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    Vorwort. In: Fatzer geht über die Alpen. Dokumentation einer Theaterpartnerschaft Volkbühne Berlin/ Teatro Stabile Turin

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    Vorwort zur Dokumentation der Theaterpartnerschaft Volksbühne Berlin /Teatro Stabile Turi

    "Sprache ist der Boden, auf dem wir tanzen"- Mehr-Sprachlichkeit im Theaterstück ROSE ROSE ROSE von Malin Axelsson und Karin Serres

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    Trotz einer inzwischen langen Tradition von Mehrsprachigkeit im Theater scheinen deren Ausdruckspotentiale und möglichen Funktionen bei weitem noch nicht ausgeschöpft zu sein. Das Theaterstück ROSE ROSE ROSE von Malin Axelsson und Karin Serres (2015), in dem auf den ersten Blick die Verwendung von schwedischen, französischen und englischen Redeabschnitten auffällt, scheint kein Novum darzustellen, zumal es sich auch hinsichtlich anderer Aspekte in die Tradition einer avantgardistischen Theaterpraxis einreiht, die insbesondere das schwedische Jugendtheater stark geprägt hat. Doch bei einer genaueren Analyse des Textes und seiner spezifischen sprachlichen Beschaffenheit zeigt sich schnell, auf welch vielfältige Weise sich hier Mehrsprachigkeit bzw. Mehr-Sprachlichkeit manifestiert und dass diese – auf verschiedenen Ebenen – eine zentrale Rolle im Stück übernimmt. Sie bildet die einmalige ›Gestalt‹ des Stückes heraus, konstituiert seinen Experimentierraum und erweist sich zugleich als ›Akteurin‹ im gesamten Handlungskomplex. Dies versuchen wir in unserem Beitrag darzulegen, indem wir verschiedene Verfahren der Mehr-Sprachlichkeit im Text herausstellen und exemplarisch eine detailliertere Analyse eines ausgewählten Kapitels durchführen

    Fatzer geht über die Alpen. Dokumentation einer Theaterpartnerschaft Volkbühne Berlin/ Teatro Stabile Turin. Beilage der Aboauflage (Deutschland) “Theater der Zeit” 11/2013. Berlin: Verlag Theater der Zeit.

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    Die Abo-Beilage "Patzer geht über die Alpen" dokumentiert die Theaterpartnerschaft der Volksbühne Berlin und des Teatro Stabile Turin im Jahr 2011-2012. Sie enthält vor allem einige Beiträge des Internationalen Studientages zu Bertolt Brecht "... eine veränderbare Welt" ( 10.2. 2012 Turin), organisiert von Michaela Reinhardt, Gerhard Friedrich, Eloisa Perone und Giulio Schiavoni

    Fatzer-Fragmente. CoSMo (Comparative Studies in Modernism) 2/2013.

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    La curatela "Fratzer-Fragmente" contiene gli atti della Giornata Internazionale di Studi su Bertolt Brecht“...eine veränderbare Welt“. Torino (Cavallerizza), 10/02/2012, organizzata da Gerhard Friedrich, Michaela Reinhardt, Eloisa Perone e Giulio Schiavoni, in collaborazione con l'Università di Torino ed il Goethe-Institut di Torino

    Bilder einer verrutschten Welt

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    Der Beitrag geht der besonders ausgeprägten und komplexen Bildlichkeit von Moritz Rinkes Roman "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" nach. Rinke führt im Roman kontinuierlich neue Einzelmetaphern und Symbole aus unterschiedlichen Bildbereichen ein, so dass ein komplexes Geflecht aus sich überlagernden Bildebenen entsteht, das die Haltlosigkeit und Verlogenheit der hier dargestellten Welt beschreibt

    „Doch eure Welt, sie dient der Lüge.“- Zu Die Nibelungen

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    Der Aufsatz stellt einen Vergleich zwischen Moritz Rinkes Neubearbeitung der Nibelungen (2007) und dem mittelalterlichen Epos an, wobei im Besonderen die tragenden Motive des Nibelungenliedes in den Blick genommen werden

    Neuhochdeutsch II. Alto tedesco moderno (1918-oggi

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    Il contributo rappresenta il quinto grande capitolo all'interno dell'antologia "La lingua tedesca. Storia e testi." Il manuale cerca di conciliare sincronia e diacronia, in quanto descrive singole fasi storiche in successione cronologica, ponendo però particolare cura nel collegamenti fra i vari periodi, in modo che ci fosse un chiaro filo rosso a unire in prospettiva determinanti fenomeni nel passaggio da un periodo all'altro, e il libro potesse essere letto anche per seguire lo sviluppo diacronico solo di un certo ambito (ad esempio, morfologico o sintattico). Le sezioni antologiche sono parte integrante della descrizione del periodo relativo e laddove è possibile , ci si riferisce ad esse per spiegare singoli fenomeni trattati. I singoli testi sono stati scelti in considerazione , da una parte, delle loro specificità linguistiche, dall'altra della loro importanza culturale e socio-storica. Il capitolo sul Neuhochdeutsch II (dal 1918 a oggi) comprende anche un paragrafo sulla comunicazione nel web

    Sprechen in den Wissenschaften – zunächst mit Humor

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    Im vorliegenden Artikel wird ein Versuch dargestellt, Strukturen der deutschen Wissenschaftssprache im universitären Unterricht zu vermitteln. Dabei wird davon ausgegangen, dass für Muttersprachler wie für Fremdsprachler das Lernen einer alltäglichen Wissenschaftssprache (Ehlich 1995: 340 ff) den Erwerb einer neuen sprachlichen Kompetenz bedeutet, einer „Common sense-Kompetenz“ (Feilke 1994). Das außerordentlich komplexe wissenschaftssprachliche Ausdrucksspektrum ist im Wesentlichen durch einen dynamischen Prozess gekennzeichnet und lässt sich nicht auf Regeln und Lexikonwissen reduzieren. Daher ist eine aktive Kompetenz zur Ausdrucksbildung erforderlich, die Fähigkeit, domänentypische Muster kreativ zu nutzen (vgl. Feilke/Steinhoff 2003: 117). Feilkes und Steinhoffs Einschätzungen nach hängt die Kontextualisierung von wissenschaftlichen Texten mehr von ihrer Ausdrucktypik als vom Inhalt ab. Dies lasse sich vor allem an Wissenschaftsfälschungen und -parodien studieren. Der Erwerb eines bestimmten Ausdrucksinventars, eines historisch gewachsenen Speichers von Verhaltensmustern, die dem „Common sense“ der Wissenschaftskommunikation entsprechen, scheint allerdings zunächst auch bei Muttersprachlern überwiegend dem Prinzip der Habitusaneignung zu folgen (vgl. Feilke/ Steinhoff: 118). Dieses Prinzip stellt die Basis der hier dargestellten metodologischen Vorgehensweise dar

    Poetische Sprache in zeitgenössischen Theatertexten - am Beispiel von Kathrin Rögglas worst case (2008)

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    Der Beitrag geht davon aus, dass poetische Sprache in Theatertexten grundsätzlich neue Bedeutungsräume eröffnet und zeigt am Beispiel von Kathrin Rögglas "worst case", wie die künstlerische Überhöhung von alltagssprachlichen Formen des Katastrophendiskurses einerseits die Lust am Sprechen über Katastrophen und die Sucht nach Protagonismus offenlegt. Auf der anderen Seite wird - ebenfalls über die sprachlich poetischen Verfahren bei Röggla - das Verschwinden des Subjekts angesichts der Macht von Diskursen vorgeführt
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