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    Psychosomatik und integrative Psychotherapie

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    In der Psychosomatischen Medizin hat es in den letzten Jahren vor allem durch eine große Zahl neurobiologischer Erkenntnisse im Bereich der Stressforschung einen weitreichenden wissenschaftlichen Paradigmenwechsel gegeben. Dadurch wurden sowohl die klassischen psychoanalytischen Ansätze, die auf Freud und seine Nachfolger zurückgehen, als auch die klassischen verhaltensbezogenen Ansätze in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung für das Verständnis psychosomatischer Krankheitsbilder und deren Behandlung stark relativiert. Dies hat weitreichende Folgen für die Praxis. Das Anliegen der neuen Buchreihe ist es, für dieses neue psychosomatische Krankheitsverständnis und den daraus für das therapeutische Vorgehen abzuleitenden Strategien für psychologische und ärztliche Psychotherapeuten praxisbezogen ein Forum zur Orientierung zu bieten. Dabei sollen auch die für die vorherrschenden Therapieschulen spezifischen Behandlungsansätze überwunden werden. Die beiden Reihenherausgeber gewährleisten diese Ausrichtung sowohl klinisch als auch wissenschaftlich. Inhaltlich sollen wesentliche psychosomatische Krankheitsbilder behandelt werden, die die jeweils aktuellen evidenzbasierten Therapiestrategien ausführen. Darüber hinaus sollen Beiträge aus der schulenübergreifenden Psychotherapieforschung praxisbezogen aufgearbeitet werden. Berücksichtigung können dabei auch Themen und Beiträge der jährlichen Hauptthemen der Lindauer Psychotherapiewochen und anderer Psychotherapietagungen finden

    Interpretation der Daten

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    Psychosomatische und psychische Krankheiten nehmen konstant zu, die Kosten belasten die Wirtschaft, die Kranken selbst und ihr Umfeld. Stresssituationen am Arbeitsplatz mit schwierig erkennbaren Symptomen fordern die Arbeitgeber. Die Früherkennung beschäftigt die Politik, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Wie kann gemeinsam erreicht werden, dass krank werdende Menschen früher systematisch erkannt und kostenoptimiert bei guter Qualität betreut werden? Aus verschiedenen Blickwinkeln wird diese Frage erstmals umfassend angegangen, und es werden Lösungen für Arbeitgeber, Sozial- und Zusatzversicherer vorgestellt. (Klappentext

    Was ist bloss mit Max Muster los? - Psychische Probleme in Kleinunternehmen

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    Psychische Probleme und die Auswirkungen am Arbeitsplatz - drei eindrückliche Beispiele, drei Schicksale, drei Lösungen

    «Nicht jammern!» (Interview mit Professor Martin grosse Holtforth)

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    Achtsamkeit und Meditation helfen, sich selber besser so anzunehmen, wie man ist, sagt Psychologie-Professor Martin grosse Holtfort

    Expositionsbasierte kognitive Therapie bei Depressionen

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    Depressionen können erfolgreich behandelt werden, doch die Nachhaltigkeit psychotherapeutischer Effekte ist weiterhin eine Herausforderung. Expositionsbasierte Kognitive Therapie (EBCT) versucht, gleichzeitig Symptomatik und Depressionsvulnerabilität durch verstärkte kognitiv-emotionale Verarbeitung zu verändern. Die EBCT umfasst drei Behandlungsphasen: Aufbauphase zur Stabilisierung und Stärkung inklusive Achtsamkeitsübungen, Expositionsphase zur Bearbeitung depressionsrelevanter Selbstanteile mit emotionsfokussierten Methoden und Konsolidierungsphase zum Transfer erworbener Fertigkeiten und Erkenntnisse in den Alltag. In empirischen Studien konnten Belege für die Umsetzbarkeit der Methodenintegration sowie Akzeptabilität der Behandlung erbracht werden. In einer Vergleichsstudie zeigten sich große und der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) vergleichbare Prä-Post-Effekte der EBCT. Die kognitiv-emotionale Verarbeitung erfolgte hauptsächlich in der Expositionsphase und sagte das Therapieergebnis vorher. Die EBCT ist ein Beispiel für die erfolgreiche Integration ursprünglich theoriefremder Interventionen in die KVT. Zukünftige Entwicklungen der Depressionstherapie werden diskutiert
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