1,721,159 research outputs found
Hacia una nueva gestión pública? La gobernanza de los sistemas universitarios en Ingleterra, Los Paises Bajos, Austria y Alemania
Gesellschaft, Sinn und Handeln: Webers Konzept des sozialen Handelns und das Frame-Modell
Cross-border cooperation: the meaning of cognitive and normative expectations for the emergence of Global research and development cooperation
Drawing on Niklas Luhmann's theory of social systems, we analyse the importance of different styles of expectation (cognitive and normative) for global research and development. In our study, we find that contrary to Luhmann's prediction in 1971, the normative expectation style still plays a vital role for the cooperative deals under examination. The second result of our study is that non-state mechanismus such as reputation, resource-dependency and trust are highly important for the stabilization of normative expectations in global business transactions. The role of the state-based legal system is reduced to stabilizing few, albeit crucial, normative expectations. --
On the way towards new public management? The governance of university systems in England, the Netherlands, Austria, and Germany
Structures and problems of research in German higher education: an overview and an agenda for further studies
This article offers a comprehensive overview of the structure and problems of research in German higher education institutions, identifying specific areas of stress and change that deserve further research. The authors begin with some basic information on the institutional, financial, and personnel structures of the German system with a special emphasis on their research function. Then they identify several areas of stress concerning the role and future of research at universities: increasing financial constraints and a growing emphasis on the teaching function of higher education; growing pressures toward accountability and usefulness; changing conditions and expectations for research training and junior staff careers; and tendencies to shift research to institutes outside the universities. The next step is to analyze structures of and actors in regulation, steering, and control of higher education in Germany, and the growing concern inside and outside higher education that the traditional distribution of power and patterns of regulation may block the search for necessary reforms
Wie hängen Work Logics, Vorstellungen gesellschaftlichen Zusammenhalts und politische Orientierungen zusammen? Transkripte der Gruppendiskussionen
DE: Der Datensatz der Studie "Work Logics" enthält Transkripte von 7 Gruppendiskussionen mit 6 verschiedenen Berufsgruppen (Lehrer:innen, Ingenieur:innen, Verwaltungsangestellte, Unternehmer:innen, Klinikclowns, Pastor:innen), welche zwischen 2023 und 2024 durchgeführt wurden. Insgesamt nahmen 38 Personen im Alter von 25-75 Jahren an den je zwei- bis dreistündigen Gruppendiskussionen teil, die sich auf vier bis sechs Teilnehmer*innen pro Diskussion verteilten. In den Gruppendiskussionen stand das subjektive Erleben der politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Krisen der letzten Jahre im Zentrum. Exmanente Fragen thematisierten die Themenbereiche Zusammenhalt, Politik und Staatlichkeit, eigenes Handeln sowie Partei- und Politikpräferenzen, um die Orientierungsrahmen und Problemlösungsstrategien der unterschiedlichen Berufsgruppen zu rekonstruieren. Eine Nachnutzung dieses Datensatzes unter anderen thematischen Gesichtspunkten, wie z.B. in der Arbeitssoziologie, politischen Soziologie oder Sozialstrukturanalyse, ist ebenfalls möglich.
EN: The dataset of the "Work Logics" study contains transcripts of 7 group discussions with 6 different occupational groups (teachers, engineers, administrative employees, entrepreneurs, hospital clowns, pastors), conducted between 2023 and 2024. A total of 38 people participated in these discussions, with four to six participants per discussion, which lasted between two and three hours each, focusing on subjective experience related to political developments and societal crises during recent years. Exmanent questions aimed to explore topics such as social cohesion, politics and statehood, personal actions, and party and political preferences in order to reconstruct the orientation frameworks and problem-solving strategies of the different occupational groups. Secondary uses of the dataset under other thematic aspects, such as in the sociology of work, political sociology as well as analysis of social structure, are also possible
Subjekte als Grenzgänger der Organisationsgesellschaft? Beitrag zur Tagung "Organisationsgesellschaft" der AG OrgSoz 10./11.4.02
"Die Leistungen und Funktionen von Organisationen für moderne Gesellschaften sind in neuen
organisationssoziologischen Arbeiten aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven
beleuchtet worden. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt sozialer Differenzierung (s. die
Beiträge in Tacke 2001) sind Organisationen als "Grenzgänger" und Multireferenten
ausdifferenzierter Funktionssysteme analysiert worden, die sozial- und systemintegrative
Funktionen übernehmen und dabei Widersprüche und Ungleichzeitigkeiten prozessieren und
Innovationen hervorbringen. In der Organisationsgesellschaft leisten, tun und strukturieren
Organisationen fast alles, was sozial abläuft. Dieser Beitrag wendet sich ganz bestimmten Umwelten der Organisationen zu und der Art, wie diese zu Ressourcen und constraints von Organisationen werden: Nämlich den Leistungen und Funktionen der Organisationsmitglieder und deren Voraussetzungen. Er geht der These nach, dass Arbeitsorganisationen, die sich in turbulenten Umwelten flexibilisieren, sowohl strategisch als auch by default dazu vermehrt auf das Handlungs- und Strukturierungsvermögen lebendiger Subjektivität zurückgreifen. Damit verändern sich die wechselseitigen Beziehungen von Mitgliedern und Organisationen, die wechselseitigen Erwartungen, Mitgliedsrollen und Indifferenzzonen.
Ich werde zunächst eine kleine theoretische Bestandsaufnahme der Wirkungen und
Wechselwirkungen zwischen Organisationen und Subjektivität vornehmen und dann eine
strukturationstheoretisch basierte Sicht vorschlagen. Diese ermöglicht die Analyse von
Prozessen wechselseitiger Strukturierung und Positionierung von Organisationen und
Subjekten. In solchen Prozessen werden die Grenzen der Mitgliedsrollen und
Indifferenzzonen zur Disposition gestellt, neu gezogen und verhandelt – wobei
Organisationen weder die Subjektivität ihrer Mitglieder vollständig subsumieren können,
noch die Mitgliedsrolle ganz in Marktbezug und Arbeitskraftunternehmertum auflösen.
Vielmehr werden organisationelle Indifferenz und Spezifizierung organisationeller
Erwartungen zwischen Organisationen und Subjekten auf veränderte Art ins Verhältnis
gesetzt." (Textauszug
Die Hochschulen auf dem Weg in die Audit Society: über Forschung, Drittmittel, Wettbewerb und Transparenz
Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates in Deutschland für mehr Marktförmigkeit und Leistungstransparenz im Hochschulbereich führten im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern nicht zu forschungspolitischen Konsequenzen. Während Großbritannien z.B. eine flächendeckende, zentral organisierte Forschungsevaluation etablierte, die unmittelbare Auswirkungen auf die Zuteilung der Finanzmittel für die Universitäten hatte, und die Niederlande ebenfalls eine zentrale Forschungsevaluation einführten, wurde in der Bundesrepublik lediglich die Relation von Drittmitteln und antragsungebundener Grundausstattung zugunsten der ersteren verändert. Das heißt, die Wettbewerbselemente wurden zwar verstärkt, jedoch wurde weder eine entsprechende Leistungstransparenz hergestellt, noch die Steuerungsfähigkeit der Hochschulen vergrößert. Die Folge dieser Politik ist eine beständige Auseinanderentwicklung von Grundausstattung und Drittmitteleinwerbungen, wie der Autor anhand von verschiedenen Grafiken zeigt. Er gibt einen Überblick über die fachspezifische Anzahl der Drittmittelanträge in den letzten drei Jahren und diskutiert die Folgen der gegenwärtigen Förderpraxis und Drittmittelfinanzierung für die Durchführung von Forschungsvorhaben sowie für die Drittmittelgeber. (ICI2
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