1,721,844 research outputs found
Strab. 9,3,12 = 423,6: Geographika
Abermals bedient sich Strabon hier eines Ephoros Zitates. Dieser berichtet von der Fabel nach der Apollon Tityos und Python besiegt. Strabon sieht darin eine Vermengung von Fabel und Geschichte und bringt ein weiteres Beispiel, in welchem Ephoros ähnlich handelt. Es handelt sich dabei um eine Begebenheit der Aitoler. Leider ist die Beweisführung des Strabon aufgrund einer Eradierung nicht bis zum Ende nachzulesen
Strab. 8,3,19 = 347,6: Geographika
Im Zuge der Beschreibung von Elis erzählt Strabon vom Fluß Anigros (aufgrund des schlecht riechenden Wassers schwammen nur sehr wenige Fische im Fluß, welche durch ihn auch noch ungenießbar waren), der, da er so langsam strömt, früher auch Mimneios (der Stillsteher) geheißen haben soll. Später sei der Name dann durch Minyeios (Hom. Il. 11, 722) ersetzt worden, wobei es sich aber nicht zwingend um eine Abwandlung von Mimneios handeln muß. Möglicherweise kommt der Name von den Minyern, Strabon merkt hierfür zwei Erklärungen an
Strab. 13,3,3 = 621,17: Geographika
Wie auch Strabon überliefert uns Pausanias (7, 2, 4) die Pelasger (und Leleger) als erste Bewohner von Chios
Strab. 12,8,4 = 572,21: Geographika
Im Zuge seiner Erläuterungen der Streitigkeiten um das Land der Myser und Phryger erzählt Strabon von der Übergriffen während des Trojansichen Krieges und erwähnt dabei, dass es diese auch schon vor dem Krieg gegeben hat. Die Stämme, welche untereinander stritten waren die Kaukonen, Pelasger und Leleger, die für gewöhnlich im Mutterland angesiedelt werden. Strabon allerdings beruft sich auf Homer (Il. 10, 429; 20, 329), der die drei Stämme, da sie nach ihm Bundesgenossen der Trojaner waren, in Mysien bzw. Phrygien beheimatet
Strab. 13,1,3 = 582,15: Geographika
Das von Äolern gegründete Kyme (Vell. 1,4) lag in der kleinasiatischen Äolis, Lesbos schräg gegenüber. Da sich unter den Gründern auch Lokrer vom Berg Phrikios befanden, wurde Kyme auch Phrikonis genannt. Die Überlieferung Strabon´s, dass Orestes der Anführer der Äolischen Wanderung war, diente äolischen Adelsgeschlechtern wohl dazu, sich als Nachkommen des Agamemnon zu deklarieren. Hellanikos (FGrHist 4 fr. 32) setzt die Kolonisation 60 Jahre nach dem Fall Trojas, und somit in die gleiche Zeit der Rückkehr der Herakliden, an. Ausserdem liegen nach Strabon vier Generationen zwischen der Äolischen und der Ionischen Kolonisation
Strab. 9,5,10 = 434,8: Geographika
Nach der Aufzählung jener Siedlungen die Achill unterstanden haben sollen, geht Strabon näher auf die thessalische Topographie ein. Dabei fällt sein Augenmerk auch auf die Dryopis, die Urheimat der Dryoper auf der Peloponnes, welch einst eine Tetrapolis war
Strab. 9,3,1 = 417,14: Geographika
Im Zuge seiner Beschreibung der phokischen Landschaft berichtet Strabon, dass die Flanken des Parnass von verschiedenen ethnischen Gruppierungen bewohnt werden. Es handelt sich dabei sowohl um Dorier, als auch um Lokrer und Ätoler
Strab. 9,4,10 = 427,18: Geographika
Im Zuge seiner Beschreibungen von Lokris erwähnt Strabon die Lage verschiedener ethnischer Gruppierungen zueinander und ihren gemeinsamen Ursprung in der Tetrapolis, die Urheimat nahezu aller Dorier
Strab. VIIa fr.15: Geographika
Die Halbinsel Chalkidike war ursprünglich von pelasgisch und thrakischen Stämmen bewohnt. Nach Thukydides (IV 109) bewohnten die fünf Städte Thyssos, Kleonai, Akrothooi, Olophyxos und Dion (Strabon erwähnt nur drei davon) hauptsächlich Pelasger aus Lemnos
Strab. 9,5,19 = 439,29: Geographika
Auf seiner literarischen Reise durch Thessalien berichtet Strabon auch über die Perrhäber, die Mitglied in der ursprünglichen Pyläisch-Delphischen Amphiktyonie waren und im Schiffskatalog erwähnt sind (Il. 2,749). Sie sind eine achaische Gruppierung, die zur älteren griechischen Schicht zählt
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