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DH studieren! Auf dem Weg zu einem Kernund Referenzcurriculum der Digital Humanities
Der Status der Digital Humanities als eigenständiger wissenschaftlicher Bereich ist seit langem in der Diskussion. Ein wichtiger Aspekt in der fortschreitenden Verfestigung als Disziplin oder Fach ist die Vermittlung von DH in der Lehre. Dies geschieht bereits auf allen Ebenen der Ausbildung: von einzelnen Kursen und Modulen, über angestimmte Angebote, Zertifikate und Summer Schools, bis hin zu BA-, MA- und Promotionsstudiengängen. Für den Erfolg dieser Lehrprogramme, für die Verwertbarkeit der Abschlüsse für die Studierenden und die Attraktivität der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt ist ihre Erkennbarkeit als DH-Ausbildungen mit ganz bestimmten Lehrinhalten und Zielkompetenzen von besonderer Bedeutung. Kern- und Referenzcurricula für die verschiedenen Spielarten von DH-Programmen wären ein geeignetes Mittel, um die Kohärenz der Ausbildungen zu verbessern und sichtbar zu machen. Auf dem Weg dorthin werden zunächst eine empirische Sichtung der bestehenden Angebote, ein analytisches Raster zu ihrer Untersuchung, ein Modell der verschiedenen Grundtypen, eine erste Zusammenstellung der typischen Lehrinhalte und Zielkompetenzen sowie Überlegungen zum Aufbau neuer Studienprogramme benötigt. Das vorliegende Papier versucht in diesem Sinne die Grundlagen für gemeinsame Kern- und Referenzcurricula zu legen, die dann innerhalb der Fachgemeinschaft der DH-Ausbildung weiter diskutiert werden müssen. Der vorliegende Bericht enthält außerdem im Anhang ein Konzeptpapier von Manfred Thaller: “Vorüberlegungen zu einem Referenzcurriculum, das Zwiebelschalenmodell und der Nürnberger Informatikkern”
DH studieren! Auf dem Weg zu einem Kernund Referenzcurriculum der Digital Humanities
Der Status der Digital Humanities als eigenständiger wissenschaftlicher Bereich ist seit langem in der Diskussion. Ein wichtiger Aspekt in der fortschreitenden Verfestigung als Disziplin oder Fach ist die Vermittlung von DH in der Lehre. Dies geschieht bereits auf allen Ebenen der Ausbildung: von einzelnen Kursen und Modulen, über angestimmte Angebote, Zertifikate und Summer Schools, bis hin zu BA-, MA- und Promotionsstudiengängen. Für den Erfolg dieser Lehrprogramme, für die Verwertbarkeit der Abschlüsse für die Studierenden und die Attraktivität der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt ist ihre Erkennbarkeit als DH-Ausbildungen mit ganz bestimmten Lehrinhalten und Zielkompetenzen von besonderer Bedeutung. Kern- und Referenzcurricula für die verschiedenen Spielarten von DH-Programmen wären ein geeignetes Mittel, um die Kohärenz der Ausbildungen zu verbessern und sichtbar zu machen. Auf dem Weg dorthin werden zunächst eine empirische Sichtung der bestehenden Angebote, ein analytisches Raster zu ihrer Untersuchung, ein Modell der verschiedenen Grundtypen, eine erste Zusammenstellung der typischen Lehrinhalte und Zielkompetenzen sowie Überlegungen zum Aufbau neuer Studienprogramme benötigt. Das vorliegende Papier versucht in diesem Sinne die Grundlagen für gemeinsame Kern- und Referenzcurricula zu legen, die dann innerhalb der Fachgemeinschaft der DH-Ausbildung weiter diskutiert werden müssen. Der vorliegende Bericht enthält außerdem im Anhang ein Konzeptpapier von Manfred Thaller: “Vorüberlegungen zu einem Referenzcurriculum, das Zwiebelschalenmodell und der Nürnberger Informatikkern”
((Kontext (Text)) Edition) Rekontext
Wissenschaftliche Editionen berücksichtigen immer schon und im Digitalen nun weiter ausgreifend und eine mehrfache Medialität (Form, Inhalt) einbeziehend die Kontexte von zu edierenden Werken. Zugleich stellen sie ihre Gegenstände in einen neuen Kontext, der durch die Edition selbst und durch ihre Publikationsformen gebildet wird. Die Frage nach Kontext und Rekontextualisierung ist dadurch gleich doppelt zu stellen. Sie betrifft auch die Historizität gewesener und überlieferter Kontexte, ihre Aktualisierung in der Edition und Neukonstruktion zusätzlicher Kontexte. Diese Verhältnisse werden im Beitrag vor dem Hintergrund abstrakterer Modelle von Edition, Text und Werk beleuchtet
Herausforderungen für die Klassifikation historischer Buchillustrationen. Überlegungen am Beispiel retrodigitalisierter Kinder- und Jugendsachbücher des 19. Jahrhunderts
Helm W, Im C, Mandl T, Schmideler S. Herausforderungen für die Klassifikation historischer Buchillustrationen. Überlegungen am Beispiel retrodigitalisierter Kinder- und Jugendsachbücher des 19. Jahrhunderts. In: Sahle P, ed. DHd 2019: Digital Humanities: multimedial & multimodal: Konferenzabstracts, Universitäten zu Mainz und Frankfurt: 25. bis 29. März 2019: 6. Tagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. . Frankfurt/Main; Mainz: Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.; 2019: 300-304
Kodikologie und Paläographie im digitalen Zeitalter 4 - Codicology and Palaeography in the Digital Age 4
Alles ist im Fluss - Ressourcen und Rezensionen in den Digital Humanities
A single abstract from the DHd-2018 Book of Abstracts.Sofern eine editorische Arbeit an dieser Publikation stattgefunden hat, dann bestand diese aus der Eliminierung von Bindestrichen in Überschriften, die aufgrund fehlerhafter Silbentrennung entstanden sind, der Vereinheitlichung von Namen der Autor*innen in das Schema "Nachname, Vorname" und/oder der Trennung von Überschrift und Unterüberschrift durch die Setzung eines Punktes, sofern notwendig
Rekontextualisierung als Forschungsparadigma des Digitalen
Der Begriff der Rekontextualisierung hat in neueren diskursanalytischen Forschungen zu digitalen Medien einen erstaunlichen Aufschwung erfahren. Die für digitale Medien charakteristische Möglichkeit, durch serielle Reihungen, Rekombination, Einbettung und Vernetzung digitaler Objekte neuen Sinn zu generieren, wird dadurch auf den Begriff gebracht. Auch für methodologische Fragestellungen zu digitalen Forschungsinfrastrukturen und digitalen Methoden kann der Begriff der Rekontextualisierung als Leitkonzept dienen. Der Band diskutiert aus interdisziplinärer Perspektive die Potenziale des Rekontextualisierungsbegriffs als Schlüsselbegriff digitaler Forschung
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