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Das Erzbistum Trier. Die Benediktinerabtei St. Eucharius-St. Matthias vor Trier
Petrus Becker, Das Erzbistum Trier 8: Die Benediktinerabtei St. Eucharius-St. Matthias vor Trier (Germania Sacra N. F. 34), Berlin/New York 1996
Ergebnisse der Tagung "Wissen und Raumgenese" (Mainz, 02./03. Oktober 2006) (= e-Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften hrsg. im Auftrag des HKFZ Mainz-Trier von Mechthild Dreyer / Claudine Moulin / Jörg Rogge, Band 1)
Der erste Band der im Auftrag des Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums (HKFZ) Mainz-Trier herausgegebenen Reihe "e-Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften" präsentiert die Ergebnisse der Mainzer Tagung "Wissen und Raumgenese". Die Beiträge behandeln den zentralen Forschungsgegenstand "Räume des Wissens" mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung und gewähren Einblicke in die interdisziplinäre Projektarbeit des Forschungszentrums. Inhaltsverzeichnis EMBACH, Michael / RAPP, Andrea: Neue Tendenzen der Handschriften- und Bibliotheksforschung " Ergebnisse des Trierer Workshops ... Seite 4 SCHMID, Wolfgang: Mittelalterliche Kathedralen als Kommunikations- und Wissensräume ... Seite 10 DREYER, Mechthild: Räume des Wissens " integriert oder ausgegrenzt? ... Seite 16 TODT, Klaus-Peter: Venedig und Kreta als Räume des Wissens über Byzanz und die orthodoxe Christenheit im 14. und 15. Jahrhundert ... Seite 24 VOLLET, Matthias / ALTHOFF, Jochen: Räume des Wissbaren in der Philosophie der Antike. Räume des Wissens und des Wissbaren bei Platon und Aristoteles ... Seite 3
Festschrift zur Achthundert-Jahrfeier der Auffindung der Gebeine des hl. Apostels Matthias zu Trier am 1. September 1127
Ryhiner-Kartensammlung / 3 Trier
Johann bussemc. excuditText auf der Rückseite: "Ertzbistumb Trier"Titelkartusche, Porträt und Wappen oben rechts, Massstabsleiste unten rechtsUrsprungswerk: "Geographisch Handtbuch" von Matthias Quad (Köln : J. Bussemacher, 1600
Der spätantike Baukomplex bei St. Matthias in Trier. Ein Großbau auf dem südlichen Gräberfeld der Kaiserresidenz Trier
Auf dem Friedhof der Kirche St. Matthias im Süden Triers befinden sich vier Kammern, die bis in jüngste Zeit als die Untergeschosse selbstständiger römischer Grabbauten angesprochen wurden. Bei dem Areal handelte es sich um einen Teil der südlichen Nekropole des römischen Triers, der vor allem mit Körperbestattungen belegt worden ist. Dieses Körpergräberfeld wird in der vorliegenden Arbeit zum ersten Mal anhand der archäologischen Funde und Befunde beschrieben.
Nach früheren, kleineren Untersuchungen fanden im Umfeld der Kammern 1931 umfangreiche Grabungen statt; weitere folgten in den 1960er Jahren. Die im Rahmen dieser Maßnahmen erstellten Unterlagen wurden vom Autor zusammengestellt und aufgearbeitet. Ergänzend kamen eigene Beobachtungen am noch sichtbaren Befund hinzu.
So ließ sich erschließen, dass die meisten Grabkammern nicht Reste eigenständiger Bauten waren, sondern Teile eines bisher nicht erkannten größeren Baukomplexes. Dieser bestand aus einem großen Rechteckbau, der das Untergeschoss eines älteren Grabbaus inkorporierte. Dieser bildete einen kellerartigen Raum, der mit einem Wasseranschluss versehen war. Innerhalb des Rechteckbaus konnten Reste eines festen Fußbodens zu ebener Erde, sowie farbige Wandmalerei beobachtet werden. Kurz nach seiner Errichtung wurde der Rechteckbau mit zwei unterirdischen Kammern versehen und im Osten durch drei Anbauten mit unterschied-lichen Grundrissen erweitert: Im Süden entstand so ein Apsidenbau mit einer großen unterirdischen Kammer, in der sich bis heute ein Reliefsarkophag befindet.
Die Befundauswertung ergab, dass der Baukomplex in konstantinischer Zeit errichtet worden ist und offenbar schon um die Mitte des 5.Jhs. n. Chr. aufgegeben wurde.
Zu diesem Baubefund ließ sich in den benachbarten römischen Provinzen keine direkte Parallele finden. Am ehesten vergleichbar scheint ein weiterer Baukomplex aus der nördlichen Nekropole Triers, der unter der Kirche St. Maximin aufgedeckt wurde. Er ist ab der Mitte des 4. Jhs. n. Chr. errichtet und von der christlichen Gemeinde genutzt worden. Dieser Bau ähnelt in seinem Grundriss dem Baukomplex von St. Matthias, unterschiedet sich aber in der Bestattungspraxis: Während zahlreiche Sarkophag-Bestattungen im Hauptbau und teilweise auch den Anbauten in den unbefestigten Boden eingelassen worden sind, fand sich bei St. Matthias sowohl im Hauptbau als auch den Anbauten ein fester Boden. Innerhalb dieses Baukomplexes kann nur der oben beschriebene Reliefsarkophag der Nutzungszeit zugeordnet werden. Demnach könnte hier die Schaffung separater Bestattungsräume bedeutsam gewesen sein – neben anderen Funktionen, wie der Bereitstellung von Wasser und überdachtem Raum zur Begehung der Totenfeiern. Die stärkere Berücksichtigung solch funktionaler Elemente scheint demnach eine wichtige Ergänzung zur weiterführenden Deutung römischer Sepulkralarchitektur zu sein.On the cemetery of the church of St. Matthias in the south of Trier, four Roman burial chambers are visible today. Until now they have been interpreted as being the basements of separate tombs. The area in which they were found had been part of the southern necropolis of the Roman city of Trier. Mainly used for inhumations this part of the necropolis is outlined and described by the archaeological findings for the first time in the work at hand.
Several investigations concerning the chambers had taken place earlier, the most extensive ones in summer 1931 and during the 1960s. The analysis of the documentations made during these campaigns combined with the author’s own observations are the main objects of the present work. They proved that most of the chambers were never parts of separate buildings but belonged to a huge complex of buildings. This consisted of a rectangular main building incorporating the basement of just one older tomb as a kind of cellar with water supply. The main building had a solid ground floor and painted wall plaster. Shortly after construction it was extended: Two chambers were inserted, and annexes attached on its east side. The southernmost annex had an apsidal shape and a subterranean burial chamber that displays an impressive relief sarcophagus until today.
Following the archaeological findings this complex of buildings was erected during the time of Emperor Constantine (306–337 AD) and was destroyed by the middle of the 5th century AD.
While the nearby Roman provinces lack architectural parallels, the northern necropolis of Trier provides a comparison: Beneath the church of St. Maximin, the remains of another huge complex of buildings had come to light. This complex had been erected since the middle of the 4th century AD and was used by the Christian community. While its development and planning bear analogies to the building at St. Matthias, a big difference can be observed in the burial practice. At St. Maximin, a huge amount of stone sarcophagi had been embedded into the ground inside the main building and in most of the annexes, erected without a solid ground floor and resembling the funerary basilicas in Rome. The building near St. Matthias, by contrast, showed a solid floor and chambers, but inside the complex only the relief sarcophagus can be appointed to the time of use. This indicates that the idea of separated burials may have been in focus beside other functions. These functions might have been the providing of water and roofed assembly space for the cult of the dead. Therefore, the search for such functional elements could enable a more appropriate access to Roman sepulchral architecture in further studies
Tradition, imagination, legitimation. The traditions of St. Helena in Rome, Trier, Cologne, Bonn and Xanten
Die Arbeit bietet die erste umfassende und vergleichende kunsthistorische Untersuchung der hoch spannenden und komplexen lokalen Helena-Traditionen von S. Croce in Gerusalemme Rom, der Trierer Kirche mit ihren Sondertraditionen in den Abteien St. Maximin und St. Eucharius/St. Matthias sowie der niederrheinischen Thebäer-Stifte Köln, Bonn und Xanten. Den Hintergrund bildet an jedem der fuenf Orte eine spezifische lokale Tradition, die unter verschiedenen Vorzeichen die Gruendung der jeweiligen Kirche durch die Mutter Konstantins postuliert. In Rom und Trier gilt sie darueber hinaus als Stifterin bedeutender Reliquien und Vorbesitzerin der Gebaeude, in denen die betreffende Kirche eingerichtet wurde. Umso interessanter ist die Frage nach dem Auftraggeber- und Nutzungskontext der untersuchten Helena-Darstellungen des 13. bis 18. Jahrhunderts, vor allem in Trier, wo die Helena-Tradition in einem komplexen Spannungsfeld politischer Legitimationsverhaeltnisse steht.This work offers the first comprehensive and comparing art-historical research on the complex local Helena-traditions of S. Croce in Gerusalemme in Rome, the church of Trier with her special traditions of the abbeys of St. Maximin und St. Eucharius/St. Matthias, as well as the lower-rhenish Thebaeer-collegiates at Cologne, Bonn and Xanten. In all of the five cases, the background is formed by a specific local tradition, according to them the respective church was founded by the mother of Constantine. In Rome and Trier, she's furthermore the donator of precious relics and owner of the buildings, in which the respective church was installed. All the more interesting is the question about the context of donators and use of the focused representations of St. Helena, dating from the 13th to the 18. century, particularly in Trier, where the Helena-tradition lays in the complex texture of the legitimation of political power
Trier, Kloster St. Matthias, Abt Ludwig an Trier, Kloster St. Matthias - 0.0.1164-0.0.1189
Archivsignatur: Abt. 210 Nr.45{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Trier, Kloster St. Matthias, Abt Gottfried an Trier, Kloster St. Matthias - 0.0.1187-0.0.1210
Perg. fleckig; Archivsignatur: Abt. 210 Nr.51{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
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