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Das Humboldt-Mendelssohn-Haus Jägerstraße 22. Ein Quellenfund
Das Haus in der Jägerstraße, welches um 1800 die Nummer 22 erhielt, ist bekannt als das Elternhaus der Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt. Ob Alexander von Humboldt hier oder im elterlichen Schloß geboren wurde, ist unklar, da er selbst im Verlauf seines Lebens zu dieser Frage widersprüchliche Angaben machte. Das Rätsel des Geburtsortes bleibt vorerst weiter ungelöst. Es ist aber eine Akte aus Privatbesitz aufgetaucht, die zur Geschichte des Hauses Jägerstraße 22 zahlreiche bislang unbekannte Dokumente enthält. Sebastian Panwitz stellt einen Abschnitt daraus vor
Das Humboldt-Mendelssohn-Haus Jägerstraße 22
Das Haus in der Jägerstraße, welches um 1800 die Nummer 22 erhielt, ist bekannt als das Elternhaus der Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt. Ob Alexander von Humboldt hier oder im elterlichen Schloß geboren wurde, ist unklar, da er selbst im Verlauf seines Lebens zu dieser Frage widersprüchliche Angaben machte. Das Rätsel des Geburtsortes bleibt vorerst weiter ungelöst. Es ist aber eine Akte aus Privatbesitz aufgetaucht, die zur Geschichte des Hauses Jägerstraße 22 zahlreiche bislang unbekannte Dokumente enthält. Sebastian Panwitz stellt einen Abschnitt daraus vor
Russland - Berlin - Marokko: das Agieren von Mendelssohn & Co. als größter deutscher Privatbank in der imperialistischen Hochphase zwischen wirtschaftlichem Interesse und politischem Druck
Die Gesellschaft der Freunde 1792-1935 : Berliner Juden zwischen Aufklärung und Hochfinanz
Die Finanzbeziehungen zwischen Alexander von Humboldt und den Mendelssohns
AbstractThe continuous substantial and flexible material support of the bankers Joseph and Alexander Mendelssohn were of essential importance for Alexander von Humboldt's outstanding scientific expeditions and his work as a publicist, coordinator and supporter of fellow scientist and scientific projects in Berlin for decades. New sources present this support of Humboldt by the Mendelssohns in all its depth and variety. At the same time, the enduring funding of one of Prussia's most important Bildungsbürger clearly illustrates that the business policy of the Mendelssohn bankers was based on a canon of values in which the acceptance of responsibility in different fields of society were of equal importance as pure economic success.
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Eduard Hildebrandts „Wunderbild“ in einem Brief von Alexander von Humboldt an Henriette Mendelssohn, geb. Meyer
Die 2011 von Sebastian Panwitz und Ingo Schwarz herausgegebene Korrespondenz Alexander von Humboldts mit den Mendelssohns dokumentiert ihre lebenslange Verbundenheit. Ein Brief von Humboldt an Henriette Mendelssohn, den die Mendelssohn-Gesellschaft von einem privaten Sammler erwarb, und der erst seit diesem Jahr in der Mendelssohn-Remise in Berlin-Mitte, in der Dauerausstellung Die Mendelssohns in der Jägerstraße zu sehen ist, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht zugänglich. Dieser Brief lässt das gesellschaftliche und künstlerische Leben der Stadt um 1850 sichtbar werden und enthält einige Rätsel: Was hat es mit dem unkommentierten Zettel auf sich, auf dem ein nicht korrekt wiedergegebener Buchtitel der amerikanischen Autorin Harriet Beecher Stowe geschrieben steht und welches „Wunderbild“ erwähnt der weltberühmte Forschungsreisende in dem Brief an Henriette Mendelssohn?Alexander von Humboldt‘s correspondence with the Mendelssohn family, published in 2011 by Sebastian Panwitz and Ingo Schwarz, documents their lifelong solidarity. A letter from Humboldt to Henriette Mendelssohn, which the Mendelssohn Society acquired from a private collector and which has only been on view since this year in the Mendelssohn Remise in Berlin-Mitte, in the permanent exhibition Die Mendelssohns in der Jägerstraße, was not yet accessible at the time of publication. This letter reveals the social and artistic life of the city around 1850 and contains a number of puzzles: what is behind the uncommented note containing an incorrectly reproduced book title by the American author Harriet Beecher Stowe? What „miracle picture“ does the world-famous explorer mention in the letter to Henriette Mendelssohn?La correspondencia de Alexander von Humboldt con la familia Mendelssohn, publicada en 2011 por Sebastian Panwitz e Ingo Schwarz, documenta su solidaridad de por vida. Una carta de Humboldt a Henriette Mendelssohn, que la Sociedad Mendelssohn adquirió de un coleccionista privado y que sólo se puede ver desde este año en la Mendelssohn Remise de Berlín-Mitte, en la exposición permanente Die Mendelssohns in der Jägerstraße, todavía no estaba disponible en el momento de su publicación. Esta carta revela la vida social y artística de la ciudad alrededor de 1850 y contiene una serie de enigmas: ¿qué hay detrás de la nota que contiene un título de libro por la autora estadounidense Harriet Beecher Stowe apuntado incorrectamente? ¿Qué “imagen milagrosa” menciona el famoso explorador en la carta a Henriette Mendelssohn
Eduard Hildebrandts „Wunderbild“ in einem Brief von Alexander von Humboldt an Henriette Mendelssohn, geb. Meyer
Zusammenfassung
Die 2011 von Sebastian Panwitz und Ingo Schwarz herausgegebene Korrespondenz Alexander von Humboldts mit den Mendelssohns dokumentiert ihre lebenslange Verbundenheit. Ein Brief von Humboldt an Henriette Mendelssohn, den die Mendelssohn-Gesellschaft von einem privaten Sammler erwarb, und der erst seit diesem Jahr in der Mendelssohn-Remise in Berlin-Mitte, in der Dauerausstellung Die Mendelssohns in der Jägerstraße zu sehen ist, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht zugänglich. Dieser Brief lässt das gesellschaftliche und künstlerische Leben der Stadt um 1850 sichtbar werden und enthält einige Rätsel: Was hat es mit dem unkommentierten Zettel auf sich, auf dem ein nicht korrekt wiedergegebener Buchtitel der amerikanischen Autorin Harriet Beecher Stowe geschrieben steht und welches „Wunderbild“ erwähnt der weltberühmte Forschungsreisende in dem Brief an Henriette Mendelssohn?
Abstract
Alexander von Humboldt‘s correspondence with the Mendelssohn family, published in 2011 by Sebastian Panwitz and Ingo Schwarz, documents their lifelong solidarity. A letter from Humboldt to Henriette Mendelssohn, which the Mendelssohn Society acquired from a private collector and which has only been on view since this year in the Mendelssohn Remise in Berlin-Mitte, in the permanent exhibition Die Mendelssohns in der Jägerstraße, was not yet accessible at the time of publication. This letter reveals the social and artistic life of the city around 1850 and contains a number of puzzles: what is behind the uncommented note containing an incorrectly reproduced book title by the American author Harriet Beecher Stowe? What „miracle picture“ does the world-famous explorer mention in the letter to Henriette Mendelssohn?
Resumen
La correspondencia de Alexander von Humboldt con la familia Mendelssohn, publicada en 2011 por Sebastian Panwitz e Ingo Schwarz, documenta su solidaridad de por vida. Una carta de Humboldt a Henriette Mendelssohn, que la Sociedad Mendelssohn adquirió de un coleccionista privado y que sólo se puede ver desde este año en la Mendelssohn Remise de Berlín-Mitte, en la exposición permanente Die Mendelssohns in der Jägerstraße, todavía no estaba disponible en el momento de su publicación. Esta carta revela la vida social y artística de la ciudad alrededor de 1850 y contiene una serie de enigmas: ¿qué hay detrás de la nota que contiene un título de libro por la autora estadounidense Harriet Beecher Stowe apuntado incorrectamente? ¿Qué “imagen milagrosa” menciona el famoso explorador en la carta a Henriette Mendelssohn
