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    Gestão de benefícios na etapa do projeto de empreendimentos para a saúde: Managing benefits in the design of healthcare facilities in the UK

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    Proposal: The healthcare system in the United kingdomis passing through transformation and change for improvement and innovation. Within this context, healthcare facilities are being developed in a complex multi-stakeholder environment, which usually have diverse and conflicting interests and no experience in design. This contributes for difficulties in managing their requirements, leading to low quality of design. Aiming to contribute for the management of these projects, a benefits management model is being developed and introduced in the sector by the University of Salford. This model intends to support the consideration of different stakeholders’ expectations in project development. In this sense, the aim of this paper was to bring discussions about how such approach could be adopted to support the design process within those projects. This research was developed through the participation on the model implementation, in addition to a literature review on benefits management and design approaches that are used in the UK and that could support benefits management in the design process. Main findings are related to a need for anticipating the participation of designers on project development and straightening the relationship between designers and decision makers. As a result, recommendations could be done to support benefits management throughout the design process. Keywords: Design process, project management, benefits realisatio

    Oberflächenchemische, granulometrische und IR-spektroskopische Untersuchungen an REA-Gips-Pulvern

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    An verschiedenen REA-Gipshalbhydraten wurden oberflächenchemische, elektrokinetische, granulometrische, pulvertechnologische und IR-spektroskopische Messungen durchgeführt, die deutliche Unterschiede an den einzelnen Gipsproben erbrachten. Aussagen über den Ladungszustand der Gipspartikeloberfläche liefern elektrophoretische Mobilitätsmessungen in hochverdünnter Suspension und akustophoretische Mobilitätsuntersuchungen bei höheren Feststoffkonzentrationen in der Suspension (1 Vol. Prozent und größer) bis hin zur Realkonzentration von Schlickern. Im Ergebnis der elektrokinetischen Untersuchungen ist festzustellen, daß die Potentialhöhe der REA-Gipspartikeloberfächen im wäßrigen System sehr gering ist und zwischen den einzelnen Pulverproben kaum eine Differenzierung erkennbar wird. Potentialerhöhend wirkt beispielsweise die Verwendung von Isopropanol als Trägermedium. IR-spektroskopische Messungen zeigten Unterschiede in bestimmten Bandenintensitäten, die auf Deformationen im Sulfat-Tetr aeder hindeuten. Zweck der Untersuchungen ist das Auffinden einer eindeutigen Korrelation zwischen den Verarbeitungseigenschaften und bestimmten Struktur- bzw. Meßparametern der REAGipsproben

    Beyond accounts - accounting in the light of REA-ontology

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    Die von W.E. McCarthy 1982 vorgestellte Resource Event Agent (REA)-Ontologie sowie deren Erweiterung durch Geerts und McCarthy bieten eine ganzheitliche Sichtweise auf die informationstechnische Modellierung ökonomischer Vorgänge. Die Ontologie besticht sowohl durch geringe Kompliziertheit, als auch universelle Anwendbarkeit. Bei konsequenter Umsetzung der REA-Ontologie im Buchhaltungsbereich zeigen sich jedoch konzeptionell große Unterschiede zum etablierten System der Doppik. An die Stelle von Konten und Buchungssätzen treten die zentralen drei Elemente der REA-Ontologie: Ressourcen, Ereignisse und Agenten. Die Beschreibung und Referenzimplementierung eines Enterprise Resource Planning (ERP)-Systems, das von Grund auf im Sinne der REA-Ontologie entwickelt wird, ist Gegenstand der Forschung des Bereichs Finanzwirtschaft und Controlling am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien.Die vorliegende Arbeit beschreibt Design und Implementierung eines Moduls zur Erstellung International Financial Reporting Standards (IFRS)-konformer Berichte. Das Modul ist Teil der am Institut auf Basis der REA-Ontologie entwickelten Software ERPControl. Die Programmierung erfolgt in der Programmiersprache Java unter Verwendung des JBoss-Seam-Frameworks. Die Arbeit umfaßt auch die Aufbereitung und das Einpflegen der Positionen aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der Lehrfirma "KerzenEWF" sowie die Vorbereitung der Umstellung des Berichtswesen dieser Firma von der Unternehmensgesetzbuch (UGB)-Struktur auf IFRS.In dieser Arbeit werden IFRS-konforme Berichte nicht auf Basis einer Doppik erstellt, sondern mit Hilfe von Aggregationsbäumen, die direkt auf den REA-Objekten aufbauen. Bilanz, GuV und die Eigenkapitalveränderungsrechnung werden dabei miteinander verkettet und mittels eines Baumes in einem einzigen Schritt gleichzeitig berechnet.Auch die Kapitalflußrechnung basiert auf diesem Baum.The REA-ontology presented by W.E. McCarthy in 1982 as well as its extensions by Geerts and McCarthy provides a holistic view on the information modelling of economic operations. This ontology impresses by both little complexity and universality. Consistently using REA-ontology for accounting significant conceptual differences to the established system of double entry accounting become evident. Accounts and accounting records are replaced by the three central elements of the REA-ontology: Resources, Events and Agents. The design and reference implementation of an ERP system applying REA-ontology is subject to research at the Department of Finance and Controlling of the Institute for Management Sciences at Vienna University of Technology.This thesis describes the design and implementation of a software-module for creating financial statements according to the IFRS. This module ist part of the software project ERPControl developed at the mentioned institute based on REA-ontology. The module is programmed in Java using the JBoss Seam Framework. The thesis also covers the processing of the positions of the balance sheet and income statement of the institut's training company "KerzenEWF" into ERPControl's database as well as preparing the adaption of the corporate reporting based on the legal framework of the Austrian companies act (UGB) to IFRS.In this thesis, IFRS-compliant statements are not based on classical double entry accounting but on aggregation-trees which are built on top of REA-objects. The balance sheet, the income statement and the statement of changes in equity are linked together within one tree and are calculated in a single step. Also the cash flow statement is based on this tree.<br /

    El feminismo de Estado en España: El Instituto de la Mujer, 1983-1994

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    Este trabajo contiene un análisis del Instituto de la Mujer (IM), el principal organismo público de igualdad de la Administración central en España. Al igual que las instituciones feministas de otros países, el IM fue establecido con el propósito de impulsar el establecimiento de políticas que contribuyeran a mejorar la posición de las mujeres en la sociedad. La primera parte del artículo examina el proceso de creación del IM, prestando especial atención al papel desempeñado por el movimiento asociativo de mujeres, así como a la importancia de las influencias internacionales. Se estudian además las principales características formales de la institución. La segunda parte contiene una evaluación (provisional) del impacto del IM en la formulación y puesta en práctica de las políticas de igualdad. Por último, se examinan el carácter y las consecuencias de las relaciones formales e informales existentes entre los miembros del movimiento feminista y del feminismo institucional.Publicad

    Indizierte Stressprävention bei Jugendlichen im Gruppensetting – Manual für einen Akzeptanz- und Commitment-Therapie-basierten Ansatz

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    Das Thema Stress im Jugendalter stieß in den letzten Jahren vermehrt auf Interesse. Langanhaltender Stress kann eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen spielen. Vorangegangene Studien haben gezeigt, dass insbesondere die stärker durch Stress belasteten Jugendlichen von gezielten Interventionen profitieren können. Jedoch gibt es bislang kaum wissenschaftlich fundierte Behandlungsangebote, die sich an diese Zielgruppe richten. Im vorliegenden Artikel stellen wir das erste deutschsprachige Manual zur indizierten Stressprävention bei Jugendlichen auf Basis der Prinzipien der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) vor. Dieser Ansatz der dritten Welle der Verhaltenstherapie ist durch seine störungsübergreifende Konzeption unter anderem geeignet für die Behandlung von Symptomen im Zusammenhang mit chronischem Stress. Studien zeigen eine gute Wirksamkeit von ACT in der Behandlung von Stress im Erwachsenenalter sowie erste vielversprechende Erfolge bei Jugendlichen im nicht-deutschsprachigen Ausland. Der Fokus unseres Trainings liegt in konkreten Übungen, die sich an den Kernprozessen der ACT orientieren und beispielsweise anhand von Metaphern, kunsttherapeutischen Elementen, Rollenspielen und Gruppendiskussionen einprägsam vermittelt werden. Das Konzept wird unter anderem durch psychoedukative Elemente zum Thema Stress, Achtsamkeitsübungen und Problemlösetraining ergänzt. Arbeitsblätter und Aufgaben für die Woche erleichtern den Transfer in den Alltag. Neben der Präsentation des Behandlungsmanuals werden erste Erfahrungen mit der Implementierung des Programms diskutiert

    Tafeln im flexiblen Überfluss : Ambivalenzen sozialen und ökologischen Engagements /

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    Tafeln und ähnliche Initiativen sammeln die systematisch anfallenden Lebensmittelüberschüsse der Überflussgesellschaft, um sie wohltätig zu verteilen. Sie fügen sich damit in einen transnationalen Trend, der eine lokale Charity-Initiative innerhalb von vier Jahrzehnten zu einem global vernetzten Phänomen expandieren ließ. Stephan Lorenz zeigt, dass die Flexibilisierung der Überflussgesellschaft sowohl soziale Ausgrenzung und Polarisierung als auch die Übernutzung von Ressourcen verstärkt. Seine empirische Analyse gewährt Einblicke in die Etablierung eines zivilgesellschaftlichen Engagements, d.Includes bibliographical references.Print version record.Cover Tafeln im flexiblen Überfluss; Inhalt; I Einleitung; 1 Polarisierung im Wohlstand; 2 Die Diskussion der Tafeln; 3 Tafeln als Reaktion auf Hunger und Ernährungsarmut?; 4 Ziel und Aufbau der Studie; II Im flexiblen Überfluss -- eine zeitdiagnostische Perspektive; 1 Überflüsse -- Deutungen, Probleme, Paradoxien; 1.1 Vom Jagen und Sammeln zur Maschine: Umgang mit Überfluss; 1.2 Paradoxien, Legitimation und Kritik der Überflussgesellschaft; 2 Überflussgesellschaft als Konsumgesellschaft; 3 Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung; 4 Konsequenzen flexiblen Überflusses; 4.1 Flexibler Überfluss.4.2 Konsequenzen für die TafelstudieIII Prozedurale Methodik; 1 Grundlagen; 2 Excurs über die : inge9 Tatsachen schaffen -- oder wie der Lebensmittelüberfluss durch Tafelarbeit die Leere und Desorientierung der Nachwendezeit füllt; 3 Zur Datenauswahl; IV Empirie I: Die Tafeln; 1 Nomen est Omen : afel9 2 Die "Tafelidee"; 2.1 "Tafelgedanke"; 2.2 "Tafelkonzept"; 2.3 "Tafelgrundsätze"; 2.4 Zwischenfazit zum Selbstverständnis der Tafeln und weitere Datenwahl; 3 Zur Gründungsgeschichte der Tafeln; 4 Jubiläumsausgabe der Verbandszeitschrift FeedBack; 4.1 Die Zeitschrift.4.2 Thematisierungen von Überfluss- und Ausgrenzungsproblemen?4.3 Thematisierung der Tafelnutzenden?; 4.4 Externe Beiträge?; 4.5 Verständnis bürgerschaftlichen Engagements?; 5 Zu Differenzierungen in der Tafelentwicklung; 5.1 Ausgrenzung: Tafel-Modelle der Solidarität; 5.2 Überschüsse: Ökologische Ansprüche; 5.3 Erweitertes Tätigkeitsspektrum und Kooperationen: Nachhaltige Alternativen durch Produzieren, Bilden, Beraten ...?; 5.4 Transnationale Entwicklungen; 6 Fazit zu Selbstverständnis und Engagementpraxis der Tafeln; V Empirie II: Die Tafelnutzenden.1 Frau K.5 -- Tafelnutzung als kalkulierte Option1.1 Eingangssequenz: Lebensmittel oder Kleidung für die Kinder; 1.2 Auf- und Abwertungen: Zur Selbstachtung auf Kosten anderer; 1.3 Die Bedeutung des Kunden-Status; 1.4 Die Arbeitsoption; 1.5 Fazit; 2 Frau G.15 -- Tafelnutzung als aktive Zugehörigkeit; 2.1 Eingangssequenz: Erlangung und Bedeutung von Zugehörigkeit; 2.2 Eingebettete, reproduktive Selbstständigkeit: Zur Bedeutung von Arbeit und Konsum; 2.3 "Helfernatur" und Rechtsansprüche; 2.4 Fazit.3 Kalkulierte Nutzung und aktive Zugehörigkeit: Möglichkeiten und Grenzen des Tafelengagements aus NutzerperspektiveVI Empirie III: Die Sponsoren; 1 Tafelsponsoring -- wohltätige Spende oder Geschäft?; 2 Tafeln als Nachhaltigkeitsprojekt eines Hauptsponsors; 2.1 Nachhaltigkeit; 2.2 Tafelengagement; 3 Zum Nutzen des Tafelsponsorings; VII Schluss; 1 Zusammenwirken von Tafeln, Tafelnutzenden und Sponsoren; 2 Tafeln im flexiblen Überfluss; Literatur; Dank; Anhang: Tafelgrundsätze.Tafeln und ähnliche Initiativen sammeln die systematisch anfallenden Lebensmittelüberschüsse der Überflussgesellschaft, um sie wohltätig zu verteilen. Sie fügen sich damit in einen transnationalen Trend, der eine lokale Charity-Initiative innerhalb von vier Jahrzehnten zu einem global vernetzten Phänomen expandieren ließ. Stephan Lorenz zeigt, dass die Flexibilisierung der Überflussgesellschaft sowohl soziale Ausgrenzung und Polarisierung als auch die Übernutzung von Ressourcen verstärkt. Seine empirische Analyse gewährt Einblicke in die Etablierung eines zivilgesellschaftlichen Engagements, d.JSTO

    In dubio pro REA: Strafbarkeitsrisiken bei der Reanimation

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    Kann Lebensrettung strafbar sein? Wer im Notfall reanimiert, handelt unter grossem Druck. Empirische Erhebungen zeigen, dass mögliche Helfer oft aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen zögern, eine Reanimation durchzuführen. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Der Beitrag analysiert vier Szenarien - Tod trotz Reanimation, schädliche oder ungewollte Reanimation sowie unterlassene Hilfe. Das Fazit ist klar: Im Zweifel zu reanimieren («in dubio pro REA»), ist strafrechtlich sicher. Nur wenn eindeutig feststeht, dass keine Reanimation gewünscht ist, gilt als Ausnahme, dass nicht geholfen werden darf («Nein ist Nein»). -- Sauver une vie peut-il être punissable ? Quiconque pratique une réanimation en situation d\u27urgence est soumis à de fortes pressions. Les études empiriques indiquent que de nombreux secouristes potentiels hésitent à intervenir par crainte de conséquences juridiques. Cette appréhension s\u27avère toutefois infondée. La présente contribution analyse quatre scénarios : le décès malgré la réanimation, la réanimation dommageable, la réanimation non désirée et l\u27omission de prêter secours. La conclusion est sans équivoque : en cas de doute, réanimer (In dubio pro REA) ne présente aucun risque sur le plan pénal. Ce n\u27est que lorsqu\u27il est clairement établi qu\u27aucune réanimation n\u27est souhaitée qu\u27il est interdit d\u27agir (« non, c\u27est non »)

    Whose future? Whose choosing?: Counselling in a context of (im)possible choice.

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    Critically reflexive practice is at the heart of counselling, and even more so when clients come face to face with (im)possible choices. As counsellor educators, the authors show counselling practice at the edge of uncertainty. This article features a counselling context in a secondary school. It describes a fictional situation where action is called for in the midst of undecidability, at an impasse in the life of a young woman client. The article explores the aporia that confront the young woman and the counsellor, in the context of education, career, families, cultures and communities. The authors show that these explorations produced transformational questions for their teaching practice as counsellor educators

    Mercury evasion from a boreal peatland determined with advanced REA and chamber methods

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    Gasförmiges, elementares Quecksilber (Hg^0) ist die dominierende Form von Hg in der Atmosphäre und steht in ständigem Austausch mit Böden und Wasseroberflächen. In borealen Mooren ist dieser Land-Atmosphären-Austausch von Hg^0 von besonderer Relevanz. - in solch anoxischen Ökosystem bildet sich das hochtoxische Methylquecksilber (MeHg) - , da sich verändernde Depositions- und Emissionsraten den Hg-Pool im Boden beeinflussen. Um natürliche influssfaktoren zu bestimmen, welche die Reduktion von Hg(II) zu Hg^0 und damit die Ausgasung fördern, haben wir dynamische Durchflusskammern (DFCs) verwendet. Der Effekt von erhöhter Schwefel- und Stickstoffdeposition sowie veränderten Temperatur- und Feuchtebedingungen auf den Hg^0-Fluss wurden untersucht und typische Flussraten für unser Untersuchungsgebiet quantifiziert. Das boreale Moor liegt etwa 10 Kilometer westlich von Vindeln, in der Provinz Västerbotten in Schweden. Um den ganzjährigen In- und Output von Hg^0 über die Atmosphäre zu quantifizieren, entwickelten wir ein neues Relaxed Eddy Accumulation (REA) System mit zwei Lufteinlässen, nur einem Detektor und einem ausgefeilten, automatischen Kalibrationsmodul. Während den Hg-Messungen wurden meteorologische Parameter, im Wasser gelöstes Hg^0(DGM) und die Gesamtdeposition von Hg gemessen. Letztere während der Vegetationsperiode 2014. Das Gesamt-Hg im Boden und im Abflussbereich des Moores wurde vorgängig bestimmt und trägt zum besseren Verständnis des Hg-Kreislaufs bei. Hohe Schwefeldepositionen, wie sie in den 80er-Jahren in Schweden üblich waren, führten zu einer Hemmung von Hg-Emissionen. Dies ist mit einer initialen Ausgasung von Hg zu Beginn des Versuches oder mit dem Binden von Hg an Schwefelgruppen und anschliessendem Abtransport im Oberflächenwasser zu erklären. DFC-Messungen im Juli 2014 wurden während Strahlungstagen durchgeführt und zeigten einen deutlichen Tagesgang und eine starke lineare Abhängigkeit von der Temperatur innerhalb und ausserhalb der Kammern. Erste Auswertungen der REA-Daten zeigten eine Spannweite der Monatsmittelwerte zwischen -6 ng m^-2 h^-1 im November 2013 und 15 ng m^-2 h^-1 im Juni 2014. Hg^0-Emissionen dominierten während des Sommers und Hg^0-Deposition von Spätherbst bis Frühling. Als erste Forschungsgruppe gelang es uns, den Hg^0-Fluss über einem borealen Moor während eines ganzen Jahres zu messen und dabei REA erfolgreich anzuwenden. Des Weiteren konnten wir mit DFC-Messungen Faktoren identifizieren, welche Hg^0-Emissionen hemmen oder begünstigen. Die Ausgasung von Hg^0 in die Atmosphäre scheint die Menge im Abfluss deutlich zu übersteigen und deutet darauf hin, dass das boreale Moor heute nicht nur eine Quelle für MeHg, sondern auch für Gesamt-Hg ist
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