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    Stand der Nutzung digitaler Medien an Berliner Schulen und Erwartungen der Berliner Lehrkräfte

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    Eine Mehrheit der Berliner Lehrkräfte setzt digitale Medien täglich im Unterricht ein. Sie engagiert sich dafür, weil sie konkrete Verbesserungen erwartet. Lehrkräfte wollen effizienter arbeiten und professioneller unterrichten. Jedoch fehlt ihnen aufgrund ihres Arbeitsdrucks die Zeit und Unterstützung, das digital gestützte Unterrichten zu realisieren und sich weiterzuentwickeln. Fehlender Support, mangelnde Unterstützung und technische Probleme in vielen Schulen verhindern eine breitere Umsetzung. Daher wird die Digitalisierung derzeit v.a. als Belastung empfunden

    Die Attraktivität des Berufs von Lehrkräften in Berlin

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    Lehrkräfte wählen ihren Beruf meist aus intrinsischer Motivation, insbesondere dem Wunsch, Kinder und Jugendliche zu fördern. Dennoch sind die Arbeitsbedingungen stark belastend, und der anhaltende Personalmangel verschärft die Situation. Weniger als die Hälfte der Lehrkräfte würde den Beruf erneut wählen, nur 20 % empfehlen ihn weiter. Als Gründe werden die hohe Arbeitsbelastung, Herausforderungen für die Work-Life-Balance und damit auch die gesundheitlichen Risiken genannt. Um den Beruf attraktiver zu machen und die Personalgewinnung nicht weiter zu erschweren, muss es zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen kommen. Die befragten Lehrkräfte sehen überraschend großes Entlastungspotenzial durch strukturellen Veränderungen in der Schulorganisation, die Verlagerung organisatorischer Aufgaben auf andere Berufsgruppen, die Bildung Multi-Professioneller Teams, kleinere Klassen, Korrekturtage und feste IT-Fachkräfte. Auch eine transparente, verpflichtende Arbeitszeitdokumentation wird von einer großen Mehrheit der Lehrkräfte begrüßt. Ohne strukturelle Verbesserungen wird der Lehrberuf weiter an Attraktivität verlieren, dabei kommt es darauf an zusätzliche unterstützende Fachkräfte in wirksamen Größenordnungen in den Schulen einzusetzen

    Berliner Erfahrungen mit der Nutzung dienstlicher digitaler Endgeräte in der Schule

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    Erfahrungen der Berliner Lehrkräfte mit ihrem dienstlichen Endgerät, das sie seit 2021 nutzen sollen. Nur ein Drittel der Lehrkräfte nutzt es regelmäßig mindestens wöchentlich, zum Beispiel weil die Schulverwaltung nicht sichergestellt hat, dass in allen Schulen ausreichend Internet verfügbar ist und das Endgerät problemlos mit digitalen Tafeln und anderen Peripheriegeräten verbunden werden kann. So hat das Endgerät nur wenig praktischen Nutzen. Lehrkräfte wünschen sich ein leistungsfähigeres Gerät, mehr praktische Anwendungen und ein funktionierendes Gesamtkonzept. Das Gesamtsystem muss funktionstüchtig gemacht werden, damit das Endgerät an Wert gewinnt. Dazu müssen Lehrkräfte an der Umsetzung beteiligt werden, um ihre arbeitsbezogenen Bedarfe angemessen zur Geltung bringen zu können

    Hamburger Erfahrungen mit der Nutzung dienstlicher digitaler Endgeräte in der Schule

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    Die von der Senatsverwaltung bereitgestellten Endgeräte werden von einer deutlichen Mehrheit der Hamburger Lehrkräfte an Stadtteilschulen und Gymnasien regelmäßig genutzt. Insgesamt ist in Hamburg bei der Einführung digitaler Endgeräte vieles besser als in anderen Bundesländern gelungen. Ausgehend von dieser guten Basis sollten daher die durch die Befragung bekannten Änderungswünsche der Lehrkräfte dazu genutzt werden, die Nutzungskonzepte weiter zu verbessern. – Herausforderungen entstehen durch mangelnde technische Unterstützung und unzureichende Internetverbindungen. Die Lehrkräfte wünschen sich mehr leistungsfähige Anwendungen und eine stärkere Integration in das eigene Schulumfeld, um die Digitalisierung im Schulalltag zu verbessern. Die Ergebnisse zeigen, dass eine weitere Optimierung der digitalen Infrastruktur erforderlich ist, um die Lehrkräfte effektiv zu unterstützen

    Konzepte, Methoden und Ergebnisse von Studien zu Arbeitszeiten und Arbeitsverteilung im historischen Vergleich; Expertise im Auftrag der Max-Träger-Stiftung

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    Die Arbeitszeit von Lehrkräften in Deutschland wird durch ein Deputat-Stundenmodell geregelt. Lehrkräfte sollen durch ihr besonderes Arbeitszeitmodell nicht schlechter gestellt werden, als andere Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes. Zur Ermittlung der Arbeitszeit von Lehrkräften sind daher seit den 1950er Jahren etwa zwanzig wissenschaftliche Studien in Deutschland durchgeführt worden. Nach einer Einführung in den Gegenstand und Überblick über die Perioden der Arbeitszeitgestaltung analysiert die Expertise im Auftrag der Max-Träger-Stiftung die vorliegenden Forschungsergebnisse zur Arbeitszeit. Für den systematischen Vergleich wird in der Metastudie ein umfangreiches Analysekonzept entwickelt, welches sowohl die Methoden der Ermittlung, als auch die erzielten Ergebnisse vergleichbar macht und auswertet.Die Studie kommt zu einem doppelten Ergebnis: Erstens haben die Methoden der Arbeitszeiterfassung einen Stand erreicht, wo durch das Zusammenspiel von juristischer Entwicklung und Weiterentwicklung der Erfassungsmethoden die Arbeitszeit heute ausreichend genau bestimmbar ist. Der Gesetzgeber und die Sozialparteien sind handlungsfähig und aufgerufen die Arbeitszeit zu gestalten. Zweitens zeigt die inhaltliche Auswertung, dass trotz erheblicher Veränderungen in den Schulen und ihren Rahmenbedingungen zentrale Befunde in der Substanz immer wieder bestätigt wurden: Lehrkräfte sind aufgrund zu hoher Arbeitszeitvorgaben gegenüber vergleichbaren Beschäftigten im Öffentlichen Dienst schlechter gestellt. Es lassen sich bestimmte Einflussfaktoren auf die Arbeitszeit identifizieren und in ihrer Bedeutung grob quantifizieren. Zudem existieren extreme Streuungen in der Arbeitszeit zwischen einzelnen Lehrkräften. Auf der anderen Seite wurden relevante neue Trends identifiziert, die neue Wege in der Arbeitszeitgestaltung eröffnen: Der Anteil des Unterrichtens hat sich über die Jahrzehnte reduziert, während nicht unmittelbar unterrichtsbezogene Tätigkeiten zugenommen haben. Der Forschungsstand zeigt ferner, dass professionelle Einstellungen, Kompetenzen und „Arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebensmuster“ ebenfalls einen bedeutenden Einfluss auf die Länge der Arbeitszeit haben. Zum Abbau von bekannten quantitativen und qualitativen Belastungen sind deutliche arbeitspolitische Maßnahmen erforderlich. Arbeitszeitpolitik von Lehrkräften darf sich aber auch nicht auf die Gestaltung der Rahmenbedingungen beschränken, sondern muss ebenso die Möglichkeiten gesundheitsförderlichen Verhaltens und verantwortlicher Arbeitsteilung in den Schulen mit in den Blick nehmen

    Die Umsetzung des digital unterstützen Lehrens und Lernens in Hamburg ist für Lehrkräfte derzeit mit starkem digitalen Stress und erhöhten Belastungen verbunden

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    Viele Lehrkräfte erleben durch die Digitalisierung erheblichen digitalen Stress, bedingt durch Zeitdruck, technische Störungen und eine teils unzureichende IT-Infrastruktur. Dieser digitale Stress kann langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Dies zeigen signifikant erhöhte Burnout-Werte bei entsprechend stark belasteten Hamburger Lehrkräften von Stadtteilschulen und Gymnasien. Um diese Risiken zu verringern, sind gezielte Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich. Das Papier hebt das Potenzial verschiedener Maßnahmen zur Reduktion des digitalen Stresses hervor. Sie umfassen sowohl personenbezogene Maßnahmen wie Weiterbildung als auch organisationsbezogene Schritte zur Verbesserung von Support und IT-Infrastruktur bei der Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens, aber auch die generelle Reduktion von Zeitdruck

    Berliner Lehrkräfte mit Seiteneinstieg machen andere Erfahrungen als Lehrkräfte mit Quereinstieg

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    Eine Befragung von Lehrkräften mit Seiten- und Quereinstieg in den Berliner Schuldienst zeigt, eine große Mehrheit zieht für sich eine positive Bilanz. Sie fühlen sich v.a. von ihren Kolleg*innen und Vorgesetzten unterstützt und anerkannt. Dennoch war der Einstieg für viele schwieriger als erwartet, sodass sie anderen nicht ohne Weiteres empfehlen würden, denselben Weg zu gehen. Es gibt also noch viel zu tun, um tragfähige neue Wege in den Lehrberuf zu bahnen. Denn Berlin braucht diese Lehrkräfte dringend. Dabei gilt es, auch Lehrkräften mit Seiteneinstieg eine langfristige Perspektive im Schuldienst zu ermöglichen

    Die Umsetzung des digital unterstützen Lehrens und Lernens ist für Berliner Lehrkräfte derzeit mit starkem digitalen Stress und erhöhten Belastungen verbunden

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    Digitaler Stress, den Lehrkräfte aufgrund der beschriebenen Rahmenbedingungen erfahren. Starker Stress hat langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Lehrkräften. Beispielsweise ist der Burnout-Wert bei Lehrkräften mit starkem Stress signifikant höher. Daher sind Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich. Das Papier zeigt die Potenziale von Maßnahmen zur Verringerung des digitalen Stresses. Es handelt sich sowohl um personenbezogene Maßnahmen wie Weiterbildung, als auch um organisationsbezogene Maßnahmen der Verbesserung von Support und Infrastruktur des digital unterstützten Lehrens und Lernens

    Belastungen und Beanspruchungen von Lehrkräften in Hamburg

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    Lehrkräfte in Hamburg bewerten ihre Arbeitsbedingungen deutlich schlechter als der nationale Durchschnitt aller Beruf, obwohl akademische Berufe üblicherweise von besseren Bedingungen profitieren. Auch im Vergleich mit früheren Studien zeigt sich in Hamburg ein gleichbleibendes Muster. Besonders belastend sind die hohe Arbeitsintensität, ungünstige Arbeitszeiten, emotionale Anforderungen, respektloses Verhalten sowie ein hoher Lärmpegel. Gleichzeitig mangelt es an Gestaltungsspielräumen und Ressourcen, um diesen Belastungen wirksam entgegenzuwirken. Diese Faktoren führen zunehmend zu einer erhöhten psychischen Belastung und bei vielen Lehrkräften zu einem Gefühl der Sinnkrise. Neue und außerunterrichtliche Aufgaben verschärfen die Situation zusätzlich – ohne dass bislang eine spürbare Verbesserung erkennbar wäre. Dies wirft die grundsätzliche Frage auf, wie attraktiv der Lehrberuf unter den aktuellen Bedingungen überhaupt noch ist
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