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Institutieren statt Institutionalisieren. Zur Einrichtung des Harun Farocki Instituts ::Tom Holert, Doreen Mende und Volker Pantenburg im Gespräch mit Daniel Eschkötter und Brigitte Weingart
Daniel Eschkötter und Brigitte Weingart haben sich mit den Vorstandsmitgliedern des Harun Farocki Instituts (HaFI), Tom Holert, Doreen Mende und Volker Pantenburg, über die Entstehung, Struktur und Arbeit des Instituts unterhalten
Das Gefühl des Kollektiverlebnisses
Filmwissenschaftler Volker Pantenburg taucht ein in das Archiv Navina Sundarams und zeigt Verbindungslinien zwischen ihren Arbeiten für den NDR und dem experimentellen Kino der 1960er-Jahre auf
Aggregatzustände bewegter Bilder
Filmbilder existieren heute in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen. Sie sind mobil und wandlungsfähig geworden, überschreiten mühelos die Grenzen zwischen privatem Raum und Öffentlichkeit. Ob auf einem Smartphone oder als Fassadenprojektion im Stadtraum: Mit den Parametern der traditionellen Kinovorführung scheint das digitale Bild nur noch wenig zu tun zu haben. Bei aller Instabilität der Aggregatzustände und Dispositive stellt das künstlerische Feld zwischen Kino und Museum einen privilegierten Ort dar, an dem sich die Verflüssigungen und vorübergehenden Stabilisierungen von Bildströmen produktiv analysieren lassen. In den hier versammelten Texten historisiert Volker Pantenburg Austauschprozesse und schlägt konzeptuelle Zugänge zu Fragen der Topografie, Aufmerksamkeitsökonomie und Spezifik des Kinobilds vor. In der Auseinandersetzung mit Arbeiten von Yael Bartana, Sharon Lockhart, Yvonne Rainer und Maya Schweizer sowie Robert Beavers, Hannes Böck, Gerard Byrne, Jean-Luc Godard und Matthias Müller nimmt Pantenburg die Rezeption von Filmen und Installationen ebenso in den Blick wie die kuratorische Verantwortung im Umgang mit den Aggregatzuständen des bewegten Bilds
Offensiv mit den Widerständen umgehen. Gespräch mit Klaus Völker
(Parallelausgabe deutsch / englisch)
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