehr privatem Kapital.
Jetzt geht es darum, unsere Mittel effizient einzusetzen.
Das leistet der Bundesverkehrswegeplan als Gesamtstrategie
für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur des
Bundes. In der Vergangenheit hatte der BVWP immer
wieder unterschiedliche Schwerpunkte: In den 80er
Jahren
den Ausbau des Schienennetzes. In den 90er Jahren
die Wiedervereinigung unseres Landes. In den 2000ern
die Anbindung der Metropolen. Heute geht es darum,
das Gesamtnetz zu stärken – und unsere Infrastruktur fit
zu machen für das global-digitale Zeitalter. Das heißt:
Verkehrswege modernisieren, Infrastruktur vernetzen,
Mobilität beschleunigen.
Der neue BVWP geht diese Herausforderung an. Mit einem
Volumen von 269,6 Milliarden Euro und über 1.000
Projekten ist er ein starkes Programm für die Infrastruktur.
Dabei setzen wir auf fünf wesentliche Innovationen:
1 ) Wir geben eine klare Finanzierungsperspektive.
Mit den Rekordmitteln aus dem Investitionshochlauf
ist der BVWP eine realistische und finanzierbare
Gesamtstrategie für den Erhalt und den Bau unserer
Infrastruktur.
2 ) Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Aus- und Neubau.
In der Gesamtschau kommen wir damit auf einen
Rekordanteil von 69 Prozent für die Modernisierung
unserer Infrastruktur.
3 ) Wir setzen klare Prioritäten. Investiert wird dort,
wo für Menschen und Wirtschaft der größte Nutzen
entsteht. Das heißt: Wir stärken Hauptachsen und
Knoten – und steigern dadurch die Leistungsfähigkeit
im gesamten Netz.
4 ) Wir beseitigen Engpässe. Der neue BVWP konzentriert
die Investitionen in Aus- und Neubau verkehrsträgerübergreifend
darauf, Engpässe aufzulösen und dadurch
den Verkehrsfluss im Gesamtnetz zu optimieren.
5 ) Wir haben intensiv die Öffentlichkeit beteiligt.
Der BVWP 2030 ist der erste Bundesverkehrswegeplan,
der gemeinsam mit der Öffentlichkeit erarbeitet
und entwickelt wurde – von der Grundkonzeption
über Projektvorschläge bis hin zum Entwurf.
Wir sind überzeugt: Mit dem Bundesverkehrswegeplan
2030 bleiben wir das Mobilitätsland Nr. 1 – und schaffen
so die Voraussetzungen für das Wachstum, den Wohlstand
und die Arbeit von morgen.:Inhaltsübersicht
Vorwort des Ministers I
Zusammenfassung II
Inhaltsübersicht VII
Inhaltsverzeichnis VIII
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis X
Teil I: Ziele und Grundsätze der Bundesverkehrswegeplanung –
Investitionen
in eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur 1
1 Herausforderungen und Lösungsansätze –
Wie finanzieren wir unsere Verkehrsinfrastruktur? 2
2 Aufgaben und Ziele der Bundesverkehrswegeplanung –
Was wollen wir erreichen? 5
3 Rolle und Entstehungsprozess des BVWP 2030 –
Was ist ein Bundesverkehrswegeplan? 7
Teil II: Die Ergebnisse – 269,6 Mrd. Euro für ein zukunftsfähiges
Verkehrsnetz 13
4 Finanzvolumen des BVWP 2030 im Überblick –
Wie werden die Mittel verteilt? 14
5 Effekte der BVWP-Umsetzung –
Welchen Nutzen stiften die Investitionen? 16
6 Investitionen in Erhaltung und Ersatz –
Wie rüsten wir unser Bestandsnetz für die Zukunft? 26
7 Investitionen in Aus- und Neubau –
Wie entwickeln wir unser Verkehrsnetz weiter? 33
8 Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung –
Wie können Bürger, Fachwelt und Verwaltung
die BVWP-Aufstellung mitgestalten? 44
9 Verkehrsinfrastruktur jenseits des BVWP –
Wie entwickeln wir unser Verkehrssystem zusätzlich weiter? 47
Teil III: Die wissenschaftlichen Grundlagen –
Methodische Basis für einen transparenten BVWP 53
10 Verkehrsprognose 2030 –
Wie viel Verkehr bringt die Zukunft? 54
11 Methodik zur Ermittlung des Erhaltungs- und Ersatzbedarfs 57
12 Methodik zur Bewertung von Aus- und Neubauprojekten 59
Anlage 1 – Projektlisten Straße 75
Anlage 2 – Projektlisten Schiene 155
Anlage 3 – Projektlisten Wasserstraße 171
Anlage 4 – Netzkategorisierung bei der Wasserstraße 179
Quellenverzeichnis 182
Abkürzungsverzeichnis 18
Leitfaden für Aussagekräftige Metadaten: Eine Veröffentlichung der mFUND-Begleitforschung des WIK
Open Data bezeichnet den freien Zugang und die entgeltfreie Bereitstellung von maschinenlesbaren Daten. Werden die Daten ausschließlich von der öffentlichen Verwaltung bereitgestellt, spricht
man auch von Open Government Data. Auch privatwirtschaftlich agierende Unternehmen stellen Daten offen zur Verfügung und verfolgen damit durchaus auch kommerzielle Interessen. Die
Deutsche Bahn bspw. ist sehr aktiv in der Bereitstellung von Open Data. Ihr Ziel liegt dabei in der Suche nach neuen Anwendungsmöglichkeiten der Daten. Sie unterstützt diesen Prozess aktiv mit
ihren DB Hackathons. Hierbei entstehen u. a. Anwendungen, von denen sich die Deutsche Bahn eine Verbesserung ihres Service erwartet.
Die Bereitstellung von Open Data kann einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert erzeugen: Der freie Zugang zu Daten kann Transparenz und Vertrauen in Politik und Verwaltung stärken sowie
Innovationen und Wirtschaftswachstum ermöglichen. In Dänemark konnte durch die Veröffentlichung von Geodaten ein volkswirtschaftlicher Mehrwert von geschätzt 470 Mio. € im Jahre 2016
erwirtschaftet werden.1 Studien bemessen das volkswirtschaftliche Potenzial von Open Data für Deutschland mit 12,1 Mrd. € bis 131,1 Mrd. € jährlich.
Auf Grundlage von offenen Daten können innovative Anwendungen entwickelt werden, die zunächst einen Mehrwert für die Datenbereitsteller selbst, aber umso mehr auch für Bürgerinnen
und Bürger schaffen können. Ein gutes Beispiel ist die App Mein Moers, die frei verfügbare Informationen über die Stadt Moers bündelt und bereitstellt. Neue, prototypische Anwendungen werden
regelmäßig auf kommunalen Hackathons, wie bspw. dem Münsterhack, entwickelt. Für Wien wurden auf Basis der von der Stadt zur Verfügung gestellten Datensätze bereits über 240 Apps entwickelt.
Das Spektrum reicht hier von Routenplanern für den ÖPNV und Informationen zu öffentlichen Leihrädern über Cityguides und Veranstaltungskalender bis hin zur Visualisierung von Pegelständen
und Informationen zur Wasserqualität. Open Data können unterschiedlichen Ursprungs und Natur sein. Sie können bspw. über Sensoren
automatisch erhoben und mit geringem Zeitverzug über Open Data Plattformen bereitgestellt werden, denkbar bspw. bei Pegelständen von Gewässern. Oder sie werden manuell erhoben und
eher selten aktualisiert. Ein Beispiel hierfür wäre die Liste aller Straßennamen einer Stadt. Damit Open Data tatsächlich gefunden und genutzt werden können, ist eine Beschreibung der
Daten mit aussagekräftigen Metadaten notwendig. Mit diesem Leitfaden wollen wir die Bedeutung von Metadaten für die Bereitstellung von Open
Data aufzeigen und Tipps geben, diese sinnvoll zu gestalten.
Metadaten sind strukturierte Informationen, die Merkmale von Daten beschreiben. Sie erleichtern es, relevante Daten in einer Vielzahl verfügbarer Datensätze in Datenportalen wie der mCLOUD
(www.mcloud.de) zu suchen, zu finden und zu selektieren. Das Prinzip der Beschreibung mit Metadaten kennt man allgemein aus der Welt der Bibliotheken, in denen Bücher mit Metadaten
beschrieben werden: Titel, Autor, Erscheinungsjahr und Klappentext sind Informationen, ohne die ein Buch in einem Bibliothekskatalog nicht gefunden werden kann. Aussagekräftige Metadaten
stellen sicher, dass Datensätze von interessierten Nutzern gefunden werden und so ihr volles Potenzial entfalten können.
Struktur und Bedeutung der Metadaten unterschiedlicher Datensätze sollten möglichst einheitlich sein, damit sie auch über einen längeren Zeitraum und von verschiedenen Personen einfach genutzt
werden können. Für die Beschreibung von Open Data bietet sich die Verwendung eines Standards wie DCAT-AP.de an, der deutschen Version eines europäischen Standards für Metadaten.3
Für den Anwendungsfall der mCLOUD wurden bestimmte Metadatenfelder ausgewählt, für den dieser Leitfaden im Folgenden Empfehlungen geben will
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an SMARAGD
Ein Gespräch mit Laura Gruber, Mitarbeiterin im mFUND-Projekt SMARAGD (Intelligente Überwachung der Eisen-bahninfrastruktur mit Hilfe von Drohnendaten und externen Datenservices)
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an SAUBER
Ein Gespräch mit Christian Gengenbach, Software AG, Leiter des mFUND-Projekts Satellitenbasiertes System zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung (SAUBER)