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    Triangular spaces and social skins in organisations

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    Ausgehend von einer Fallvignette aus einer Teamsupervision, in der die, wie Harald Pühl es nennt, "institutionelle Triangulierung" ausgesprochen wenig gelingt, stelle ich zwei psychoanalytisch inspirierte Konzepte vor, die mir für die Wahrnehmung von und den beraterischen Umgang mit sozio-emotionalen Prozessen in Organisationen von Bedeutung zu sein scheinen. Das ist zum einen die Vorstellung von einer sowohl die Gesamtorganisation als auch deren Untergliederungen umhüllenden und (zusammen-)haltenden "sozialen Haut". Und zum anderen die Idee von kooperations- und interaktionsförderlichen triangulären Räumen in Organisationen. In der Praxis der Supervision und Organisationsberatung ist man häufig damit konfrontiert, daß Spaltungs- und Abgrenzungstendenzen zwischen Gruppen (Subkulturen) dazu führen, daß die sozialen Häute von Abteilungen und Teams ihre Offenheit und Durchlässigkeit einbüßen, sie von innen "versiegelt" und gegeneinander abgeschottet werden. Der vorliegende Text speist sich von der Zuversicht, daß sich das Verlangen nach einer haltenden sozialen Haut auch mit triangulär strukturierten organisatorischen Aushandlungsräumen verknüpfen kann - und diesem Verlangen damit (statt zu regressiver Abschließung zu führen) eine entwicklungsförderliche Funktion zukommt.This article will present two concepts inspired by psychoanalysis which are significant for the perception of socio-emotional processes in organisations and therefore to organisational consultation. A case study of a team supervision in which the "institutional triangulation" failed will be used as a basis for their exploration. These concepts include two components: i) the image of a social skin which holds together and envelopes the organisation as a whole as well as its parts; ii) the idea of triangular spaces in organisations that support co-operation and interactions. In the practice of supervision and consultancy one is often confronted with a process of splitting and setting up borders in and between groups (subcultures) and the loss of openness and permeability of the departments and teams social skins which become sealed and shielded against each other. This article is based on the assupmption that the desire for a holding social skin is compatible with spaces present in organisational negotiation that have a triangular structure, therefore giving the desire for a social skin the potential for development rather than regressive closure

    Die Verwendung des Beraters - über die Umformung unverdaulicher emotionaler Erfahrungen in kommunizierbare Gefühle und Gedanken: Themenschwerpunkt: Organisationsberatung mit Gefühl

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    Ausgehend von dem Gefühl, als Berater häufig mißbräuchlich benutzt zu werden, geht der Beitrag unter Rückgriff auf Winnicotts Konzept der Objektverwendung der Frage nach, wie es denn um die Fähigkeit der Ratsuchenden steht, vom Berater Gebrauch zu machen. Die Sichtung eigener Supervisions- und Beratungsprotokolle führt den Autor zu einer Auflistung der vielfältigen Arten und Weisen, wie und als was er von seinem Klientel als Berater genutzt wird. Auf dem Hintergrund von Bions Konzept des "Container-Contained" wird die Umformung unverdaulicher emotionaler Erfahrungen in kommunizierbare Gefühle und Gedanken als entscheidender psycho-dynamischer Modus von Beratungsprozessen aufgewiesen

    Vom Dialog zur Triade: Ein psychoanalytisch inspirierter Blick auf Dreiecksverhältnisse in Organisationen

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    Geht der Dialog idealtypisch von zwei Beteiligten aus, gibt es gute Gründe, bei der Analyse sozio-emotionaler Dynamiken in Organisationen von der Triade auszugehen: Prozesse in Organisationen können insofern triadisch betrachtet werden, als jeder Akteur und jedes Subsystem Beziehungen zu mehr als einem Gegenüber hat, die und dies ist wesentlich ihrerseits zueinander in Beziehung stehen. Damit öffnet sich ein weites Feld für Konkurrenz, Bündnisse, Ausschlüsse, Neid und Intrigen. Aus psychoanalytischer Perspektive spielen hierbei Projektionen, Phantasien und Gefühle eine zentrale Rolle, die für Steuerung und Führung eine besondere Herausforderung darstellen. Führungskräfte und Berater benötigen ein hohes Maß an triadischer Kompetenz . Der Vortrag skizziert die soziale und emotionale Dynamik in Triaden und entwickelt die Idee einer "tridischen Kompetenz".Breme

    Die Verwendung des Beraters - Über die Umformung unverdaulicher emotionaler Erfahrungen in kommunizierbare Gefühle und Gedanken

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    Ausgehend von dem Gefühl, als Berater häufig missbräuchlich benutzt zu werden, geht der Beitrag unter Rückgriff auf Winnicotts Konzept der "Objektverwendung" der Frage nach, wie es denn um die Fähigkeit der Ratsuchenden steht, vom Berater Gebrauch zu machen. Die Sichtung eigener Supervisions- und Beratungsprotokolle führt den Autor zu einer Auflistung der vielfältigen Arten und Weisen, wie und als was er von seinem Klientel als Berater genutzt wird. Vor dem Hintergrund von Bions Konzept des "Container-Contained" wird die Umformung unverdaulicher emotionaler Erfahrungen in kommunizierbare Gefühle und Gedanken als entscheidender psychodynamischer Modus von Beratungsprozessen aufgewiesen.Autorenhomepage von Erhard Tietel: http://www.aap.uni-bremen.de/homepages/etietel/Welcome.phpunknownunknow

    Artificial Intelligence and Psychoanalysis: a Misalliance?

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    Der Beitrag analysiert einen Aufsatz von Sherry Turkle aus dem Winterheft 1988 des "DAEDALUS", dem Journal of the American Academy of Art and Sciences, mit dem Titel: "Artificial Intelligence and Psychoanalysis: a new alliance". Während S. Turkle in "Die Wunschmaschine" den Einfluss des Computers auf verschiedene Gruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) durchaus noch kritisch und abwägend darstellt und im wesentlichen Fragen aufwirft, zeigt sie bezüglich der Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz eine nicht zu übersehende Euphorie, die sich in dem hier zu diskutierenden Beitrag vollends durchsetzt: Sie ist von den neueren Entwicklungen in der KI begeistert und betont vor allem die Chancen für die Psychoanalyse, die von einer Verbindung mit der Künstlichen Intelligenz ausgehen. Im vorliegenden Text werden die Vorstellungen Sherry Turkles zu Verbindungen zwischen Künstlicher Intelligenz und Psychoanalyse vorgestellt und diskutiert. Es handelte sich um einen der ersten Beiträge, die vom neuen Paradigma des Konnektivismus ausgehend versuchten, eine Brücke zur Psychoanalyse zu schlagen. Eine besondere Rolle kommt hierbei der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie Fairbairns sowie Marvin Minskys Konzept eines kognitiven Unbewussten zu.Autorenhomepage von Erhard Tietel: http://www.aap.uni-bremen.de/homepages/etietel/Welcome.phpunknownunknow

    Vom Dialog zur Triade: Ein psychoanalytisch inspirierter Blick auf Dreiecksverhältnisse in Organisationen

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    Geht der Dialog idealtypisch von zwei Beteiligten aus, gibt es gute Gründe, bei der Analyse sozio-emotionaler Dynamiken in Organisationen von der Triade auszugehen: Prozesse in Organisationen können insofern triadisch betrachtet werden, als jeder Akteur und jedes Subsystem Beziehungen zu mehr als einem Gegenüber hat, die und dies ist wesentlich ihrerseits zueinander in Beziehung stehen. Damit öffnet sich ein weites Feld für Konkurrenz, Bündnisse, Ausschlüsse, Neid und Intrigen. Aus psychoanalytischer Perspektive spielen hierbei Projektionen, Phantasien und Gefühle eine zentrale Rolle, die für Steuerung und Führung eine besondere Herausforderung darstellen. Führungskräfte und Berater benötigen ein hohes Maß an triadischer Kompetenz . Der Vortrag skizziert die soziale und emotionale Dynamik in Triaden und entwickelt die Idee einer tridischen Kompetenz

    Technikbilder und Organisationsbilder. Die Bedeutung von Technik- und Organisations(leit)bildern in Aushandlungs- und Lernprozessen bei der Einführung rechnergestützter Betriebsleitsysteme in Betriebe des Öffentlichen Personennahverkehrs

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    Der Text zeichnet nach, wie in der Geschichte der Einführung rechnergesteuerter Betriebsleitsysteme (RBL) in Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs technische und organisatorische (Leit)Bilder einander durchdringen und in welcher Weise diese in den hierbei stattfindenden Aushandlungs- und Lernprozessen sich als überaus wirksam erweisen können. Wir skizzieren zunächst das für den ÖPNV verallgemeinerbare organisatorisch-technische Leitbild einer kontrollierten Betriebsdurchführung, dem - ebenfalls branchenweit - mit den Gegenleitbildern des gläsernen Fahrers und der elektronischen Leine begegnet wird (bzw. wurde). Das Leitbild Sozialverträgliche Technikgestaltung bietet in beiden von uns eingehender untersuchten Betrieben den Ausweg aus festgefahrenen Konfliktkonstellationen. Konkretisiert wird die Sozialverträglichkeitsforderung in dem ÖPNV-Unternehmen, auf das wir uns im vorliegenden Text in einigen Fallvignetten beziehen werden durch ein umfangreiches Beteiligungsprojekt, wobei sich im betrieblichen Diskurs die Metapher der Beteiligung rasch an die Stelle der Sozialverträglichkeit setzt. Zeitgleich mit dem Beteiligungsprojekt findet eine von der Konzeption des Lean-Managements getragene Umorganisation dieses Unternehmens statt, die - im Zuge einer stärkeren Kunden- und Mitarbeiterorientierung - die mit der RBL-Einführung verbundenen Technik- und Organisationsbilder nochmals verschiebt.1745112Köl

    Cognitive Science and Psychoanalysis

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    Der vorliegende Beitrag zeigt an einem exemplarischen Beispiel, an welchen Punkten die mit Hilfe der Cognitve Science intendierte Scientifizierung der Psychoanalyse zu Verkürzungen, Reduktionen, wenn nicht gar zu einer Verkümmerung psychoanalytischer Einsichten führt. Es handelt sich um den von Rolf Pfeifer und Marianne Leuzinger-Bohleber Mitte der 1980er Jahre durchgeführten Versuch, ein skriptähnliches Konstrukt mit dem Namen TOP zur Gewinnung von Einsichten über Kernkonflikte einer Patientin einzusetzen und davon ausgehend weitere psychoanalytische Konzepte (z.B. die Abstinenzregel) zu reformulieren. Die Arbeit gliedert sich in sechs Teile: Einer kürzen Anmerkung zur vorgeblich fehlenden Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse folgt ein längerer Abschnitt über Probleme der Wissensdarstellung, der im wesentlichen dem Ansatz Roger C. Schanks gewidmet ist. Im Abschnitt "TOPs: ein Modell zur Fundierung psychoanalytischer Einsichten?" wird Pfeifer und Leuzinger-Bohlebers Versuch dargestellt, ein Konzept aus dem Schankschen Umfeld für die Psychoanalyse fruchtbar zu machen. Während die beiden Abschnitte über Schank und die TOPs sehr nahe an den Texten der besagten Autoren bleiben und sich bemühen, deren Ansätze schrittweise nachzuzeichnen, stelle ich unter der Überschrift "Von der TOPIK zum TOP" meine Kritik an der Einführung der zuvor skizzierten Cognitive Science-Konzepte in die Psychoanalyse dar. Dem folgen im Abschnitt "Über einige Schwierigkeiten beim Versuch, Wissen zu stellen" einige prominente Kritiken an der Wissensdarstellung wie an der Künstlichen Intelligenz. In einem kleinen Kapitel zur Frage "Wer spricht?" geht der Beitrag abschließend noch einmal Unterschieden zwischen der Künstlichen Intelligenz und der Psychoanalyse nach.Autorenhomepage von Erhard Tietel: http://www.aap.uni-bremen.de/homepages/etietel/Welcome.phpunknownunknow

    Man könnte ständig aus der Haut fahren : Supervision mit Lehrmeistern aus ausbildungsvorbereitenden Klassen

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    Der Aufsatz schildert die schwierige Arbeit von Lehrmeistern in ausbildungsvorbereitenden Klassen in der Berufsschule und wie sich die belastende und konflikthafte Arbeit von Lehrmeistern in der Supervision re-inszeniert
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