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    Ein Gespräch über Feminismus mit Laura Perler. Podcast META

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    Feminismus! Was ist das überhaupt? Sind Feminist*innen auch Männerhasser*innen? Und darf eine Feministin auch Mutter sein oder ist das total anti-feministisch? Anna bespricht diese und andere Fragen in dieser Sendung mit Laura Perler. Laura ist dreifache Mutter, Sozialanthropologin und… ihr ahnt es: Feministin

    Selektioniertes Leben. Eine feministische Perspektive auf die Eizellenspende

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    Eine präzise Fallstudie, die uns die gesellschaftlichen, ethischen, medizinischen und wirtschaftlichen Implikationen der Reproduktionsmedizin vor Augen führt. „Sex für den Spaß – in die Klinik für die Reproduktion“. So sieht die Zukunft gemäß eines spanischen Reproduktionsmediziners nicht nur für queere Paare aus. In diesem Buch werden ausgehend vom spanischen Kontext technophile gesellschaftliche Vorstellungswelten auseinandergenommen und auf ihre ethischen und sozialen Auswirkungen hin untersucht. Warum gerade Spanien? Spanien ist der europäische Leader im Bereich der Reproduktionsmedizin. Die liberale Gesetzgebung und die große Anzahl privater Reproduktionskliniken zieht eine stetig wachsende Anzahl internationaler Patient*innen an. Zwei Techniken sind dafür maßgebend: Die Eizellenspende und die Reprogenetik. In diesem Buch werden die Interdependenzen dieser beiden Techniken analysiert. Mittels ethnographischer Beobachtung geht die Autorin der Frage nach, wie in der Reproduktionsklinik Leben sowie damit einhergehend gesellschaftliche Vorstellungen und Normen (re)produziert werden. Das Buch gibt durch einen empirisch dichten Text sowie Fotografien von Tamara Sánchez Pérez einen Einblick in eine der Öffentlichkeit weitgehend immer noch verschlossene Welt. Das Buch besteht aus Texten sowie Farbfotografien. Zudem ist Audio – und Videomaterial über QR Codes zugänglich

    Die Verheissung gesundes Kind. Eine Analyse der spanischen Eizellenspendeökonomie.

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    Spanien ist der europäische Leader im Bereich der Reproduktionsmedizin. Die liberale Gesetzge-bung und die grosse Anzahl privater Reproduktionskliniken zieht eine stetig wachsende Anzahl internationaler Patient*innen an, welche für ihren Kinderwunsch nach Spanien reisen. Zwei Techniken sind dafür massgebend: Die Eizellenspende und die Reprogenetik. In meiner Arbeit analysiere ich die Interdependenzen dieser beiden Techniken, indem ich die Anwendung des ge-netischen Trägertests in Eizellenspende-Zyklen analysiere. Die Grundlage für dieses Zusammen-kommen ist das Ziel der Reproduktionsmedizin, ‚gesunde’ Kinder herzustellen. Meine Arbeit situiere ich in einer (transdisziplinären) feministischen Science & Technology Stu-dies (STS)-Debatte, welche neue Formen der Aneignungen von Frauenkörpern in einer globalen Bioökonomie debattiert. Während die Eizellenspende bereits in Bezug auf klassistische und rassis-tische Strukturen analysiert wurde, ist über die Problematik von genetischen Diagnosetechniken im Kontext der Eizellenspende noch wenig bekannt. Meine Arbeit setzt hier an. Einem praxeo-graphischen Ansatz folgend gehe ich der Frage nach, wie sich das Imaginativ des ‚gesunden’ Kindes in Form multip-ler Praktiken im Klinikalltag manifestiert. Zudem erörtere ich die Frage, wie sich dies auf ver-schiedene Akteur*innen (Eizellenspenderinnen, Eizellenempfängerinnen, Klinikmitarbeitende, Genetiker*innen) auswirkt. Inspiriert von den Ansätzen einer ‚sensory ethnography’ ziele ich darauf, über schriftliche, visuelle und auditive Elemente dieses Universum der spanischen Repro-duktionsmedizin nicht nur kognitiv verständlich, sondern auch sinnlich erfahrbar zu machen. Das ‚gesunde’ Kind, so die zentrale These, ist ein wichtiges Imaginativ in der zeitgenössischen Reproduktionsklinik. Das Imaginativ ist das konzeptionelle Prisma, durch welches ich die multip-len Verflechtungen von Ungleichheitsstrukturen/Machtverhältnissen, Zukunftsvorstellungen und Gegenwartspraktiken in der Reproduktionsklinik ersichtlich mache. Dabei zeige ich, dass das Imaginativ des ‚gesunden’ Kindes auf ideellen, materiellen und körperlichen Ungleichheitsver-hältnissen beruht, welche die Eizellenspenderin als subalternes Subjekt (re)produzieren. Die kol-lektiv getragenen Zukunftsvisionen in der Klinik verweisen darauf, dass der Einsatz von (geneti-schen) Selektionstechniken über ein Fortschrittsnarrativ normalisiert wird. Über die Analyse der Anwendung des genetischen Trägertests zeigt sich schliesslich, wie sich das Imaginativ in Gegen-wartspraktiken materialisiert, welche die zu Grunde liegenden Machtverhältnisse reproduziert. Diese Reifizierung eines abstrakten Imagintivs in sozialen Praktiken und medizinischen Techniken ist kein linearer Prozess, sondern von vielfältigen Widersprüchen und Ambivalenzen geprägt. In meiner Arbeit zeige ich schliesslich, dass es gerade die Brüchigkeiten und Volatilitäten der Wissensstrukturen in Bezug auf den genetischen Trägertest sind, welche eine stabile Basis für das Imaginativ des ‚gesunden’ Kindes ergeben. Die Arbeit zeigt damit auf, dass die assistierte Reproduktion bereits heute eine genuin selektive Reproduktion ist. Das ‚gesunde’ Kind ist dabei nicht nur Wunschvorstellung, sondern (re)produziert sozioökono-mische wie auch ideell-normative Ungleichheitsstrukturen
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