199 research outputs found

    Einsatz von Moulagen in der Lehre der Klinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau

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    Die seit den 1980er Jahren in Vergessenheit geratenen Sammlungen von medizinischen Wachsbildnissen, sogenannten Moulagen, der Hautkliniken in Deutschland geraten seit einigen Jahren wieder vermehrt in das Blickfeld der Medizinhistoriker sowie auch der modernen studentischen Lehre.Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Moulagensammlung der Freiburger Universitätshautklinik, welche mit aktuell 827 Stück (nach Bonn) die zweitgrößte Kliniksammlung der Wachsabbildungen in Deutschland darstellt und eng mit der Geschichte der Dermatologie und auch der Entwicklung der Freiburger Hautklinik verknüpft ist. Unter den ärztlichen Moulagenförderern Jacobi, Rost und Stühmer wurden durch die Moulageure Johnsen, Vogelbacher und zuletzt Niehues über ein halbes Jahrhundert Wachsmodelle von Hauterkrankungen von Patienten der Freiburger Hautklinik abgeformt.Insbesondere soll ein Blick auf den Einsatz der Moulagen als Lehrmittel geworfen werden, dem sie in Freiburg gemäß ihrem ursprünglichen Verwendungszweck seit 2007 wieder nachkommen. Die Evaluationsergebnisse der Freiburger Studierenden ergaben hierbei eine signifikante Besserbewertung der Moulagenkurse im Vergleich zu den sonstigen Kursinhalten des dermatologischen Praktikums, was sich auch mit den Ergebnissen anderer Studien über die Nutzung von Moulagen in der Lehre deckt.Hieraus ergibt sich natürlich ein Spannungsfeld zwischen dem Objekt als kulturhistorisches Gut und seinem Einsatz in der wissenschaftlichen Lehre, vor dem viele Universitäten stehen. Es bedarf also weiterer Lösungsansätze, um die wertvollen Lehrmittel wieder einer breiten Masse von Studierenden verfügbar zu machen. In Freiburg erfolgte ein erster Schritt mit einer Digitalisierung und Katalogisieren in einer Datenbank unter der Leitung des Dermatologen Faber. Weitere zukünftige Schritte sind die Nutzung moderner Techniken zur Erstellung von digitalen 3D-Modellen, welche virtuell betrachtet werden oder mittels 3D-Druckern für den Einsatz in der studentischen Lehre dupliziert werden können

    Bestimmung der antiinflammatorischen Wirkung und der Verträglichkeit von pflanzlichen kosmetischen Zubereitungen im UV-Erythemtest

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    Die antiinflammatorische Wirkung von CO2-Pflanzenextrakten aus Johanniskraut (Hypericum perforatum L.), Hopfen (Humulus lupulus L.) und Mangoingwer (Curcuma amada Roxb.) wurde in vitro an mit Sonnensimulator-bestrahlten, immortalisierten primären humanen Keratinozyten untersucht. Alle drei Pflanzenextrakte zeigten hier eine statistisch signifikante dosisabhängige antiinflammatorische Wirkung. Anschließend wurde in einer monozentrischen, prospektiven, kontrollierten und randomisierten Doppelblindstudie die antiinflammatorische Wirkung in vivo im UV-B-Erythemtest und die allgemeine Hautverträglichkeit im okklusiven Patchtest bei 40 gesunden Probanden untersucht

    Die Bedeutung von Silizium im menschlichen Organismus unter besonderer Berücksichtigung der Haut und Hautanhangsgebilde

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    Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Silizium im menschlichen Körper mit besonderer Berücksichtigung von Haut und Hautanhangsgebilden in Form eines systematischen Reviews. Silizium ist neben Eisen und Zink eines der am häufigsten vorkommenden Spurenelemente im menschlichen Körper. Der größte Anteil findet sich im Bindegewebe wieder, wo es höchstwahrscheinlich als struktureller Vermittler zur Elastizität und Aufbau mitbeiträgt. Obwohl die exakte physiologische Rolle Siliziums innerhalb des menschlichen Körpers bis heute noch nicht eindeutig geklärt ist, verdichten sich eine Vielzahl von Hinweisen, dass es an einigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt ist. Bereits in den 1970er Jahre berichtete Carlisle erstmals über den bedeutenden Einfluss von Silizium in der Knochenentwicklung, der Knochenmineralisation und der Knorpelbildung. Tierstudien und klinischen Studien berichten, dass Silizium aber auch für den Erhalt sowie die optimale Bildung der Kollagenmatrix im Bindegewebe essentiell ist und höchstwahrscheinlich auch präventive Funktion bei der Aufrechterhaltung der endothelialen Gefäßgesundheit übernimmt. In der Haut nimmt Silizium vor allem einen wichtigen Stellenwert in der Kollagenbildung ein und besitzt in seiner molekularen Form selbst hygroskopische Eigenschaften, wodurch Spannungs- und Feuchtigkeitszustand der Haut mitreguliert werden.Die Studienlage rund um den Einsatz siliziumhaltiger Nahrungsergänzungsmittel ist bis heute eher gering aussagekräftig und nicht eindeutig geklärt. Trotzdem werben zahlreiche pseudowissenschaftliche Gesundheitsseiten und Reformhäuser mit Silizium als dem „essentiellen Spurenelement“ für Haut, Haare und Nägel und treiben durch teils unbelegte Versprechungen den Verkauf zahlreicher siliziumhaltiger Nahrungsergänzungsmittel erfolgreich voran. Aus wissenschaftlicher Sicht wird Silizium aktuell noch nicht als „essentielles Spurenelement“ angesehen, bedarf jedoch aufgrund zahlreicher interessanter Ansätze im Bereich der Osteoporose-, Arzneimittel- und dermatologischen Forschung dringlichst weiteren Untersuchungen, um endlich seine exakte molekulare Rolle zu entschlüsseln

    Die Haut mag’s bitter

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    SummaryBitterstoffrezeptoren gibt es nicht nur auf der Zunge, sondern vermutlich auch im gesamten Magen-Darm-Trakt und in allen extraintestinalen Organen. Bitterstoffe aus dem Gelben Enzian und der Weidenrinde binden an Bitterstoffrezeptoren der Haut. Sie beleben den Hautstoffwechsel und stärken die Hautbarriere, zum Beispiel bei Neurodermitis. In der Anthroposophischen Medizin wendet man Bitterstoffe innerlich zur Behandlung von sogenannten Leberdermatosen wie Akne oder Rosazea an.</jats:p

    Haut und Pflanzen

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