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Intonation and Syllable Structure. A Cross-linguistic Study of German and Italian Conversations
German and Italian have quite different rhythmic and/or melodic characteristics. This paper investigates the correlates of that impression, focussing on intonation and syllable structure. The data are made up of different types of repair activity in German and Italian conversations: problems of expectation, problems of understanding, and contradictions. It turns out that speakers of German and Italian use the same intonational procedures to constitute and contextualise activity types in conversations. For the two languages it is therefore possible to devise a uniform model of intonation contour assignment according to function. A comparison of the syllabic structures of the two languages reveals that the main source of the different impressions made by German and Italian prosodic structure is not intonation, but syllable structure. This accords with recent speech perception studies
Martin Haase: Dialektdynamik in Mittelitalien: Sprachveränderungsprozesse im umbrischen Apenninenraum
(Recensione - abstract non disponibile
Maria Selig, Gerald Bernhard (Hrsg.): Sprachliche Dynamiken. Das Italienische in Geschichte und Gegenwart. Frankfurt am Main: Peter Lang 2011
Der vorliegenden Band enthält die sprachwissenschaftlichen Beiträge zum Marburger Italianistentag (2008)
Konrad Kunze, Damaris Nübling (Hrsg.): Deutscher Familiennamenatlas, Bd. 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin/Boston: de Gruyter 2012
Die "Morphologie der Familiennamen" stellt den Band 3 und gleichzeitig den Abschluss des sog. grammatischen Teils des "Deutschen Familiennamenatlas" (DFA; Hauptherausgeber Konrad Kunze und Damaris Nübling) dar (nach Bd. 1 zum Vokalismus [2009] und Bd. 2 zum Konsonantismus [2010]). Der Morphologie-Band ist in fünf lateinisch nummerierte Teile gegliedert, deren Inhalt im Folgenden zusammengefasst werden soll: Teil I: Flexion (S. 2-79); Teil II: Derivation (S. 80-553); Teil III: Komposition (S. 554-635); Teil IV: Univerbierung (S. 636-731); Teil V: Morphosemantische Transposition: Latinisierung (S. 732-785). Im jedem Teil sind die Kartenkomplexe in arabisch nummerierten Kapiteln geordnet. Unter 'Morphologie' wird die Wortbildung der Familiennamen verstanden
Ermenegildo Bidese: Die diachronische Syntax des Zimbrischen
Die Studie von Bidese ist eine empirisch akribische und theoretisch anspruchsvolle Rekonstruktion der Entwicklung ausgewählter syntaktischer Phänomene des Zimbrischen in den letzten vier Jahrhunderten. Sie richtet sich daher sowohl an Dialektologen als auch an allgemeine Linguisten
Sandra Ellena: Die Rolle der norditalienischen Varietäten in der "Questione della lingua"
Sandra Ellenas mehrfach ausgezeichnete Studie thematisiert mit den norditalienischen Varietäten in der Questione della lingua einen von der Sprachhistoriographie nur am Rande behandelten Aspekt der wichtigsten Debatte um die Konstruktion der italienischen Standardsprache
Befehl oder Dateiname nicht gefunden. Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation mit dem Computer
Man-Machine Interaction in controlling the computer today occurs in three different manners: (i) by entering command lines, (ii) doing mouse operations, and (iii) using systems of automatic speech recognition. In my paper these communication forms are conceptualised and analysed analogously with forms of interaction among humans. The analysis reveals that the possibility of man to act linguistically decreases as the user friendlyness of the system increases
Bilingualism and contact-induced change in Cimbrian: possessive constructions
The so-called "German-language islands" in Northern Italy nowadays exhibit an extremely unbalanced bilingualism with Italian being always the dominant language in the speakers' repertoires and, hence, a laboratory situation for studying to what extent language contact can induce language change in the minority ("replica") language. This article reconstructs the development of bilingualism in the Cimbrian area since late medieval times and correlates the different types of bilingualism with the language change in constructions with possessive elements, attested in historical language documentation. It turns out that Cimbrian adopts the Italian features of the possessive constructions as far as they are compatible with the principles and typological possibilities of German morphosyntax
Morphologisches Minimum. Distinktionen und Synkretismen im Minimalsatz hochdeutscher Dialekte
Synkretismen sind eines der zentralen Probleme der Morphologie: Sie bedeuten, dass eine Wortform (z.B. trag-en) mehrere grammatische Funktionen ausdrückt (1. und 3. Person Plural, Infinitiv) und es damit zu Asymmetrien von Form- und Funktionsebene kommt. Diese Studie untersucht den Wandel unddie Konstanz von Distinktionen und Synkretismen in 2.427 hochdeutschen Dialekten vom Ende des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die Analyse zeigt, dass bestimmte linguistische Faktoren den Sprachwandel steuern und er in einer geographischen Logik erfolgt. Außerdem wird in allenhochdeutschen Dialekten (einschließlich der deutschen Standardsprache) ein morphologisches Minimum an Distinktionen eingehalten. Im Gegensatz zu anderen Sprachen mit Tendenz zu Einheitsformen (z.B. Englisch) behalten im Deutschen die Wörter eine verhältnismäßig große Zahl unterschiedlicher Formen
Augustin Speyer, Julia Hertel (Hrsg.): Syntax aus Saarbrücker Sicht 3. Beiträge zur SaRDiS-Tagung zur Dialektsyntax. Stuttgart: Steiner 2020
Der hier besprochene Band versammelt Beiträge zur 3. und 4. Tagung des "Saarbrücker Runden Tisches für Dialektsyntax", dessen Programm es ist, empirische und theoretische Sprachwissenschaft aufeinander zu beziehen, indem teils altbekannte und teils weniger beachtete Phänomene deutscher Dialekte und verwandter Sprachen mit zeitgemäßen Methoden (neu) untersucht und dann theoretisch eingeordnet werden. In den besten Beispielen für die Umsetzung dieses Programms gelingt es, sehr spezifische theoretische, in der Regel generative Überlegungen einerseits empirisch solide abzusichern und andererseits auch Sprachwissenschaftlern ohne generativen Hintergrund zugänglich zu machen
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