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The role of hybrid entrepreneurship in explaining multiple job holders' earnings structure
Despite the high prevalence of hybrid entrepreneurs among multiple job holders, research on hybrid entrepreneurship and multiple job holding has largely evolved independently from each other. We take a first step for a fruitful exchange between both research streams by building on hybrid entrepreneurship theories to explain why multiple job holders frequently have higher hourly earnings in their second job compared to their main job. Consistent with these entrepreneurship theories, our empirical analysis, based on the British Household Panel Survey (1991-2008), demonstrates that engaging in self-employment as second job significantly increases the probability of having higher average earnings in this second job, compared to being paid employed in both occupations. Furthermore, we explore the roles of gender and household composition in explaining multiple job holders' earnings structure.Obwohl ein hoher Anteil von Arbeitnehmern sich neben ihrer Hauptbeschäftigung selbständig macht oder ein eigenes Unternehmen gründet, hat sich die Forschung zu Mehrfachbeschäftigungen und die Forschung zu Nebenerwerbsgründungen größtenteils unabhängig voneinander entwickelt. In dem vorliegenden Papier verbinden wir diese beiden Forschungsrichtungen. Basierend auf Theorie zu Nebenerwerbsgründungen, untersuchen wir das Phänomen, dass relativ viele Personen im Zweitjob durchschnittlich mehr verdienen als im Erstjob, was in der Literatur zu Mehrfachbeschäftigungen bisher nur unzureichend erklärt werden konnte. In Übereinstimmung mit den Theorien zu Nebenerwerbsgründungen zeigt unsere auf dem British Household Panel Survey (1991-2008) basierende empirische Analyse, dass sich die Wahrscheinlichkeit für einen in der zweiten Tätigkeit höheren durchschnittlichen Stundenlohn erhöht, wenn diese zweite Tätigkeit im Rahmen einer Selbstständigkeit stattfindet. Wir prüfen die Robustheit dieses Ergebnisses in Bezug auf das Geschlecht des Arbeitnehmers und die Zusammensetzung des Haushaltes und unterscheiden zusätzlich zwischen kurzfristigen Effekten direkt nach Aufnahme der zweiten Tätigkeit und längerfristigen Effekten
Heterogeneity in the Correlates of Motorized and Non-Motorized Travel in Germany – The Intervening Role of Gender
Drawing on individual-level mobility data from Germany between 1996 and 2009, this analysis econometrically investigates the determinants of automobile, public transit, and non-motorized travel against the backdrop of two questions: 1) Does gender play a role in determining the relative use of motor and non-motorized modes? 2) If so, how is this role mitigated or exacerbated by other socioeconomic attributes of the individual and the household? The results indicate that women display a relatively higher use of public transit and non-motorized modes coupled with a lower use of the car. However, it is important to qualify conclusions drawn with respect to the effect of gender given the range of confounding factors that mediate its impact, including age, the presence of children, the proximity to public transit, and the commute distance. The econometric estimates indicate that fare pricing and infrastructure provision have a significant influence on how individuals reach mode allocation decisions, and that women, in particular, stand to benefi t from the maintenance of an effi cient and dense public transportation network.Basierend auf Individual-Daten des deutschen Mobilitätspanels von 1996 bis 2009 werden in dem Papier die bestimmenden Faktoren für die Nutzung des Automobils, von öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen nicht-motorisierten Verkehrsmitteln im Hinblick auf folgende Fragen behandelt: 1.) Spielt das Geschlecht der Verkehrsteilnehmer eine entscheidende Rolle beim Nutzungsverhalten von motorisiertem Verkehr gegenüber allen anderen Verkehrsmitteln? 2.) Wenn ja, inwiefern wird ein geschlechtstypisches Verhalten durch andere sozioökonomische und haushaltsrelevante Faktoren mit-beeinflusst? Die Untersuchungen zeigen zwar, dass Frauen öfter den öffentlichen Personennahverkehr dem eigenen Auto vorziehen als Männer, jedoch muss bei der Analyse auch der Einfluss des Alters, die mögliche Präsenz von Kindern im Haushalt sowie die Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrsnetzes berücksichtigt werden. Insbesondere Fahrpreis und Infrastruktur des öffentlichen Verkehrsnetzes spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Verkehrsmittels, wobei Frauen deutlich ausgeprägter von einem gut ausgebauten und effizienten Personennahverkehr profitieren
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