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Sprachliche Faktur und Textlichkeit historischer Wissens- und Gebrauchsliteratur. Tagungskonzept und -programm
Sprachliche Faktur und Textlichkeit historischer Wissens- und Gebrauchsliteratur Theoretische Grundlagen, methodische Annäherungen und Fallstudien Tagung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 28.-30. August 2024 Tagungsort: LEUCOREA/ Wittenberg Veranstalter: Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur e.V. Organisation: Simone Schultz-Balluff (Halle-Wittenberg; Tagungsorganisation), Kathrin Chlench-Priber (Bonn), Marco Heiles (Hamburg), Sven Limbeck (Wolfenbüttel) Posit..
mit volblanker varwe und trachenvar. Fellfarben von Pferden in mittelhochdeutscher Literatur
Kollaborative Textarbeit in der Mediävistik : Einsatzmöglichkeiten von Textbearbeitungstools bei der Erschließung von Texten in älteren Sprachstufen des Deutschen
Das Teilfach Germanistische Mediävistik kann bei den Studienanfänger*innen auf keine nennenswerten Vorkenntnisse zurückgreifen, d.h. zu Studienbeginn muss sowohl in die historische Sprache (zumeist handelt es sich um das Mittelhochdeutsche) als auch die vormoderne Literatur (einschließlich der Kultur) grundlegend eingeführt werden. Zumeist geschieht dies auf "engem" Raum: I.d.R. werden innerhalb eines Semesters sprachliche bzw. sprachhistorische, literaturwissenschaftliche und kulturhistorische Grundlagen so vermittelt, dass in den folgenden thematischen Seminaren darauf aufgebaut werden kann. Der Einstieg in die Germanistische Mediävistik ist sehr sprachorientiert, Grammatik und Übersetzen bestimmen das Bild. Dabei wird zu wenig berücksichtigt, dass Übersetzen nicht mit Verstehen gleichzusetzen ist und es hier weiterführender Erschließungswege bedarf, allerdings werden Strategien zum Textverstehen ohne bzw. neben der Übersetzung kaum vermittelt (z.B. über Textverstehensfragen). In den ersten thematischen Seminaren wird ein deutlich literaturwissenschaftlicher Weg beschritten, bei dem Grammatik, sprachliche Formung und Übersetzen nur noch am Rande vorkommen. Die Auseinandersetzung mit dem nicht übersetzten Text erfolgt häufig nur punktuell, nicht selten wird nur noch mittels Übersetzungen über den Text gesprochen
Rozpor ako východisko, láska ako smer u Simone Weilovej (Contradiction as base, Love as direction in writings of Simone Weil)
Article is explaining contradiction and love, Simone Weil‘s essential terms of hermeneutics of human Being. It introduces close relation of these terms with her understanding of God as well as with her overall concept of religion. Author also mentions Simone Weil‘s inspirations with philosophical and spiritual concepts of the East
Finitum et completum per me : Untersuchungen zur inhaltlichen, strukturellen und sprachlichen Redaktion des Codex Breyell (1511)
Die vorliegende Arbeit bietet erstmals eine Gesamtanalyse (Band I) und eine kritische Transkription, Textedition und Übersetzung (Band II) des Codex Breyell, eines medizinisch-pharmazeutischen Vademecums aus dem Jahr 1511. Namensgebender Kompilator dieser Sammelhandschrift ist der Benediktinermönch und Priester-Arzt Heinrich Breyell, der eine Kompilation in überwiegend deutscher, aber auch lateini-scher Sprache vorlegt. Untersucht werden die prosopographische und dialektale Ver-ortung des Schreibers, kodikologisch-paläographische Aspekte sowie die Provenienz und Forschungsgeschichte der Handschrift. Im Fokus steht indes die redaktionelle, inhaltliche und strukturelle Gestaltung des Codex mit kontrastiver Quellenanalyse. Zentral ist die Frage, welche situationelle Konsistenz für die Erstellung und Nutzung des Codex maßgeblich war. Die Arbeit enthält zudem ergänzende Erläuterungen zur mittelalterlichen Medizin sowie umfangreiche Verzeichnisse, Glossare und Register
“I beg you to tell me what has become of Djamila”: The Political Mobilization of Simone de Beauvoir’s Readers During the Boupacha Affair
By Sophia Millman This is a condensed version of a Masters thesis dedicated to the political mobilization of Simone de Beauvoir’s readers. The citations from the letters were translated from French by the author. *** On June 2, 1960, the French government ordered all copies of the daily Algiers edition of Le Monde seized and destroyed to suppress the publication of Simone de Beauvoir’s article “Pour Djamila Boupacha.” Beauvoir, a self-professed “woman of letters”, not “of action[1]”, and one ..
"Wahrheit" und "Nützlichkeit" als Maximen mittelalterlicher Wissenschaft
Frank Rexroth: „Wahrheit“ und „Nützlichkeit“ als Maximen mittelalterlicher Wissenschaft. Videoaufzeichnung des Vortrags auf der Tagung ‚Was ist historische Wissens- und Gebrauchsliteratur? Theoretische Grundlagen und Parameter der Korpusbildung‘ des Netzwerks Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur e.V., Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 29.08.2022. https://doi.org/10.5281/zenodo.7516294.
Schnitt: Melinda Michel (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
Programm der Tagung:
Kathrin Chlench-Priber, Marco Heiles, Sven Limbeck und Simone Schultz-Balluff, Was ist historische Wissens- und Gebrauchsliteratur? Tagungskonzept und Programm, in: Netzwerk Historische Wissensund Gebrauchsliteratur, zuerst Veröffentlicht am 13.06.2022, aktualisierte Version vom 07.11.2022, https://hwgl.hypotheses.org/1801 (PDF: https://doi.org/10.5281/zenodo.7515385)
Spielbücher, Prognostiken und Textamulette als manuscript agents
Marco Heiles, Spielbücher, Prognostiken und Textamulette als ‚manuscript agents‘ ?. Präsentation des Vortrags auf der Tagung ‚Was ist historische Wissens- und Gebrauchsliteratur? Theoretische Grundlagen und Parameter der Korpusbildung‘ des Netzwerks Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur e.V., Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 30.08.2022. https://doi.org/10.5281/zenodo.7515437.
Programm der Tagung:
Kathrin Chlench-Priber, Marco Heiles, Sven Limbeck und Simone Schultz-Balluff, Was ist historische Wissens- und Gebrauchsliteratur? Tagungskonzept und Programm, in: Netzwerk Historische Wissensund Gebrauchsliteratur, zuerst Veröffentlicht am 13.06.2022, aktualisierte Version vom 07.11.2022, https://hwgl.hypotheses.org/1801 (PDF: https://doi.org/10.5281/zenodo.7515385)
Simone Schultz-Balluff, Wissenswelt ‚triuwe‘. Kollokationen – Semantisierungen – Konzeptualisierungen
Die Einheit von Sprach- und Literaturwissenschaft zu fordern, hätte noch vor 40 oder 30 Jahren als Programm ohne Zukunftsfähigkeit gegolten; längst hatten die beiden Geschwister der Philologie institutionell, methodisch und wissenschaftstheoretisch eigene Wege beschritten. Und auch in Zeiten, da so mancher Turn (performative, spatial, cultural turn) die Altgermanistik zu einer kulturwissenschaftlich gewendeten germanistischen Mediävistik verwandelt hatte, mochte keiner so recht an die alte Ei..
A comparative study of form and theology in the works of Flannery O'Connor and Simone Weil
In this comparative study of the form and theology of Flannery O'Connor and Simone Weil I interrogate how Weil's philosophical writings and her theology illuminate O'Connor's use of both narrative and non-fictional forms, and her Catholicism. The Introduction analyses how Weil's concept of superposed reading provides a new method of approaching both O'Connor, her writings, and O'Connor
studies, and focuses on how such apparently different women interconnect. Chapter One explores how both Weil and O'Connor attempt to write their theologies on the
souls of their readers yet are each subject to constraints imposed by form. Weil's concept of locating equilibrium between incommensurates is discussed, and her
distinctively philosophical approach to fictions and fictionality is used to investigate O'Connor's notion of prophetic fictions and the writer's role. Chapter Two assesses how both writers revivify Christian paradoxes. Weil's monstrous concept of affiiction, and O'Connor's use of the grotesque genre to jolt secular man into an
awareness of the sacred are scrutinised. Chapter Three studies how both writers consider an encounter between God and man is possible through the action of grace. My Conclusion interrogates how Weil's work can deepen our understanding of O'Connor's writings, and examines how successful O'Connor is at realising a truly
Christian literature. I conclude that despite being a writer of powerful fictions, O'Connor can not be totally successful in her mission as writer-prophet because
ultimately fiction escapes orthodoxy
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