237 research outputs found
Expression of estrogen receptors in the hypothalamo-pituitary-ovarian axis in middle-aged rats after re-instatement of estrus cyclicity
During reproductive aging female rats enter an anovulatory state of persistent estrus (PE). In an animal model of re-instatement of estrus cyclicity in middle-aged PE rats we injected the animals with progesterone (0.5 mg progesterone/kg body weight) at 12:00 for 4 days whereas control animals received corn oil injections. After the last injection animals were analyzed at 13:00 and 17:00. Young regular cycling rats served as positive controls and were assessed at 13:00 and 17:00 on proestrus. Progesterone treatment of middle-aged PE rats led to occurrence of luteinizing hormone (LH), follicle stimulating hormone (FSH), and prolactin surges in a subset of animals that were denoted as responders. Responding middle-aged rats displayed a reduction of ER-beta mRNA in the preoptic area which was similar to the effect in young rats. Within the mediobasal hypothalamus, only young rats showed a decline of ER-alpha mRNA expression. A decrease of ER-alpha mRNA levels in the pituitary was observed in progesterone-responsive rats and in young animals. ER-beta mRNA expression was reduced in young regular cycling rats. ER-beta mRNA levels in the ovary were reduced following progesterone treatment in PE rats and in young rats. Taken together our data show that cyclic administration of progesterone reinstates ovulatory cycles in intact aging females which have already lost their ability to display spontaneous cyclicity. This treatment leads to the occurrence of preovulatory LH, FSH and prolactin surges which are accompanied by differential modulation of ERs in the hypothalamus, the pituitary and the ovary
In-vitro-Untersuchungen zur Interaktion implantierbarer Kunststoffnetze aus Polypropylen mit humanen Fibroblastenkulturen
Der Einfluss des Transkriptionsfaktors Nuclear Factor-E2 P25-Related Factor 2 auf die Frakturheilung der Maus
Die Fraktur spielt im medizinischen Alltag eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite steht das Leid des Patienten mit Immobilisation, Verlust von Lebensqualität und Belastbarkeit. Dem gegenüber stehen die medizinische Versorgung mit einer Operation oder konservativen Behandlungen und die postoperative Nachbehandlung, insbesondere auch vor dem Hintergrund sozioökonomischer Faktoren in der heutigen Zeit. Alle diese Aspekte unterstreichen die Bedeutung einer ungestörten Frakturheilung
Zur Rolle der okkulten koronaren Herzkrankheit bei typischem Vorhofflattern
Patienten, die eine Ablationsbehandlung von typischem Vorhofflattern erhielten
und bei denen das Auftreten von Vorhofflattern die Erstmanifestation einer kardialen
Erkrankung darstellte, erhielten bei der Abklärung einer kardialen Grunderkrankung
auch in der Regel eine bildgebende Koronardiagnostik, sodass von über
80 % dieser Patienten ein Koronarstatus verfügbar war. Dieses Patientenkollektiv
wurde mit Patienten verglichen, die im Rahmen einer Ablationsbehandlung von
paroxysmalem Vorhofflimmern ebenfalls eine Koronardiagnostik erhielten. In beiden
Gruppen durfte keine strukturelle Herzerkrankung vorhanden sein. Es wurden
152 Patienten mit Vorhofflattern mit 141 Patienten mit Vorhofflimmern verglichen.
In der Gruppe mit Vorhofflattern finden sich signifikant niedrigere Werte für die
LVEF, mehr Patienten mit Herzinsuffizienz, weniger Patienten weiblichen Geschlechts
sowie weniger Patienten mit vorbestehender Hyperlipoproteinämie und
positiver Familienanamnese. Ebenso fand sich ein geringerer Einsatz von Beta-
Blockern, Klasse-I-Antiarrhythmika und NOAKs bei Aufnahme.
Die Anzahl klassischer kardiovaskulärer Risikofaktoren pro Patient (arterielle Hypertonie,
Hyperlipoproteinämie, Diabetes mellitus, Rauchen, positive Familienanamnese)
war normal verteilt und unterschied sich nicht zwischen den Gruppen.
In der Vorhofflattergruppe fanden sich signifikant mehr Patienten (n=40; 26 %) mit
relevanter KHK (Diameterstenosen >50 %), während in der Vorhofflimmergruppe
lediglich 9 Patienten (6 %) mit relevanter KHK gefunden wurden.
Signifikante Prädiktoren für das Vorliegen einer klinisch signifikanten KHK (Diamterstenosen
>75 % ) waren in beiden Kollektiven Alter, arterielle Hypertonie und
das Vorliegen einer extrakardialen vaskulären Erkrankung.In einer logistischen Regressionsanalyse fand sich eine Odds Ratio von über 5 für
das Vorliegen einer relevanten KHK bei Vorhofflattern gegenüber Vorhofflimmern.
Somit wird geschlussfolgert, dass Vorhofflattern gegenüber Vorhofflimmern als
eigenständiger Risikofaktor für das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung
anzusehen ist. Die Patienten mit Vorhofflattern und Koronarstenosen >75 % wurden
noch weiter untersucht. Gegenüber den anderen Patienten mit Vorhofflattern
wies diese Gruppe signifikant höhere Werte für Alter, CHA2DS2-VASc-Score und
die Summe der kardiovaskulären Risikofaktoren auf. Die Vorhersagewahrscheinlichkeit
in Abhängigkeit vom CHA2DS2-VASc-Score weist einen exponentiellen
Anstieg auf, während die Summe der kardiovaskulären Risikofaktoren ab drei
Faktoren ein Plateau erreicht. Der CHA2DS2-VASc-Score kann somit zur Risikostratifizierung
herangezogen werden. Ein von uns daraufhin entwickelter klinischer
Algorithmus schlägt ab einem CHA2DS2-VASc-Score von drei bei asymptomatischen
und bisher kardial nicht vorbelasteten Patienten eine weitere Abklärung
hinsichtlich KHK vor. Gleiches sollte bei einem Score von zwei und gleichzeitigem
Vorliegen einer extrakardialen vaskulären Erkrankung durchgeführt werden.
Aufgrund der Limitationen dieser Untersuchung wie der retrospektiven Datenerhebung,
Patientenanzahl und ausschließlicher Untersuchung von Patienten mit
Ablation, müsste dieser Ansatz in einem prospektiven Modell validiert werden
Operative Therapie der Analvenenthrombose beziehungsweise segmentärer, thrombosierter Hämorrhoiden
Untersuchung der potentiellen tumorbiologischen Bedeutung von Piccolo beim Magenkarzinom
Das Magenkarzinom ist weltweit die viert-häufigste Krebstodesursache, wobei die Diagnose oft spät erfolgt, was die Prognose verschlechtert. In einer vorherigen Genomsequenzierung von neun Magenkarzinomen wurde eine auffällig hohe Häufigkeit einer Mutation im PCLO-Gen (47,9%) festgestellt. Diese Studie untersucht nun die tumorbiologische Bedeutung von PCLO in Magenkarzinomen. In einer Kohorte von 466 Chemotherapie-naiven Magenkarzinomen wurde die Expression von PCLO immunhistochemisch untersucht. Dabei zeigte sich, dass in 62,4% der Fälle keine PCLO-Expression nachweisbar war. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass PCLO besonders in intestinal differenzierten Adenokarzinomen und bei H. pylori-positiven Tumoren vorkommt. Patienten mit PCLO-positiven Tumoren lebten durchschnittlich 2 bis 3 Monate länger, was einen möglichen tumorsuppressiven Effekt von PCLO nahelegt. Die Studie zeigt eine starke Heterogenität der PCLO-Expression sowohl innerhalb einzelner Tumore als auch zwischen verschiedenen Tumoren. Der Verlust von PCLO während der Tumorprogression könnte auf eine Rolle als Tumorsuppressorgen hinweisen. Besonders bei H. pylori-positiven Tumoren scheint PCLO später in der Tumorprogression relevant zu werden, während es bei H. pylori-negativen Tumoren möglicherweise eine Rolle in der frühen Tumorentstehung spielt. Ein direkter Zusammenhang zwischen Genotyp und Phänotyp konnte jedoch nicht nachgewiesen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass PCLO im Magenkarzinom heterogen exprimiert wird und eine potenziell tumorsuppressive Wirkung hat, die während der Tumorprogression verloren geht. Weiterführende Studien sind notwendig, um diese Ergebnisse zu verifizieren
Intestinale Kompensationsmechanismen in Mäusen mit einem AQP2-Promotor-abhängigen Knockout des Mineralokortikoidrezeptors
Für diese Arbeit wurde ein Mausmodell mit einem AQP2-abhängigen Knockout des Mineralokortikoidrezeptors (MR) genutzt. Unter Standardbedingungen waren die trangenen Mäuse (TG) lebensfähig und konnten den Na+ Verlust über das Sammelrohr unter anderem durch vermehrte Exression des epithelialen Natriumkanals (ENaC) im Verbindungstubulus kompensieren, da ENaC hier ohne den AQP2 Promotor noch unter Kontrolle des MR stand.
Kontrolltiere (WT) und TG wurden unter Standarddiät (STD) und natriumarmer Diät (NND) in metabolischen Käfigen untersucht (in vivo). Zusätzlich wurden unter beiden Bedingungen ex vivo Versuche an isoliertem Kolonpräparaten mit Hilfe der Ussing Kammer Technik durchgeführt.
Durch Gabe von NND (10 Tage) wurde die Na+-Homöostase insuffizient und die TG zeigten im Vergleich mit WT eine erhöhte renale Na+-Ausscheidung, sowie eine Hyponatriämie und eine Hyperkaliämie. Der Gastrointestinaltrakt war dabei in den TG an der Kompensation des Na+-Verlustes beteiligt, da die TG ihre fäkale Ausscheidung fast 8-fach im Vergleich zur STD reduzierten.
Mit Hilfe der Ussing Kammer Technik konnten wir herausfinden, dass die ENaC Expression im distalen Kolon der TG hochreguliert und auf das Coecum ausgedehnt war. Daneben induzierte die NND ein Amilorid-unabhängiges lumennegatives Potenzial in den TG. Dieses Phänomen deutete auf zusätzliche, ENaC unabhängige Na+-Aufnahmemechanismen hin. Um herauszufinden welche Transporter an diesem Phänomen beteiligt waren, führten wir Inhibitionsversuche von verschiedenen Kanälen und Transportern durch, die in die Na+-Homöostase des Dickdarms integriert sein könnten. Sowohl eine luminale Inhibition des Kationenkanals TRPM4 als auch des natriumabhängigen Glukosetransporters SGLT1 reduzierten den Amilorid-unabhängigen Isc im Coecum der TG um ca. 20%. Daneben fanden wir eine starke Aktivierung des Kaliumkanals KCNQ1/E3 in der basolateralen Membran des Coecums der TG. Diese zusätzliche Hyperpolarisation der basolateralen Membran erlaubte eine höhere Triebkraft für die Na+-resorbierenden luminalen Transportvorgänge.
Tiere mit einem sammelrohrspezifischen Knockout des MR zeigen unter NND die typischen Symptome eines dekompensierten Na+-Verlust mit fehlender Aldosteron-vermittelter Regulation des Ionentransports im Sammelrohr. Sie sind in der Lage über zusätzliche intestinale Na+-Resorptionsmechanismen (Ausdehnung der ENaC Funktion, TRPM4, SGLT1, Erhöhung der Triebkraft) den fäkalen Natriumverlust signifikant zu reduzieren
Pathways of Helium Postconditioning induced Cardioprotection
Short cycles of ventilation with anesthetic gases prior to or after prolonged cardiac ischemia, called anesthetic pre- or postconditioning, are known to reduce cardiac damage. The underlying mechanisms include the reperfusion injury salvage (RISK) pathway and involve recruitment of molecular signaling via caveolin (Cav) modulation. Postconditioning with helium (HePoc) mimics cardioprotective effects. In the present study using a rat model, we investigated whether (1) HePoc alters protein or mRNA expression of Cav-1 and -3 and (2) activation of RISK pathway and (3) autophagy associated proteins. Heliox ventilation (70% He, 30% O2) was applied after 25 min of ischemia and tissue from ischemic area at risk (AAR), non-ischemic not area at risk (NAAR), and serum was obtained. Cell fractions of Sham, I/R, I/R+He treated animals were separated and investigated for changes of Cav-1 and Cav-3 protein levels and mRNA expression. Phosphorylation levels were measured to determine RISK pathway activation (Erk1/2, PI3K, PKCε and Akt). Protein levels of autophagy proteins Bcl-1 and sequestosome-1 were also measured. HePoc lead to an increase of Cav-1 mRNA expression compared to I/R only and additionally elevated levels of Cav-1 (P<0.01) and Cav-3 (P<0.05) in the membrane fraction of ischemic myocardium (AAR). RISK pathway kinase Akt was activated more in AAR and NAAR tissue of the HePoc group (both P<0.05). Erk1/2 phosphorylation was higher in AAR (P<0.05) after HePoc. However in NAAR tissue of I/R and HePoc treated animals, pErk1/2 was lower compared to Sham (both P<0.001). PKCε and PI3K showed no significant changes in phosphorylation. Bcl-1 was significantly elevated in the mitochondrial fraction after HePoc in AAR (P<0.05) as well as NAAR (P<0.05), while sequestosome-1 levels showed no difference between groups. We propose that HePoc induces cardioprotection through a network of signalling. Respective mediators may include caveolins, the RISK pathway and autophagic processes
Einfluss des Probiotikum Escherichia coli Nissle 1917 auf die In-vitro-Motilität humaner Kolonmuskulatur
- …
