Qucosa – Hemholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
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Recherche zu Gruppendatenbibliotheken für die Anwendung des Programmes DYN3D auf Reaktoren vom Typ WWER
Für die Berechnung des Reaktorverhaltens mit Kernmodellen (wie DYN3D) werden sog. Weniggruppen-Neutronendaten benötigt. Es wird eine Übersicht zu entsprechenden Datenbibliotheken für die Spaltzonen von russischen WWER-Reaktoren aufgestellt. Die Informationen über verwendete Primärdaten und die Genauigkeit der Zellcodes für die Gruppendatengenerierung werden im wesentlichen in Tabellenform gegeben. Zur Beurteilung der Qualität der Daten werden Vergleiche zwischen gemessenen und berechneten Reaktorparametern zusammengestellt. Die verfügbaren Informationen ergeben keine signifikanten Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Datenbibliotheken
A Retarding Field Energy Analyser to measure the Energy Distributions of Liquid Metal Ion Sources
Verifikation des 3-dimensionalen Kernmodells DYN3D/M2
Es wird eine Übersicht über die wesentlichsten Ergebnisse bisheriger Arbeiten zur Verifikation des dreidimensionalen Kernmodells DYN3D/M2 für Reaktoren mit hexagonalen Brennelementen gegeben. Verifikationsuntersuchungen für stationäre und instationäre Leistungsdichteberechnung, Thermohydraulik und Brennstabmodell sowie das Gesamtmodell werden beschrieben. Die Verifikation erfolgte durch Nachrechnung von Einzeleffekttests und Experimenten an WWER-spezifischen Versuchsanlagen, Vergleich mit anderen Codes und Benchmarklösungen sowie teilweise durch Vergleich berechneter Parameter mit Betriebsmeßdaten aus KKW mit WWER. Verifikationsbedarf besteht insbesondere noch für das Gesamtmodell und die Anwendung auf den WWER-1000
Nodales Modell zur Berechnung der Neutronenflußdichteschwankungen infolge stochastischer Schwingungen von Regelelementen mit hexagonalem Querschnitt
Auf der Basis eines dreidimensionalen nodalen Geometriemodells für den WWER-440-Reaktor mit Nodes in Hexagonal-z-Geometrie werden die Beziehungen zur iterativen Berechnung der mittleren Neutronenflußdichte in einer Node sowie deren Schwankungen infolge stochastischer Regelelementschwingungen dargestellt. Für die Rauschquellenmodellierung werden entsprechend der Konstruktion eines Regelelementes als räumliches Doppelpendel mit Absorber- und Brennstoffteil zwei verschiedene geometrische und neutronenphysikalische Ansätze verwendet. Das durch Schwingungen der Brennstoffteile verursachte Neutronenflußrauschen wird auf Flächenquellen zurückgeführt. Die Flächenquellen werden dabei durch Materialparameterschwankungen infolge der Regelelementverlagerung innerhalb des Führungskanals induziert. Für den Absorberteil wird das Modell des "thermisch schwarz" absorbierenden Hohlzylinders auf Körper mit hexagonalem Querschnitt übertragen. Beide Rauschquellen werden als Störungen der über die Nodeoberflächenteile gemittelten partiellen Neutronenstromdichten in der Zweigruppendiffusionsnäherung beschrieben. Die Übertragung der Rauschsignale wird in der Prompt-Response-Approximation behandelt. Die Kopplung von "Zweigruppen-Quell-Nodes" mit "Eingruppen-Übertragungs-Nodes" wird auf der Basis der modifizierten Eingruppendiffusionsnäherung realisiert. Die dargestellten Algorithmen sind Grundlage für die Entwicklung eines Rechenpgrogramms zur Untersuchung der ortsabhängigen Übertragungsfunktionen von Neutronenflußdichteschwankungen mit stochastischen Regelelementschwingungen als Rauschquelle