119 research outputs found

    Im Spiegel ihrer Lebensgeschichten - Gewalttätiges Verhalten Jugendlicher und Geschlechtszugehörigkeit

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    Silkenbeumer M. Im Spiegel ihrer Lebensgeschichten - Gewalttätiges Verhalten Jugendlicher und Geschlechtszugehörigkeit. Stuttgart: Ibidem; 2000.Gewaltbereite Mädchen gibt es selten. Nimmt man von ihnen Notiz, so macht sich entweder Empörung über ihr Verhalten breit oder Unverständnis. Doch wie reagiert die Gesellschaft, wenn Mädchen sichtbar anders, als man es von ihnen erwartet, ihren Zorn, ihre Wut äußern oder wenn sie behaupten, Gewalt diene dazu, sich Respekt zu verschaffen, sich durchzusetzen, oder mache gar Spaß? Einem gewaltbereiten Mädchen wird anders in der öffentlichen Meinung und auch anders von formellen und informellen Kontrollinstanzen begegnet als einem gewaltbereiten Jungen. Gewaltbereite Jugendszenen sind männlich dominiert, wie zum Beispiel die Hooliganszene. Weibliche Hooligans findet man nur vereinzelt. Jungen, die Gewalt ausüben, befremden und verwundern niemanden sonderlich, irgendwie scheint Gewalt nichts Außergewöhnliches für sie zu sein. Nicht selten sind Erklärungen zum Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Gewalt tautologisch. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Biographien gewalttätiger Jugendlicher", welches im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen unter der Leitung von Dr. Andreas Böttger durchgeführt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde, führte Mirja Silkenbeumer rekonstruktive Interviews mit durch Gewalttaten aufgefallenen weiblichen und männlichen Jugendlichen durch und wertete sie aus. In den Diskussionen über Jugendgewalt kommen die Betroffenen selbst selten zu Wort, so daß ihre Sicht der Dinge nicht wahrgenommen werden kann. Aufgrund der Aussagen der Jugendlichen wird es möglich zu beschreiben, wie sie sich selbst als gewalttätig Handelnde, aber auch im Rahmen ihrer Lebensgeschichte erleben. Das Interesse, mehr von jungen Frauen und Männern verstehen zu wollen, die durch ihr gewaltbereites Verhalten aufgefallen sind, bildet den Hintergrund dieses Buches. Das bestimmende Moment der Untersuchung liegt auf den subjektiven Interpretationen der Jugendlichen selbst: Wie sehen sich die Jugendlichen selbst? Wie beurteilen sie ihr Verhalten und gewalttätige Handlungen? Welches Verständnis von Gewalt haben sie, beziehungsweise welche subjektiven Gewalttheorien stellen sie auf

    Mirja Silkenbeumer & Andreas Wernet (2012): Die Mühen des Aufstiegs. Von der Realschule zum Gymnasium. Fallrekonstruktionen zur Formierung des Bildungsselbst. Opladen et al.: Budrich

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    Schütze SB. Mirja Silkenbeumer & Andreas Wernet (2012): Die Mühen des Aufstiegs. Von der Realschule zum Gymnasium. Fallrekonstruktionen zur Formierung des Bildungsselbst. Opladen et al.: Budrich. DDS – Die Deutsche Schule. 2012;104(3):323-324

    Resilienz aufspüren - Biografiearbeit mit delinquenten Jugendlichen

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    Silkenbeumer M. Resilienz aufspüren - Biografiearbeit mit delinquenten Jugendlichen. In: Zander M, ed. Handbuch Resilienzförderung. 1st ed. Wiesbaden: VS ; 2011: 611-636

    Drei Wege in die Gewalt. Fallskizzen

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    Silkenbeumer M, Liang J. Drei Wege in die Gewalt. Fallskizzen. In: Liang J, Böttger A, Silkenbeumer M, eds. "Früher war ich nicht so.." - Biografien gewalttägier Jugendlicher in China. Baden-Baden: Nomos; 2001: 157-204

    "Ich schikaniere nie die Schwachen" - Gewalt in biografischen Rekonstruktionen junger Männer in China

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    Silkenbeumer M. "Ich schikaniere nie die Schwachen" - Gewalt in biografischen Rekonstruktionen junger Männer in China. In: Liang J, Böttger A, Silkenbeumer M, eds. "Früher war ich nicht so.." - Biografien gewalttägier Jugendlicher in China. Baden-Baden: Nomos; 2001: 82-157

    Biografische Selbstentwürfe und Weiblichkeitskonzepte aggressiver Mädchen und junger Frauen

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    Silkenbeumer M. Biografische Selbstentwürfe und Weiblichkeitskonzepte aggressiver Mädchen und junger Frauen. Geschlecht - Gewalt - Gesellschaft. Vol 7. Münster: Lit ; 2007.Wie beurteilen weibliche Jugendliche ihr eigenes aggressives Verhalten im biografischen Kontext? Wie sehen geschlechtsbezogene Selbstdeutungen aus? Erleben sie Widersprüche aufgrund ihres aggressiven Verhaltens als Mädchen, und wie integrieren sie diese Widersprüche in ihr Selbstbild? Erleben sich die jungen Frauen überhaupt im Konflikt mit sich selbst? Wie werden Reaktionen der Umwelt auf ihre Verhaltensweisen von den Befragten wahrgenommen? Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin des Buches auf der Grundlage einer qualitativ empirischen Studie nach

    Gewalt in Schulen. Eine kulturvergleichende Untersuchung in China und Deutschland

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    Silkenbeumer M. Gewalt in Schulen. Eine kulturvergleichende Untersuchung in China und Deutschland. In: Liang J, Böttger A, Silkenbeumer M, eds. "Früher war ich nicht so.." - Biografien gewalttägier Jugendlicher in China. Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung. Vol 19. Baden-Baden: Nomos; 2001: 204-223

    Qualitative und quantitative Methoden

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    Silkenbeumer M. Qualitative und quantitative Methoden. In: Horster D, Jantzen W, eds. Wissenschaftstheorie. Behinderung, Bildung, Partizipation. Enzyklopädisches Handbuch der Behindertenpädagogik. Vol 1. Stuttgart: Kohlhammer; 2010: 261-274

    Die herausgeforderte Profession. Soziale Arbeit in multiprofessionellen Handlungskontexten

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    Thieme N, Silkenbeumer M, eds. Die herausgeforderte Profession. Soziale Arbeit in multiprofessionellen Handlungskontexten. Neue Praxis. Sonderheft. 2017;14

    On the Role of Violence in Conflicts during Female Adolescence

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    Silkenbeumer M. Zur konflikthaften Bedeutung der Handlungsressource Gewalt in der weiblichen Adoleszenz. Kriminologisches Journal. 2011;43(1):43-56.Gewalt erweist sich als eine vielschichtige Handlungsressource in der weiblichen Adoleszenz. Dabei ist sie eng verbunden mit Selbstbehauptungs- und Anerkennungskonflikten sowie der Abwehr von Verletzungsoffenheit. Auf der Basis lebensgeschichtlicher Erzählungen junger Frauen, in denen diese über ihren Umgang mit Aggression und Gewalt befragt wurden, werden der vielschichtige Zusammenhang von Gewalt und Weiblichkeit sowie damit verbundene Ambivalenzkonflikte aufgezeigt. Die Bedeutung des Zusammenhangs von Gewalt und Geschlecht ist fallspezifisch vor dem Hintergrund biografischer Konfliktlagen und krisenhafter Momente in der Adoleszenz sowie im Kontext des Geschlechterverhältnisses näher auszudifferenzieren. Gewalt von Mädchen stellt ein Handlungsmuster dar, welches vor dem Hintergrund weiblicher Entwicklungsverläufe und damit verbundener innerer und äußerer Chancenstrukturen eingeordnet werden muss.Violence is a complex resource of action in female adolescence. It is strongly connected to struggles for acceptance and self-assertion but it can also be used as a (self-)defense mechanism (to hide/disguise feelings of vulnerability). Based on narrative interviews in which young adolescent females were asked about their experiences with violence and aggression, the author outlines the complex relationship between gender and violence and highlights the ambivalent conflicts associated with female violence. Understanding the connection between violence and gender requires a differentiated view that takes into account not only case specific biographical conflicts and critical experiences during adolescence but also the more general context of gender relations. Violence of adolescent females is a pattern of action that needs to be viewed within the context of the dynamics of female development and related chance structures
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