1,721,080 research outputs found
Computerassistierte Reposition von Knochenbrüchen : Entwicklung einer Methode zur automatischen Planung von optimalen Repositionspfaden am Beispiel von Femurschaftfrakturen
Diagnose- und therapieabhängige Rehabilitationsergebnisse nach endoprothetischer Versorgung des Hüftgelenkes
Insuffizienzfrakturen des Beckenrings : Therapiekonzepte und Behandlungsergebnisse
Abstract:
Title:
Insufficiency fractures of the pelvic ring: Therapy concepts and treatment results.
Background
Fractures of the pelvic ring at a higher age are often caused by low-energy traumata. Occasionally, they are diagnosed without the patient even remembering an accident. These injuries, known as insufficiency fractures, show a steadily growing incidence. Due to the demographic change in an ageing society, these fractures are becoming increasingly important. Therefore, it is important to take a look at the impact of such injuries on the quality of life of geriatric patients and to review treatment outcomes. The aim of this study was to characterise the cohort of geriatric patients with insufficiency fractures of the pelvic ring and to compare the operatively treated with non-operatively treated patients. In addition, a survey on the quality of life of geriatric patients who had suffered a fracture of the pelvic ring was conducted.
Material and Methods
Over a period of ten years, data of 162 patients aged at least 65 years and older with insufficiency fractures of the pelvic ring, were analysed retrospectively. These patients were treated at the department for trauma, hand and reconstructive surgery of the Universitätsklinikum des Saarlandes. After completion of hospital treatment, the quality of life of a follow-up cohort was analysed by a follow-up examination using the EQ-5D- score and the Merle d'Aubigné score.
Results
In the sample, 91.4 % were female. The average age of the patients was 80.6 years. Of these, 43.8 % were referred to the Universitätsklinikum des Saarlandes after initial treatments in other hospitals. Of the total of 162 patients, 47.5 % were treated operatively. In this sub-cohort of surgically treated patients, the rate of AO/OTA type C fractures of the pelvic ring was significantly higher than in non-operatively treated patients. There were also significantly more dislocated fractures in the operatively treated group. After surgical treatment, the length of hospital stay was significantly longer than with non-operative treatment and the rate of patients that could return to their original place of residence immediately after the hospital stay was significantly lower for operatively treated patients. The overall mortality during the hospital stay was 1.9%. In these cases, there were no significant differences between operatively and non-operatively treated patients. Two years after hospital treatment 90% of the patients available for follow-up had returned to their original place of residence. It was determined that all patients experienced a deterioration in their quality of life after suffering from an insufficiency fracture of the pelvic ring, particularly if a surgical treatment of the fracture had been necessary.
Conclusion
Surgical treatment of insufficiency fractures of the pelvic ring on the basis of standardized techniques is a safe even for geriatric and multimorbid patients. However, it could be found that sustaining an insufficiency fracture of the pelvic ring will result in a loss of quality of life of elderly patients, especially if a surgical treatment is necessary.
With early and individualised aftercare, up to 90% of patients can return to their original place of residence.Zusammenfassung
Titel:
Insuffizienzfrakturen des Beckenringes: Therapiekonzepte und Behandlungsergebnisse.
Hintergrund
Beckenringfrakturen im höheren Lebensalter werden häufig durch niedrigenergetische Unfälle verursacht. Gelegentlich werden sie auch diagnostiziert, ohne dass dem Patienten überhaupt ein auslösendes Ereignis erinnerlich ist. Diese als Insuffizienzfrakturen bezeichneten Verletzungen zeigen eine stetig steigende Inzidenz. Aufgrund des demografischen Wandels in der alternden Gesellschaft gewinnen sie zunehmend an Bedeutung. Daher ist es wichtig, sich mit den Auswirkungen solcher Verletzungen auf die Lebensqualität geriatrischer Patienten auseinanderzusetzten und die Behandlungsergebnisse zu überprüfen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Kohorte der geriatrischen Patienten mit Insuffizienzfrakturen des Beckenrings zu charakterisieren und operativ behandelte mit konservativ behandelten Patienten zu vergleichen. Darüber hinaus wurde die Lebensqualität von Patienten im höheren Lebensalter untersucht, die eine Insuffizienzfraktur des Beckenrings erlitten hatten.
Material & Methoden
Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurden die Daten von 162 Patienten im Alter von mindestens 65 Jahren, die wegen einer Insuffizienzfraktur des Beckenrings in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum des Saarlandes behandelt wurden, retrospektiv analysiert. Darüber hinaus wurde bei einer Nachuntersuchung nach Abschluss der Krankenhausbehandlung mithilfe des EQ-5D- Fragebogens und des Merle d’Aubigné Scores die Lebensqualität der betagten Patienten beurteilt.
Ergebnisse
Im Gesamtkollektiv fanden sich 91,4 % Frauen. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 80,6 Jahren. Von ihnen wurden 43,8 % aus anderen Kliniken in das Universitätsklinikum des Saarlandes verlegt. Von den insgesamt 162 Patienten wurden 47,5 % operativ behandelt. In dieser Subkohorte der operierten Patienten war die Rate an Typ C Frakturen des Beckenrings nach AO/OTA signifikant höher als bei den konservativ behandelten Patienten. Auch fanden sich in der Gruppe der operativ behandelten Patienten signifikant stärker dislozierte Frakturen. Nach operativer Behandlung war die Krankenhausaufenthaltsdauer signifikant länger als bei konservativer Behandlung und der Anteil an Patienten, die direkt nach der Behandlung in ihr ursprüngliches Wohnumfeld zurückkehren konnten, war bei den operierten Patienten signifikant niedriger. Die Gesamtmortalität während des Krankenhausaufenthaltes betrug 1,9 %. Hierbei zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen operierten und nicht operierten Patienten. Zwei Jahre nach Abschluss der Krankenhausbehandlung konnte bei den für eine Nachuntersuchung zur Verfügung stehenden Patienten festgestellt werden, dass 90% in ihr ursprüngliches Wohnumfeld zurückgekehrt waren. Nach Erleiden einer Insuffizienzfraktur des Beckenringes konnte bei allen Patienten ein Verlust an Lebensqualität verzeichnet werden, besonders ausgeprägt war dies wenn eine operative Versorgung der Fraktur notwendig gewesen war.
Schlussfolgerung
Die operative Versorgung von Insuffizienzfrakturen des Beckenrings stellt auch bei hochbetagten und oft multimorbiden Patienten eine sichere Behandlungsmethode dar. Jedoch wurde deutlich gezeigt: Erleiden Patienten im höheren Alter eine Insuffizienzfraktur des Beckenringes, führt dies zu einem Verlust an Lebensqualität. In besonderem Maße gilt dies, wenn eine operative Versorgung notwendig wird. Mit einer frühzeitigen und individualisierten Nachsorge kann es bis zu 90% der Patienten ermöglicht werden, in ihr ursprüngliches häusliches Umfeld zurückzukehren
Alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf Therapie und Outcome bei Beckenringfrakturen
Hintergrund: Frakturen des Beckens sind seltene, jedoch schwerwiegende Verletzungen. Bei jungen Patienten entstehen diese in aller Regel im Rahmen von hochenergetischen Traumata und sind in einer Vielzahl mit weiteren schweren Verletzungen vergesellschaftet. Durch fortwährende Anstrengungen in der Verkehrssicherheit und Unfallverhütung ist die Anzahl und Letalität von schweren Unfällen über die letzten Jahre gesunken. Auch die Verletzungsmuster und das Outcome nach Beckenverletzungen haben sich hierbei stark verändert. Ziel der vorliegenden Dissertation ist es, Zusammenhänge zwischen Alter (<60 Jahren), Geschlecht, Therapie, Frakturentität und Krankenhausverweildauer hinsichtlich des Outcome (Überleben) bei Beckenringfrakturen über die letzten 22 Jahre zu erfassen.
Material, Patienten und Methodik: Hierzu wurden die Daten aus dem Beckenregister der „Arbeitsgemeinschaft Becken der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)“ analysiert. Die erfassten Daten wurden prospektiv und multizentrisch über einen Zeitraum von 22 Jahren erhoben. Der Gesamtzeitraum wurde in vier Untergruppen unterteilt, wobei die Zeitgruppe t1 den Zeitraum von 1991-1993, die Zeitgruppe t2 1997-2000, die Zeitgruppe t3 2001-2008 und die Zeitgruppe t4 den Zeitraum 2009-2013 umfassen.
Es wurden 4755 Patientendaten erfasst und analysiert. Eingeschlossen wurden Patienten <60 Jahren mit einer Beckenringfraktur ohne gleichzeitige Acetabulumfraktur, die im Beckenregister der DGU im Zeitraum von 1991 bis 2013 eingeschlossen wurden.
Ergebnisse: Über den Beobachtungszeitraum ließ sich eine signifikante Abnahme der relativen Anzahl von Typ A-Frakturen von 41,7% auf 29,9% beobachten, während die relative Anzahl von Typ B-Frakturen (von 31,5% auf 39,9%) und von Typ C-Frakturen (von 26,7% auf 30,2%) anstieg. Die durchschnittliche Mortalität nahm von 7,7% auf 4,3% ab, während der mediane Injury Severity Score (ISS) von 13 auf zeitweise 18 (in t3) anstieg.
Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen betrug ca. 60% zu 40% und blieb über den Beobachtungszeitraum konstant. Während das Geschlecht, der Frakturtyp, die Krankenhausverweildauer und die Wahl der Therapieform (operativ vs. konservativ) einen signifikanten Einfluss auf das Outcome zeigten, zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen Alter (0-60) und Outcome.
Schlussfolgerung: Die Mortalität von Patienten nach Beckenringfrakturen ist über die letzten 22 Jahre signifikant gesunken, während die relative Anzahl an B- und C-Frakturen zugenommen hat. Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Frakturgrad und Mortalität, Geschlecht und Mortalität, Therapieverfahren und Mortalität sowie Krankenhausverweildauer und Mortalität. Es besteht kein signifikanter Zusammenhang zwischen Alter und Mortalität. Über den beobachteten Zeitraum von 22 Jahren stellten wir eine Gender Bias zu Ungunsten des weiblichen Geschlechtes fest.Background: Pelvic ring fractures are rare but severe injuries. In younger patients they typically occur due to high energy traumata and are associated with other severe injuries example given a polytrauma. Due to an improvement in traffic safety and accident prevention, the number of severe traumata and death decreased during the last years. In addition the injury pattern and outcome of pelvic ring fractures has substantially changed. The aim of the following thesis is to analyze the correlation between age (<60), sex, therapy, type of pelvic ring fracture and duration of hospital stay with regard to outcome (survival) of pelvic ring fractures in the period from 1991 to 2013.
Material, Patients and Methods: Hence we retrospectively analyzed the data of the „German Pelvic Trauma Registry“ of the „Arbeitsgemeinschaft Becken der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)“.
The data was collected prospectively and multicentric over a period of 22 years. The observation period was separated in four subgroups according to changes in the registry. Subgroup t1 ranged from 1991-1993, subgroup t2 reached from 1997-2000, subgroup t3 covered the years 2001-2008 and subgroup t4 ranged from 2009-2013.
Results: The data of 4755 patients was collected and analyzed. We included patients aged <60 with a pelvic ring fracture who were registered in the „German Pelvic Trauma Registry“ of the „DGU“ from 1991 to 2013. Patients with a concomittant fracture of the acetabulum were excluded.
During the observation period we found a significant decrease in the proportion of type A pelvic ring fractures from 41,7% to 29,9% while the proportion of type B (from 31,5% to 39,9%) and C (from 26,7% to 30,2%) fractures increased during the observation period. The mortality decreased from 7,7% to 4,3% while the mean Injury Severity Score (ISS) increased from 13 to 18 (in subgroup t3).
The ratio between male and female was 60% to 40% in all subgroups.
While sex, type of fracture, length of hospital stay and therapy (operative vs conservative) was clearly related to the outcome, there was no relation between age (0-60) and outcome.
Conclusion: The mortality of patients after pelvic ring fractures decreased significantly within the last 22 years, while the relative numbers of type B- and C-fractures increased. There is a significant correlation between type of pelvic ring fracture and mortality, sex and mortality, therapy and mortality and duration of hosptal stay and mortality. There is no significant correlation between age and mortality. Within the last 22 years we recorded a gender bias against the female gender
Biomechanische Untersuchungen zur Spondylodese mittels Spaninterposition bei der Versorgung von Wirbelfrakturen
Frühergebnisse der operativen monosegmentalen Stabilisierung instabiler Berstungsfrakturen : Vergleich der zweizeitigen dorso-ventralen Fixateur interne-Technik mit der isoliert ventralen Stabilisierung
Vascular Endothelial Growth Factor-beschichtete Mineral Coated Microparticles verbessern die Knochenheilung atropher Pseudarthrosen im Mausmodell
Vascular Endothelial Growth Factor-beschichtete Mineral Coated Microparticles verbessern die Knochenheilung in atrophen Pseudarthrosen
Fragestellung. Pseudarthrosen sind das Ergebnis insuffizienter Heilung frakturierter Knochen. Hypertrophen Pseudarthrosen liegt häufig eine mangelnde Stabilität des Frakturspaltes zugrunde, wohingegen atrophe Pseudarthrosen meist durch eine gestörte Blutversorgung mit konsekutiver Störung der Osteogenese verursacht werden. Während hypertrophe Pseudarthrosen durch eine adäquate Stabilisierung erfolgreich behandelt werden können, besteht die Therapie atropher Pseudarthrosen hingegen in einer Verbesserung der Angiogenese und Osteogenese. Dem Wachstumsfaktor Vascular endothelial growth factor (VEGF) konnten in der Vergangenheit wichtige Einflüsse auf Angiogenese und Zellproliferation während der frühen Phase der Knochenheilung nachgewiesen werden. Um VEGF mit räumlicher und zeitlicher Kontrolle innerhalb des Frakturspalts zu applizieren, bedarf es eines fortschrittlichen Trägermaterials wie z. B. Mineral Coated Microparticles (MCM). Folglich war das Ziel dieser Studie, zu untersuchen, ob VEGF-beschichtete MCM die Knochenheilung atropher Pseudarthrosen verbessern.
Methoden. Zunächst wurde die Bindungs- und Freisetzungskinetik von MCM für VEGF über einen Zeitraum von 50 Tagen in vitro untersucht. Hiernach wurden VEGF-beschichtete MCM oder unbeschichtete MCM lokal in einem standardisierten Pseudarthrosemodell in Femora von CD-1 Mäusen in vivo appliziert. MCM-freie Pseudarthrosen dienten als Kontrolle. Die Untersuchungszeit je Gruppe betrug in vivo 14 und 70 Tage. Konsekutiv wurden die Knochen explantiert und der Osteotomiespalt radiologisch durch Röntgenaufnahmen und mithilfe einer Mikocomputertomographie (μCT), biomechanisch, histomorphometrisch, immunhistoche- misch und mittels Western Blot (WB) analysiert.
Ergebnisse. Die Bindungseffizienz von MCM für VEGF betrug 46 ± 3 %. Das Freisetzungsprofil zeigte initial eine hohe Freisetzung, gefolgt von einer verzögerten Freisetzung über den restlichen Untersuchungszeitraum. Hierdurch wurde das physiologische Expressionsprofil von VEGF während der Knochenheilung nachgeahmt. In vivo zeigten Knochendefekte, welche mit VEGF-beladenen MCM behandelt wurden, im Vergleich zu Knochendefekten der anderen Gruppen, einen höheren Anteil Knochenvolumen am Gesamtgewebevolumen, eine erhöhte Biegesteifigkeit und eine größere Kallusfläche 14 und 70 Tage postoperativ. WB- Analysen von Kallusgewebe, das mit VEGF-beladenen MCM behandelt wurde, zeigte 14 Tage postoperativ im Vergleich zu Kallusgewebe der anderen Gruppen eine höhere Expression von VEGF, Erythropoetin (EPO) sowie des Transkriptionsfaktors runt-related transcription factor (RUNX-2), nicht jedoch von EPO-Rezeptor (EPO-R).
Schlussfolgerungen. Die vorliegende Studie zeigt die erste Anwendung von MCM als Trägersubstanz zur therapeutischen Applikation von VEGF in Pseudarthrosen. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass VEGF-beschichtete MCM die Knochenheilung in einem etablierten atrophen Pseudarthrosemodell in Mäusen verbessern. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Verwendung von MCM zur Applikation von VEGF aufgrund der Fähigkeit die Proteinstabilität und -funktionalität in vivo zu erhalten ein großes Potenzial aufweist. Daher stellt die Anwendung VEGF-beladener MCM einen vielversprechenden Ansatz zur Behandlung atropher Pseudarthrosen dar.VEGF-loaded mineral coated microparticles improve bone repair in atrophic non- unions
Background and purpose. Non-unions are the result of insufficient healing of fractured bones. Hypertrophic non-unions are often based on a lack of stability of the fracture gap, whereas in atrophic non-unions a poor vascular supply and, thus, an impaired osteogenesis of the fracture gap are known to be the key factors for insufficient healing. While hypertrophic non-unions can be treated successfully by adequate stabilization of the fracture, the therapeutic approaches of atrophic non-union comprise mainly an improvement of angiogenesis and osteogenesis. In the past, vascular endothelial growth factor (VEGF) has been shown to have a number of important influences on angiogenesis and cell proliferation during the early course of bone regeneration. In order to apply VEGF with spatiotemporal control within the fracture gap, a sophisticated carrier system such as mineral coated microparticles (MCM) is necessary. Hence, the aim of the present study was to investigate whether VEGF-loaded MCM improve bone repair in atrophic non-unions.
Methods. First, binding and release kinetics of MCM for VEGF were analyzed over a period of 50 days in vitro. Thereafter, VEGF-loaded or unloaded MCM were locally applied to a standardized non-union model in femurs of CD-1 mice in vivo. MCM-free non-unions served as controls. The observation period in vivo per group was 14 and 70 days. Subsequently, the bone was explanted and the osteotomy gap was examined by means of radiological as X-ray and microcomputer tomography, biomechanical, histomorphometric, immunohistochemical and western blot (WB) techniques.
Results. The binding efficiency of MCM for VEGF was 46 ± 3 % and the release profile revealed an initial minor burst release, followed by a sustained release over the study period, thus, mimicking the physiological expression profile of VEGF during bone healing. In vivo, bone defects treated with VEGF-loaded MCM exhibited a higher fraction of bone volume / tissue volume radiologically, an increased bending stiffness and a larger callus area 14 and 70 days after osteotomy compared to bone defects of the other groups. WB analyses 14 days after surgery of callus tissue treated with VEGF-loaded MCM revealed a higher expression of VEGF, erythropoietin (EPO) and runt-related transcription factor 2 (RUNX-2), but not of EPO-receptor (EPO-R) compared to callus tissue of the other groups.
Conclusions. The present study is the first demonstration to use MCM as carriers for therapeutic VEGF delivery in non-unions. Our results confirm the hypothesis that VEGF-loaded MCM are capable of improving bone repair in a well established atrophic non-union model in mice. The results of the present study further demonstrate that the use of MCM for VEGF delivery shows great potential due to the ability to maintain protein stability and functionality in vivo. Thus, the application of VEGF-loaded MCM represent a promising strategy for the treatment of atrophic non-unions
Bone Plate
The bone plate (1) has a lower surface (2), an upper surface (3), a thickness T measured between the lower and upper surfaces (2;3), a longitudinal axis (4) and a plurality of plate holes (5) running from the lower surface (2) to the upper surface (3). The bone plate (1) further has a slot (6) extending from the lower surface (2) towards the upper surface (3) and having a width W measured at the lower surface (2) and parallel to the longitudinal axis (4). The slot (6) extends to a maximum distance D measured from the lower surface (2) towards the upper surface (3) of 0.4 - 0.9 times the thickness T of the bone plate (1). The slot (6) has a width measured parallel to the longitudinal axis (4) which at its maximum extension E is at least 0.8 mm, preferably of at least 3 mm. The slot (6) allows the plate (1) to bend longitudinally - additionally to the intrinsic bendability of the unslotted plate (1) - at most to the amount of 20°, preferably at most to the amount of 10°. Due to the bi-phasic properties of the bone plate (1) optimal bending properties and adaptability to anatomical surfaces are achieved
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