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Dictatorship in the Nineteenth Century. Conceptualisations, Experiences, Transfers
Historical research on modern dictatorship has often neglected the relevance of the nineteenth century, instead focusing on twentieth-century dictatorial rules. Dictatorship in the Nineteenth Century brings together scholars of political thought, the history of ideas and gender studies in order to address this oversight.
Political dictatorship is often assumed to be a twentieth-century phenomenon, but the notion gained currency during the French Revolution. The Napoleonic experience underscored this trend, which was later maintained during the wars of independence in Latin America. Starting from the assumption that dictatorship has its own history within the nineteenth century, separate from the ancient Roman paradigm and twentieth-century totalitarianism, this volume aims at establishing a dialogue between the concepts of dictatorship and the experiences and transfer of knowledge between Latin America and Europe during this period.
This book is essential reading for scholars and students of modern history, as well as those interested in political history and the history of dictatorship
Was von 1848 übrig blieb. Wie die Rechtsextremen lernten, die Revolution zu lieben
Nationalismus hatte seit 1945 in Europa keinen guten Ruf mehr. Doch die neuen rechten Parteien glauben, dessen Unschuld wiederentdeckt zu haben – in den Revolutionen von 1848
Der Prozess gegen Julián Grimau (Spanien 1963)
Am 18. April 1963 wurde Julián Grimau García, einer der führenden spanischen Kommunisten, vor dem Militärgericht der 1. Militärregion in Madrid in einem summarischen Verfahren wegen militärischer Rebellion zum Tode verurteilt und am frühen Morgen des 20. April auf einem Schiessfeld in der Nähe des Madrider Gefängnisses von Carabanchel hingerichtet. Die Anklage hatte ihm vorgeworfen, als Kriminalbeamter der Republik während des Spanischen Bürgerkrieges in einer sogenannten „Tscheka“, d.h. einem geheimen Verhör- und Folterort, in Barcelona zahlreiche untergetauchte Franco-Anhänger verhört und brutal gefoltert zu haben.
Grimaus Fall stellt eine wichtige Zäsur in der Geschichte der franquistischen Rechtsprechung dar: Zum einen handelt es sich dabei um die letzte Hinrichtung, die sich auf Sachverhalte aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs (1936–1939) bezog – nicht von ungefähr wird Grimau als „letzter Toter des Bürgerkrieges“ bezeichnet. Zum anderen sollte sein Gerichtsprozess einer der letzten sein, bei welchem die Militärgerichtsbarkeit für Delikte gegen die öffentliche Ordnung zuständig sein sollte. Im Dezember desselben Jahres wurde das zivile „Tribunal für öffentliche Ordnung“ (sp. Tribunal de orden público, TOP) ins Leben gerufen – und erst 1977 aufgehoben –, das zwar unter Umständen hohe Gefängnisstrafen aber keine Todesurteile aussprechen würde. In spanischen Militärkreisen sah man die Rolle der Armee als strafende Instanz des Regimes zunehmend kritisch an
Sic(k) semper tyrannis? Dictatorship and emotions around 1800
In this guest post for The History of Emotions Blog, he addresses some of the themes from his recent book entitled Narratives of Dictatorship in the Age of Revolution. Emotions, Power and Legitimacy in the Atlantic Space
Tod und Agency. Interdisziplinäre Studien zum Lebensende
Tod und Sterben betreffen nicht nur Individuen, sondern auch Gesellschaften – und sie sind historischen Prozessen inhärent. Die Reihe Tod und Agency verbindet einen kultur- und sozialgeschichtlichen Schwerpunkt mit interdisziplinären Ansätzen, um die handelnden Personen und Institutionen in den jeweiligen Todeskontexten zu beleuchten. Zeitlich fokussiert sie die Frühe Neuzeit bis zur Gegenwart, da in dieser Zeitspanne aufgrund zahlreicher Innovationen vielfältige Anknüpfungspunkte für die Auseinandersetzung mit Toten, Sterblichkeit und Trauer gegeben sind. Die Reihe beabsichtigt, Forschungslücken zur Thematik von Tod und Sterben zu schließen und zur Beantwortung offener Fragen beizutragen
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