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Zurück in die Zukunft – Digitale Medien, historische Buchforschung und andere komparatistische Abenteuer
Die Engländer sind eine Plage‘. Der Blick auf (andere) Italienreisende in Reiseberichten von Fanny Lewald und Charles Dickens
Control System for Automated Technological Process of Hot Stamping—A Case Study
Hot forming process has been used more and more frequently in the production of body structures of modern ultralight passenger cars for several years. This, unlike the commonly used cold stamping, is a complicated process, combining heat treatment and plastic-forming methods. For this reason, permanent control at each stage is required. This includes, among others, measurement of the blank thickness, monitoring its heating process in the suitable atmosphere in the furnace, control of the forming process itself, measurement of shape-dimensional accuracy as well as mechanical parameters of the finished drawpiece. This paper discusses the method of controlling the values of production parameters during the hot stamping process of a selected drawpiece. For this purpose, digital twins of the production line and the stamping process, made in accordance with the assumptions of Industry 4.0, have been used. Individual components of the production line with sensors for monitoring process parameters have been shown. The system’s response to emerging threats has also been described. The correctness of the adopted values is confirmed via tests of mechanical properties and the assessment of the shape-dimensional accuracy of a drawpiece test series
Wolfgang F. Bender/Siegfried Bushuven/Michael Huesmann (Hg.), Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts. Bibliographie und inhaltliche Erschließung deutschsprachiger Theaterzeitschriften, Theaterkalender und Theatertaschenbücher.: München/New Providence/London/Paris: K. G. Saur 1994–2005. 3 Teile in 8 Bänden. ISBN 3-598-23181-4. Preis: € 998,- (Gesamtwerk).
Die diversen Gesellschaften zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und die Arbeitsgemeinschaft Theaterhistoriographie der Gesellschaft für Theaterwissenschaft können sich glücklich schätzen: Nach vierzehnjähriger Arbeit ist das Großunternehmen zur Auswertung deutschsprachiger Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts erfolgreich beendet worden.
Als Ergebnis liegen nun drei Teile vor, die chronologisch sortiert sind: Teil 1 widmet sich den ersten dreißig Jahren der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Teil 2 dem vorletzten Dezennium und Teil 3 dem letzten Dezennium, also den Jahren 1791 bis 1800. Diese drei Teile sind wiederum in mehrere Bände aufgeteilt, die sich zum einen am Alphabet orientieren (das heißt etwa für den letzten Teil, dass die umfangreichen Beschreibungen in zwei Gruppen A bis K (Band 1) und K bis Z (Band 2) gegliedert wurden), zum anderen jeweils einen Band Gesamtregister sowie Ergänzungen der vorhergehenden Teile versammeln.
Nach dieser etwas kompliziert anmutenden Einleitung ist zu sagen, dass sich Bibliographie und inhaltliche Erschließung der Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts tatsächlich von ihrer Konzeption und vom Aufbau her ohne eingehende Lektüre der Benutzungshinweise nicht von selbst erklären. Nach dem Studium der gewählten Methoden überzeugt die Durchführung allerdings allenthalben.
Das Erschließungsvorhaben steht in der Tradition von Untersuchungen zum Zeitschriftenwesen des 18. Jahrhunderts – Theaterzeitschriften und -periodika haben allerdings bislang keine Berücksichtigung gefunden. Genau diese Forschungslücke schließt vorliegende Bibliographie, die von Wolfgang F. Bender, Siegfried Bushuven und Michael Huesmann (unter Mitarbeit von Hans-Joachim Jakob) herausgegeben wurde. Inhaltlich sind die Theaterperiodika jener Zeit insofern von großer Bedeutung, als sie die bürgerlichen Bemühungen um Geschmacksbildung und den engen Zusammenhang von Kunst, gesellschaftlicher Erziehung und Theater konturieren sowie das sich neu entwickelnde Verständnis der Bühne als Ort authentischer Empfindung aufzeigen. Jene Theaterzeitschriften versammeln nicht nur Informationen zu Personen, Stücken und theatertheoretischen Überlegungen, sie nähern sich auch der Konzeption von Theater als Spiegel menschlicher Verhaltensweisen und didaktischem Instrument im Prozess der Zivilisation an.
Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Fritz Thyssen Stiftung finanzierten Forschungsprojektes zur Erschließung und Auswertung von Theaterzeitschriften, -kalendern und -taschenbüchern wurden nun sämtliche Theaterperiodika, die im deutschsprachigen Raum zwischen 1750 und 1800 erschienen sind, in die Bibliographie aufgenommen und nach den RAK-WB, den Regeln zur alphabetischen Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken, beschrieben. Damit wurden auch Angaben über Herausgeber, Umfang und Illustrationen erstmals systematisch festgehalten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt aber – wie gesagt – in der inhaltlichen Erschließung der Periodika (es wurden übrigens auch Druckschriften aufgenommen, die in tagebuchhaft-kontinuierlicher Weise über Gegenstände des Theaters berichten).
So erfassten die Herausgeber nicht nur jedes Periodikum in einer ersten Verlistung und versahen diese mit Provenienzangaben, Zitiersiglen und Anmerkungen, sondern sie verzeichneten in einem eigenen (und umfangreichen) Teil die einzelnen Inhalte eines jeden Heftes dieser sowohl inhaltlich als auch formal-bibliographisch ausgewerteten Periodika. Im Anschluss daran wurde die inhaltliche Erschließung in 15 Registerteilen vorgenommen. Diese sind wiederum nach Schlagwörtern, Personennamen, Biographien, Beiträgern, Schauspielergesellschaften, dramatischen Werken, Aufführungs- und Dramenkritiken, abgedruckten Theaterstücken, nicht-dramatischen Werken, Theaterorten, Theaterbauten, Theaterreden, Spielplanverzeichnissen und Ensembleverzeichnissen sortiert. Das bedeutet: Jede Zeitschrift kann einzeln durchsucht werden, die noch wichtigere, nämlich übergreifende inhaltliche Suche gewährleisten die Gesamtregister.
Mit der Auswahl der Registergruppen sind nicht nur – ja man möchte sagen – sämtliche theaterhistorische Fragestellungen (vor allem zu den Theaterreformen und zum Nationaltheatergedanken – als Gegenmodell zu Hamburg seien hier Wien 1776, Mannheim 1777, Berlin 1786 und München 1789 genannt) gewinnbringend suchbar, auch für andere Disziplinen, wie die Literaturwissenschaft oder die Kunstgeschichte, wird sich die vorliegende Bibliographie als nützliches Suchinstrument erweisen.
Im Übrigen sind auch regionale Suchbegriffe leicht zu lokalisieren, sind doch immerhin die meisten Almanache im Titel einer Stadt oder Region zugewiesen: So findet man etwa mehrere Augsburger Theater-Journale oder den Linzer Theaterallmanach von 1796, unmittelbar gefolgt vom Münchener Theater-Journal von 1800, von verschiedenen Nürnberger Theater-Journalen sowie zahlreichen Wiener Zeitschriften. Darunter befindet sich etwa auch die Wienerische Dramaturgie, die 1776, also im Jahr der Erhebung des Wiener Burgtheaters zum Nationaltheater, bei Thomas Trattner erschienen ist und wichtige Inhalte zu Abraham a Santa Clara, Aristoteles und Lessing versammelt. Buchdruckgeschichtlich äußerst interessant ist der Almanach des Theaters in Wien von 1774, der bei Joseph Kurzböck gedruckt wurde und Auskunft über Schaubühnen in Wien gibt.
Nicht nur die wissenschaftliche Forschung zur (Theater)Geschichte des 18. Jahrhunderts freut sich über dieses wertvolle und nützliche Suchinstrument, auch fachspezifische Bibliotheken können dieses Nachschlagewerk für ihre Sacherschließung einsetzen: Der vorliegende Thesaurus, der hierarchisch geordnet und mit Äquivalenz- sowie Assoziativbegriffen versehen ist, bezieht sich zwar auf sämtliche in den ausgewerteten Zeitschriften vorhandene Aussagen bzw. qualifizierte Begriffe und Informationen zu Sachverhalten, er ist aber ebenso aufgrund der Vielzahl der behandelten Themenkreise für weitere Bibliographien mustergültig.
Der Thesaurus ist modifiziert auf alle drei Teile angewendet und startet mit dem Schlagwort "Abgehen", das auf das übergeordnete "Auftreten" verweist, während die "Beredsamkeit" auf "Bewegung", "Gang", "Gebärde" bis hin zur "Stellung (Körperhaltung)" als Synonym zeigt. Eine alternative Ordnung über die Schlagwörter, die im genannten Zeitraum zur Anwendung gekommen sind, bieten weiters 14 Themenkreise: z. B. "Literarische Strömungen/Literarischer Markt", "Deutschland als (Kultur)Nation", "der Schauspieler und sein Publikum" etc.
Das Lesepublikum dieser Vollständigkeit beanspruchenden Bibliographie wird aber auch – sofern es sich die Zeit nimmt, sich mit den Methoden und dem Aufbau dieses Werkes auseinanderzusetzen – aus den Theorien zum Theaters des 18. Jahrhunderts reichlich angeregt: "Ich erträume mir manchmal in einsamen Stunden süsser Fantasie ein Ideal der Schauspielkunst, wo ganz die edlen Zwekke derselben – aufheiternde, reines Vergnügen gewährende Erholung, Veredlerung der Menschheit – erreicht würden; [...] wo der Stand des Schauspielers so ehrenvoll wäre, als edel seine Bestimmung ist [...] wo das ganze Publikum mit gleicher Wärme sich für die Bühne interresirte; mit einem Worte, wo das Theater Hautaugenmerk des Staats und seiner wichtigsten Angelegenheiten, nicht gefahrvolle Entreprise eines oder einiger Bürger wäre! Aber traurig erwache ich aus meinen Fantasien, dazu dämmern die Aussichten noch nicht in der weitesten Ferne: vielleicht dass wir im Jahre 2440 der Realisirung dieses Traums näher sind." (Dramaturgische Blätter. Frankfurt: Esslinger 1788, S. 151f.
Genetic variation in the choline O-acetyltransferase gene in depression and Alzheimer's disease: the VITA and Milano studies
Linkage studies point to the long arm of chromosome 10 being a susceptibility region for Alzheimer's disease (AD). Additionally, the gene choline O-acetyltransferase (CHAT) located on chromosome 10 was discussed for conveying risk towards AD, but the results are ambiguous. We examined a possible association of nineteen single-nucleotide polymorphisms (SNPs) in the CHAT gene in a longitudinal cohort study, the Vienna Tansdanube Aging (VITA)-study, in which all subjects were 75 years old at baseline. For replication, we used a more heterogeneous case-control sample from Milano with early and late AD. Nominal allelic and genotypic associations with AD risk in the cross-sectional VITA sample were found for rs3810950 (p = 0.038 for genotype, OR = 1.66 95% CI 1.03-2.68, p = 0.052 allele-wise). When combining both VITA- and Milano study rs3810950 was significantly associated with AD (p(combined) = 0.01634; power = 82%). This association was highly significant for APOEε4 carriers (p = 0.009 for genotype, OR = 3.21 95% CI 1.43-7.19 p = 0.007 allele-wise). Furthermore, an association of rs1880676 with AD was specific to carriers of the APOEε4 risk allele (p = 0.008, genotype; OR = 3.47 95% CI 1.50-8.01 p = 0.005 allele-wise). For depressive symptoms, we found a nominally significant association of rs3810950 with minor and major depression (p = 0.023, genotype; p = 0.008, allele). Applying Benjamini and Hochberg correction these associations could not be confirmed and also not be replicated in the more heterogeneous Milano sample. While our data therefore do not seem to support a major role for CHAT genetic variation in geriatric depression and AD, there might be a minor contribution in geriatric patients with depression and late onset AD, in particular those carrying the APOEε4 genotype
Binding patterns of DTR-specific antibodies reveal a glycosylation-conditioned tumor-specific epitope of the epithelial mucin (MUC1)
Glycosylation determines essential biological functions of epithelial mucins in health and disease. We report on the influence of glycosylation of the immunodominant DTR motif of MUC1 on its antigenicity. Sets of novel glycopeptides were synthesized that enabled us to examine sole and combined effects of peptide length (number of repeats) and O-glycosylation with GalNAc at the DTR motif on the binding patterns of 22 monoclonal antibodies recognizing this motif. In case of unglycosylated peptides almost all antibodies bound better to multiple MUC1 tandem repeats. Glycosylation at the DTR led to enhanced binding in 11 cases, whereas 10 antibodies were not influenced in binding, and one was inhibited. In nine of the former cases both length and DTR glycosylation were additive in their influence on antibody binding, suggesting that both effects are different. Improved binding to the glycosylated DTR motif was exclusively found with antibodies generated against tumor-derived MUC1. Based on these data a tumor-specific MUC1 epitope is defined comprising the ...PDTRP... sequence in a particular conformation essentially determined by O-glycosylation at its threonine with either GalNAcα1 or a related short glycan. The results can find application in the field of MUC1-based immunotherapy
