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    Effekte eines individuell abgestimmten Vibrationstrainings auf die Symptome einer Chemo-induzierten peripheren Polyneuropathie

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    Background: Chemotherapy-induced peripheral neuropathy is a frequent side-ef-fect of neurotoxic chemotherapeutic agents in cancer therapy. The symptoms of CIPN including pain, loss of sensation and reduced balance control, lead to a re-duction in patient’s quality of life (QOL). This results in treatment delays, dose re-ductions or discontinuation of therapy. Until now effective treatment options, without other side-effects, are lacking. Physical activity has revealed a positive effect on the symptoms of CIPN. Whole Body Vibration (WBV) seems to have positive impacts of different CIPN affected parameters, including balance control, reflexes, pain and nerve conduction velocity. Methods: In a randomized-controlled trial patients of the intervention group are given a WBV Training on a Galileo side-altering vibration platform twice a week. Patients are tested before and after a 12-week intervention and again after 12 weeks of follow-up of blinded staff members. Tests, including balance control measure-ment, a neurological assessment and questionnaires, valuate the symptoms of CIPN and the QOL of the patients. Results: One of the participants showed better results in the follow-up testing than in the pretesting in 53% of the tests. She could improve her QOL and reduce CIPN symptoms. The other participant could not increase her level in 73% of the tests. Discussion: Due to a small sampling size the results cannot give a general state-ment of the effectiveness of the Intervention. More participants and data are needed to give a suggestion of a WBV-Training

    Effekte von körperlicher Aktivität bei Personen mit neurologischen Erkrankungen − Eine systematische Übersichtsarbeit

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    Backround: Neurological disorders are a global burden often leading to psychosocial and physical limitations. Right now, there are still no therapeutic cures for many neurological disorders and current pharmacotherapeutic treatments often come with side effects. Thus, alternative treatments are necessary whereby the knowledge of the effectiveness of exercise as a therapeutic option is increasing constantly. The objective of this overview is to summarize the evidence of various systematic reviews (SRs) assessing the effectiveness of exercise for persons with ALS, MS, Parkinson’s disease (PD), Polyneuropathy (PNP), and Stroke. Methods: A systematic literature search was conducted using the electronic databases PubMed, SportDiscus and Cochrane Library until July 2020. In addition, reference lists of relevant publications were investigated. The systematic reviews were selected based on predefined inclusion criteria according to the PICO approach. Finally, the methodological quality of included SRs was appraised using the AMSTAR tool. Results: Overall 27 SRs were included in the overview. According to the AMSTAR tool, 11 SRs were rated with a high methodological quality and 16 SRs were rated with a medium methodological quality. There were a wide range of exercise interventions examined. The current data suggests that exercise is supportive in improving motor functions. However, the effects on quality of life, disease symptoms or course of disease remained controversial. Conclusion: There is a lack of high-quality evidence due to heterogeneity and limitations of included SRs for exercise to be considered as a treatment option in people with ALS, MS, PD, PNP, and Stroke. There is a need for further research including clinical trials, detailed population characteristics and precise intervention modalities to make clinical recommendations

    Welches Potential hat Sensomotoriktraining zur Symptomreduktion neuropathischer Symptome nach einer neurotoxischen Chemotherapie? – ein Case Report

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    Die Chemotherapie-induzierte periphere Polyneuropathie (CIPN) ist eine zentrale Nebenwir-kung der Krebstherapie, die sich in vielen Bereichen negativ auf die Gesundheit und die Le-bensqualität der Patient:innen auswirkt. Bei Erwachsenen gibt es viel Evidenz, die für ein Sen-somotoriktraining (SMT) zur Linderung der CIPN spricht. Untersuchungen im pädiatrischen Bereich fehlen jedoch noch. Das SMT scheint aber auch bei ihnen eine wirkungsvolle Behand-lungsmethode zu sein. Aus diesem Anlass absolvierte eine 16-jährige CIPN-Patientin regel-mässig ein SMT. Die Auswirkungen davon werden in dieser Arbeit analysiert. Methode Aufgrund der relativ limitierten Patientenzahl in der pädiatrischen Onkologie wird in dieser Ar-beit über eine einzelne Patientin berichtet, was einem klassischen Case-Report entspricht. Die Patientin besuchte vier Monate lang regelmässig ein spielerisches SMT und führte zusätzlich zwei- bis dreimal wöchentlich Übungen zuhause durch. Arztberichte und Assessments doku-mentierten den Verlauf ihrer CIPN und dessen Einfluss auf die Gleichgewichtsfähigkeit, Dor-salflexion der Füsse und Gehfähigkeit. Die Resultate wurden mit einer gesunden Referenz-gruppe verglichen. Die Lebensqualität wurde mittels Fragebögen erfasst. Ergebnisse Das SMT führte zu einer Verbesserung des Ganges, des Gleichgewichts und des Bewegungs-umfangs der Dorsalflexion der Füsse. Der Achilles- und Patellarsehenreflex waren wieder aus-lösbar. Das SMT wirkte sich auch positiv auf die Lebensqualität aus. Schlussfolgerung Ein regelmässiges, spielerisches SMT mit einer 16-jährigen CIPN-Patientin ist gut durchführ-bar. Es könnte für krebskranke Kinder und Jugendliche eine vielversprechende Behandlungs-methode der CIPN sein

    Konzept zur Integration gesundheitspräventiver Aspekte in ein Entwicklungskonzept für junge Leistungssportler in der Sportschule

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    Einleitung: Das Ziel diese Arbeit ist es, ein Übungsprogramm zur Prävention der Wachstumsbeschwerden zu erstellen. Zusätzlich wird ein sportliches Entwicklungsmodell, zugeschnitten auf die Sportschule erstellt. Methode: Zur Erstellung des Übungsprogramms wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wurden die Datenbanken PubMed und Web of Science nach geeigneter Literatur durchsucht. Das Konzipieren des Entwicklungsmodell wurde auf Grundlage von drei bereits vorhandenen Modellen durchgeführt. Resultate: Neun Studien und Arbeiten wurden gefunden, welche in die Arbeit miteinbezogen wurden. Zusätzliche Literatur wurde zur Erweiterung der Grundlagen miteinbezogen. Das Entwicklungsmodell beschreibt die Fokusse in den Bereichen Kraft, Power, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit für die unterschiedlichen Altersstufen. Diskussion: Das Übungsprogramm wurde anhand der Grundlage aus der aktuellen Literatur zur Behandlung der Wachstumsbeschwerden erstellt. Studien zu präventiven Programmen fehlen und sollten in Zukunft durchgeführt werden, etwa Längsschnittstudien, um die Wirksamkeit des Übungsprogramms zu beurteilen. Das Entwicklungsmodell soll der Sportschule und den Trainern als Leitfaden dienen

    Funktionalität und klinische Umsetzbarkeit von Ausdauer- und funktionellen Gangassessments bei Kindern und Jugendlichen – State of the Art

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    Hintergrund: Die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN) ist eine klinisch relevante Langzeitnebenwirkung bei Krebsbehandlung, die die Gehfähigkeit, Ausdauer sowie den Alltag der Patient*innen limitiert. Zahlreiche Tests zur Ausdauer- und Gehfähigkeitsmessung existieren. Eine Prüfung auf ihre Funktionalität und Umsetzbarkeit in der Pädiatrie sowie Vergleichswerte für gesunde Kinder und Jugendliche sind ausstehend. Methode: Zur Überprüfung der Funktionalität und Umsetzbarkeit von 6-Minuten-Gehtest (6MWT), 10-Meter-Gehtest (10MWT), Timed Up and Go Test (TUG) und Walk-to-Run-Transition Test (WRTT) wird anhand einer Literaturrecherche ein Reliabilitätsranking erstellt. Die Generierung der Referenzwerte für den 6MWT und 10MWT beinhaltet 44 gesunde Schweizer Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren. Mittelwerte und Standardabweichungen werden erhoben. Mittels multipler linearer Regressionsanalyse wird der Einfluss von Alter, Geschlecht, Körpergrösse und Gewicht auf die Ergebnisse des 6MWT und 10MWT berechnet. Resultate: Die Literaturrecherche zeigt eine hohe Funktionalität, Umsetzbarkeit sowie Reliabilität der untersuchten Tests bei Kindern und Jugendlichen im klinischen Setting. Referenzwerte für den 6MWT und 10MWT werden für Mädchen und Jungen erhoben. Die gelaufene Distanz beim 6MWT (6MWD) beträgt bei Jungen (N=21) 717.90±125.97m und bei Mädchen (N=23) 652.35±79.48m. Jungen (N=20) beenden den 10MWT in 4.11±1.05s, Mädchen (N=23) in 4.31±0.52s. Die 6MWD (p=0.009) und der 10WMT (p=0.012) werden signifikant von Alter, Geschlecht, Körpergrösse und Gewicht beeinflusst. Die Kombination dieser Parameter erklärt 22% der Variabilität der 6MWD resp. 21% der Gehgeschwindigkeit beim 10MWT. Schlussfolgerung: Bezüglich Funktionalität und Durchführbarkeit könnte der 10MWT ein adäquater Ersatz für den Goldstandardtest WRTT im klinischen Setting darstellen. Die erhobenen Referenzwerte des 6MWD und 10MWT ermöglichen eine verbesserte Behandlung von pädiatrischen Krebspatient*innen

    GET MOVINselspital: Konzeptentwicklung für Bewegungsförderung in der pädiatrischen Onkologie

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    Hintergrund Eine Krebserkrankung im Kindesalter und die damit einhergehenden Behandlungen haben oft zur Folge, dass die betroffenen Patient:innen während Monaten inaktiv sind. Bewegungs-programme, welche dieser Problematik entgegenwirken, sind in der Schweiz aufgrund der heterogenen Krankheitsbilder sowie der tiefen Fallzahlen kaum etabliert. Allerdings weisen multiple Studien darauf hin, dass körperliche Aktivität während einer Krebserkrankung positi-ve Auswirkungen auf Physis und Psyche hat. Um dieses Potential zukünftig zu nutzen, ent-wickelt die vorliegende Arbeit ein theoretisches Konzept für die Förderung von Bewegungs-angeboten. Methoden Die Bedarfsanalyse wurde in vier Schritte gegliedert: Während der ersten Datenerhebung wurden 14 Patient:innen (5w/9m, 6-19 Jahre, ambulant & stationär, laufende Chemothera-pie) zu ihren therapieinduzierten Nebenwirkungen befragt. Die darauffolgenden qualitativen Interviews zeigten welche Anforderungen die Patient:innen (5w/11m, 6-19 Jahre, ambulant & stationär, laufende & abgeschlossene Chemotherapie) an ein Bewegungsprogramm stellen. Die Erfassung der strukturellen Chancen und Hürden erfolgte mittels online Umfrage (29 Fachpersonen). Schlussendlich wurde in Zusammenarbeit mit Fachrichtungs-Vertreterinnen (10 Fachpersonen) beraten, welche Projektideen umsetzbar sind. Ergebnisse Die belastendsten Nebenwirkungen für die krebskranken Kinder und Jugendlichen waren wunde/offene Stellen im Mund (Mukositis), Probleme mit der Verdauung, Probleme beim Laufen, Rennen oder Gehen sowie allgemeine Schmerzen und das Gefühl der Antriebslo-sigkeit/Müdigkeit. Trotz heterogener Bedürfnisse und Interessen wünschten sich alle Pati-ent:innen ein bewegungstherapeutisches Angebot. Auch das Spitalpersonal befürwortete ein Bewegungsprogramm und hob hervor, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Berücksichtigung des individuellen Gesundheitszustandes wichtig sind. Schlussfolgerungen Um den Bedarf eines Bewegungsangebots zu decken und dabei Kompetenzen und Res-sourcen zu nutzen, wird eine Zusammenarbeit zwischen der pädiatrischen Onkologie und dem Institut für Sportwissenschaft vorgeschlagen

    Generierung von Referenzwerten des funktionellen und neuro-logischen Assessments für die PrepAir Studie

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    Hintergrund: Eine mit der Chemotherapie häufig auftretende und sehr relevante Nebenwirkung ist die Che-motherapie-induzierte periphere Polyneuropathie (CIPN). Bisher gibt es jedoch in der pädiat-rischen Onkologie noch keine allgemeingültige Methode zur Diagnosestellung einer CIPN. PrepAir definiert ein Goldstandard-Assessment, um eine CIPN frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die vorliegende Studie prüft die Anwendbarkeit dieses Assessments, generiert Referenzwerte von gesunden Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren und prüft den Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Referenzwerte. Methode: In dieser monozentrischen Querschnittsstudie führten 44 gesunde Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren einmalig ein neurologisches und funktionelles Assessment so-wie klinische Ausdauer- und funktionelle Gangtests durch. Das Assessment umfasste den ped-mTNS, die Beurteilung der Gleichgewichtskontrolle, der Dorsalflexionsfunktion, der Knie-extensionsfunktion und der Kraft der unteren Extremitäten sowie einen 6-Minuten und einen 10-Meter Gehtest. Ergebnisse: Das Assessment konnte mit allen StudienteilnehmerInnen durchgeführt werden. Zu den ein-zelnen Tests wurden Referenzwerte generiert. Das Alter hatte einen signifikanten Einfluss auf die Gleichgewichtskontrolle, die Knieextensionskraft sowie die Sprunghöhe und Sprungkraft. Die Gleichgewichtskontrolle wurde zudem signifikant durch das Geschlecht beeinflusst. Schlussfolgerung: Das in PrepAir definierte Goldstandard-Assessment ist mit gesunden Kindern und Jugendli-chen im Alter von sechs bis 18 Jahren durchführbar. Dessen Anwendung wird in zukünftigen Studien wie auch in der klinischen Praxis empfohlen. Zu den einzelnen Tests des Assessments wurden Referenzwerte von gesunden Kindern und Jugendlichen generiert und der Einfluss von Alter und Geschlecht wurde beschrieben. Das Goldstandard-Assessment und die gene-rierten Referenzwerte tragen zu einer besseren Diagnose einer CIPN bei Kindern und Jugend-lichen bei

    Assessment einer Neuropathie – mit welchen Messmethoden lässt sie sich abbilden und welche Konsequenzen ziehen wir daraus für die Klinik

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    Hintergrund Eine mit der Chemotherapie oft einhergehende und äusserst relevante ungewollte Nebenwirkung ist die Chemotherapie-induzierte periphere Polyneuropathie (CIPN). Es besteht die Möglichkeit, dass sie sowohl als unmittelbare Nebenwirkung als auch als langfristige, chronische Folge der Anwendung vieler gängiger Chemotherapeutika auftritt. Bislang gibt es allerdings in der pädiatrischen Onkologie noch keine allgemeingültige Methode zur Diagnosestellung einer CIPN. PrepAir definiert ein Goldstandard-Assessment, um eine CIPN frühzeitig zu erkennen und auch zu behandeln. Die Anwendbarkeit dieses Assessments wurde bereits an gesunden Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren erfolgreich geprüft. Dabei wurden relevante und wichtige Referenzwerte hergestellt. Methoden Die Studie wird als Querschnittsstudie aufgebaut. Die Stichprobe besteht aus Kinderpatienten, welche innerhalb der nächsten 48-Stunden eine Chemotherapie erhalten. Dabei gibt es eine Baseline-Messung, welche vor Eingriff der Chemotherapie stattfindet, eine Messung nach drei Monaten und eine Messung nach Abschluss der Chemotherapie. Die Patienten werden randomisiert in eine Kontroll- und Interventionsgruppe eingeteilt. Das Assessment beinhaltet den ped-mTNS, die Beurteilung der Gleichgewichtskontrolle, der Dorsalflexionsfunktion, der Knieextensionsfunktion und der Kraft der unteren Extremitäten gemessen durch den Counter Movement Jump sowie einen 6-Minuten Ausdauertest und einen 10-Meter Gehgeschwindigkeitstest. Abgerundet wird das Assessment mit dem PSPS-C / PSK-K sowie dem Lebensqualitäts-Fragebogen Resultate Bei den Resultaten sind eindeutige Tendenzen zu sehen. Sowohl bei der Gleichgewichtskontrolle, als auch bei der Dorsalflexionsfunktion und dem 10m-Walkingtest sind signifikante Ergebnisse zur Referenzgruppe ersichtlich. Dies deutet darauf hin, dass das Assessment sehr gut geeignet ist, um Vergleiche zwischen gesunden Kindern vs. Onkologie-Kinder vs. Polyneuropathie-Kinder zu erstellen. Das Assessment ist klinisch umsetzbar und wichtige Erkenntnisse wurden gewonnen. Schlussfolgerung Das Assessment ist klinisch umsetzbar und gut geeignet, um Vergleiche zwischen gesunden Patienten vs. Onkologie Patienten vs. Polyneuropathie-Patienten herzustellen und die Therapie frühzeitig anpassen zu können. Mehr Patienten sind notwendig, um die Erkenntnisse zu bestätigen. In der Schweiz und Deutschland gehen diesbezüglich Zentren auf. Der Weg ist geebnet

    Dosisfindung und Durchführbarkeit eines whole-body vibration Trainings bei Patienten mit einer Chemotherapieinduzierten peripheren Polyneuropathie (CIPN) – VANISH

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    Hintergrund An Chemotherapie-induzierter peripherer Polyneuropathie (CIPN) leiden etwa 50% aller Krebspatienten. Diese Nebenwirkung tritt häufig auf und ist klinisch relevant. Durch neurotoxische Chemotherapien entstehen Schäden am peripheren Nervensystem. Betroffene sind durch Symptome wie Taubheitsgefühle und Missempfindungen in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Bislang gibt es keine Behandlungsoptionen. Nach bisherigen Studien kann ein Sensomotorik- oder Vibrationstraining zur Behandlung einer CIPN eingesetzt werden. Trainingsempfehlungen für das Vibrationstraining gibt es bislang nicht. Methode Um die höchste neuromuskuläre Aktivität zu bestimmen, wird die Muskelaktivität der Studienpatienten auf einer seitalternierenden Vibrationsplatte bei 16 verschiedenen Einstellungen gemessen. Dabei unterscheiden sich die Einstellungen der Platte in der Frequenz (10 Hz, 20 Hz, 30 Hz und 35 Hz), der Amplitude (2 mm und 4 mm) und der Belastungsdauer (30 s und 60 s). Gemessen werden sechs Muskeln: M. rectus femoris, M. vastus medialis, M. tibialis anterior, M. gastrocnemius, M. soleus und M. biceps femoris. Aus den höchsten neuromuskulären Aktivitäten jedes Probanden wird eine Gesamtrangliste erstellt, die in der höchsten allgemeinen Einstellung zusammengefasst wird, um eine allgemeine Trainingsempfehlung zu erhalten. Ergebnisse Die Auswertung zeigt eine insgesamt optimale Trainingseinstellung auf der Vibrationsplatte bei 30 Hz, 4 mm und 60 s. Diskussion Die Resultate zeigen eine hohe Muskelaktivität bei hohen Frequenzen (≥ 30 Hz), hoher Amplitude (4 mm) und hoher Belastungsdauer (60 s). Obschon die meisten VANISH-Patienten das Training mit diesen Einstellungen absolvieren konnten, ist beim Vibrationstraining individuell auf die Trainierenden zu achten

    In welchen Parametern unterscheiden sich krebskranke Kinder und Jugendliche unter neurotoxischer Chemotherapie im Vergleich zu gleichaltrigen Gesunden – eine Analyse zur Generierung von Trainingsempfehlungen

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    Hintergrund: Die Behandlung mit neurotoxischer Chemotherapie führt bei bis zu 90 % der krebskranken Kinder und Jugendlichen zu Chemotherapie-induzierter peripherer Polyneuropathie (CIPN). Durch motorische und sensorische Beeinträchtigungen kommt es zu Verzögerungen der Entwicklungsmeilensteine, was neben der Lebensqualität auch die medizinische Therapie und die soziale Wiedereingliederung einschränkt. Die CIPN gilt als diagnostisches Dilemma ohne zugelassene Behandlungsmöglichkeiten. Die PrepAir-Studie untersucht das Potenzial eines präventiven sensomotorischen Trainings (SMT) zur Behandlung oder Verhinderung der Dysfunktionen. Methoden: Im Rahmen der randomisiert-kontrollierten PrepAir-Studie wurden krebskranke Kinder und Jugendliche (N=7) rekrutiert, die mit neurotoxischer Chemotherapie behandelt werden und therapiebegleitendes SMT durchführen. Vor Beginn und nach drei Monaten Chemotherapie wurde anhand des PrepAir-Assessments neurologische (ped-mTNS) und sportmotorische (posturale Kontrolle, 10MWT, 6MWT, Dorsalflexionsfunktion und Kraft der unteren Extremitäten) Parameter erhoben und mit einer gesunden Referenzgruppe verglichen. Ergebnisse: Die PrepAir-Gruppe schneidet nach dreimonatiger Chemotherapie im ped-mTNS (95 % KI, p = 0.005) und im 6MWT (95 % KI, p = 0.004) signifikant schlechter ab als die Referenzgruppe. Zu dem zeigt PrepAir-Gruppe signifikante Verschlechterungen der posturalen Kontrolle (95 % KI, p = 0.03) und eine signifikante Verbesserung im 10MWT (95 % KI, p = 0.03) im Vergleich zu vor und während der Chemotherapie auf. Eine CIPN konnte bisher an den untersuchten PatientInnen verhindert werden. Schlussfolgerung: Diese Arbeit bietet einen ersten Überblick über die laufende PrepAir-Studie. Trotz inkonsistenter Ergebnisse und eingeschränkter Interpretierbarkeit konnten vielversprechende Tendenzen durch das SMT aufgezeigt werden, die zu spezifischen Trainingsempfehlungen für die pädiatrische Onkologie führen. Die Fortführung der PrepAir-Studie sowie weitere Forschung sind erforderlich, um präzisere Trainingsempfehlungen zu formulieren
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