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    Einschlagskrater und einschlagsinduzierte Massenbewegungen

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    This work covers the dominant resurfacing processes on asteroid Vesta. The main focus is the analysis of exogenous processes on slopes, such as meteorite impacts and mass movements. The basic input for the analysis are high- resolution images and topographic maps obtained from scientific data of the DAWN spacecraft. The gained information are combined and analyzed with findings from other dry and airless bodies like the Moon and Lutetia. A detailed geologic-morphologic mapping of two quadrangles shows that Vesta´s surface is affected by impact craters and different types of mass movement features. Intra-crater mass wasting, rotational slumping blocks, landslides and gullies are the different forms of mass movements which can be found on Vesta. The gullies are likely formed by the flow of dry granular material. Over-steepened crater rims, formed by the impact itself, cause slope instabilities and promote gravity-forced material to move down the crater wall. However, the low gravity on Vesta is not strong enough to set loose material in motion. Impact-induced seismic shaking is therefore the most likely trigger for mass movements on Vesta. In addition, the topographic conditions on Vesta cause many craters to be formed on slopes. These impact craters have an asymmetric shape with a sharp rim on the uphill side and a smooth rim on the downhill side. Beside the geologic and geomorphologic mapping, numerical simulations and age determinations have been performed to understand the formation processes of the asymmetric craters on slopes. The results show that the shape of these craters is correlated to the topographic conditions. In most cases, the slope prevents the deposition of ejected material above the uphill rim. The ejected material is therefore mainly deposited on the downhill rim. In combination with the mass wasting material of the initial slope, a smooth downhill rim is the result of this formation process. In summary, the shape of asymmetric craters depends significantly on the topographic conditions, the impact-related material and the deposition of this material. Immediate slumping and intra-crater mass wasting after the impact lead to their final shape. Thus, asymmetric craters are the result of a specific form of mass wasting. This thesis shows that mass wasting is the key process for the formation of the morphology on Vesta.Die vorliegende Arbeit behandelt die wesentlichen Prozesse, die die Oberfläche des Asteroiden Vesta erneuert haben. Dabei stehen vor allem exogene Prozesse im Vordergrund, die an Hängen stattgefunden haben und hauptsächlich Meteoriteneinschläge und Massenbewegungen umfassen. Als Grundlage der Analysen in dieser Arbeit dienen die hochauflösenden Bilddaten der Raumsonde Dawn sowie topographische Daten. Die daraus gewonnen Informationen werden mit Erkenntnissen von anderen wasser- und atmosphärenlosen planetaren Körpern, wie dem Mond oder Lutetia, in Zusammenhang gebracht und analysiert. Anhand einer detaillierten geologisch-morphologischen Kartierung zweier Quadrangel wird gezeigt, dass die Oberfläche von Vesta von Einschlagskratern und verschiedenen Formen von Massenbewegungen geprägt ist. Massenbewegungen kommen in Form von Intra-Krater-Massenbewegungen, Rotations-Block-Rutschungen, Erdrutschungen sowie Erosionsrinnen vor. Letztere sind wahrscheinlich durch das Fließen von trockenem körnigem Material entstanden. Die übersteilten Hänge auf Vesta, die durch Meteoriteneinschläge entstanden sind, bewirken Hanginstabilitäten und begünstigen somit das Abrutschen von Material unter Einfluss der Gravitation. Die geringe Gravitation auf Vesta reicht allerdings nicht allein aus, um Lockermaterial in Bewegung zu setzen. Einschlagsinduzierte seismische Beben sind daher der wahrscheinlichste Auslöser für die Massenbewegungen auf Vesta. Die topographischen Gegebenheiten auf Vesta bewirken außerdem, dass viele Einschläge an Hängen stattfinden. Diese Einschläge bilden asymmetrische Kraterformen mit einem scharfkantigen Kraterrand auf der bergaufwärts gerichteten Seite und einem abgerundeten Kraterrand auf der bergabwärts gelegenen Seite aus. Um die Bildungsprozesse der asymmetrischen Krater an Hängen besser zu verstehen, werden neben geologischen und geomorphologischen Untersuchungen auch numerische Modellierungen und Altersbestimmungen durchgeführt. Die Untersuchungen zeigen, dass die Form dieser Krater von den topographischen Gegebenheiten abhängt. Der Hang verhindert in den meisten Fällen die Ablagerung des Auswurfmaterials über den bergseitigen Kraterrand und dieses lagert sich daher auf dem talseitigen Kraterrand ab. Zusammen mit dem Material, das beim Einschlag abgerutscht ist, bildet sich somit ein abgerundeter Kraterrand auf der bergabwärts gelegenen Seite. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Form der asymmetrischen Krater von den topographischen Gegebenheiten, dem Einschlagsmaterial und dessen Ablagerung sowie die unmittelbar nach dem Einschlag erfolgten Rutschungen und Massenbewegungen beeinflusst ist. Daher kann man sagen, dass es sich hierbei auch um eine Form von Massenbewegungen handelt. Im Rahmen dieser Arbeit wird gezeigt, dass der Hauptprozess für die Ausbildung der Morphologie auf Vesta Massenbewegungen sind

    Runoff, runoff balancing, and derivation of climatic conditions based on regional studies at the impact craters Newton and Bakhuysen

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit der hydromorphologischen Untersuchung von Trockenbetten der Kraterinnenränder von Newton und Bakhuysen. Dabei liegt der Fokus auf dem nordöstlichen Kraterinnenrand Newtons. Durch die Auswertung verwendeter Bilddaten von HRSC (High Resolution Stereo Camera), CTX (Context Camera), HiRISE (High Resolution Imaging Science Experiment) und MOC (Mars Orbiter Camera), digitaler Höhenmodelle von MOLA (Mars Orbiter Laser Altimeter) und HRSC, berechneter Durchflussraten, Abflussspenden und potentiellen Abschmelzraten sowie verwendeter fluvialstatistischer Methoden wird auf die Morphologie und Struktur der fluvialen Systeme qualitativ und quantitativ Bezug genommen. Die untersuchten Trockenbettsysteme am Nordostinnenrand Newtons erreichen eine hohe Komplexität ihres Integrationsgrades der Zuflüsse bei Strahler-Ordnungen bis 5 und Taldichten zwischen 0,05 km^-1 und 0,32 km^-1 bei Ausbildung dendritischer Abflussmuster an der Zeitgrenze Noachium/Hesperium bis maximal spätes Hesperium. Ihre Bifurkationsverhältnisse liegen im Allgemeinen zwischen 2 und 5, während ihre Tallängenverhältnisse zwischen 1 und 4 schwanken. Da terrestrische Flusssysteme Werte in derselben Größenordnung zeigen, kann auf ähnliche erosive Abläufe auch auf dem Mars geschlossen werden. Bei der Untersuchung ihrer Profillinien ließ sich allerdings ein nur unausgeglichener Verlauf feststellen. Dem Abfluss war es nicht möglich einen Ausgleich zwischen Erosion, Transport und Akkumulation zu erreichen, was auf sporadische Entwässerung deutet. Die Hochwasserspitzen in Newton liegen an den Mündungen der Vorfluter zwischen 145 m³/s bis 1.200 m³ /s bei Einzugsgebieten bis über 4.000 km²; die mittleren Durchflussraten betragen etwa 10 m³/s bis 230 m³/s. Das entspricht Abflussspenden pro Tag, die im einstelligen Zentimeterbereich für jene und im einstelligen Millimeterbereich für diese sich befinden. Eine Ausprägung eindeutiger Mäander wurde unterdrückt. Vielmehr wechseln sich Abschnitte mit Konzentrationsabfluss in ausgebildeten Talstrecken und Flussverwilderung in intramontanen Ebenen ab. Schüttungskörper in Newton konnten aufgrund unzureichender Auflösung des verwendeten Datenmaterials nicht zweifelsfrei bestimmt werden. Im Vergleich mit Newton erreichen die Trockenbetten des Kraters Bakhuysen höchstens Strahler-Ordnungen von 4. Die Taldichten für die größten Trockenbettsysteme schwanken in Bakhuysen zwischen 0,46 km^-1 und 0,6 km^-1 und liegen damit etwa doppelt so hoch wie diejenigen des Newton-Kraters. Ihre Bifurkationsverhältnisse bewegen sich zwischen 2 und 4 für mittelgroße Systeme (Strahler 3) und bis 5 für die größten Systeme (Strahler 4); die Tallängenverhältnisse schwanken dagegen in der Regel zwischen 1 und 2 und befinden sich somit im unteren Feld der Messungen im Newton-Krater. Auch hier lassen sich Rückschlüsse auf ähnliche Erosionsabläufe in einer Aktivitätsphase bis in frühamazonische Zeit schließen, worauf Altersbestimmungen der Schüttungskörper schließen lassen; auch die Längsprofile der Täler sind ähnlich unausgeglichen wie die Newtons. Aufgrund der um eine Dimension kleineren Einzugsgebiete Bakhuysens (< 400 km²) werden geringere maximale und mittlere Durchflussraten erreicht. Diese liegen für die größten Einzugsgebiete zwischen 200 m³/s und 290 m³/s für die Maximalwerte und 20 m³/s bis 30 m³/s für die Durchschnittswerte. Ihre Abflussspenden liegen jedoch in derselben Größenordnung wie bei Newton. Flussverwilderungsabschnitte fehlen fast ganz und zu Materialzwischenlagerungen kam es kaum. Daher wurde das Material bis in den Krater hineintransportiert, worauf erhaltene Schüttungskörper im Nordosten hindeuten. Die Entstehung der Trockenbetten wird mit einem regionalen thermodynamischen Zirkulationsmodell erklärt, dass durch die Orographie bedingt wurde. Schneefälle in den Hochlagen und der Verbleib als Schnee- und Eisrücklage über lange Zeiträume bedingen in wärmeren Epochen (Interglazialen) ein Abschmelzen derselben aus Nivationsnischen und Hochebenen. Die Bestimmung potentieller Abschmelzraten ergaben maximale Abflussspenden im unteren einstelligen Zentimeterbereich pro Tag und besitzen damit die gleiche Dimension der ermittelten Werte, die sich aus den Durchflussraten und ihren Einzugsgebieten an den Vorflutermündungen bestimmen ließen. Durch Eisrindeneffekt und „thermische Erosion“ war es abfließendem Wasser möglich eine zügige Eintiefung der Flüsse in den Untergrund zu bewerkstelligen. Die Beobachtungen, Messungen und Berechnungen zeigen, dass die Trockenbetten und Talsysteme des Mars sich in relativ kurzen Zeitperioden unter kaltklimatischen Bedingungen entwickeln konnten.This work deals with hydro-morphological investigations of channel and valley networks of the inner rims of Newton and Bakhuysen Crater on Mars, while focusing on the northeastern inner rim of Newton Basin. Image data (HRSC, CTX, MOLA, HiRISE, MOC), digital elevation models (MOLA, HRSC), calculation of discharge, runoff and potential thawing rates, and fluvial-statistic methods with qualitative and quantitative reference to the morphology of the fluvial systems were used for the analyses. The investigated channels and valleys at the northeastern inner rim of Newton Crater are characterized by a high degree of complexity and integration of the tributaries. These dendritic systems reach stream orders of up to 5 and channel/valley densities between 0.05 km^-1 and 0.32 km^-1 at the Noachian-Hesperian-Boundary up to the Late Hesperian. Their bifurcation ratios vary between 2 to 5 and their stream length ratios yield 1 to 4. As terrestrial river systems show values in the same order, erosive processes on Early Mars can assumed to be quite similar. The unbalanced longitudinal profiles indicate that the channels did not evolve to the maturity level. The lack of balance of erosion, transport, and sedimentation, indicates sporadic drainage. The flood peaks in Newton range between 145 m³/s and 1,200 m³/s at the mouths. The mean discharge rates are about 10 m³/s to 230 m³/s. This corresponds to runoff rates of some centimeters per day (peak discharge rates) and some millimeters per day (mean discharge rates). River meandering was mainly suppressed. Rather, fluvial sections alternate with single stream channels within well preserved valleys and segments of anastomosing fluvial structures within inner mountain plains. A potential alluvial fan or delta could not be determined unambiguously due to insufficient resolution of the data. In contrast to Newton Crater, stream orders up to 4 have been determined at the inner rim of Bakhuysen Crater. The channel/valley densities vary between 0.46 km^-1 and 0.6 km^-1. Hence, they are roughly twice as high as those of Newton Crater. The bifurcation ratios vary between 2 and 4 in medium-sized networks (stream order 3) and up to 5 for the largest systems (stream order 4). Their stream length ratios usually range between 1 and 2 and, thus, correspond to the lower field of the Newton Crater measurements. Conclusions can be drawn that erosion processes occurred in a similar way at other locations on Mars and at other times up to Early Amazonian. This is proved by age determinations of fluvial deposits. Longitudinal profiles of the Bakhuysen channels are likewise unbalanced as the Newton ones. Due to the smaller catchments of Bakhuysen Crater (< 400 km²), peak and mean discharge rates reach lower values. Largest catchment areas show peak discharge values of 200 m³/s to 290 m³/s and mean discharge rates of 20 m³/s to 30 m³/s. These runoff rates range in the same dimension as those of Newton Crater. In general, there is hardly evidence for sedimentation of material in inner mountain plains. Thus, the material was transported into the crater which is documented by deposits in the northeast of Bakhuysen. The formation of the channels and valleys is explained by a local thermodynamic circulation model generated by the orography. Snowfall in high altitudes and accumulation of snow and ice in nivation hollows or at elevated areas over long periods cause thawing and melt water runoff during warmer periods (interglacial). The determination of potential thawing rates yields maximum runoff rates of some centimeters per day. They have the same dimension as those runoff values, which were calculated from the discharge rates, deduced from catchment area size. A rapid incision of the channel and valley networks was enabled by the effect of the “eisrinde” and “thermal erosion”. The observations and calculations show that channel and valley networks on Mars can evolve intensively in relative short time periods under cold climate conditions

    Physikalische Charakterisierung anhand von Beobachtungen im thermischen Infraroten

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    In this work I have investigated the physical properties of near–Earth objects (NEOs) and trans–Neptunian objects (TNOs), two small–body populations at the focus of current Solar System research. TNOs are pristine icy objects that reside beyond the orbit of Neptune. NEOs are physically evolved objects with orbits that, at times, bring them close to the Earth. Both populationsformed from the same disk of planetesimals, the building blocks of the planets, representing different stages of evolution: TNOs may be the least altered population of remnant planetesimals, while NEOs are fragments that have formed through collisions, analogous to pebbles forming from rocks in a stream–bed. Dynamical models suggest that most NEOs originate from main–belt asteroids, which orbit between Mars and Jupiter, but some appear to be of cometary origin. I have investigated whether the predictions concerning the origin of NEOs are consistent with their observed physical properties. I have focused on a possible cometary origin for some NEOs: scattered TNOs can enter the NEO population as short–period comets, where they become indistinguishable from asteroidal NEOs after cessation of their activity. Physical properties of NEOs and TNOs have been derived in the framework of the “ExploreNEOs” (Trilling et al. 2010) and “TNOs are Cool!” (Müller et al. 2010) programs, which obtained space–based thermal–infrared observations of NEOs and TNOs, respectively, using the Spitzer Space Telescope and the Herschel Space Observatory. Both programs study physical ensemble properties and the properties of individual objects. An important aspect of my work has been the derivation of diameters and albedos from ExploreNEOs and TNOs are Cool! observations using asteroid thermal models. I have compared albedos of NEOs derived from ExploreNEOs data and albedos of their parent populations in the main belt and short–period comets; albedo distributions of the parent populations have been derived from literature data on the basis of dynamical model predictions. In general, the results of the comparison agree with predictions from dynamical models, except for a lack of low–albedo objects among the NEOs. I have found that (5 ± 3)% of all NEOs in a size–limited sample have a cometary origin. In the course of the latter analysis, I have shown that one of the largest NEOs, (3552) Don Quixote, is in fact an active comet currently in the process of evolving into an asteroid. The example of Don Quixote suggests that the presence of volatiles and cometary activity in the NEO population are more common than expected. As a contribution to the TNOs are Cool! program, I have investigated the physical properties of a representative sample of Plutinos, a TNO subpopulation. I have found no significant correlation between the albedos of TNOs and their taxonomic type classifications, according to Barucci et al. (2005). I have found that the presence of ices on the surfaces of TNOs does not necessarily give rise to higher albedos. However, I have observed that TNOs with diameters larger than 900 km are likely to have surface ices, and those larger than 1200 km have extraordinarily high albedos. Based on their size and albedo distributions, I have identified those TNO subpopulations, from which the short–period comets are most likely the originate. In conclusion, the physical property comparisons in this work support the inferences from dynamical models regarding connections between different Solar System small–body populations.In der vorliegenden Arbeit untersuchte ich die physikalischen Eigenschaften erdnaher (NEOs) und transneptunischer Objekte (TNOs), Populationen kleiner Körper im Brennpunkt der aktuellen Sonnensystemforschung. TNOs sind ursprüngliche, eisige Körper, deren Bahnen außerhalb der des Neptuns liegen. NEOs sind physikalisch weiter entwickelte Körper mit Bahnen, die sie der Erde nahe bringen können. Beide Populationen entwickelten sich aus den gleichen Planetesimalen und stellen unterschiedliche Entwicklungsphasen dieser Planetenbausteine dar: TNOs könnten die Überreste einer ursprünglichen Population von Planetesimalen darstellen, während NEOs deren Bruchstücke sind, die durch Kollisionen in ähnlicher Weise entstanden sind, wie Kiesel aus größeren Steinen durch Kollisionen und Abrieb. Dynamische Modelle deuten darauf hin, dass die meisten NEOs von den Hauptgürtelasteroiden, die zwischen Mars und Jupiter die Sonne umkreisen, abstammen; andere scheinen von Kometen abzustammen. Ich habe die Vorhersagen dieser Modelle bezüglich des Ursprungs der NEOs anhand deren physikalischen Eigenschaften untersucht. Dabei habe ich mich auf einen möglichen kometären Ursprung einiger NEOs konzentriert: dynamisch instabile TNOs können in die erdnahe Population als aktive kurzperiodische Kometen eintreten, wo sie nach Beendigung ihrer Aktivität von den Asteroiden kaum noch zu unterscheiden sind. Die physikalischen Eigenschaften von NEOs und TNOs wurden im Rahmen der “ExploreNEOs” (Trilling et al. 2010) und “TNOs are Cool!” (Müller et al. 2010) Programme bestimmt, in welchen weltraumgestützte Beobachtungen unter Verwendung des Spitzer Space Telescope und des Herschel Space Observatory durchgeführt wurden. Beide Programme erforschen die physikalischen Ensemble–Eigenschaften im Allgemeinen und einzelne Objekte im Besonderen. Ein wichtiger Anteil meiner Arbeit bestand in der Bestimmung von Durchmessern und Albedos aus den Beobachtungsdaten mittels thermischer Modelle für Asteroiden. Basierend auf “ExploreNEOs”–Daten verglich ich die Albedo–Eigenschaften der NEOs mit denen ihrer Quell–Populationen im Asteroiden–Hauptgürtel und den Kometen. Im Allgemeinen stimmen die Albedo–Verteilungen mit den Vorhersagen überein, es wurde jedoch ein Mangel an NEOs mit niedrigen Albedos sichtbar. Ich konnte zeigen, dass (5 ± 3)% aller NEOs in einer Durchmesser–begrenzten Population kometären Ursprungs sind. Im Rahmen dieser Untersuchung stellte sich heraus, dass einer der gr ößten NEOs, (3552) Don Quixote, in Wirklichkeit ein aktiver Komet ist, der sich momentan im Entwicklungssprozess hin zu einem Asteroiden befindet. Das Beispiel Don Quixotes weist darauf hin, dass die Gegenwart flüchtiger Verbindungen und kometäre Aktivität in der NEO–Population häufiger anzutreffen sein könnten, als angenommen. In einem Beitrag zum “TNOs are Cool!” Programm habe ich die physikalischen Eigenschaften einer repräsentativen Auswahl von Plutinos, einer TNO–Untergruppierung, untersucht. Ein Vergleich der Albedos von TNOs mit ihrer taxonomischen Klassifizierung nach Barucci et al. (2005) erbrachte keine signifikante Korrelation. Die Gegenwart von Oberflächeneis auf TNOs hat nicht zwingend eine hohe Albedo zur Folge. Jedoch habe ich festgestellt, dass TNOs mit Durchmessern größer als 900 km wahrscheinlich zumindest teilweise mit Eis bedeckt sind und dass solche TNOs, die größer als 1200 km sind, außerordentlich hohe Albedos besitzen. Basierend auf Größen– und Albedo–Verteilungen, konnte ich diejenigen TNO–Untergruppierungen identifizieren, die am wahrscheinlichsten zu den Quellen der kurzperiodischen Kometen zählen. Abschließend unterstützt der Vergleich der physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Kleinkörperpopulationen die Vorhersagen dynamischer Modelle zu deren Wechselwirkung

    Rille

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    Circumferential Depression

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    Mare, Maria

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    Lacus

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    Lacus

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