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    Novel methods for dementia diagnostics

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    Neue diagnostische Methoden, wie die liquorbasierte neurochemische Demenzdiagnostik (CSF-NDD) und die [18F]Amyloid-PET, werden zwischenzeitlich von internationalen diagnostischen Leitlinien bei spezifischer Indikationsstellung für die verbesserte Früh- und Differenzialdiagnostik der multigenetischen (sporadischen) Alzheimer-Demenz (AD) empfohlen. Für die CSF-NDD konnten die nationalen neuropsychiatrischen Leitlinien bereits auf dem S3-Niveau evidenzbasiert validiert werden (http://www.DGPPN.de) und die zusätzliche Aufnahme von [18F]Amyloid-PET in die aktuelle Revision der Leitlinien ist zu erwarten. Mittels CSF-NDD und/oder [18F]Amyloid-PET ist auch eine prädiktive Diagnostik der drohenden AD bei Hochrisikopatienten in Prodromalstadien wie der leichten kognitiven Beeinträchtigung („mild cognitive impairment“, MCI) möglich. Ohne begleitende (sekundär-)präventive Therapie der AD wird der Einsatz einer molekular prädiktiven Demenzdiagnostik von den nationalen neuropsychiatrischen Leitlinien jedoch nicht empfohlen (http://www.DGPPN.de). Diese neuen diagnostischen Ansätze einer molekularen Positivdiagnostik der AD haben allerdings schon jetzt einen hohen Stellenwert innerhalb der klinischen Therapieforschung, da auf diese Weise vielversprechende (sekundär-)präventive Therapieansätze im klinischen Modell überprüft werden können. Zwischenzeitlich zeichnet sich zwar ab, dass zukünftig mittels Multiplex-Assays auch eine blutbasierte molekulare Frühdiagnostik der AD etabliert werden könnte. Entsprechende proteomische oder epigenetische Assays konnten bisher jedoch nicht konsistent von unabhängigen Arbeitsgruppen validiert werden

    Clinically validated molecular biomarkers of neurodegenerative dementia

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    Die liquorbasierte neurochemische Demenzdiagnostik (CSF-NDD) ist zwischenzeitlich auf dem S3-Niveau evidenzbasiert validiert, und sie wird mit spezifischer Indikationsstellung für die verbesserte Früh- und Differenzialdiagnostik der multigenetischen (sporadischen) Alzheimer-Demenz (AD) von den gemeinsamen Demenzleitlinien der neuropsychiatrischen Fachgesellschaften empfohlen. Mittels CSF-NDD ist auch eine prädiktive Diagnostik der drohenden AD bei Hochrisikopatienten im Prodromalstadium der leichten kognitiven Beeinträchtigung („mild cognitive impairment“, MCI) möglich. Da bisher aber keine (sekundär)präventive Therapie der AD zur Verfügung steht, wird der Einsatz der CSF-NDD für die molekular prädiktive Demenzdiagnostik von neuropsychiatrischen Leitlinien nicht empfohlen (http://www.DGPPN.de). Die molekulare Diagnostik der präklinischen AD mittels CSF-NDD und [18F]Amyloid-Positronenemissionstomographie hat allerdings schon jetzt einen hohen Stellenwert innerhalb der klinischen Therapieforschung, da auf diese Weise vielversprechende (sekundär)präventive Therapieansätze im klinischen Modell systematisch untersuchbar werden. Zwischenzeitlich zeichnet sich auch ab, dass die Etablierung einer blutbasierten molekularen Frühdiagnostik der AD mittels Multiplex-Assays wahrscheinlich wird. Bisher konnten vielversprechende Assays jedoch nicht konsistent von unabhängigen Arbeitsgruppen validiert werden und im Gegensatz zur CSF-NDD steht eine blutbasierte Diagnostik neurodegenerativer Demenzen noch nicht zur Verfügung

    Liquorbiomarker zur Frühdiagnostik der Alzheimerdemenz

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    Die Liquor-basierte neurochemische Demenzdiagnostik (CSF-NDD) wird zwischenzeitlich international von Demenzleitlinien (http://www.DGPPN.de) für die verbesserte Früh- und Differenzialdiagnostik der multigenetischen (sporadischen) Alzheimerdemenz (AD) empfohlen, und die CSF-NDD ist auf S3-Niveau Evidenz-basiert validiert. CSF-NDD bietet auch eine prädiktive Diagnostik der drohenden AD bei Hochrisikopatienten im Prodromalstadium der leichten kognitiven Beeinträchtigung („mild cognitive impairment“, MCI). Die Liquor-basierte prädiktive Demenzdiagnostik – jetzt auch in Kombination mit F18-Amyloid-PET – hat einen hohen Stellenwert für die klinische Therapieforschung, wird aber für die Routinediagnostik beispielsweise von den deutschen neuropsychiatrischen Fachgesellschaften (DGPPN/DGN) noch nicht empfohlen, da bisher keine (sekundär)präventive Therapie der AD zur Verfügung steht. Zwischenzeitlich zeichnen sich erste Ansätze einer Blut-basierten molekularen Frühdiagnostik der AD mittels Multiplex-Assays ab, die aber bisher noch nicht konsistent von unabhängigen Arbeitsgruppen validiert werden konnten. Entsprechend steht für die klinische Diagnostik im Gegensatz zur CSF-NDD eine Blut-basierte Diagnostik neurodegenerativer Demenzen noch nicht zur Verfügung.Cerebrospinal fluid-based neurochemical dementia diagnostics (CSF-NDD) is meanwhile validated on S3 evidence level and international dementia guidelines like those of the German neuropsychiatric associations (DGPPN, DGN; http://www.DGPPN.de) recommend CSF-NDD for the improved early and differential diagnostics of multigenetic (sporadic) Alzheimer's Dementia (AD). CSF-NDD does also offer a predictive diagnosis of incipient AD for high-risk patients when they are still within the prodromal stage of mild cognitive impairment (MCI). But since currently no (secondary) preventive therapy of AD is available, the use of CSF-NDD for the predictive molecular diagnosis of AD is not recommended by the latter guidelines. However, molecular diagnostics of preclinical AD by CSF-NDD and/or [18F]Amyloid-PET has meanwhile gained high clinical relevance for therapeutic clinical research, as this novel clinical model allows to systematically screen for promising (secondary) preventive therapy options. Moreover, future blood based neurochemical diagnostics of preclinical or early AD by means of multiplex assays seems to be promising. However, so far blood assays were not consistently validated by independent research groups and in contrast to CSF-NDD a blood-based diagnosis of AD is not yet available

    Krankheitsmodifizierende Therapie mit Lecanemab bei früher Alzheimer-Demenz

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    Zusammenfassung Die Alzheimer Krankheit (AD) ist eine schwere und fortschreitende neurodegenerative Erkrankung des Gehirns, die bislang mit primär nur symptomatisch wirksamen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieformen als Standardtherapie behandelt wird. Nach der Zulassung des monoklonalen Anti-Amyloid Antikörper durch die FDA (Food and Drug Administration) hat sich die AD-Therapie gewandelt, da es durch diese Therapie möglich geworden ist, den biologischen Krankheitsprozess der AD zu verlangsamen. Lecanemab ist durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für die Zulassung bei Patienten mit früher AD unter zwei Bedingungen empfohlen worden. Erstens sollen homozygote ApoE4 Träger und zweitens Patienten, die eine orale Antikoagulantien erhalten, Lecanemab nicht erhalten. In der folgenden narrativen Übersicht werden der Wirkmechanismus, die Sicherheit sowie die Nebenwirkungen von Lecanemab erläutert. Ferner werden Risikofaktoren für Nebenwirkungen beschrieben. Schließlich werden die ersten Erfahrungen mit Lecanemab aus den Vereinigten Staaten berichtet sowie die Wirksamkeit und finanzielle Aspekte diskutiert. Lecanemab führt zu einer vorübergehenden Reduktion der Amyloid-ß Ablagerungen und zu einem Benefit, der sich in der Alltagskompetenz, Kognition und Lebensqualität abbilden lässt und durch seine nachweisbare biologisch-klinische nachweisbare Wirksamkeit als ein Durchbruch der AD-Therapie bezeichnet werden kann

    Fluid biomarkers unveil signatures of pathological aging

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    http://dx.doi.org/10.13039/100007689 Universidade de Aveir

    Neues zur Blutbiomarker gestützten Frühdiagnostik der Vorstufen einer Alzheimer-Demenz

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    Zusammenfassung Die Frühdiagnostik der Alzheimer-Demenz (ADD) hat durch die Entdeckung der Blutbiomarker eine neue Bedeutung gewonnen. Blutbiomarker sind günstiger, können vollautomatisiert mit hoher Durchsatzfähigkeit gemessen werden, sind weniger invasiv und ermöglichen eine schnellere Information über spezifische Demenzbiomarker als derzeitige in der klinischen Routine angewandte Verfahren wie die Amyloid-Positronen Emission Tomographie (PET) oder die Liquor Untersuchung über pathologische Veränderungen der Alzheimer-Krankheit (AD) bei Patienten mit kognitiven Einschränkungen. Ziel dieser Übersicht ist die Darstellung des Mehrwerts blutbasierter Biomarker zur Frühdiagnostik der ADD. Es werden einzelne Blutbiomarker hinsichtlich deren diagnostischer Sicherheit und prädiktiver Wertigkeit für die Diagnose einer AD bei Vorstufen einer ADD von subjektiv kognitiver Beeinträchtigung (SCD) bis hin zur leichten kognitiven Beeinträchtigung (MCI) dargestellt. Zudem werden die revidierten Kriterien für die Diagnose und die Stadieneinteilung der AD diskutiert. Als spezifische Biomarker der Frühdiagnostik einer AD werden Marker einer Tau-Pathologie wie ein phosphoryliertes Tau Protein 217 (p-tau217), ein phosphoryliertes Tau Protein 181 (p-tau181), ein phosphoryliertes Tau Protein 231 (p-tau231), aber auch Amyloid-β (Aβ) Marker wie die Ratio aus Aβ1-42/ 1-40 beschrieben. Darüber hinaus werden neue vielversprechende Amyloid Peptidquotienten als wie die Aβ-3-42/-3-40 erörtert, die mehr Einblicke in die Pathogenese der AD ergeben könnten, da diese N-terminal elongierten Aβ Peptide über einen biochemisch von Oligodendroglia-abhängigen Pfad (ADAMTS4=disintegrin and metalloproteinase with thrombospondin motifs 4) von dem Amyloid Vorläufer Protein gespalten werden, der aufgrund der Oligodendroglia-Beteiligung wichtig bei der AD-Pathophysiologie ist. Zudem werden neue vielversprechende zusammengesetzte Hybrid-Ratios erläutert, die Vorteile in der Frühdiagnostik der AD ergeben könnten wie der AT217-Begriff oder der AT181-Begriff, der Aβ1-40 zu Aβ1-42 ins Verhältnis setzt und mit p-tau217 beziehungsweise p-tau181 multipliziert. Insgesamt liefert die Übersichtsarbeit somit einen Überblick über das Potenzial von Blutbiomarkern bei der Frühdiagnostik der ADD, die jedoch nicht alleine zur Frühdiagnostik, sondern immer in der Zusammenschau mit anderen Untersuchungen wie dem Liquor evaluiert werden sollten
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