Qucosa – Hemholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
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Experimentelle Untersuchung turbulenter Flüssigmetall- und Flüssigmetall-Gas-Strömungen in einem äußeren Magnetfeld
Modellbildung durch Auswertung von Fehlerdimensionen
Betrachtet werden Prozesse, in denen Teilprozesse voneinander abgrenzbar sind, die unabhängig voneinander zur Komplexität des Prozeßmodellfehlers beitragen. Auf der Grundlage von Dimensionsbetrachtungen wird versucht, die zu den Teilprozessen gehörenden Teilmodelle, d.h. die Elemente der Modellstruktur des Prozesses einzeln zu bestimmen. Ein Gesamtmodell des Prozesses soll auf diese Weise zielgerichteter als mit herkömmlichen Methoden gebildet werden können. Zur qualitativen Erfassung des Modellfehlers wird anhand von Ansätzen aus der Dimensionsanalyse, einem Bestandteil der Ähnlichkeitstheorie, ein Fehlermodell definiert. Zur quantitativen Erfassung der Komplexität des Modellfehlers werden dimensionsähnliche Kenngrößen eingeführt, die von einer Variante der fraktalen Dimension, der Zirkel- oder Liniendimension ausgehen
Zur Zustandsgleichung heißer stark wechselwirkender Materie- konsistente Beschreibungen stark gekoppelter Quantensysteme
Monte-Carlo Programm TRAMO - Möglichkeiten und Anleitung zur Nutzung
Dieser Bericht ist für mit den Grundlagen der Monte-Carlo Methode vertraute Leser bestimmt. Von Interesse für solche Leser könnten erfolgreiche Verallgemeinerungen und neue Ideen zur Verbesserung der statistischen Fehler sein. Andrerseits sollen die wichtigsten Grundlagen des Vielgruppen-Monte-Carlo Programms TRAMO dargestellt und das Programm einschließlich notwendiger Eingabe so weit beschrieben werden, daß man nach in jedem Fall notwendige Anpassung an die spezielle Rechentechnik eine wesentliche Grundlage für die Durchführung eigenständiger Rechnungen hat. Für die meisten Probleme unumgängliches Hilfsmittel für TRAMO ist ein Programm, welches für die Anwendung der varianzreduzierenden "Weight Window Method" die notwendigen Gewichte berechnet (Monte-Carlo Programm TRAWEI), sowie Programme zur Erzeugung der Neutronenquerschnittsdaten und Gruppendaten. Das Programm TRAMO berechnet bei gegebener Quellverteilung von Neutronen in Vielgruppennäherung Vielgruppenflüsse, integrierte Gruppenflüsse und Dosiswerte für vorgegebene Teilvolumina und Flächen. Es gibt weitere Programmversionen zur Berechnung von Neutronen- und Gammaflüssen sowie zur Kritikalität, welche jedoch nicht Gegenstand dieses Berichtes sind. Das Vorläuferprogramm von TRAMO war das Programm SMO [1]. Eine fortgeschrittene Version, bereits unter dem Namen TRAMO, wurde in [2] dargestellt. Das hier beschriebene Programm ist wesentlich verallgemeinert und verbessert, umfangreich getestet und für eine große Zahl von Problemen angewendet worden, vor allem für Abschirmungsberechnungen und für Berechnungen von Neutronenfluenzen (siehe [3-5]). Die oben erwähnten Voraussetzungen für die Nutzung des Programms sind die Bereitstellung von Gruppendaten (Nutzung des international gebräuchlichen Programms NJOY und eigenen Programmen, siehe Abschnitt 1 bzw. 6), die Berechnung von geeigneten Gewichtsfunktionen (Monte-Carlo Programm TRAWEI, siehe Abschnitt 3 bzw. Abschnitt 5) und die genaue Kenntnis der im Programm TRAMO gegebenen Möglichkeiten. In Abschnitt 1 wird auf die Versorgung mit Neutronendaten eingegangen, Abschnitt 2 beschreibt die Möglichkeiten von TRAMO, in Abschnitt 3 werden die varianzreduzierenden Methoden beschrieben, vor allem wird hier auf die Grundlagen des Programms TRAWEI zur Berechnung der Gewichte ("Weight Window Method") Bezug genommen. Abschnitt 4 gibt eine Eingabebeschreibung des Programms TRAMO, in Abschnitt 5 wird auf die Handhabung von TRAWEI eingegangen, und Abschnitt 6 befaßt sich mit Programmen zur Neutronengruppendatenerzeugung bzw. abgeleiteter Größen in einem für das Programm TRAMO geeigneten Format und in 7 wird auf das Hilfsprogramm SUMMA zur Zusammenfassung von Ergebnissen bei Anwendung von Parallelrechnung eingegangen
Langzeituntersuchungen an netzgekoppelten Photovoltaikanlagen in Sachsen
Zwischen 1993 und 1997 wurden 50 kleine netzgekoppelte Photovoltaikanlagen in Sachsen im Rahmen des 1000-Dächer-Photovoltaik-Programms systematisch untersucht. Neben der kontinuierlichen Auswertung der monatlichen Einstrahlung und der Energieerzeugung wurden alle Anlagen mittels eines PV-Anlagen-Analysators vermessen. An 5 Anlagen wurde ein erweitertes Messprogramm durchgeführt. Die mittlere jährliche Einstrahlung auf geneigte Dachflächen in urbanen Gebieten Sachsens wurde zu 1050 kWh/m² bestimmt. Davon fallen 75 % während der Tageslastspitzen im Sommerhalbjahr an. Die ermittelten Kennlinien der eingesetzten Hauptkomponenten (Module, Wechselrichter) wichen teilweise erheblich von den Datenblattangaben ab. Gut ausgelegte und installierte Anlagen können bei einem Performance Ratio von 80 % einen jährlichen Ertrag von 840 kWh/kWp bringen. Künftig sollten Anlagen im kleinen Leistungsbereich (bis 5 kWp) als Einstranganlagen errichtet werden. Der Energieverbrauch der einbezogenen Haushalte war überraschend hoch. Bei solaren Deckungsgraden von etwa 100 % konnten nur 25 % des erzeugten Stromes direkt in den Haushalten verbraucht werden. Bei Deckungsgraden von kleiner 20 % erreichte der Direktnutzungsgrad etwa 70 %
Verifikation des ATHLET-Rechenprogramms im Rahmen der externen Verifikationsgruppe ATHLET BETHSY Test 9.3- Heizrohrbruch mit Versagen der Hochdruck-Noteinspeisung
Im Rahmen der externen Validierung des von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit entwickelten Störfallcodes ATHLET, der in der Version Mod 1.1 Cycle D vorlag, wurden zwei Experimente nachgerechnet und analysiert, die an der französischen Versuchsanlage BETHSY durchgeführt wurden. Im Test 9.3 werden die Konsequenzen untersucht, wenn bei einem Heizrohrbruch die Hochdruckeinspeisung sowie die Not-Speisewasserversorgung der Dampferzeuger versagen und nur die Druckspeicher sowie die Niederdruckeinspeisung zur Verfügung stehen. Als Accident Management Maßnahmen wurde die sekundäre Druckentlastung und schließlich die primäre Entlastung über den Druckhalter untersucht. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, daß der Code ATHLET in der Lage ist, dieses komplexe Szenario recht gut zu beschreiben. Die sicherheitsrelevante Aussage konnte reproduziert werden. Abweichungen, die jedoch nicht die prinzipielle Aussage in Frage stellten, ergaben sich bei der Berechnung des Leckmassenstromes in der Phase der Druckentlastung des havarierten Dampferzeugers sowie bei der Modellierung des Versagens der Wärmeübertragung dieses Dampferzeugers. Die Ursache dieser Abweichungen ist sehr schwer aufzuklären, da diese Prozesse sehr komplex miteinander verflochten sind
About the Influence of Randomness of Hydraulic Conductivity on Solute Transport in Saturated Soil: Numerical Experiments
Up-to-date methods of numerical modelling of random fields were applied to investigate some features of solute transport in saturated porous media with stochastic hydraulic conductivity. The paper describes numerical experiments which were performed and presents the first results