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    Transformation and diversity: Synthesis of the case studies

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    Chapter 10, ‘Transformation and diversity: synthesis of the case studies’, provides a comparative analysis of the five commons regions discussed in the book. It outlines central points in the history of common property institutions, and their diversity focusing on central changes in politics and structural changes (development of state and bureaucracy, industrialisation, change in relative prices for agricultural and forest-related products and energy ages). The authors further discuss how political, economic and energy-related changes are currently affecting the five study regions. On the one hand, relative prices of common-pool resources are still decreasing, but on the other hand, pastures and forests are increasingly valued for their functional contribution to the ecosystem and landscape quality. Among the factors that explain local differences, they emphasise the role of history, political (power relations) and economic context, as well as culture and topography. The authors discuss the balancing strategies designed by commoners to adapt to the market context and show how the commoner’s organisations in Uri, Chur, Sarnen, Val d’Anniviers and Olivone are differently capable of balancing with market and state in terms of resilience and bargaining power. The chapter also offers a final conclusion regarding how the findings of this comparative study relate to global commons studies. It argues that Switzerland provides a lab for the bottom-up institution building by commoners’ organizations to cope with the challenges stemming from market and state

    Die Zukunft der Alpwirtschaft sind Gemeinschaften

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    Alpbetriebe, ob in privatem oder kollektivem Eigentum, sind als Ein-Mann- oder Ein-Frau-Unternehmungen nicht überlebensfähig. Zu weitläufig sind die Weiden, zu lang die Zufahrtswege, zu dynamisch die ökologischen Prozesse. Bereits unsere Vorfahren haben sich damit auseinandersetzen müssen, dass Alpweiden nur in Gruppen ¬– seien dies Familien oder grössere Zusammenschlüsse – zu bewirtschaften sind. Dabei haben sie Strategien entwickelt, um die Potentiale dieser Kollektive zu erhöhen und ihre Risiken zu minimieren. Was können wir von ihnen für unsere heutige Situation lernen

    Zwischen Kollektiv, Familie und Individuum – Reichtum im Kontext bäuerlicher Körperschaften im Kanton Uri (20. Jhd.)

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    Die Berglandwirtschaft erlebt seit Beginn der Industrialisierung einen Rückgang, weil die im Vergleich zu den tiefer gelegenen und flacheren Gebieten kürzere Vegetationszeit und die aufwändigeren Transportwege zu beträchtlichen Nachteilen im globalen agrarischen Markt geworden sind. Der Intensivierungsschub in der landwirtschaftlichen Produktion während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat diese Entwicklung noch verstärkt. Inwiefern ist es trotzdem sinnvoll, in einem solchen Kontext nach Funktion und Bedeutung von Reichtum zu fragen? Zum Einen hat in der öffentlichen Wahrnehmung gleichzeitig zum Blick auf die Berggebiete als Problemzone auch ihre Aufwertung als Gegenwelt stattgefunden, was unter anderem eine breite Unterstützung für agrarpolitische Massnahmen zugunsten der Bergbetriebe möglich machte. Zum Anderen – und hier wird es wirklich spannend – haben die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Regionen eine eigene Definition von Reichtum entwickelt, die die naturräumlichen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen ihrer unmittelbaren Umwelt miteinbezieht, unter anderem das verbreitete kollektive Eigentum. Am Beispiel der beiden Korporationen Uri und Ursern geht der Vortrag der Frage nach, wie diese (bäuerlichen) Gesellschaften mit den Phänomenen Wohlstand und Armut in Zeiten sinkender Lebensmittelpreise, steigender Direktzahlungen und anhaltend ausgedehntem Gemeingut umgegangen sind und umgehen

    Pâturages et forêts collectifs – Économie, participation, durabilité

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    Die gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen hat im Alpenraum eine lange Geschichte und grosse Aktualität. Die Beiträge in diesem Band diskutieren die Transformationsprozesse, welche die Kollektivkörperschaften durchlaufen haben, anhand diverser Fallbeispiele und unterschiedlicher methodischer Zugänge mit Fokus auf kollektive Weiden und Wälder. Es kommen ökonomische Logiken, politische Partizipationsformen, soziale Ausschliessungsprozesse, religiöse Konnotationen, dynamische Wissensbestände und nicht zuletzt die Frage der Nachhaltigkeit zur Sprache

    Ressourcen kollektiv nutzen – Körperschaften im Wandel der Zeit und das Beispiel der Korporation Uri

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    Kollektiv genutzte Ressourcen, sogenannte commons, haben eine lange, wechselhafte Geschichte und eine vielfältige Gegenwart – gerade auch in der Schweiz. Im Gespräch mit Francesca Fuoli spricht Rahel Wunderli über dieses hochaktuelle und doch wenig beachtete Phänomen. Sie beschreibt die Entstehung von Körperschaften und deren Anpassungsleistungen an sich wandelnde wirtschaftliche und politische Bedingungen. Am Beispiel der Korporation Uri wird deutlich, was es heutzutage heisst, Allmende zu verwalten. Die Bilder von der Korporationsgemeinde 2019 in Altdorf illustrieren ein wichtiges Element dieser Nutzungsform, die Entscheidungsfindung
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