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    kontrovers: Zum Neustart

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    von Sebastian Bolz und Moritz Kelber | Nach mehr als fünf Jahren unter dem musiconn-Label erscheint der musikwissenschaftliche Blog kontrovers nun unter dem Dach von de.hypotheses. In diesem Text erläutern wir als Redakteure die Gründe für den Neustart. Im Zuge der Einführung des FID Musikwissenschaft unter der Dachmarke musiconn hatte der Blog kontrovers im Jahr 2018 die Virtuelle Fachbibliothek (ViFa) Musik als dynamisches Online-Angebot abgelöst. Bis zu diesem Zeitpunkt war der ViFa-Blog ..

    Studierenden­zahlen: Alles kein Problem? oder: Don’t look up!

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    von Moritz Kelber und Sebastian Bolz | Der Text zu den sinkenden Studierendenzahlen, der im Dezember 2022 auf kontrovers erschien, ist einer der am meisten kommentierten Beiträge des Blogs. Dabei waren es nicht so sehr die „Provokationen“, die wir formulierten, als der bloße Befund, der für Diskussionsstoff sorgte. Das Thema Studierendenzahlen beschäftigt die Musikwissenschaft, nicht nur in den Gremiensitzungen der Institute, sondern auch auf standortübergreifender Ebene. So erwähnte die Prä..

    Musikalische Schrift und Digitalität. Ein Werkstattbericht

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    von Julia Freund, Stefan Münnich, Dennis Ried und Michelle Ziegler | Als bei den Darmstädter Ferienkursen 2018 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Notations“ – explizit anknüpfend an den Kongress „Notation Neuer Musik“ des Jahres 1964[i] – zeitgenössische Notationspraktiken diskutiert wurden, geschah dies unter den Aspekten ‚Utopie‘ (Ferneyhough), ‚Resultat‘ (Boulez), ‚Imperativ‘ (Lachenmann) und ‚offene Form‘. Zweifelsohne sind Helmut Lachenmanns Mischformate aus Resultat- und Aktionsschrift..

    Steht die Musiktheorie vor einem End of Theory?

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    von Nikita Braguinski | Bei diesem Blogbeitrag geht es um die Zukunft der Musiktheorie ... Nein, fangen wir noch einmal an: Bei diesem Beitrag geht es darum, wie neue Datenquellen und die Künstliche Intelligenz die weitere Entwicklung der Theoriebildung beeinflussen könnten. Musik-Streaming-Dienste wie etwa Spotify haben in letzter Zeit große Datenberge angehäuft. Diese Daten beschreiben detailliert das Online-Hörverhalten, wie etwa wer sich welche Aufnahmen zu welchem Zeitpunkt anhört, wie ..

    Klassismus in der Musikwissenschaft

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    von Moritz Kelber und Pascal Rudolph | Diskriminierungen sind in den vergangenen Jahren ein vieldiskutiertes Thema – auch unter Musikwissenschaftler*innen.[1] In Forschungsprojekten, Diskussionsrunden und Lehrveranstaltungen werden regelmäßig verschiedene Diskriminierungsformen im Musikbetrieb diskutiert (z. B. aufgrund von Migrationsbiographien, Geschlecht oder sexueller Orientierung). Die Frage, wie es mit diesen Problemen innerhalb der musikwissenschaftlichen Fachcommunity aussieht, wird ..

    R. Murray Schafer, ›The Soundscape. Our Sonic Environment and the Tuning of the World‹

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    von Magdalena Zorn | Es gibt Bücher über das Universum des Klingenden, die auf alles anwendbar zu sein scheinen, was in der menschlichen Wahrnehmung tönt, rauscht, wispert oder stottert: von der komponierten Musik über den Wind bis zu den Geräuschen der Motoren. Eine solche Schrift über den Klang und die Hörenden, die einen derart weiten Geltungsbereich beansprucht, stellt R. Murray Schafers The Soundscape: Our Sonic Environment and the Tuning of the World aus dem Jahr 1977 dar. Die Ausführu..

    Open Access und institutionelle Zeitschriften

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    von Moritz Kelber | Die folgenden Gedanken sind die Zusammenfassung meiner Beiträge zu einer Diskussion der Sitzung der Fachgruppe Nachwuchsperspektiven der Gesellschaft für Musikforschung in Berlin am 21. Februar 2015. Nicht wenige wissenschaftliche Interessensverbände und Vereine verfügen über ihr eigenes Publikationsorgan. Das gilt nicht nur für den wichtigsten musikwissenschaftlichen Verband, die Gesellschaft für Musikforschung, sondern auch für die Gesellschaft für Musiktheorie oder (ma..

    Alles nur Ironie? Was wirk­lich in der Mauser-Fest­schrift steht

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    von Rebecca Grotjahn | Zur Mauser-Festschrift scheint mittlerweile alles gesagt zu sein, was zu sagen ist – in zahlreichen Pressekommentaren und auch von Seiten der Musikwissenschaft, etwa in den Stellungnahmen einiger Fachgruppen in der Gesellschaft für Musikforschung. Im Raume steht jedoch noch der Vorwurf, die Kritiker*innen hätten die Festschrift nur bruchstückhaft gelesen. Gerade die viel zitierte Formulierung von Mausers »weltumarmende[m] Eros« sei, so Mitherausgeber Dieter Borc..

    War es gut, was er gewollt hat? Vorläufige Gedanken zum Rezensions­teil der „Musik­forschung“

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    von Wolfgang Fuhrmann | Rezensionen sind Teil des Wissenschaftsbetriebs: Sie informieren über Neues, bewerten dessen Qualität und tragen damit zu dessen Sichtbarkeit und zur Reputation der rezensierten Autor:innen bei – und somit auch etwas zum Fortbestand des Betriebs. Nicht selten gliedern sie sich sogar in ihren Einleitungssätzen selbst in diesen Betrieb ein. „Das Thema XY hat in der Forschung der vergangenen Jahrzehnte immer stärkere Aufmerksamkeit erfahren …“, heißt es dann ungefähr, al..

    Der Podcast "Musikgespräch"

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    Daniel Siebert (links), Sean Prieske (rechts) Seit Januar 2019 erscheint monatlich der musikwissenschaftliche Podcast „Musikgespräch“. Mit Spaß und differenziertem Denken besprechen die Musikwissenschaftler Sean Prieske und Daniel Siebert darin querbeet Themenkomplexe der Musikwissenschaft. Dabei richten sie sich nicht nur an ein wissenschaftliches Fachpublikum, sondern auch an alle anderen musikinteressierten Zuhörer*innen. Gleichzeitig begrüßen sie auch prominente Gäste wie Echogewinnerin ..
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