210 research outputs found

    Die “Leichte Sprache”: Definition und Okkurrenz in den Korpora des Wortinformationssystems (DWDS)

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    Die Leichte Sprache ist eine vereinfachte Version der deutschen Sprache, die dazu dient, Inhalte, die im Standarddeutsch verfasst sind, deutlich zugänglicher zu gestalten, sodass sie von bestimmten Zielgruppen, darunter Personen mit geistiger Behinderung und funktionalem Analphabetismus, besser verstanden werden können. Nach einer kurzen Einführung in die Hauptmerkmale dieser reduzierten Variante, zielt dieser Beitrag darauf ab, die Verwendung des Begriffs „Leichte Sprache“ in den Korpora des DWDS-Wortinformationssystems zu beleuchten. Die Korpusanalyse konzentrierte sich hauptsächlich auf die Jura-, Medizin- und Corona-Korpora, da in diesen Bereichen die hohe lexikalische und syntaktische Komplexität eine sprachliche Vereinfachung erforderlich macht. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Groß- oder Kleinschreibung des Adjektivs „leicht" gelegt, um mögliche Unterschiede bei der Verwendung der jeweiligen Version herauszustellen

    Il discorso sull'uscita della Germania dal nucleare. Una prospettiva ecolinguistica

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    Il presente contributo si focalizza sull'analisi del discorso tedesco riguardante il processo che ha portato la Germania alla decisione di cessare definitivamente la produzione e l'uso di energia nucleare, noto come "Atomausstieg". Attraverso un approccio interdisciplinare che combina gli apporti della linguistica del discorso, della linguistica dei corpora e dell'ecolinguistica, viene esplorato come il dibattito sull'energia nucleare sia stato affrontato da diverse prospettive, spesso in contrasto tra loro. La prima parte della presentazione descrive il quadro teorico e metodologico del progetto di dottorato, evidenziando le caratteristiche salienti delle discipline coinvolte e gli step metodologici che guidano l'analisi empirica. La seconda parte illustra la metodologia e i risultati preliminari di uno studio pilota, che analizza la connotazione delle espressioni relative all'energia nucleare in tedesco all'interno del corpus “Politische Reden”, disponibile nel Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache (DWDS) e analizzato tramite Sketch Engine. L'obiettivo è comprendere come il tema dell'energia nucleare sia stato rappresentato nei discorsi politici durante i vent'anni del processo di "Atomausstieg"

    Formelhafte Sprache zur Atomenergie/Kernenergie im Deutschen und Italienischen. Eine kontrastive diskurslinguistische Analyse auf der Basis von Webkorpora

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    Die Diskussion über Atomenergie/Kernenergie nimmt in der aktuellen energiepolitischen Debatte eine zentrale Rolle ein. Angesichts der globalen Herausforderungen des Klimawandels und der Suche nach nachhaltigen Energiequellen stehen viele Länder vor der Frage, ob Atomenergie/Kernenergie als Lösung oder Risiko betrachtet werden sollte. Diese Debatte spiegelt sich auch in der Sprache wider, was sich unter anderem in der Verwendung konkurrierender Sprachgebrauchsmuster zeigt (Bubenhofer 2009; Felder 2015). In diesem Beitrag wird eine kontrastive diskurslinguistische Analyse (Rocco & Schafroth 2019) der Kollokationen (Belica & Perkuhn 2015) zum Thema Atomenergie/Kernenergie in deutschen und italienischen Webkorpora präsentiert. Die Untersuchung stützt sich insbesondere auf die Korpora German Web 2020 und Italian Web 2020, die über die Plattform Sketch Engine zugänglich sind. Mithilfe eines kombinierten korpusbasierten (quantitativ-qualitativen) und korpusgestützten Ansatzes (Lemnitzer & Zinsmeister 2015) werden die sprachlichen Muster sowohl quantitativ als auch qualitativ analysiert, um die formelhafte Sprache in der internetbasierten Kommunikation über Atomenergie/Kernenergie in beiden Sprachen herauszuarbeiten. Im Zuge der kontrastiven Analyse sollen die Kollokatoren bzw. Kollokationsprofile von «Atomenergie» sowie «Kernenergie» (DE) und «energia atomica» sowie «energia nucleare» (IT) abgeglichen werden, um herauszufinden, ob ähnliche politische und ideologische Konnotationen entstehen. Die Analyse hat zum Ziel, Einsichten in die sprachlichen Muster energiepolitischer Diskurse zu bieten und Erkenntnisse für die Forschung in der kontrastiven Diskurslinguistik und Phraseologie zu liefern

    Semantische Kämpfe um den deutschen Atomausstieg. Eine korpusgestützte Diskursanalyse

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    Am 15. April 2023 hat Deutschland den Atomausstiegsprozess mit der Abschaltung der letzten betriebsfähigen Atomkraftwerke abgeschlossen. Dieser Meilenstein wurde von einer intensiven öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Debatte begleitet, in der u.a. die Anti-Atomkraft-Bewegung und Klimawissenschaftler*innen eine zentrale Rolle spielten. Im Rahmen dieser Diskussionen wurde auch ein Kampf um die Wörter geführt, da die Verwendung von alternativen Ausdrücken wie „Atomkraft“ und „Kernkraft“ stark von den Standpunkten der Sprecher*innen abhängt. Die Analyse dieser semantischen Kämpfe bilden den Kern des Promotionsprojekts «Eine korpusgestützte Diskursanalyse zum Atomausstieg in Deutschland», das darauf abzielt, die vielfältigen Perspektiven und Standpunkte innerhalb des deutschen Diskurses zur Nuklearenergie von 2002 bis 2023 zu untersuchen. Ausgehend von dem theoretisch-methodologischen Rahmen der Diskurs-, Korpus- und Ökolinguistik (Spitzmüller & Warnke 2011; Lemnitzer & Zinsmeister 2015; Fill 1998) sollen folgende Forschungsfragen beantwortet werden: 1) Welche sprachlichen Muster – Komposita (Hein 2015) und Wortverbindungen (Steyer 2013) – sind im Diskurs zum Atomausstieg frequent? Welche Konnotation weisen sie auf und inwiefern spiegeln sich unterschiedliche Bewertungen und Weltbilder in den Diskussionen zum Atomausstieg wider? 2) Wie hat sich die Verwendung dieser sprachlichen Muster im Laufe der Zeit verändert? Wie beeinflussen historisch relevante Ereignisse den Wortschatz zur Nuklearenergie? Zur Beantwortung dieser Fragen wird ein korpusgestützter Ansatz verfolgt. Datengrundlage sind dabei unterschiedliche Korpustypen (Korpora geschriebener Sprache, Korpora zu Plenardebatten, sowie Korpora internetbasierter Kommunikation), die durch unterschiedliche Analysesoftwares bzw. Rechercheplattformen untersucht werden. Die wichtigsten Tools, auf die sich das Projekt stützen wird, sind insbesondere COSMAS II bzw. KorAP zur Abfrage von DeReKo und Sketch Engine zur Erstellung eines Ad-hoc-Korpus. Das Poster soll den aktuellen Stand des Projektes, das sich im ersten Jahr befindet, vorstellen. Der Fokus wird auf der methodischen Reflexion und Datenerhebung liegen

    Zwischen Nachhaltigkeit und Atomenergie: Neue Perspektiven für die Energieversorgung der Zukunft aus Sicht der linguistischen Diskursanalyse

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    Dieser Beitrag untersucht das Verhältnis zwischen Nachhaltigkeit und Atomenergie aus der Perspektive der linguistischen Diskursanalyse. Ausgangspunkt ist der Atomausstieg in Deutschland, ein kontrovers diskutierter Prozess, der signifikante Auswirkungen auf die öffentliche und politische Debatte hatte. Im Zentrum der Analyse steht die Frage, wie Atomenergie in Bezug auf Nachhaltigkeit sprachlich dargestellt wird. Die theoretische Grundlage bildet die Verbindung von Diskurslinguistik und Ökolinguistik. Methodologisch kombiniert die Studie deduktive und induktive Verfahren der Korpuslinguistik. Zur Analyse wurden zwei virtuelle Korpora im Archiv W des Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) erstellt, die aus Bundestagsprotokollen und Artikeln deutscher Wochenmagazine aus dem Zeitraum 2002 bis 2021 bestehen. Mit der Software COSMAS II wurden die Kookkurrenzpartner der Schlüsselwörter „Atomenergie“ und „Kernenergie“ untersucht, um wiederkehrende sprachliche Muster und deren semantische Konnotationen zu identifizieren. Besonderes Augenmerk wurde auf die Identifizierung von Nachhaltigkeitskonzepten gelegt. Die Studie liefert eine fundierte Grundlage, um die sprachliche Repräsentation von Atomenergie im Verhältnis zur Nachhaltigkeit in verschiedenen Textsorten zu verstehen, und zeigt die Bedeutung linguistischer Ansätze für die Analyse komplexer ökologischer und gesellschaftlicher Diskurse auf

    Die Atomenergiedebatte in Deutschland. Diskurslinguistische Perspektiven auf Mehrworteinheiten

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    In den letzten Jahren ist das sprachwissenschaftliche Interesse an Ökothemen erheblich gestiegen. Dies verdeutlicht nicht nur die wachsende Relevanz ökologischer Herausforderungen, sondern unterstreicht auch die essenzielle Rolle der Sprache als Instrument zur Analyse, Vermittlung und Lösung globaler Probleme. Insbesondere die Diskurslinguistik hat durch ihre theoretischen und methodologischen Ansätze wesentlich dazu beigetragen, die sprachliche Dimension dieser Themen systematisch zu beleuchten. Energiediskurse nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein (vgl. Rosenberger & Kleinberger 2017), wobei der Diskurs über Atomenergie seit langem einen wichtigen Untersuchungsgegenstand der Diskurslinguistik darstellt (vgl. Jung 1994). Der deutsche Atomausstiegsprozess (2002-2023) verleiht diesem Thema jedoch neue Relevanz und eröffnet zusätzliche Perspektiven, die mithilfe digitaler korpuslinguistischer Methoden untersucht werden können. Mein Promotionsprojekt, verankert in der Linguistischen Diskursanalyse (vgl. Busse & Teubert 2013), verfolgt das Ziel, folgende Forschungsfragen zu beantworten: 1) Welche Mehrworteinheiten sind im Diskurs zur Atomenergie besonders häufig? 2) Inwiefern spiegeln sie unterschiedliche Bewertungen und Weltbilder wider? Mit einem kombinierten korpusgestützten und korpusbasierten, quantitativ-qualitativen Ansatz (vgl. Felder 2012; Lemnitzer & Zinsmeister 2015) sollen insbesondere (Phrasen-)Komposita sowie Kollokationen bzw. (usuelle) Wortverbindungen aus dem Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) durch das Corpus Search, Management and Analysis System (COSMAS II) extrahiert werden. Neben der Analyse des gesamten Archivs W werden gleichzeitig drei unterschiedliche virtuelle Korpora im DeReKo untersucht – Archiv W im Zeitraum von 2002 bis 2023, Wikipedia-Diskussionen, Plenardebattenprotokolle des Deutschen Bundestags – und deren Ergebnisse miteinander verglichen. Ziel ist es, rekurrierende Muster im Diskurs zu ermitteln und mögliche Unterschiede zwischen den Korpustypen zu identifizieren. Abschließend werden die Ergebnisse qualitativ interpretiert, um entgegengesetzte Perspektiven und Positionen im Diskurs sichtbar zu machen

    Eine korpusgestützte Diskursanalyse zum Atomausstieg in Deutschland

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    Am 15. April 2023 hat Deutschland den 2002 gestarteten Atomausstiegsprozess mit der Abschaltung der letzten betriebsfähigen Atomkraftwerke abgeschlossen. Dieser Prozess wurde von einer – stark polarisierten – öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Debatte begleitet. Auf der einen Seite sind u.a. die Positionen der Anti-Atomkraft-Bewegung von besonderer Bedeutung, deren Aktivist*innen sich schon immer entschieden gegen die Atomkraftnutzung gewandt haben. Auf der anderen Seite betonen Klimawissenschaftler*innen, dass der Atomausstieg Deutschland dazu zwingt, in hohem Maße auf für den Planeten schädliche fossile Brennstoffe zurückzugreifen, in einer Zeit, in der die Versorgung mit Energieressourcen aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine besonders schwierig ist. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Kolloquium das Dissertationsprojekt zum Thema „Eine korpusgestützte Diskursanalyse zum Atomausstieg in Deutschland“ präsentiert. Gegenstände des Vortrags sind insbesondere die Beschreibung der wichtigsten Projektmerkmale (disziplinäre Verortung, methodischer Ansatz, Ziel, Forschungsfragen) und die Vorstellung der ersten Ergebnisse einer Fallstudie, die mithilfe der Analysesoftware Sketch Engine zu den konkurrierenden Diskursvokabularen „Atomkraft“ und „Kernkraft“ durchgeführt wurde

    Die agonalen Zentren des Atomausstiegs in Deutschland – Eine diskurslinguistische Analyse deutscher Tageszeitungen nach dem 15. April 2023

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    Der Atomausstieg in Deutschland am 15. April 2023 kann als ein bedeutendes Ereignis im Rahmen des Umweltdiskurses betrachtet werden, das die Aufmerksamkeit verschiedener sozialer Akteure sowie der breiten Öffentlichkeit auf sich zog. Die vorliegende Studie präsentiert erste Ergebnisse meines Dissertationsprojekts „Eine korpusgestützte Diskursanalyse zum Atomausstieg in Deutschland“ und beabsichtigt, das Konzept der „agonalen Zentren“ (Felder 2015) in die Analyse des Diskurses zu integrieren. Es wird so angestrebt, die vielfältigen Perspektiven und Standpunkte innerhalb des Diskurses zu identifizieren und zu verstehen. Dabei sollen die sprachlichen Strategien zur Artikulation und Verhandlung divergierender Diskurspositionen analysiert werden. Die Arbeit vereint Methoden der Diskurs- und Korpuslinguistik (Spitzmüller & Warnke 2011; Lemnitzer & Zinsmeister 2015). Das eigens erstellte Korpus enthält Artikel von Tageszeitungen, die unterschiedlich im politischen Spektrum verortet werden können und im Zeitraum vom 15.04.2023 bis zum 15.04.2024 erschienen sind. Diese werden mithilfe der Datenbank Factiva (Dow Jones 2024) erhoben und mit der Softwareplattform Sketch Engine (Lexical Computing 2024) analysiert. Die Ergebnisse dieser Studie könnten dazu beitragen, ein umfassenderes Verständnis der diskursiven Auseinandersetzungen mit dem Diskursthema Atomausstieg zu entwickeln und möglicherweise Einblicke in agonale Zentren dieses gesellschaftlich relevanten Themas zu geben

    Spedale de' Pazzi di Fregionaia a Lucca

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    La vicenda architettonica e storica del complesso manicomiale detto "Spedale de' pazzi" di Fregionaia a Lucc
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