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    Ergebnisbericht

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    Vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit von Lehrkräften mit ihrer Arbeitssituation, fehlender Attraktivität des Lehrberufes und massiven Problemen der Sicherung der Unterrichtsversorgung erkundet die Studie den arbeitspolitischen Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation an Sachsens Schulen. Dazu wurden Arbeitszeit, Arbeitsbelastungen und Arbeitsbedingungen an Grundschule, Oberschule und Gymnasium in Sachsen mit einer repräsentativen Umfrage unter Lehrkräften im Sommer 2022 untersucht. Die Studie zeichnet sich durch einen integrierten Ansatz der Ermittlung von Arbeitszeit und den Wirkungen zahlreicher Belastungsfaktoren aus. Von 23.843 Lehrkräften in Sachsen nahmen 1.473 Lehrkräfte (6,2% der Grundgesamtheit) aus 300 Schulen teil (25,6% der Schulen). Die umfangreichen Auswertungen präsentieren Daten zum Umfang und zur individuellen Streuung der Arbeitszeit, zur Mehrarbeit und zur Verteilung der Tätigkeiten. Außerdem geht es um die qualitativen Belastungen (z. B. schulspezifische Belastungen, digitaler Stress) und die Fort- und Weiterbildung. Alle Belastungsfaktoren wurden unter dem Aspekt von Arbeitszufriedenheit und Gesundheit analysiert. Zusammenhangsanalysen zeigen Unterschiede in der Arbeitssituation von Teilzeitkräften, Lehrkräften mit Sorgearbeit u. a. Erstmals untersucht wurde der Zeitanteil neuer, zusätzlicher Aufgaben (z.B. digitale Unterrichtsvorbereitung, Inklusion, Lernstands-Dokumentationen, Vergleichsarbeiten, pandemiebedingte Zusatzaufgaben) und ihren Einfluss auf die Mehrarbeit. Eine Besonderheit bildet eine qualitative Analyse der Möglichkeiten und Grenzen von Lehrkräften ihre Arbeitszeit im vertraglichen Rahmen zu halten. Sie zeigt, dass die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, zu einer Verschlechterung der Bildungsqualität und großen Unzufriedenheit unter Lehrkräfte führen. Dabei bestünden Möglichkeiten, Aufgaben an andere Beschäftigtengruppen abzugeben und gezielte Entlastungen vorzunehmen. Ein Schwerpunkt bildet die Erhebung zum Stand der Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens. Sie ergibt, dass Sachsen gegenüber dem Bundesgebiet im Jahr 2022 zurückliegt und die Erwartungen der Lehrkräfte nicht erfüllt werden. Vielmehr wird von vielen Hindernissen berichtet. Besonders problematisch erscheint, dass eine große digitale Kluft zwischen Sachsens Schulen besteht. Während die Mehrheit der Grundschulen eine mittlere digitale Reife aufweist, gehören 66% der Oberschulen/Gymnasien zu digitalen Nachzügler-Schulen. Dies bedingt sehr unterschiedliche berufliche Entwicklungschancen und eine systematische Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern. Insgesamt ist die Digitalisierung in Sachsen mit erhöhten Belastungen für Lehrkräfte verbunden. Die Studie folgert, dass vier zentrale Ansatzpunkte bestehen, um die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften zu verbessern. Erstens müssen die Regelungen zur Aufgabenverteilung und zur Arbeitszeit in Sachsen angepasst werden. Zweitens ist die partizipative Entwicklung von Schulstrategien zur Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens flächendeckend geboten. Drittens sollten nicht nur aus Gleichbehandlungsgründen Maßnahmen gegen die strukturelle Ungleichbehandlung von Lehrkräften in Sachsen und Maßnahmen gegen die digitale Kluft ergriffen werden. Viertens sollten Mittel bereitgestellt werden, um eine situationsangemessene Belastungsregulation auf der Schulebene leisten zu können.Stichworte: Arbeitszeit, Arbeitsbelastung, Lehrer, Lehrkräfte, Schulen, Digitalisierung, Arbeitszeit-Verordnung, Arbeitspoliti

    Lehrkräfte an öffentlichen Schulen ; Ergebnisbericht

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    Im Rahmen einer empirischen Studie im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften Niedersachsen haben insgesamt 2.869 Lehrerinnen und Lehrer ein Jahr lang von Ostern 2015 bis Ostern 2016 ihre Arbeitszeiten zeitnah und minutengenau in einem speziell entwickelten Zeiterfassungstool für schulische Lehrtätigkeiten eingetragen. Auf diese Weise wurde erstmalig im großen Umfang die Arbeitszeit von Lehrkräften systematisch in Niedersachsen erfasst, statt auf Schätzverfahren zurückgreifen zu müssen. Darauf aufbauend haben 2.108 Lehrkräfte auch umfassend Auskunft gegeben über ihre Arbeitssituation und ihre Arbeitsbelastung an öffentlichen Schulen Niedersachsens. Erhebungszeitraum war 19. Februar bis 7. März 2016. Auf Grundlage des arbeitswissenschaftlichen Belastungs-Beanspruchungs-Modells wurde die psychi-sche Belastung und Beanspruchung von Lehrkräften aus (21 - 23) standardisierten Lehrtätigkeiten, aus schulspezifischen Besonderheiten und aus der individuell aufgewendeten Arbeitszeit ermittelt. Neben den bereits in der Arbeitszeitstudie erprobten Instrumenten wurden die Qualität der Arbeitsbedingungen mit dem DGB-Index Gute Arbeit und die Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) mit dem von Schaarschmidt u.a. etablierten Instrumentarium erfasst und mit Vergleichsgruppen verglichen. Lehrkräfte in Niedersachsen bewerten ihre Arbeitsbedingungen sehr viel ungünstiger als vergleichbare Berufsgruppen, sind aber zugleich auch deutlich zufriedener mit ihrer Arbeit als vergleichbare Beschäftigte. Dieses scheinbare Paradox erklärt sich aus einer (meist) hohen intrinsischen Arbeitsmotivation, einer subjektiv (häufig) positiv bewerteten Ressourcenverfügbarkeit und Arbeitsplatzsicherheit auf der einen und hohen Belastungen in einer Reihe von Arbeitsaspekten auf der anderen Seite. Gleichzeitig sind Arbeitgeberbindung sowie Veränderungs- und Verbesserungsbereitschaft hoch. Neben Befunden zu überlangen Arbeitszeiten und einer hohen Arbeitsintensität werden weitere Befunde vorgelegt zu einzelnen schulischen Tätigkeiten (Tätigkeitsmodell), zu schulspezifischen Anforderungen (wie Ganztag, Inklusion, Dokumentationspflichten, Lärm, mangelnden Erholzeiten und dem sozialen Miteinander) sowie zu arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmustern (AVEM). Die differenzierte Auswertung von sechs Schulformen (drei repräsentativ, drei nicht-repräsentativ) mündet in einem Abschlusskapitel mit schulformübergreifenden Herausforderungen und Gestaltungsbedarfen der spezifischen Arbeitsbelastung von Lehrkräften

    Geschlechtsspezifische Auswirkungen auf konversationale Partizipation und Kohärenz

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    Die vorliegende Untersuchung setzt sich mit geschlechtsspezifischen Unterschieden in Chatgruppen auseinander. Es wird angenommen, dass Männer stärker an der Kommunikation partizipieren als Frauen, dass Frauen als weniger einflussreich wahrgenommen werden und ihren sozialen Einfluss durch andere Kommunikationsmechanismen ausüben als Männer. Weiterhin werden die Effekte eines Kohärenztrainings für Frauen evaluiert. In einem zweifaktoriellen Experiment („Geschlechtsbezug des Themas“, „Training“) mit der quasi-experimentellen Variable „Geschlecht“ wurden 99 Studierende in 33 Dreiergruppen untersucht, welche ein Karriere-Entscheidungsdilemma mittels Chat diskutierten. Statistische Analysen zeigen, dass Männer stärker an der Diskussion partizipierten und Frauen als weniger einflussreich wahrgenommen wurden, unabhängig vom Geschlechtsbezug des Themas und dem Training. Trainierte Frauen kommunizierten allerdings kohärenter als untrainierte Frauen. Die Analyse der Kommunikationsmechanismen zeigt, dass sich Frauen und Männer in der Ausübung von Einfluss unterschieden. Die praktischen Implikationen der Studie sowie methodische Grenzen werden abschließend diskutiert

    Ergebnisbericht

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    Die Studie stellt eine umfassende Erfassung der Arbeitszeit von Lehrkräften in Berlin in verschiedenen Schulformen über das Schuljahr 2023/24 dar. Die Analyse zeigt, dass die durchschnittliche Jahresarbeitszeit von Lehrkräften bei etwa 1.772 Stunden liegt, was eine Überschreitung der tariflich bzw. beamtenrechtlich vorgesehenen Arbeitszeit um rund 100 Stunden bedeutet. Dies entspricht einer effektiven Wochenarbeitszeit von 42 Stunden und 14 Minuten und damit einer regelmäßigen Mehrarbeit von über zwei Stunden pro Woche. Insgesamt gaben 64 % der Lehrkräfte an, regelmäßig Mehrarbeit zu leisten. 30 % der Vollzeitbeschäftigten überschreiten sogar die im Arbeitszeitgesetz verankerte Obergrenze von 48 Wochenstunden. In den Belastungsbefragungen äußerten die Lehrkräfte eine hohe Identifikation mit ihrem Beruf, gleichzeitig jedoch eine starke Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen. Die Studie identifiziert mehrere Belastungsfaktoren, darunter außerunterrichtliche Tätigkeiten, Abend- und Wochenendarbeit, neue Anforderungen durch die Digitalisierung, Personalmangel, Heterogenität der Schüler*innenschaft und gestiegene Dokumentationspflichten. Ein Drittel der Lehrkräfte befindet sich in einer gesundheitlich riskanten Situation, und nur jede*r Fünfte würde den Beruf weiterempfehlen. Die Studie macht deutlich, dass zur Erfüllung des Bildungsauftrags strukturelle Veränderungen erforderlich sind, anstatt allein auf das persönliche Engagement der Lehrkräfte zu setzen. Arbeitspolitische Empfehlungen umfassen verbindliche Arbeitszeiterfassung, Personalaufstockungen, Reformen des Deputatsystems und eine bedarfsorientierte Gestaltung digitaler Infrastruktur

    Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen, Rahmenbedingungen und Perspektiven von Lehrkräften in Deutschland; Ergebnisbericht

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    Die Studie dokumentiert den Stand der Digitalisierung im Schulsystem aus der Perspektive von Lehrkräften. Grundlage bildet eine bundesweit repräsentative Befragung von 2.750 Lehrkräften an Gesamtschulen, Gymnasien und vergleichbaren Schulen der Sekundarstufe I und II in Deutschland. Die Lehrkräfte beschreiben ihre Nutzung digitaler Medien und Techniken und die Rahmenbedingungen an ihrer Schule – wobei ein Vergleich des Standes Februar 2021 mit der Situation vor der Corona‐Pandemie 2020 gezogen wird. Erhoben wird auf dieser Basis auch die Selbsteinschätzung zu ihren digitalen Kompetenzen, die Arbeitszeit und Arbeitsbelastung sowie das Ausmaß des digitalen Stresses. Die Studie präsentiert die Ergebnisse und vergleicht sie mit früheren, nationalen und internationalen Studienergebnissen. Anhand von differenzierten Analysen kommt sie zu vier zentralen Befunden: Erstens hat 2020/2021 eine forcierte Digitalisierung an deutschen Schulen stattgefunden, die sehr stark durch technische ad‐hoc‐Lösungen zur Sicherung des Fernlernens und Wechselunterrichts und andere Basis‐Lösungen geprägt ist – aber kaum durch eine weiterführende Praxis des digitalen Lehrens und Lernens. Zweitens hat dies die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeit, Arbeitsbelastung, Technostress) für Lehrkräfte in der Krisensituation sehr deutlich verändert. Drittens sind die digitalen Kompetenzen sehr unterschiedlich ausgeprägt, viele Lehrkräfte stehen vor großen Herausforderungen. Neben der organisierten Weiterbildung spielen entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen an den Schulen für die Kompetenzentwicklung eine zentrale Rolle. Viertens existiert eine digitale Spaltung zwischen den Schulen in Deutschland, die erhebliche Unterschiede in der Arbeitssituation und den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten von Lehrkräften bedingt – aber auch für die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler ein Problem darstellt

    A systematic review of the literature

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    The purpose of this study is to identify and evaluate to what extent the literature on team coordination during cardiopulmonary resuscitation (CPR) empirically confirms its positive effect on clinically relevant medical outcome

    Lehrkräfte an öffentlichen Schulen 2015/2016 ; Ergebnisbericht

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    Im Rahmen einer empirischen Studie im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften Niedersachsen haben 2.869 Lehrerinnen und Lehrer ein Jahr lang ihre Arbeitszeiten zeitnah und minutengenau in einem speziell entwickelten Zeiterfassungstool für schulische Lehrtätigkeiten eingetragen. Auf diese Weise wurde erstmalig im großen Umfang die Arbeitszeit von Lehrkräften systematisch in Niedersachsen erfasst, statt auf Schätzverfahren zurückgreifen zu müssen. Die Arbeitszeit wurde nach ihrem tatsächlichen Umfang, ihrer Lage, der Zeit- und Tätigkeitsstruktur sowie nach Schulformen erfasst und in einem Soll-Ist-Vergleich mit Normvorgaben verglichen. Erhebungszeitraum war Ostern 2015 bis Ostern 2016. Studiendesign: a.) Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich auf ein komplettes pädagogisches Jahr, es wurden alle relevanten Arbeitsphasen, die Einfluss auf die Arbeitszeit von Lehrerinnen und Lehrern haben, berücksichtigt. b.) Untersuchungsgegenstand sind alle niedersächsischen Schulformen in öffentlicher Trägerschaft. In den drei Schulformen Grundschule, Gesamtschule und Gymnasium liegen repräsentative Stichprobenergebnisse vor und können auf die niedersächsische Grundgesamtheit übertragen werden. c.) Grundlage ist ein normenkonformes und praxistaugliches Verfahren zur Erfassung und Systematisierung von Lehrerarbeitszeiten, das im Rahmen der Studie erstmalig landesweit umgesetzt wurde. Die differenzierte Auswertung von sechs Schulformen (drei repräsentativ, drei nicht-repräsentativ) wird um schulformübergreifende Auswertungen nach Tätigkeiten, Alter, Beschäftigungsumfang (Teilzeit/Vollzeit), Geschlecht, Region (Bezirke) und Einzugsgebiet der Schülerschaft (Stadt/Land) ergänzt, bei denen auch arbeitswissenschaftliche Gesundheitsfragen (Überlange Arbeitszeiten, Mehrarbeit, Arbeit trotz Krankheit sowie Erholungsmöglichkeiten und Entgrenzungstendenzen) untersucht werden
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