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    Was ist das Politische in der Kinder- und Jugendliteratur?

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    Die 20. Ausgabe von undercurrents versammelt historische und theoretische Beiträge zur Erforschung des Politischen in der KJL als Probebohrungen in ein historisch wie systematisch weites Feld, das erst teilweise erschlossen ist. Diese Themensetzung verstehen wir insofern auch als eine wissenschaftspolitische, als das Feld der (historischen) KJL-Forschung immer noch vernachlässigt ist und größere Aufmerksamkeit verdient

    Editorial

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    undercurrents – Forum für linke Literaturwissenschaft wird 2022 zehn Jahre alt! Wir feiern mit unserer neuen Ausgabe das zehnjährige Bestehen unseres internationalen Redaktionskollektivs mit Schwerpunkt in Berlin. Unseren Geburtstag nehmen wir nicht zum Anlass für einen Rückblick auf viele tolle Hefte, Kollaborationen, Veranstaltungen und unsere Gründungals Verein 2019. (Verschafft Euch dazu lieber selbst einen Überblick auf undercurrentsforum.com!

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    undercurrents – Forum für linke Literaturwissenschaft wird 2022 zehn Jahre alt! Wir feiern mit unserer neuen Ausgabe das zehnjährige Bestehen unseres internationalen Redaktionskollektivs mit Schwerpunkt in Berlin. Unseren Geburtstag nehmen wir nicht zum Anlass für einen Rückblick auf viele tolle Hefte, Kollaborationen, Veranstaltungen und unsere Gründungals Verein 2019. (Verschafft Euch dazu lieber selbst einen Überblick auf undercurrentsforum.com!

    Kinder, Küche, Krise der Reproduktion. Ein Mailwechsel über Konstellationen von Sorge-, Lohn- und Schreibarbeit in Romanen von Caroline Muhr bis Anke Stelling

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    In Romanen, die ihre jeweilige Gegenwart thematisieren, artikulieren sich verschiedene Sorgearbeitsregime. Wie sich diese von den 1970er-Jahren bis heute entwickelt haben, diskutieren die Literateraturwissenschaftlerin Judith Niehaus und die Philosophien Liza Mattutat in diesem Briefwechsel anhand von fünf Romanen: Marlen Haushofers Die Mansarde (1969), Caroline Muhrs Freundinnen (1974), Anke Stellings Bodentiefe Fenster (2015) und Schäfchen im Trockenen (2018) sowie Gertraud Klemms Aberland (2015). Weitere Themen sind die emanzipatorischen Potenziale der Literatur, das Verhältnis von Literatur und politischer Theorie sowie poetologische Fragen im Kontext von Sorgearbeit.  

    Die schwarze Botin. Unvollendetes

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    Mit dem Erscheinen der von Vojin Sasa Vukadinovic herausgegebenenAnthologie Die Schwarze Botin – Ästhetik Kritik Polemik Satire 1976–1980 (2020), auf deren Forschungsergebnisse dieser Beitrag zurückgreift, und der ersten Monographie zur Zeitschrift von Katharina Lux Kritik und Konflikt: Die Zeitschrift »Die Schwarze Botin« in der autonomen Frauenbewegung (2022) ist die Schwarze Botin aus der Dunkelheit in die Forschung zurückgekehrt. Der folgende Beitrag beschränkt sich auf eine Skizze der Zeitschriftenpraxis als Organisation und Herstellung der Schwarzen Botin in ihrer ersten Phase von 1976 bis 1980 und skizziert Forschungsfragen für eine zukünftige Überlieferung

    „Du weißt schon, dass deine Wahrheitsproduktionsmaschine nicht mehr funktioniert?“ Wie Mythen und mythisches Denken die Wirklichkeit grundieren

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    Alexander Graeff nähert sich essayistisch dem Themenkomplex ‚Mythen und mythisches Denken‘ an. Anhand persönlicher Anekdoten sowie philosophischer und literarischer Verweise zeigt Graeff, dass Mythen nicht per se problematisch sind. Vielmehr ‚fundieren‘ sie unsere Wirklichkeitskonstruktion maßgeblich. Mythisches Denken ermöglicht nicht nur eine fantasievolle Erzählkunst, ohne die Popkultur undenkbar wäre, sondern öffnet sich auch verstärkt jenen Perspektiven, die nicht Teil der hegemonialen Erzähltradition sind. Graeff folgt dabei Donna Haraways Aufruf zu neuem Erzählen, wie sie ihn seit dem Cyborg- Manifest (1985) in ihren Schriften formuliert. Mit Jan Assmann begegnet Graeff hingegen der ‚kontrapräsentischen‘ Seite des Mythos kritisch, die in konservativen Erzählungen immer dann zum Vorschein kommt, wenn die Gegenwart zugunsten der Vergangenheit relativiert wird

    Jan Petersen: "Unsere Straße. Literarischer Tatsachenroman"

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    Mit Unsere Straße wurde vom Jaron Verlag ein „literarischer Tatsachenroman“ wiederaufgelegt, dessen Untertitel „Eine Chronik. Geschrieben im Herzen des faschistischen Deutschlands von 1933/34“ bereits auf seine Machart und Relevanz verweist

    Die Zeitschriften Bardzour und Fangok und die Entstehung eines kreolsprachigen, literarischen Feldes auf La Réunion in den 1970er Jahren

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    Dieser Artikel befasst sich mit der Entstehung des kreolischen literarischen Feldes auf La Réunion während der 1970er Jahre. Dieses bildet sich auf dem Fundament zahlreicher Proteste gegen die französische Assimilationspolitik aus und legitimierte sich durch seine intensive Auseinandersetzung mit der populären kreolischen Vorstellungswelt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Kulturzeitschriften Bardzour (1974–1977) und Fangok (1978–1979) sowie deren Rolle bei der Legitimation und der Autonomisierung dieses Feldes

    Literatur als Gegenwehr. Zu Ronald M. Schernikaus "Kleinstadtnovelle"

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    Wolf AB. Literatur als Gegenwehr. Zu Ronald M. Schernikaus "Kleinstadtnovelle". Undercurrents. Forum für linke Literaturwissenschaft. 2020;14
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