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Statistische Übersichten für das Jahr 1966 / Verband Öffentlicher Verkehrsbetriebe (VÖV)
Radverkehrsförderung im ländlichen Raum: Mehr als Tourismus: Schwerpunktthema Internetportal zum Nationalen Radverkehrsplan - Fahrradportal
Ländliche Räume und Radverkehr sollten nicht länger als Widerspruch gesehen werden. Es gibt viele gute Beispiele, die deutlich machen, dass Radverkehr auch bei Alltagswegen in oftmals autooptimierten ländlichen Räumen funktionieren kann. Allerdings braucht es dafür eine sichere Infrastruktur sowie eine sinnvolle Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln. Wichtig ist dabei die gemeinsame Betrachtung und Planung des Alltags- mit dem touristischen Radverkehr. Angesichts der Distanzverlängerung bei den Alltagszielen, zunehmenden Alters in den ländlichen Räumen und steigenden Energiepreisen für die Raumüberwindung darf Radverkehrspolitik nicht alleine stehen, sondern erfordert einen ressortübergreifenden Ansatz von Raumordnungs-, Verkehrs- und Umweltpolitik. Radverkehrsförderung in Deutschland kann insgesamt nur dann erfolgreich sein, wenn das Fahrrad auch im ländlichen Raum eine stärkere Bedeutung bekommt. Geschieht dies in den ländlichen Regionen nicht, wird es
schwierig, die im bundesweiten Schnitt erhofften 15% Radverkehrsanteil am Ende der NRVP-Laufzeit im Jahr 2020 zu erreichen
Radverkehr im Ausnahmezustand: Mit Rückenwind aus der Krise?: Schwerpunktthema Internetportal zum Nationalen Radverkehrsplan - Fahrradportal
Fahrradtourismus als Wegbereiter für den Alltagsverkehr: Synergien erfolgreich nutzen: Schwerpunktthema Internetportal zum Nationalen Radverkehrsplan - Fahrradportal
Erfolgreicher Radtourismus weckt die Zustimmung für den Radverkehr in der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik. Daher kann Radtourismus der Türöffner für den Alltagsradverkehr sein.
Wenn es gelingt, wichtige Stakeholder und Einflusspersonen von den positiven wirtschaftlichen Effekten des Radtourismus zu überzeugen, kann es einfacher sein, Mehrheiten für notwendige
Investitionen in allgemeine Radverkehrsmaßnahmen zu erreichen. Insbesondere in ländlichen Regionen kann dies zu einer starken Förderung des Radverkehrs. Durch die zunehmende
Verbreitung von Pedelecs werden in Zukunft auch hügelige Mittelgebirgsregionen profitieren, in denen der Radtourismus bislang eine marginale Rolle spielt