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    Matthias N. Lorenz: „Auschwitz drängt uns auf einen Fleck“. Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser / [rezensiert von] Elvira Grözinger

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    rezensiertes Werk: Lorenz, Matthias N.: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck" : Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser. - Metzler, 2005. - 560 S. ISBN 978-3-476-02119-

    Robert Walser und die Schweizer Literatur

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    Während Robert Walser trotz den Bemühungen Carl Seelig in der Schweiz kaum gelesen wurde und für die Autoren praktisch keine Bedeutung hatte, löst er in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts den allgegenwärtigen Gottfried Keller als Referenzautor ab. Eine Besonderheit der Walser-Rezeption besteht darin, dass seine Biographie, insbesondere seine Vorliebe für Spaziergänge und sein Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik sehr viele Schriftsteller (E. Y. Meyer, Jürg Amann, Gerold Späth, Gerhard Meier, Matthias Zschokke, Christoph Geiser) zu Texten anregte. Walser wird vor allem in seiner Rolle als Aussenseiter des Literaturbetriebs, als Schriftsteller des Kleinen, Unbedeutenden zu einer Identifikationsfigur für eine Schriftstellergeneration, der zunehmend die gesellschaftliche Legitimation des Schreibens abhanden kommt

    Kritische Robert Walser-Ausgabe, Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte. Band I,10.2: Komödie

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    Dieser Band ediert drei selbstständige Veröffentlichungen Walsers aus dem Jahr 1919: die zweite Auflage der Gedichte (die erste Ausgabe von 1909 wird als Faksimile wiedergegeben), das Bändchen Komödie und den als bibliophiler Einzeldruck erschienenen Essay Die Gedichte. Die drei Publikationen verweisen auf die poetischen Anfänge Walsers als Lyriker und als Dramatiker: Die Gedichte enthalten 40 Gedichte aus der Zeit von 1898 bis 1902, die vier Dramolette in Komödie wurden erstmals 1900 bis 1902 in der Zeitschrift Die Insel veröffentlicht. Im 1919 entstandenen Essay Die Gedichte erinnert Walser rückblickend an den Beginn seiner Laufbahn als Dichter

    Kritische Robert Walser-Ausgabe, Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte. Band I,10.1: Gedichte (1909/1919), Die Gedichte

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    Dieser Band ediert drei selbstständige Veröffentlichungen Walsers aus dem Jahr 1919: die zweite Auflage der Gedichte (die erste Ausgabe von 1909 wird als Faksimile wiedergegeben), das Bändchen Komödie und den als bibliophiler Einzeldruck erschienenen Essay Die Gedichte. Die drei Publikationen verweisen auf die poetischen Anfänge Walsers als Lyriker und als Dramatiker: Die Gedichte enthalten 40 Gedichte aus der Zeit von 1898 bis 1902, die vier Dramolette in Komödie wurden erstmals 1900 bis 1902 in der Zeitschrift Die Insel veröffentlicht. Im 1919 entstandenen Essay Die Gedichte erinnert Walser rückblickend an den Beginn seiner Laufbahn als Dichter

    Matthias Wagner : author profile

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    The author presented on this page has published his 10. article in Angewandte Chemie in the last 10 years

    Robert Walser. Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte. Band II.3: Drucke in der Schaubühne/ Weltbühne

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    In chronologischer Ordnung und textkritisch ediert liegen hier 61 Zeitschriftenbeiträge vor, bis auf wenige Ausnahmen sämtlich Erstdrucke. Robert Walser schrieb sie in den Jahren 1907 bis 1921. «Gestorben ist soeben in Deutschland ein Freund von mir, dem ich gewissermaßen verdanke, daß ich mich, was schriftstellerischen Ausdruck betrifft, einigermaßen entwickelt habe, indem er die Aufmerksamkeit hatte, mich gleichsam auf die Anforderungen hinzuweisen, die eine neuere Zeit mit Recht an den Schriftsteller stellt.» Dies schrieb Robert Walser an seine Freundin Frieda Mermet, nachdem er Anfang 1927 vom Tod Siegfried Jacobsohns, des schon zu Lebzeiten legendären Herausgebers der «Schaubühne / Weltbühne», erfahren hatte. Und so wie Jacobsohn ««Walser auf seinem Weg zu einem bedeutenden europäischen Schriftsteller begleitete, begleitete Walser Jacobsohn und dessen «anregendes Organ für alles, was näher oder ferner mit der Bühne in deutschen Landen wie im Ausland zusammenhängt» (Neue Zürcher Zeitung).Jochen Greven hat die Entwicklung der Kleinen Form bei Walser als «Geburt des Prosastücks aus dem Geist des Theaters» beschrieben – das machen die Texte dieses Bandes in vielfältiger Variation nachvollziehbar. Im Editorischen Nachwort wird die Beziehung Walsers zu dieser Zeitschrift beschrieben – ergänzt durch einen Dokumentarischen Anhang mit Briefen Walsers und weiteren Zeugnissen, die seine Beziehung zur Redaktion illustrieren können.Die Faksimiles der Originalbeiträge sind in der elektronischen Edition der KWA auf dem begleitenden USB-Stick zu finden

    Kritische Robert Walser-Ausgabe, Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte. Band I.7: Kleine Dichtungen

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    Die Sammlung Kleine Dichtungen ist 1915 im Kurt Wolff Verlag erschienen und enthält 89 zumeist kürzere Prosastücke sowie das Dramolett Tobold. Robert Walser erhielt dafür seine erste und einzige öffentliche Auszeichnung, den Preis des «Frauenbund zur Ehrung Rheinländischer Dichter». Inhaltlich handelt es sich um literarische Porträts, Traumerzählungen, Reiseberichte, Landschafts- und Bildbeschreibungen, die Walser grossteils auf der Basis früherer Drucke in Zeitschriften und Zeitungen zusammengestellt hat. Ob sich in der Anordnung der Texte eine neue, von den früheren Sammlungen zu unterscheidende kompositorische Poetik beobachten lässt, ist eine aktuelle Frage der Forschung, zu deren Klärung dieser Band beiträgt

    Die "Causa Karlsruhe" - Ein Bericht von Matthias Kehle (VS)

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    Dass ein Land zurückkaufen will, was es bereits besitzt - das ist von unbegreiflicher Handlungsschönheit. So etwas möchte einem eingefallen sein. (Martin Walser) Im Gewerkschaftsblatt Die Feder, Nr. 68 / Dezember 2006, Landesrundschau des VS Baden-Württemberg in Ver.di, gibt Matthias Kehle, freier Schriftsteller, Journalist und Kritiker und Mitglied im VS-Landesvorstand einen persönlichen Rückblick auf die "Handschriftenaffäre". Wiederabgedruckt sind auch ein Artikel aus den Badischen Neueste..

    Enduring Ambiguity: What Is European Literature? Matthias Nawrat in Conversation with Monika Woltig

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    Matthias Nawrat is a Polish-German author living in Germany born in Opole, Poland. He moved with his family to Bamberg in 1989. He was awarded the Adelbert-von-ChamissoFörderpreis, was nominated for the Deutscher Buchpreis, received the Bremen Literature Prize and the Alfred Döblin Medaille. His most important novels were "Wir zwei allein" (2012), "Die vielen Tode unseres Opas Jurek" (2015), and "Der traurige Gast" (2019).Matthias Nawrat to niemiecki autor polskiego pochodzenia. Matthias Nawrat urodził się w Opolu i wraz z rodziną przeprowadził się w 1989 roku do Bambergu. Uzyskał Nagrodę im. Adelberta von Chamisso (Förderpreis), był nominowany do Niemieckiej Nagrody Książkowej (Deutscher Buchpreis), otrzymał Nagrodę Literacką miasta Bremy i Medal im. Alfreda Döblina. Najważniejsze teksty: "Wir zwei allein" (2012), "Die vielen Tode unseres Opas Jurek" (2015), "Der traurige Gast" (2019).Matthias Nawrat ist ein deutscher Autor polnischer Herkunft. Matthias Nawrat wurde im polnischen Opole geboren und siedelte 1989 mit seiner Familie nach Bamberg über. Er wurde mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet, zum Deutschen Buchpreis nominiert und erhielt den Bremer Literaturpreis sowie die Alfred-Döblin-Medaille. Die wichtigsten Texte: "Wir zwei allein" (2012), "Die vielen Tode unseres Opas Jurek"  (2015), "Der traurige Gast" (2019)
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