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    Der Einfluss von Online-Bewertungen auf die Wahl von Ferienunterkünften

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    Im Zuge des Fortschritts von Informationstechnologien benutzen immer mehr Reisende das Internet, um Auskünfte über Reiseziele zu gewinnen (Litvin et al. 2008). Jede von Verbrau-chern im Netz geäußerte Meinung gilt als elektronische Mundpropaganda (e-Word of Mouth, e-WOM). Viele Autoren sind sich darüber einig, dass e-WOM „den Konsumenten mehr Ent-scheidungsbefugnisse gewährt“ (Niininen et al. 2007), da sie so an „genauere und aktuellere Produktinformationen“ gelangen können (Kucuk & Krishnamurthy 2007). E-WOM ist infol-gedessen dem Bereich der hochwertigen Informationsquellen zuzuordnen. Jedoch hat die Untersuchung des Einflusses von e-WOM auf das Konsumentenverhalten ge-rade erst begonnen. Ein wichtiger Beitrag ist dabei die Studie von Hennig-Thurau (2005), welcher darauf hinweist, dass die Verhaltenssachlichkeit von Verbraucheräußerungen sehr von den Motiven der Leser abhängt. Nikolaeva und Sriram erklären (2006), dass der Einfluss von e-WOM auf das Verhalten gemäß dem erworbenen Produkt und der Anzahl von vorhandenen Alternativen variiert. Die Auswirkung von e-WOM bezieht sich in der Darstellung von Litvin, Goldsmith und Pan (2008) auf die Schaffung von Destinationsvorstellungen, während die Studie von Harris Interactive und Fleishman (2008) demonstriert, dass bezüglich der Anschaf-fung von elektronischen Flugtickets andere Arten von Online-Informationsquellen (z.B. Suchmaschinen zum Preisvergleich) den größten Einfluss ausüben (www.harrisinteractive.de). Diese Studie konzentriert sich auf e-Bewertungen oder e-reviews (eine Untermenge der e-WOM), welche produktbezogene Meinungsäußerungen von Online-Konsumenten sind. Viele Autoren schreiben e-Bewertungen einen hohen Informationsgehalt zu. Ein Kernpunkt, der jedoch in der Forschungsliteratur bisher weniger beachtet wurde, ist die Frage, ob e-reviews eine vorherrschende oder eine ergänzende Rolle beim Konsumentenverhalten im Vergleich zu anderen Informationsquellen spielen. Dementsprechend ist das erste Ziel unserer Analyse, innerhalb eines experimentellen Musters herauszufinden, ob e-reviews öfter als Qualitätskrite-rium zur Wahl eines Hotels herangezogen werden als andere Informationsquellen, wie bei-spielsweise Hotelbewertungssysteme, Bewertungen in Reiseführern und Reisebüroempfehlun-gen. Darüber hinaus ist unser zweites Ziel, die Struktur von e-reviews zu analysieren. Hierbei liegt der Schwerpunkt darauf zu verstehen, was e-Bewertungen zu einer vertrauenswürdigen Informationsquelle macht. Demzufolge werden die bestimmenden Faktoren des Vertrauens in e-Bewertungen sondiert. Das dritte Ziel unserer Analyse ist es, den Einfluss von e-reviews auf die Entscheidung bezüglich der Buchung von Unterkünften zu erfassen

    Modeling Supreme Court Strategic Decision Making: Congressional Constraint

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    This paper addresses the contradictory results obtained in Segal (1997) and Spiller and Gely (1992) concerning the impact of institutional constraints on the US Supreme Court decisionmaking. by adapting the Spiller and Gely model to the data set utilized by Segal. The major findings are as follows: first, by adapting the Spiller and Gely (1992) maximum likelihood model to the Segal (1997) dataset, we find support for the hypothesis that the Court adjusts its decisions to Presidential and congressional preferences. Second, data from 1947-92 indicate that the average probability of the Court being constrained has been approximately one third. Third, we show that the results obtained in Segal (1997) are the product of biases introduced by a misspecified econometric model. Finally, the estimation highlights the usefulness of Krehbiel’s model of legislative decision-making.

    Protocells: The universal solvent

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    Protocell architecture inverts the current economic and procurement processes of construction with their emphasis on cost, speed and quantifiable outcomes. Wet, semi-living and symbiotic with ecological systems and materials, protocell systems promise a pargadigm that is the very antithesis of existing practice and will require the employment of very different skills sets and approaches. To ease the intellectual transition from hard engineering to chemical solutions, Neil Spiller investigates the enduring notion of alchemy

    ARTICLES, REPORTS AND SPEECHES, 1998-2008 - Lectures - Spiller Lecture, 2007

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    Lecture from Neil Spiller on September 17, 2007 for the second Perimeter Project Lecture Series.http://deepblue.lib.umich.edu/bitstream/2027.42/118184/2/39015094712166.mp4http://deepblue.lib.umich.edu/bitstream/2027.42/118184/3/39015094712166.zi

    The present relevance of Pietro Verri's Thought on public finance

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    analisi sul pensiero di Pietro Verri e susseguenti implicazioni sulla più recente esperienz

    Business Cycles in Italian Tradition

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    Il tema delle fluttuazioni cicliche solo di recente è stato ripreso nella letteratura scientifica. Di qui il nostro interesse a indagare il pensiero di studiosi italiani spesso immeritatamente trascurati mentre il loro prensiero si rivela straordinariamente pionieristico.Pertanto il loro messaggio assume una valenza straordinaria, da non disperder

    Wie kommt der Berg in den Käse? Interdisziplinäre Zugänge zu Praktiken der Verräumlichung und Verrechtlichung kulinarischer Spezialitäten

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    Der Beitrag untersucht Verortungs-Praktiken bei der Registrierung und Vermarktung von Lebensmittelspezialitäten. Regionale Spezialitäten sind kontextualisierte Lebensmittel. Ihre Konsumenten hoffen, mit Parmaschinken oder Allgäuer Emmentaler im Einkaufswagen nicht nur ein qualitativ hochwertiges, sondern vor allem ein traditionell verortetes Produkt zu kaufen. Zu dieser Annahme verhelfen der Name mit Ortsbezug, eventuelle bildliche Darstellungen und – bei entsprechender Kenntnis – die ‚rot-gelbe Sonne‘ des EU-Labels. Die regionalen und von der EU-geschützten Lebensmittel (geschützte Ursprungsbezeichnungen/g.U. und geschützte geografische Herkunftsangaben/g.g.A.) werden im Erfolgsfall mit Landschaften und Räumen identifiziert, wie auch diese Räume mit den entsprechenden Spezialitäten assoziiert und durch sie erfahrbar werden: So erscheint der Allgäuer Käse als eine kulinarische Materialisierung des Voralpenidylls, während gleichzeitig das Allgäu durch seine (Käse-)Spezialitäten charakterisiert und geschmacklich wahrnehmbar wird. Der Europäische Herkunftsschutz basiert auf dieser wechselseitigen Beziehung von Raum und Geschmack und ermöglicht dessen Propertisierung und Vermarktung. Mit den geographischen Herkunftsangaben zeichnet die EU mithin Spezialitäten aus, deren regionaler und traditioneller Ursprung von Akteuren bewiesen werden muss. Doch nicht nur in Praktiken des Antragsverfahrens – initiieren, recherchieren, argumentieren, etablieren – spielen Raum und Landschaft die zentrale Rolle. Auch die Praktiken der Vermarktung – valorisieren, kommodifizieren, inszenieren – bauen auf den Zusammenhang von Produkt, Region und Kultur. In den Fallbeispielen unseres Forschungsprojektes stehen geschützte Käsespezialitäten aus Bergregionen im Vordergrund. Dem Berg als prägnantem Stellvertreter für die inkorporierten landschaftlichen Merkmale werden Wissen um Käseproduktion, Landschaftsbilder zugeschrieben. Davon ausgehend fokussiert der Artikel auf zwei italienische g.U.-Spezialitäten: Parmigiano Reggiano aus den Apenninen und Piave aus den Alpen. Der Beitrag bespricht dreierlei: Erstens, den Schutz rechtfertigenden Zusammenhang von Raum und Produkt als Prozess der In- und Exklusion. Zweitens, spezifische Besonderheiten dieses an Raum gebundenen Schutzes. Drittens, die konstituierenden Momente im Kontext der Geo-Schutzinitiative. In den Schlussfolgerungen werden die Verwobenheit von ökonomischen und kulturellen Politiken bei der Entstehung von Cultural Property weiter dekonstruiert und Hinweise auf Forschungslücken gegeben

    Geographische Herkunftsangaben: Schutzinstrument der Europäischen Union für regionale Spezialitäten

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    Dresdner Christstollen, Gruyère, Parmaschinken oder Bayerisches Bier – all diese Produkte verdanken ihren spezifischen Charakter, so die Annahme der EU, ihrem regionalen Ursprung und seinen „natürlichen und menschlichen Einflüsse[n]“ (Europäischer Rat 2006: Artikel 2, Absatz 1a), worauf ihre Namen verweisen. Damit diese Spezialitäten nur innerhalb ihres Ursprungsgebiets her-gestellt, ihre Namen nicht außerhalb des Gebiets genutzt, ProduzentInnen vor Nachahmern und KonsumentInnen vor irreführenden Produktbezeichnungen geschützt werden (ebd.: Erwägungsgründe), vereinheitliche die Europäische Union den Geoschutz: Sie etablierte mit dem Instrument der geographischen Herkunftsangaben (geographical indications, GIs) ein spezifisches, einem Raum zugeordnetes Kollektivrecht. Mehr als 1.400 Namen regionaler Spezialitäten sind derzeit auf europäischer Ebene durch dieses Instrument registriert oder durchlaufen gerade das dafür vorgesehene Antragsverfahren. Während zu Beginn der unionsweiten Regelung, Anfang der 1990er Jahre, wenige und vor allem südeuropäische Produkte ange-meldet wurden, wird das Instrument inzwischen zunehmend europaweit genutzt. Dementsprechend mehrte sich in den vergangenen Jahren auch die wissen-schaftliche Auseinandersetzung mit dem Geoschutz. Sie verblieb aber weitge-hend in disziplinären Kontexten, was weder der Komplexität des Schutzinstru-ments noch der Breite der Effekte gerecht wird (Parasecoli und Tasaki 2011: 107). Anders hingegen in der Forschergruppe zu Cultural Property, in der Ag-rarökonomie und Empirische Kulturwissenschaft zusammenarbeiten. Solch eine interdisziplinäre Kooperation ist hilfreich zur Untersuchung eines Schutzinstrumentes, das sich auf Konzepte wie Regionalität und Traditionalität stützt, um ein Netz aus (kultur-)politischen, ökonomischen und rechtlichen Inte-ressen zu bedienen: Mit dem Rechtsinstrument der GI werden mit Lebensmit-teln per se bereits wirtschaftliche Güter ausgewählt, ausgezeichnet und geschützt. Dadurch dass GIs aber als „Kulturgut“ präsentiert werden, findet zusätzlich eine Inwertsetzung von Region und Tradition statt. Wie reglementiert die Europäi-sche Union diese Propertisierungs-, Kommodifizierungs und Kulturalisierungs-prozesse? In welchem Kontext erwuchs das Interesse an diesen Regularien? Wie werden sie gegenwärtig implementiert? Und nicht zuletzt: Welche Schlüsse und Empfehlungen lassen sich daraus ableiten? Diese Fragen diskutiert der vorlie-gende Beitrag aus bidisziplinärer Perspektive der Agrarökonomie und Empiri-schen Kulturwissenschaft

    Beni artistico-culturali: problematiche d'investimento anche alla luce della congiuntura economica

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    La congiuntura economica sfavorevole conduce gli operatori a dirigersi verso i beni artistico-culturali ritenuti più proficui del mercato mobiliare. In questo contesto, si evidenzia il ruolo di formidabili acquirenti e l'attività svolta da consolidati collezionisti. Tuttavia anche gli stessi artisti si fanno abili promotori di se stessi. Conseguentemente il valore delle opere di arte contemporanea cresce, non rarament sfociando in vere e proprie bolle
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