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Uli der Pächter : ein Volksbuch : Roman
Auftakt zur neuen Zürcher Leseausgabe der Werke von Jeremias Gotthelf. Sämtliche Romane und Erzählungen in 15 Bänden erscheinen in den nächsten Jahren. Herausgegeben und kommentiert von Philipp Theisohn, mit Nachworten namhafter Autor:innen
Wie Uli, der Knecht, glücklich wird : eine Gabe für Dienstboten und Meisterleute : Roman
Auftakt zur neuen Zürcher Leseausgabe der Werke von Jeremias Gotthelf. Sämtliche Romane und Erzählungen in 15 Bänden erscheinen in den nächsten Jahren. Herausgegeben und kommentiert von Philipp Theisohn, mit Nachworten namhafter Autor:innen
Nachts im Bermuda-Dreieck
Von Napoleon sagt man, er habe nur vier Stunden Schlaf gebraucht. Auch Philipp Theisohn braucht nur so viel. Aber im Gegensatz zum Kaiser und Feldherrn ficht Theisohn seine Schlachten in der Nacht und in Einsamkeit aus
[Rezension zu:] Theisohn, Philipp: Plagiat
Rezension zu Theisohn, Philipp: Plagiat. Eine unoriginelle Literaturgeschichte. Stuttgart (Kröner) 2009. 591 S.
Eine "Mentalitätsgeschichte" verspricht Philipp Theisohn in seiner Einleitung - "sie enthüllt nicht, sondern beobachtet vielmehr, wie sich Enthüllungen und Verhüllungen von Textvergehen im Laufe der Jahrhunderte entwickeln." (XII). Es gilt zu wissen, "in welcher Weise, unter welchen Umständen, zu welcher Zeit und mit welchen Folgen der Mensch auf die Vorstellung des Plagiats verfällt." (XIII) Auf dem Weg durch die Literaturgeschichte hin zu diesem Wissen sollen drei Thesen überprüft werden (3):
1. Zu einem Plagiat gehören immer drei Beteiligte: ein Plagiierter, ein Plagiator und die Öffentlichkeit.
2. Plagiate entstehen dadurch, dass man sich von ihnen erzählt.
3. Plagiate verhandeln grundsätzlich ein "inneres" Verhältnis von Text und Autor
Zur literarischen und philosophischen Auseinandersetzung mit Trakl
Wenn die folgenden Ausführungen sich explizit der »Auseinandersetzung« mit Trakl in Literatur und Philosophie verschreiben, so unterstehen sie hiermit bereits einer vorgängigen Unterscheidung. »Auseinandersetzung«: Das verlangt zum Ersten ein zumindest konzeptuelles Verständnis von Trakls Dichtung und im Zweifel auch ihrer geistigen, ästhetischen oder kulturhistorischen Kontexte, zum Zweiten sodann den produktiven Umgang mit diesem Verständnis. Die Klarheit dieser Kriterien unterläuft die Konkretion: Wo genau verläuft etwa die Trennlinie zwischen einer epigonalen und einer intertextuellen Bezugnahme auf Trakl? Lässt sich die Evokation und Stilisierung der ›Figur‹ Trakl – beispielsweise in Else Lasker-Schülers zweizeiligem Epitaph von 1917 – bereits als eine Form der ›Auseinandersetzung‹ verstehen? Die Grenzziehung fällt bisweilen schwer, zumal in anderer Hinsicht auch eine Bezugnahme denkbar ist, die über die ›Auseinandersetzung‹ hinausgeht
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