49 research outputs found

    Selbstwirksamkeitserwartung, Rückfallzuschreibung und Rückfallrisiko in einer klinischen Stichprobe alkoholabhängiger Probanden

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    Der Zusammenhang von Selbstwirksamkeitserwartung (SE) und Rückfallzuschreibung (RZ) alkoholabhängiger Probanden und deren prädiktiver Beitrag für den Behandlungserfolg wurde untersucht. Ein Inventar zur Erfassung von Zuschreibungen (RZI) alkoholabhängiger Probanden bezogen auf die eigene Abstinenz wurde entwickelt. Das RZI erfasst RZ auf einer reaktionalen, einer internal/stabilen und einer fatalistischen Skala. 428 Alkoholabhängige füllten das RZI, den DTCQ, Single-Item-Messungen zur abstinence self-efficacy (ASE) und Veränderungsbereitschaft (VB) sowie soziodemografische und konsumbezogene Items aus. Der Behandlungserfolg wurde bei 146 Patienten zwölf Wochen nach Entlassung erhoben. Das Phänomen inflationärer SE und VB wurde bestätigt. Abstinente hatten höhere ASE- und VB-Werte als Rückfällige, welche die Einschätzungen nach dem Rückfall reduzierten. Ein förderlicher Kognitionsstil aus hoher SE, hoher internal/stabiler und geringer fatalistischer RZ konnte identifiziert werden

    Craving in nicotine dependent smokers:Craving in nicotine-dependent smokers

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    Ziel der Studie war es, den Einfluss des Raucherstatus (Rauchen vs. Abstinenz) und damit auch die Rolle der Verfügbarkeit auf das Verlangen zu untersuchen. 71 starke Raucher wurden kurz vor und nach Beginn ihres Abstinenzversuchs mit raucherbezogenen und neutralen Stimuli konfrontiert. Ausgehend von den Ergebnissen der Studien zu cue reactivity und cue availability erwarteten wir eine geringere Ausprägung des Verlangens nach Beginn der Abstinenz (e.g. Bailey, Goedeker & Tiffany, 2010; Shiffman, Engberg, Paty, Perz, Gnys, Kassel, and Hickcox, 1997; Wertz & Sayette, 2001a). Erklärt wird dies durch die Reduktion der Verfügbarkeit aufgrund der Abstinenz. Die Ergebnisse bestätigen diese Annahme und werden vor dem theoretischen Hintergrund von Verfügbarkeit diskutiert. The present study aimed at investigating the potential influence of smoking status (smoking vs. smoking cessation) on craving as well as the role of availability. 71 heavy smokers interested in quitting smoking participated in two experimental sessions (before vs. after quitting) and one follow-up session. Within each experimental session a smoking cue exposure manipulation was used to elicit craving. In reference to the findings of cue reactivity and availability studies, we hypothesized that a high expectation of availability will enhance the magnitude of craving whereas the absence of availability due to smoking cessation will reduce it (e.g. Bailey, Goedeker & Tiffany, 2010; Shiffman, Engberg, Paty, Perz, Gnys, Kassel, and Hickcox, 1997; Wertz & Sayette, 2001a). Therefore, we predicted that nicotine dependent smokers report higher craving before then after quitting. Results confirm these hypotheses and are explained and discussed against the theoretical background of availability

    The comprehensive alcohol expectancy questionnaire: confirmatory factor analysis, measurement invariance, and concurrent validity:psychometric studies based on a representative community sample, two college student samples, and a clinical sample of alcohol-dependent inpatients

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    Eine zentrale Stellung in ätiologischen Modellen zur Entwicklung von Alkoholproblemen nehmen Erwartungen bezüglich der Wirkung von Alkohol auf das eigene Erleben ein. Die vorliegende Arbeit liefert eine umfassende psychometrische Evaluation des Comprehensive Alcohol Expectancy Questionnaires (CAEQ) anhand einer studentischen Stichprobe (N = 932), einer repräsentative Bevölkerungsstichprobe (N = 6734) sowie einer Stichprobe alkoholabhängiger Patienten (N = 744). Die faktorielle Struktur konnte in allen Stichproben repliziert werden. Tests zur Prüfung der Messinvarianz belegten, dass der CAEQ Alkoholwirkungserwartungen in gleicher Weise für beide Geschlechter sowie in verschiedenen Alters- und Konsumgruppen erfasst. Zudem konnte gezeigt werden, dass der CAEQ über eine gute diskriminative und konkurrente Validität verfügt. Zusammengefasst erscheint der CAEQ als ein reliables und valides Maß zur Erfassung von Alkoholwirkungserwartungen und ist für ein breites Populationssegment geeignet. Mit Anlage CD-ROM - Inhalt: Assessment instruments Correlation and covariance matrices Mplus output file

    A brief intervention for alcohol problems and smoking delivered by general practitioners: a randomised controlled trial

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    Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine Kurzintervention basierend auf Motivational Interviewing den Alkohol- und Nikotinkonsum von Patienten in Hausarztpraxen reduzieren kann. Patienten der Interventionsgruppe erhielten im Anschluss an ein Screening (AUDIT) die Kurzintervention durch ihren Hausarzt. 24 Wochen später wurde den Patienten der Kontroll- und Interventionsgruppe ein Follow-up-Fragebogen zugeschickt Es ergaben sich keinerlei signifikante Unterschiede hinsichtlich der Frequenz und Menge des Alkoholkonsums, des AUDIT-C-Wertes, oder der Frequenz und Menge des Rauchens. Bezüglich des AUDIT-Gesamtwertes zeigte sich jedoch, dass Frauen der Interventionsgruppe signifikant niedrigere Werte als Frauen der Kontrollgruppe hatten, während Männer der Interventionsgruppe höhere Werte hatten als Männer der Kontrollgruppe. Die Kurzintervention war somit nicht erfolgreich hinsichtlich einer Reduktion des Alkohol- und Nikotinkonsums. The present study examines the effectiveness of a brief intervention adapted from motivational interviewing which aims to reduce alcohol and tobacco use. After a screening (AUDIT) only patients of the intervention group (n = 217) received the intervention from their family doctor. At six-month follow-up, alcohol consumption, alcohol related problems, health care utilisation, motivation to change, and tobacco use were assessed via postal questionnaires. With respect to alcohol use at follow-up, neither significant effects of the intervention on frequency and quantity, nor on the AUDIT-C score were found. However, women of the intervention group scored lower on the AUDIT total score than women of the control group, whereas the opposite was found for men. With respect to smoking no significant effects were found for smoking frequency and quantity. Summarising, no convincing results were found documenting the efficacy of the intervention with respect to different outcome measures

    Motivational Interviewing

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    Während einer sechsstündigen Fortbildung wurden 26 Hausärzte aus Nordrhein-Westfalen auf die Durchführung einer strukturierten, motivationalen Kurzintervention vorbereitet, die weitgehend den Prinzipien des von Miller und Rollnick (1991, 2002) beschriebenen Motivational Interviewing (MI) entsprach. Der Fokus der Intervention richtete sich sowohl auf die Reduzierung exzessiven bzw. riskanten Alkoholkonsums als auch auf die Verringerung des Anteils rauchender Patienten. Zentraler Bestandteil der Trainingsevaluation war die Analyse audioaufgezeichneter, transkribierter Rollenspiele der teilnehmenden Ärzte mit einem standardisierten Patienten vor Trainingsbeginn sowie nach Trainingsende. Unter Zuhilfenahme verschiedenen Ratingskalen zur Selbst- und Fremdbeurteilung der Arzt-Patient-Kommunikation erfolgte eine systematische Überprüfung der Behandlungsintegrität bzw. Manualtreue. Die Ergebnisse verweisen auf die Relevanz und Akzeptanz von MI für die medizinische Basisversorgung

    Motivational Interviewing

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    Während einer sechsstündigen Fortbildung wurden 26 Hausärzte aus Nordrhein-Westfalen auf die Durchführung einer strukturierten, motivationalen Kurzintervention vorbereitet, die weitgehend den Prinzipien des von Miller und Rollnick (1991, 2002) beschriebenen Motivational Interviewing (MI) entsprach. Der Fokus der Intervention richtete sich sowohl auf die Reduzierung exzessiven bzw. riskanten Alkoholkonsums als auch auf die Verringerung des Anteils rauchender Patienten. Zentraler Bestandteil der Trainingsevaluation war die Analyse audioaufgezeichneter, transkribierter Rollenspiele der teilnehmenden Ärzte mit einem standardisierten Patienten vor Trainingsbeginn sowie nach Trainingsende. Unter Zuhilfenahme verschiedenen Ratingskalen zur Selbst- und Fremdbeurteilung der Arzt-Patient-Kommunikation erfolgte eine systematische Überprüfung der Behandlungsintegrität bzw. Manualtreue. Die Ergebnisse verweisen auf die Relevanz und Akzeptanz von MI für die medizinische Basisversorgung

    Indizierte Prävention von Alkoholabhängigkeit und –missbrauch:Motivational Interviewing versus Feedback only ; eine randomisierte kontrollierte Studie

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    Die randomisierte kontrollierte Studie untersucht, ob die isolierten oder kombinierten Kurzinterventionen Motivational Interviewing und Feedback erfolgreich den riskanten Alkoholkonsum oder die daraus resultierenden Konsequenzen reduzieren können. Die Überlegenheit der Interventionen gegenüber einer Kontrollgruppe wurde unter strenger Kontrolle der Manualtreue überprüft. Die Teilnehmer (N = 98) absolvierten nach einem standardisiertem Screening ein umfangreiches Assessment und nahmen an einer der folgenden Interventionen teil: (1) Feedback, (2) MI, (3) Feedback + MI, (4) Kontrollgruppe. Die Follow-up-Untersuchungen zeigten nach 4 und 8 Wochen eine signifikante Reduktion des Alkoholkonsums in allen Gruppen (N = 90), nicht aber eine Reduktion der Konsequenzen des Konsums. Gründe für die mangelnde Überlegenheit der Kurzinterventionen gegenüber der Kontrollgruppe können im Screening, dem umfangreichen Assessment, der Stichprobe oder den Interventionen selber liegen

    Craving in nicotine dependent smokers:Craving in nicotine-dependent smokers

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    Ziel der Studie war es, den Einfluss des Raucherstatus (Rauchen vs. Abstinenz) und damit auch die Rolle der Verfügbarkeit auf das Verlangen zu untersuchen. 71 starke Raucher wurden kurz vor und nach Beginn ihres Abstinenzversuchs mit raucherbezogenen und neutralen Stimuli konfrontiert. Ausgehend von den Ergebnissen der Studien zu cue reactivity und cue availability erwarteten wir eine geringere Ausprägung des Verlangens nach Beginn der Abstinenz (e.g. Bailey, Goedeker & Tiffany, 2010; Shiffman, Engberg, Paty, Perz, Gnys, Kassel, and Hickcox, 1997; Wertz & Sayette, 2001a). Erklärt wird dies durch die Reduktion der Verfügbarkeit aufgrund der Abstinenz. Die Ergebnisse bestätigen diese Annahme und werden vor dem theoretischen Hintergrund von Verfügbarkeit diskutiert. The present study aimed at investigating the potential influence of smoking status (smoking vs. smoking cessation) on craving as well as the role of availability. 71 heavy smokers interested in quitting smoking participated in two experimental sessions (before vs. after quitting) and one follow-up session. Within each experimental session a smoking cue exposure manipulation was used to elicit craving. In reference to the findings of cue reactivity and availability studies, we hypothesized that a high expectation of availability will enhance the magnitude of craving whereas the absence of availability due to smoking cessation will reduce it (e.g. Bailey, Goedeker & Tiffany, 2010; Shiffman, Engberg, Paty, Perz, Gnys, Kassel, and Hickcox, 1997; Wertz & Sayette, 2001a). Therefore, we predicted that nicotine dependent smokers report higher craving before then after quitting. Results confirm these hypotheses and are explained and discussed against the theoretical background of availability

    Indizierte Prävention von Alkoholabhängigkeit und –missbrauch:Motivational Interviewing versus Feedback only ; eine randomisierte kontrollierte Studie

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    Die randomisierte kontrollierte Studie untersucht, ob die isolierten oder kombinierten Kurzinterventionen Motivational Interviewing und Feedback erfolgreich den riskanten Alkoholkonsum oder die daraus resultierenden Konsequenzen reduzieren können. Die Überlegenheit der Interventionen gegenüber einer Kontrollgruppe wurde unter strenger Kontrolle der Manualtreue überprüft. Die Teilnehmer (N = 98) absolvierten nach einem standardisiertem Screening ein umfangreiches Assessment und nahmen an einer der folgenden Interventionen teil: (1) Feedback, (2) MI, (3) Feedback + MI, (4) Kontrollgruppe. Die Follow-up-Untersuchungen zeigten nach 4 und 8 Wochen eine signifikante Reduktion des Alkoholkonsums in allen Gruppen (N = 90), nicht aber eine Reduktion der Konsequenzen des Konsums. Gründe für die mangelnde Überlegenheit der Kurzinterventionen gegenüber der Kontrollgruppe können im Screening, dem umfangreichen Assessment, der Stichprobe oder den Interventionen selber liegen
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