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    Weed suppression and weed tolerance of wheat cultivars - relevant traits for Integrated Pest Management

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    An assortment of 10 winter wheat cultivars was tested for specific effects on weed suppression. Furthermore cultivar specific effects of weed infestation and weed control measures on the crop yield were investigated. Two trial series conducted from 2005 to 2010 demonstrated a wide cultivar specific range of shading capacity and weed suppression. Light penetration and the dry matter of the model weed Sinapis alba were highly correlated (r = 0.87) in trial series A (2005-2007). Consequently, the weed dry matter in the less competitive cultivar Dekan was 5 times higher compared to the weak competitor Cubus. Mechanical weed control by harrowing reduced ears density of all cultivars tested in trial series A. These reductions were significantly higher in the cultivars Bussard and Pegassos compared to the other cultivars. Since the weed infestation was low and negative crop effects by harrowing could be compensated by a higher number of kernels/ear, the yield effects were the same for all cultivars. Contrary to the hypothesis, a cultivar specific yield response by harrowing could not be assessed. Higher competition effects by sowing the model weed Sinapis alba could be realised in trial series B (2008-20120). Consequently, the control measures (a) harrowing (b) 50% herbicide (c) 100% herbicide resulted in significantly higher crop yields ranging from 1.23 t*ha-1 (harrowing) to 2.08 t*ha-1 (100% herbicide). The yield reduction caused by the model weed was not the same for all cultivars and was lower for the cultivars Cubus and Limes (6% and 7%) compared to Boomer (15%). Thus, weed tolerance could be identified as a cultivar specific trait. There were significant interactions between cultivar and weed control measures: The yield increase (relative to model weed) was 5% for Bussard, which was much lower compared to the treatment effects on the cultivar Impression (11%). The hypothesis that yield effects by mechanical and chemical weed control may be affected by the wheat cultivar, could be confirmed. These yield effects by trend increased while the competitiveness of the cultivar decreased

    Investigations on the control of invasive neophytes – selected experiments of the project ENVISAGE

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    Durch die zunehmende Ausbreitung invasiver Neophyten wird vermehrt auch die Produktivität landwirtschaftlicher Nutzflächen beeinträchtigt. Hier setzt das Projekt ENVISAGE an, auf Basis neu gewonnener ökologischer und biologischer Grundlagen eine effektivere Überwachung und Kontrolle einiger dieser invasiven Arten auf den betroffenen Flächen zu erreichen. In einem Biotest (2017 und 2018) wurde die herbizide Empfindlichkeit der drei perennierenden Arten Bunias orientalis, Echinops sphaerocephalus und Cyperus esculentus im Stadium BBCH 14-16 gegenüber verschiedenen Wirkmechanismen (ALS-Inhibitoren, Auxine, ESPS-Hemmer, Karotinoid-Biosynthesehemmer) geprüft. Daneben wurde in den Jahren 2018 und 2019 im Halbfreiland die Konkurrenzfähigkeit der drei Arten in einem Modellpflanzenbestand getestet und in Kleinparzellen wurde die Bekämpfungsmöglichkeit mittels Abflammen erprobt. B. orientalis und E. sphaerocephalus ließen sich mit einigen Wirkmechanismen erfolgreich bekämpfen. Bei C. esculentus hingegen war der Wirkungsgrad aller getesteten Herbizide ungenügend. In den anderen beiden Versuchen konnte mit zunehmender Dichte der Konkurrenzpflanzen, beziehungsweise bei mehrmaligem Abflammen, die oberirdische Biomasseproduktion der Neophyten reduziert werden.The increasing spread of invasive neophytes is more and more affecting the productivity of agricultural land. One goal of the ENVISAGE project is to achieve more effective monitoring and control of some of these invasive species on the affected areas, based on new environmental and biological foundations. In a bioassay (2017 and 2018), the herbicidal sensitivity of the three perennial species Bunias orientalis, Echinops sphaerocephalus and Cyperus esculentus in stage BBCH 14-16 was tested against various mechanisms of action (ALS inhibitors, auxins, ESPS inhibitors). Also the competitiveness of the three species was tested in semi-free range against a model plant and in addition in small plots, the species were controlled by means of flaming. B. orientalis and E. sphaerocephalus were successfully controlled with some mechanisms of action. In C. esculentus, however, the efficacy of all tested herbicides was insufficient. In the other two experiments, the above-ground biomass production of the neophytes could be reduced with increasing density of the competing plants, or with repeated flaming

    Herbizide im Ökologischen Landbau?

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    Der ökologische Landbau zeichnet sich durch Anbauverfahren aus, die natürliche und ganzheitliche Regelungsmechanismen nutzen, um Schadorganismen an ihrer Ausbreitung zu hindern. Weil aber vorbeugende Maßnahmen aus vielen Gründen nicht immer ausreichen, müssen zusätzlich direkte Verfahren wie z. B. das Striegeln oder Abflämmen zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden. Nur bei unmittelbarer Bedrohung für die Kultur dürfen im Ökologischen Landbau gemäß Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 auch Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die in einer Positivliste in Anhang II dieser Verordnung genannt sind. Allerdings sind Herbizide dort nicht aufgeführt und darüber hinaus in den weiterführenden Richtlinien der meisten Anbauverbände ausdrücklich verboten. Wie aber Praxiserfahrungen zeigen, können Unkräuter wie die Acker-Kratzdistel oder die Rauhaarige Wicke im Ökologischen Landbau eine große Gefahr für der Kultur darstellen. Der Einsatz von Herbiziden wäre in solchen Fällen hilfreich und könnte - entsprechende Restriktionen und Stoff-Eigenschaften vorausgesetzt, auch verordnungskonform sein. Das deutsche Pflanzenschutzgesetz sieht Ausnahmen für Anwendungen zugelassener Pflan-zenschutzmittel vor, wenn sie im eigenen Betrieb hergestellt werden und für die Erzeugung von Produkten aus ökologischem Anbau angewandt werden sollen. Ihr Einsatz ist allerdings durch Restriktionen so weit beschränkt, dass die Grundregeln des Ökologischen Landbaus (Anhang I der Öko-Verordnung) eingehalten werden. So dürfen Mittel grundsätzlich nur bei unmittelbarer Bedrohung der Kultur, nur nach Genehmigung der Kontrollstelle oder nur in Fallen und Spendern eingesetzt werden. Trotz der umfangreichen juristischen Vorgaben entsprechen diese Pflanzenschutzmittel und ihre Eigenschaften nicht immer den Erwartungen und dem Leitgedanken des Ökologischen Landbaus. Es finden sich nämlich Mittel darunter, die entweder rein chemisch-synthetisch sind (Lecithin, Pyrethroide), oder die bekanntermaßen eine potenzielle Gefährdung für die Umwelt darstellen (Kupfer, Schwefel und Metaldehyd). Traditionell werden bereits natürliche oder als harmlos eingestufte Stoffe zur Krankheits- und Schädlingsbekämpfung eingesetzt, die im Rahmen der EU-Wirkstoffprüfung als Herbizid geprüft werden (z. B. Pflanzenöle, hydrolysiertes Eiweiß). Im Ökologischen Landbau sind auch eine Vielzahl an Düngemitteln zulässig, die zumindest eine herbizide Nebenwirkung erzielen (Gülle, Kainit u. a.). Viele weitere einfache und vergleichsweise unbedenkliche Stoffe werden innerhalb der EU als Herbizide verwendet, sind aber im Öko-Landbau nicht zulässig (EDTA, Essigsäure, Harnstoff, Pelargonsäure, Weizen-Gluten u. a.). Im Vergleich zu konventionellen Herbiziden verfügen die genannten Stoffe zwar über positive ökotoxikologische Eigenschaften, häufig jedoch nicht über eine hohe Wirksamkeit und Selektivität. Weitere mögliche natürliche Substanzen mit herbiziden Effekten sind allelopathische Stoffe und Mikroorganismen. Besonders pilzliche Erreger, auch Mykoherbizide genannt, befinden sich in einer Erfolg versprechenden Entwicklung, die durch den zusätzlichen Absatz im Öko-Landbau einen wünschenswerten Antrieb erfahren könnten. Dem Nutzen einer möglichen Einführung von Öko-Herbiziden stehen jedoch, unabhängig von einer noch unklaren rechtskonformen Umsetzung, viele Nachteile gegenüber. Mit der Herbi-zideinführung würde sich der Ökologische Landbau weniger deutlich vom integrierten oder konventionellen Produktionssystem abgrenzen. Damit einher ginge ein Imageverlust, der sich schließlich in einem Rückgang der Nachfrage ökologisch erzeugter Produkte niederschlagen könnte

    Mit der Sorte gegen den Unkrautdruck

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    Optimierung der Unkrautbekämpfung in Körnererbsen

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    Die Unkrautbekämpfung in Erbsen durch Striegeln ist häufig unbefriedigend, weil das Behandlungsfenster eng ist und die Erbsen nur über eine geringe Konkurrenzkraft verfügen. Um hier Verbesserungen zu erreichen, wurden verschiedene Möglichkeiten der mechanischen Unkrautregulierung in den Jahren 2008 und 2010 geprüft. Auch der Effekt unterschiedlicher Reihenabstände /12,5 cm und 25 cm) sowie Erbsensorten (blattreiche und blattarme Sortentypen)auf Erbsenertrag und Unkrautmasse wurde untersucht

    False seedbeds in organic grown winter wheat

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    The false or stale seedbed technique is known as an effective tool of integrated weed control espe-cially in winter crops. However, only little data are available on the additional false seedbed effect compared to the only effect of late sowing

    Herbicides for organic farming?

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