1,721,006 research outputs found

    Scientific objectivity in journalism? How journalists and academics define objectivity, assess its attainability, and rate its desirability

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    Journalism critics have repeatedly proposed that journalists adopt scientific standards of objectivity. A comparative survey of 134 German journalists (34%) and 163 academics (33%) from different subject areas was conducted to investigate to what degree scientific criteria of objectivity resonate in journalists’ attitudes toward and understandings of objectivity. Results show that journalists and academics equally think that objectivity is attainable and desirable. Yet members of both professions dealing with cultural or historical subjects consider it less desirable than members dealing with social or natural scientific subjects. Journalists and academics define objectivity in different terms. Journalists think objectivity demands ‘trying to let the facts speak for themselves’, and academics think it requires systematic methods and transparent accounts. In others words, respondents’ attitudes toward objectivity depend on the subjects they deal with, while their understandings of objectivity depend on their professional belonging

    An issue public’s confirmation-biased news feeding in changing political constellations: A quasi-experimental field study in the German conflict over genome editing

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    Contributing to the study of curated news flows, we investigated how conflicting participants in an issue public fed mainstream news into their Twitter networks. In a quasi-experimental field study in the context of the 2018 European Court of Justice’s ruling on genome editing, we combined standardized manual content analyses of a universe of legacy media news items ( N = 165), users’ tweets (“feeds”) linking these news items ( N = 2014), and users’ profiles ( N = 1070). Confirming existing knowledge, opponents and proponents of genetically modified organisms largely fed news items confirming their issue attitudes. Extending existing knowledge, we show that counter-attitudinal news feeding became more likely when users had a political disadvantage rather than a political advantage in the controversy. However, this was only true for the more active but not for the more inactive news feeders

    A desire for authoritative science? How citizens’ informational needs and epistemic beliefs shaped their views of science, news, and policymaking in the COVID-19 pandemic

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    The coronavirus pandemic created a situation in which virological and epidemiological science became highly politically relevant but was uncertain and fragmented. This raises the question as to how science could inform policymaking and public debate on societal crisis management. Based on an online survey of Germans ( N = 1513) representative for age, gender, education, and place of residence, we investigate citizens’ prescriptive views of the relationships between science, policymaking, and the media. Views differ depending on their informational needs and epistemic beliefs. People with a need for definite information and a view of scientific knowledge as static wanted scientists to dominate policymaking and journalists to deliver definite information about the coronavirus. People with an informational need to construct their own opinions wanted journalists to question policy and scientific advice. Furthermore, they rejected the idea of scientists dominating policymaking. Results are discussed with reference to theories of science and democracy

    Festvortrag: "Wissenschaft als Korrektiv in der Wahrheitskrise?" (Prof Dr. Senja Post)

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    Seit dem 1.10.2024 trägt das ZAK den Namen Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM). Damit wird eine programmatische Weiterentwicklung zum Ausdruck gebracht, die seit Antritt von Prof. Dr. Senja Post als wissenschaftliche Leiterin im August 2021 verfolgt wurde. Am festlichen Abend stellte das FORUM seine Programmatik sowie seine Arbeitsbereiche und Projekte vor. In ihrem Festvortrag griff Prof. Dr. Senja Post das ideelle Ziel des FORUM auf und fragte, wie und unter welchen Bedingungen Wissenschaft zur Versachlichung öffentlicher Debatten beitragen kann. Nach einer prominenten Zeitdiagnose befinden wir uns in einer Wahrheitskrise – einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Wahrheit und Unwahrheit, Fakt und Fiktion verschwimmen. In dieser Krise wird von der Wissenschaft häufig gefordert, dass sie sich als Korrektiv in öffentliche Debatten einbringen und so zu einer Versachlichung polarisierter und emotionalisierter gesellschaftlicher Auseinandersetzungen beitragen sollte. Auch das FORUM verfolgt das ideelle Ziel, zur Versachlichung öffentlicher Debatten beizutragen. Doch inwieweit ist das möglich und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Die Veranstaltung vom 13.02.2025 bildete gleichzeitig den Abschluss der Vortragsreihe „Colloquium Fundamentale“ zum Thema „Naturwissenschaft, Technik – und der Mensch? Von Menschsein und wissenschaftlichem Fortschritt“

    Wissenschaftskommunikation als Schnittstelle von Forschung und Verantwortung

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    In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Senja Post (Department für Wissenschaftskommunikation und Leiterin des FORUM, KIT) über die Rolle der Wissenschaftskommunikation im Kontext von ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten. Im Zentrum steht dabei das Konzept des Honest Broker, welches sie in ihrer eigenen Forschung untersucht: Welche Verantwortung tragen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wenn sie ihre Forschung in gesellschaftliche und politische Kontexte einbringen? Und wie gelingt eine Kommunikation, die informiert, ohne zu instrumentalisieren? Ein spannendes Gespräch über Transparenz, Neutralität und die Herausforderung, wissenschaftliches Wissen in den öffentlichen Diskurs einzubetten

    Wissen, was man nicht weiß oder: Was Klimawandel mit Psychologie zu tun hat (Dr. Helen Fischer)

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    Die Kognitionspsychologin, Dr. Helen Fischer, forscht zur Metakognition und deren Einfluss auf politisierte Themen wie den Klimawandel und COVID-19. In ihrer Antrittsvorlesung zur Gastprofessur am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft des KIT beleuchtet sie psychologische Mechanismen, die unterschiedliche Meinungen und Ansichten zu diesen Themen erklären. Die Antrittsvorlesung von Dr. Helen Fischer fand statt am 26. Oktober 2023 am Karlsruher Institut für Technologie. Außerdem eröffnete sie gleichzeitig die Vortragsreihe Colloquium Fundamentale mit dem Thema "Polarisiert und desinformiert? Politische Information im digitalen Zeitalter". Weitere Informationen: https://www.zak.kit.edu/colloquium_fundamental

    Reputation von Hochschulen

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    Im Zuge des verschärften Wettbewerbs unter Hochschulen hat die Reputation von Hochschulen für ForscherInnen und PraktikerInnen an Bedeutung gewonnen. Bislang existiert jedoch kein Überblick, der die sehr heterogene empirische und konzeptionelle Literatur zu Hochschulreputation systematisiert. In diesem Beitrag werden deshalb Konzeptionen von Hochschulreputation zusammengetragen und ein Überblick über die empirische Forschung vorgelegt. Der Beitrag zeigt, dass kein allgemeingültiges Verständnis von Hochschulreputation existiert und viele Studien mit Ansätzen aus der Forschung zu Unternehmensreputation operieren. Das wird dem spezifischen Wesen von Bildungsinstitutionen nicht gerecht. Empirisch wird schwerpunktmäßig zu Effekten von Reputation auf Studierende und zu Wechselwirkungen zwischen Hochschulreputation und Hochschulrankings geforscht. Aber auch die Wirkung von Medienberichterstattung auf die (Medien-)Reputation von Hochschulen ist Gegenstand zahlreicher Studien. Oftmals stehen dabei die kommerziell ausgerichteten Institutionen im angelsächsischen Raum im Fokus. Aufgrund der kaum vorhandenen Forschung zum deutschsprachigen Raum stellen wir die Resultate einer eigenen empirischen Studie zu Medienreputation von Schweizer Universitäten vor
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